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The sole responsibility for the content of this presentation lies with the Clean Fleets project. It does not necessarily reflect the opinion of the European.

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Präsentation zum Thema: "The sole responsibility for the content of this presentation lies with the Clean Fleets project. It does not necessarily reflect the opinion of the European."—  Präsentation transkript:

1 The sole responsibility for the content of this presentation lies with the Clean Fleets project. It does not necessarily reflect the opinion of the European Union. Neither the EACI nor the European Commission are responsible for any use that may be made of the information contained therein. MODUL 1: BESCHAFFUNG VON SAUBEREN FAHRZEUGEN

2 1.1: GRÜNDE FÜR DIE BESCHAFFUNG VON SAUBEREN FAHRZEUGEN

3 LUFTQUALITÄT  Feinstaub PM10  Stickstoffdioxid NO 2  NO x und NO 2  Freinstaub PM2.5 – das nächste große (sehr, sehr kleine) Ding

4 LUFTSCHADSTOFFE BEEINFLUSSEN UNSERE GESUNDHEIT  Frühzeitige Todesfälle  Asthma  Atemwegserkrankungen  Div. Krebstypen  Herz-Kreislauf-Erkrankungen

5 LUFTMESSNETZ

6 PM10 JAHRESDURCHSCHNITTSWERT

7 PM10 TAGESDURCHSCHNITTSWERT

8 NO 2 JAHRESDURCHSCHNITTSWERT

9 NO 2 STUNDENDURCHSCHNITTSWERT

10 QUELLEN DER LUFTSCHADSTOFFE  Sahara Staub  Industrie  Bremsen- und Reifen Abrieb  Baugewerbe  Verkehr  Wissen Sie, ob in Ihrer Stadt die Grenzwerte eingehalten werden?

11 EURO STANDARDS  Lkw Euro VI  Alle neuen Fahrzeuge  Pkw und Lkw <3,5t Euro 6  Alle neuen Pkw, Wohnmobile und Busse seit September 2014*  N1 Lieferwagen seit September 2014  N2, N3 Lieferwagen und Lkw ab September 2015

12 GLOBALE LUFTVERSCHMUTZUNG POLLUTION  Treibhausgasemissionen  22% Anteil steuert der Verkehr bei  EU Ziele  Nationale Ziele  CO 2 – entsteht durch die Verbrennung von fossilen Energieträgern

13 WARUM WENIGER FOSSILE TREIBSTOFFE VERBRAUCHEN?  Tragen zum Klimawandel bei  Verursachen schlechte Luftqualität  Werden häufig aus politisch unsicheren Gebieten importiert  Weltmarktpreise unterliegen starken Schwankungen  Globalbetrachtet möchte die EU eine Vorreiterrolle in der Energiewende einnehmen

14 ALTERNATIVE TREIBSTOFF-OPTIONEN QuelleVerfügbarkeitProKontraPotential ErdgasCa. 920 Tankstellen im Bundesgebiet * Biogas kann beigemischt werden bzw. z.T. aus hemischer Produktion Emittiert CO 2 und andere Schadstoffe ** Transporter am Markt vorhanden (Iveco Daily und Mercedes Sprinter), für Lkws im Test Bio- Treibstoffe In Deutschland bis zu 7% Beimischung* ** Lebenszyklus- Emissionen gering Evtl. Konkurrenz zu Lebensmittelpr oduktion**** Potential durch Beimischung weitestgehend ausgereizt ***** StromBegrenzte Anzahl Ladesäulen Potentiell Emissionsfrei Kraftwerke (aller Art) produzieren CO 2 Für Kurzstrecken ideal, Pkw und leichte Transporter Bericht über saubere Busse: Erfahrungsberichte zu Treibstoff und Technologie Optionen Bericht über saubere Busse: Erfahrungsberichte zu Treibstoff und Technologie Optionen (auf Englisch).

15 WAS KANN MAN TUN?  Erster Schritt: Verbrauch/ Nachfrage reduzieren  Zweiter Schrittt: Fossile Treibstoffe durch alternative technologische Lösungen und Treibstoffe ersetzen

16 NACHFRAGE – REDUKTION – NACHHALTIGE (STÄDTISCHE) MOBILITÄT  Wie sollte eine Nutzungshirarchie aussehen?  Zufußgehen und Fahrradfahren  Öffentlicher Verkehr  Gemeinsam Nutzen (Car-Sharing etc.)  Private Pkw bzw. Fuhrpark  Flugzeug

17 NACHFRAGE – REDUKTION – NACHHALTIGE (STÄDTISCHE) MOBILITÄT  Wie sollte eine Nutzungshirarchie aussehen?  Zufußgehen und Fahrradfahren  Öffentlicher Verkehr  Gemeinsam Nutzen (Car-Sharing etc.)  Private Pkw bzw. Fuhrpark  Flugzeug

