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Softwaretechnische Werkzeuge des Wissensmanagements

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Präsentation zum Thema: "Softwaretechnische Werkzeuge des Wissensmanagements"—  Präsentation transkript:

1 Softwaretechnische Werkzeuge des Wissensmanagements
Prof. Dr. Dr. Popp FH Deggendorf

2 11. Softwaretechnische Werkzeuge des WM
Intranet Case-Based-Reasoning Issue-Based-Information Systems (IBIS) Know-how-Datenbanken FAQ Answer Garden Selektive Informationsverteilung und Frühwarnsysteme Wissensportale Workflowsysteme

3 Intranet Internes Datennetzwerk auf der Basis von Internettechnologien (TCP/IP-Protokolle) Bietet den Mitarbeitern Informationen in Form von Web-Seiten (HTML, XML) Stellt die gleichen Dienste wie das Internet bereit, z.B. (SMTP) und File-Transfer (FTP) Wird ebenso über Browser bedient Ist nur logisch ein unternehmensinternes Netzwerk; Physikalisch kann es weltumspannend sein, solange der Zugang nur den eigenen Mitarbeitern ermöglicht ist Vereinfacht gesprochen ist ein Intranet das „Internet innerhalb / im des Unternehmens“ Fazit: Alles was nach außen (B2C, B2B) an Internettechnologie eingesetzt wird, findet (nun) auch nach innen Anwendung (Business to Employee), um die innerbetriebliche Information / Kommunikation zu verbessern! (Überschneidung in 95 % aller Fälle). [Zu: FTP (File Transfel Protocol) : Kopieren von Dateien auf entfernten Servern.] Doch was (genau) sind eigentlich webs? Alle webs dienen dazu, Daten auszutauschen; sei es zur Information (z.B. "surfen"), Interaktion (z.B. Abfrage von Online-Datenbanken) oder zur Transaktion (z.B. "shopping"). Sie entstehen durch die Verbindung von Computern. Egal ob Inter-, Intra- oder Extranet (s.u.) – alle diese webs basieren auf der gleichen (nicht proprietären) Technik (TCP/IP) und können miteinander verbunden werden. Internet (ungleich!: world wide web) Kaum erklärungsbedürtig - ein weltweites Netzwerk von Computern mit unzähligen Nutzungsmöglichkeiten / Diensten; dezentral organisiert. Intranet (lokal web) Ein Intranet ist ein  lokales Computer-Netzwerk, das die gleichen Dienste wie das Internet bereitstellt: Websites (HTTP), (SMTP), File-Transfer (FTP) etc. Auch das Intranet wird über den Browser bedient, was eine einheitliche Benutzerschnittstelle für den Nutzer bedeutet. Extranet (private web) Ein Extranet ist ein geschützter Bereich im Internet. Man erlangt nur Zugriff, wenn man sich als autorisierter Nutzer anmeldet. Ideal für vertrauliche Daten, die weltweit abrufbar sein sollen. Bsp

4 Inhalte eines Intranets
Foren Schwarzes Brett Informationsdienste (Newsgruppen) Übersichten und Datentabellen Checklisten Terminkalender (Gruppen, Sachgebiete etc.) Datei– und Dokumentenverwaltung Sitzungs– und Protokollverwaltung Ressourcenverwaltungen (FAQ) (Know-how-Datenbank)

5 Beispiele Intranet Intranet FH Deggendorf mit Wissen der alten Klausuren, FAQs usw. ADL Link einer Beratungsgesellschaft Funktionale Module basieren auf einheitlichen Schlagwortstrukturen Kernelemente der Module sind Library Cards, die Wissensbroken enthalten Verteilte Wissenshaltung Who knows whom? Foren, Profile, Referenzen

6 Case-Based Reasoning (CBR) - Fallbasiertes Schließen
Fall = Erfahrung beim Lösen eines Problems. Erfahrung betrifft Problemstellung und erarbeitete Lösung. Erfahrung wird ergänzt durch Erklärungen, wichtige Teile des Lösungsweges usw.. Vorgehen: Fallbasis = Menge von gut gelösten Fällen Konkretes Problem wird in Fall umgewandelt Mittels Ähnlichkeitsmaßen in Fallbasis nach den ähnlichsten gelösten Fall suchen Verwendung einer Lösung : wird unverändert übernommen = fallbasiertes Retrieval wird geeignet adaptiert = fallbasiertes Schließen.