18 NACHFRAGE – REDUKTION – NACHHALTIGE (STÄDTISCHE) MOBILITÄT  Wie sollte eine Nutzungshirarchie aussehen?  Zufußgehen und Fahrradfahren  Öffentlicher Verkehr  Gemeinsam Nutzen (Car-Sharing etc.)  Private Pkw bzw. Fuhrpark  Flugzeug

19 1.2: ALTERNATIV ANGETRIEBENE PKW UND KLEINTRANSPORTER

20 ALTERNATIV ANGETRIEBENE PKW UND KLEINTRANSPORTER  EU Gesetzgebung  Pkw 2015 Flottendurchschnitt = 130g CO 2 /km  2021 Flottendurchschnitt = 95g CO 2 /km  Kleintransporter: 2017 Flottendurchschnitt = 175 g CO 2 /km  2020 Flottendurchschnitt = 147g CO 2 /km  Um diese Ziele zu erreichen muss der Anteil (teil-)elektrisch betriebener Fahrzeuge deutlich erhöht werden

21 MARKT-VERFÜGBARKEIT TechnologiePkwTransporter Benzin ✓✓ Diesel ✓✓ Hybrid ✓ Bei entsprechender Nachfrage möglich Plug-in hybridMittelklasse, obere Mittelklasse und SUV X Elektro mit Reichweitenverläng erer Kleinwagen und MittelklasseX Elektrisch ✓ OEM Kleintransporter sowie Umrüstlösungen Erdgas ✓✓ 100% Bio- Treibstoffe X / Umrüstlösungen, aber Tankinfrastruktur fehlt WasserstoffXX

22 ALLGEMEINES ZU BENZIN UND DIESEL MOTOREN  Diesel Fahrzeuge sind günstiger als Benziner über die Gesamtlebensdauer  Benziner emittieren mehr CO 2 pro Km als vergleichbar motorisierte Diesel*  Ford Focus – Diesel 88 g CO 2 /Km vs Benziner109 g CO 2 /Km  Benziner verursachen weniger Luftschadstoffemissionen  Ford Focus – Diesel NO x 146 mg/Km vs Benziner 32.8 mg/Km  Benziner sind für städtisches Umfeld und viele Start-Stopp Zyklen geeignet, Diesel für Überland- bzw. Autobahnfahrten bei konstanten Geschwindigkeiten

23 ALLGEMEINES ZU HYBRID FAHRZEUGEN  Nur geringe Unterschiede zu den herkömmlichen Verbrennern  Zwischenschritt vom Verbrenner zum vollelektrischen Fahrzeug  Etwas weniger CO 2 Emissionen als Benziner  Toyota Prius = 89g CO 2 /Km vs Ford Focus = 109g CO 2 /Km  Ein etwas kleineres Auto bringt genausoviel Einsparung  Toyota Prius = 89g CO 2 /Km vs Fiat 500 = 90g CO 2 /Km  Für hauptsächlich nicht städtische Strecken bietet sich ein Diesel an  Ford Focus diesel = 88g CO 2 /Km

24 ALLGEMEINES ZU ELEKTRO FAHRZEUGEN  Es geht um reinelektrisch angetriebene Fahrzeuge  Herstellerangabe zur Reichweite bis zu 160km, gehen Sie von 60% dieses Wertes aus*  Sind in der Anschaffung teurer, kann sich über die Gesamtnutzungsdauer amortisieren  Die Fahr-Batterien sind häufig nur zu leasen und nicht zu kaufen  Nutzer benötigen Einweisung wie z.B. das Aufladen nach jeder Fahrt notwendig ist  Sehr gut über eine (existierende) Flottenmanagement Software integrierbar  Die meisten Ladevorgänge werden auf über Nacht auf der Arbeit bzw. bei Mitnahme nach Hause erledigt. Bei dem Einsatz von vielen Elektro-Pkw kann eine Ladeinfrastruktur nötig werden, die erhebliche Kosten verursachen kann.  Die Ladeinfrastruktur in Deutschland verbessert sich von Jahr zu Jahr, hinkt aber noch deutlich hinter der regulären Tankstelleninfrastruktur hinterher.

25 ALLGEMEINES ZU PLUG-IN HYBRIDEN UND FAHRZEUGEN MIT RANGE EXTENDER  Diese Autos haben einen Verbrennungsmotor und eine Fahrbatterie.  Ziel muss die Nutzung/ Fähigkeit zum ausschließlichen Fahren per Strom sein. Falls der Akku leer ist, springt der Verbrennungsmotor ein.  Bei plug-in Hybriden beträgt die maximale Reichweite ca.15km*.  Bei den Fahrzeugen mit range-extender beträgt die rein elektrische Reichweite ca km*.  Die Rentabilität hängt stark vom Einsatzzweck ab (Häufigkeit des Ladens über Stecker, rein-elektrisch zurückgelegte Strecken etc.).  Die Nutzer benötigen eine Einweisung; z.B. das Aufladen nach jeder Fahrt notwendig ist.  Falls häufiges Aufladen nicht in die Arbeitsabläufe passt, sind diese Fahrzeugtypen eher ungeeignet.  Wenn die elektrische Reichweite ausreicht und der Verbrenner nicht benötigt wird, ist ein rein elektrisches Fahrzeug sinnvoller.