7 Diagnosebeispiel für CBR
Anfrage Rücklicht arbeitet nicht Audi 80 Baujahr: 1989 Batterie: 12.6 V Zustand der Birnen: OK Fall: Problem Vorderlicht arbeitet nicht VW Golf II, 1.6 L Baujahr 1993 Batterie 13.6 V Zustand der Birnen: OK Schalterzustand: OK Fall: Lösung Diagnose: Sicherung vorne defekt Reparatur: Ersetze Sicherung vorne 0.8 0.4 0.6 0.9 1.0

8 Argumentationsnetz (IBIS) - Beispiel

9 Know-how-Datenbank Geordnete Sammlung von Anwendungslösungen
Meist bei Investitionsgüterherstellern mit auftragsindividuellen Produkten in großer Variantenzahl Module zur Erfassung, Klassifikation und zum Retrieval der Anwendungsbeschreibungen Vertriebsmitarbeiter/Konstrukteur erfasst die Daten dezentral, wenn für einen Kunden die ersten Muster entwickelt und freigegeben werden (Angebot) Angestellte in Forschung, Entwicklung, Fertigung und Vertrieb können bei einem konkreten Anwendungsfall in der Datenbank recherchieren, um bereits vorhandene oder ähnliche Problemlösungen ausfindig zu machen Bei international operierenden Unternehmen wird das Anwendungswissen nicht mehr zu stark zersplittert  Beispiel: Siemens Business Services GmbH & Co. OHG Hier beschreibt man, warum ein Projekt erfolgreich verlief oder auch nicht, mit welchen Risiken zu rechnen war und wie man diesen begegnete oder welche Referenzkunden gewonnen wurden

10 Frequently Asked Questions (FAQ)
Auszug aus Studenten FAQ im Intranet FH Deggendorf Fragen 1. Wie kann man sich an den PCs der FH Deggendorf anmelden? 2. Wie lautet meine Adresse an der FH Deggendorf? 3. Wo findet man die Scripte der Professoren? 4. Wo finde ich den IT-Kompaktkurs? 5. Mit welchen Programm kann man sich an Office Paket selbst erlernen? Antworten 1. Die Anmeldung erfolgt mit den ersten Buchstaben des Vornamen + den kompletten Nachnamen. Passwort ist die Matrikelnummer 2. Die Adresse lautet 3. Im K-Laufwerk der FH Deggendorf unter Vorlesungen 4. Im Internet unter "www.bw.FH-Deggendorf.de" 5. Mit Tutorwin kann man das Office Paket erlernen

11 Answer Garden

12 Wissensportale Wissen als „Handelsware“ auf dem Knowledge Markt All
Copyright Know how Trademark Tradename Patent

13 Wissensportale – Wesentliche Eigenschaften
Sie basieren auf einem gemeinsamen Begriffsraum des Anwendungsgebiets, für das sie ausgerichtet sind. In der Regel wird ein konzeptionelles Modell der relevanten Begriffe und Relationen zwischen unterschiedlichen Begriffen definiert (z.B. über Taxonomien oder Ontologien) Strukturierte Inhalte bilden die Grundlage für Navigation in und Bereitstellung von Wissen, d.h. das Informations- und Dokumentmodell muss auf das Anwendungsgebiet ausgerichtet sein. Die Trennung von logischer Struktur und Layoutstruktur ist ebenso wünschenswert wie die Verwendung relevanter Metadaten, und Sematischer Netze. Unterstützung des Lebenszyklus der Inhalte von Schaffen, Import, Zusammenstellen, Erfassen, Zugriff/Suche bis zur Anwendung von Wissen und Entfernung. Das Wissensportal muss die Möglichkeit zur Individualisierung sowohl der Inhalte als auch der Funktionalitäten bieten. Unterstützung kooperativen Arbeitens für das Wissenteilen Spezialisierung auf die Anwendungsdomäne (ausgerichtet auf spezielle Domänen, Aufgabengebiete und Nutzergruppen)

14 Wisensportal - Funktionen
Personalisierung: Personalisierung von Layout, benutzten Ressourcen, Sortierung der Suchresultate; Personalisierung von Arbeitsgebiet, Aufgaben und Prozesse, thematische Interessen (W) Suche: Eingebaute Suchfunktion, Suchmaschine, Speichern von Suchresultaten, Metadatenbasierte Suche; Navigation im Begriffsraum, Suche auf Basis des Begriffsraums (W) Zusammenarbeiten mit anderen Nutzern Konferenzfunktion, Expertenvermittlung, Message Board, Planung von Meetings (W) Sicherheit: Authentifizierung, LDAP, Integration, Verschlüsselung Dynamik: Kategoriebasierte Suche, Publikation neuer Inhalte, Generierung neuen Wissens auf Grundlage des formalisierten Wissens (W) Erweiterbarkeit/Integration von Anwendungen: XML-Import, Import von Fakten und strukturierten Inhalten (W) Content Management: Verwendung von Metadaten, Filtern von Inhalten, Management von Dokument- und Informationsmodellen, Metadatenmanagement, Zuordnung von Inhalten zum Begriffsraum (W) Bedienerfreundlichkeit: WebFrontend, Grafische Bedienoberfläche Begriffe: Management des Begriffsraums, der Fakten (W), Regel-Editor (W), Zuordnung Begriffsraum –Metadaten (W)

15 Produkte zu Wissensportalen
AIDOS Software AG/KaiBox (aidossoftware.com), Autonomy Inc. (autonomy.com) Brainbot Technologies AG (brainbot.com), Convera/RetrievalWare (convera.com) Hummingbird Ltd. (hummingbird.com), Infolution BV (infolution.nl) Insiders GmbH (insiders.de), Intelligent views GmbH (iviews.de) IntraFind Software AG (intrafind.de), Inxight Software Inc. (inxight.com) Nstein Technologies (nstein.com), 3i Infotech Lzd. (3i-infotech.com) SPSS Inc. (spss.com), Stratify Inc (stratify.com) Verity Inc. (verity.com), XtraMind Technologies GmbH (xtramind.com) Literatur: Sandkuhl, K. :Wissensportale, Informatik-Spektrum, Springer Berlin Heidelberg, vol. 28, no. 3, pp , 2005

16 Groupware-Systeme Video-Konferenz Bulletin Board E-Mail
Interaktive Dokumentenverarbeitung

17 Beispiel: Workflow durch Ereignis „wird Großkunde“
Besuch vereinbaren Vertriebsleitung Kundenbetreuer Kundenstamm- Änderung Kreditlimit anpassen Anwendung Kredit-SB Änderungs- beleg Produktionsplan ändern Flexible Kopplung Prod. Manager ...wird Großkunde Workflow

18 Workflow Aj Ak Al Ai

19 Workflow-Systeme (WFS)
WFS unterstützen Prozesse WFS dienen der Planung, Steuerung und Überwachung auf dem Gebiet der Weiterleitung von Informationen über mehrere Stellen Berücksichtigung von Bearbeitungszeit eines Vorgangs und die beteiligten Mitarbeiter WFS machen Prozesse für die Mitarbeiter transparent Vorteile eines WFS sind die gute Kombination von AS ganz unterschiedlichen Alters AS, die in der Vergangenheit für unterschiedliche Plattformen entwickelt wurden und noch auf diesen laufen personelle sowie stärker dialogorientierte oder stärker automatisierte Tätigkeiten

20 ARIS-Workflow


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