26 ALLGEMEINES ZU ERDGAS FAHRZEUGEN  Diese Fahrzeuge* entsprechen weitestgehend normalen Verbrennern mit geringen Anpassungen – sie verbrennen nur etwas anders zusammengesetzte Treibstoffe.  Biotreibstoffe bzw. Biogas** können aus verschiedenen nachhaltigen Ressourcen gewonnen werden, wie z.B. durch Klärschlamm, Bioabfall und Gülle, aber auch aus gezielt angebauten Energiepflanzen (Mais, Gras, Rüben etc.)  Das Erdgas, welches in Fahrzeugen benutzt wird, ist dasselbe Gas, welches zum Heizen von Wohnraum genutzt wird, nur das es komprimiert*** ist.  Das Erdgastankstellen Netzwerk wird kontinuierlich ausgebaut – vor der Beschaffung sollte Überprüft werden, ob die eigenen Routen erschlossen sind.

27 ALLGEMEINES ZU ALTERNATIVEN ANTRIEBEN  Zum Teil gibt es Vergünstigungen*  Vergleichen Sie Leasing und Kaufangebote  Beziehen Sie mögliche Förderungen und die verschiedenen Kaufoptionen in Ihren Beschaffungsprozess ein – dies kann eine Herausforderung darstellen!  Eventuell sind Anpassungen an Fahrrouten, Nutzbarkeit und Auftankroutinen erforderlich –auch dies kann für alle Beteiligten eie Herausforderung darstellen!**  Die Wirtschaftlichkeitsgrenze wird häufig erst nach langer Nutzungsdauer (hohe km Zahl) erreicht

28 AKTIVITÄT 1  Sie haben jetzt einen neuen Job! – Flottenmanager für ‘Fantasia’  Gemäß dem Regierungsprogramm müssen die Emissionen radikal reduziert werden  Als erste Amtshandlung ändern Sie Ihren Arbeitstitel, Sie sind jetzt Mobilitätsmanager  Der zweite Schritt ist die Beschaffungsplanung für das nächste Jahr

29 AKTIVITÄT 1  Ist dies umsetzbar?  Wie müssen die Endnutzer und anderen Beteiligten einbezogen werden? Welche Fragen müssen gestellt werden?  Sollte man 2-3 Fahrzeuge pro Abteilung bereit stellen?  Wen muss ich überzeugen?  Welche Probleme werden auftauchen?

30 1.3: ALTERNATIVE ANTRIEBE FÜR LKW UND BUSSE

31 ALTERNATIVE ANTRIEBE FÜR LKW UND BUSSE  Die Euro Standards bzw. Typzulassungen beziehen sich auf Motoren und nicht auf Fahrzeuge. TechnologieBusseLKW Erdgas ✓✓ * Biotreibstoffe*/** ✓✓ Hybrid ✓✓*✓* Plug-In hybridAnwendungstestsForschung / Anwendungstests Vollelektrisch***AnwendungstestsForschung / Anwendungstests WasserstoffAnwendungstestsForschung / Anwendungstests

32 ALLGEMEINES ZU HYBRID SCHWERLASTKRAFTWAGEN  Der Fahrer wird geringe Unterschiede zu einem Diesel bemerken  Den größten Effekt haben sie beim Einsatz als städtische Busse oder Müllfahrzeuge mit einem hohen Start Stopp Zyklus  Je nach Einsatzgebiet, Topographie und Start Stopp Zyklen gibt es Einsparpotenzial von bis zu 30% gegenüber Diesel Fahrzeugen  Problemlose Einbindung in existierende Diesel Flotte  Breite Massenanwendung in den Busflotten von Barcelona und London  Hauptsächlich als Bus oder Müllfahrzeug unterwegs  Die z.T. bis zu 50% höheren Anschaffungskosten amortisieren sich in der Regel nicht

33 ALLGEMEINES ZU ERDGAS SCHWERLASTKRAFTWAGEN  Starke Ähnlichkeit zum herkömmlichen Verbrenner, wie bei den Pkw hybrid  Der Biogas Anteil im Erdgas Netz ist von Anbieter zu Anbieter bzw. Region zu Region unterschiedlich und kann aus nachhaltigen bzw. Nachwachsenden Rohstoffen sein.  Einsatz in (Bus-) Flotten leichter realisierbar, da viele Flottenbetreiber Tankinfrastruktur vorhalten und nicht auf ein externes Netz angewiesen sind  Das Erdgasnetz in Deutschland deckt weite Teile gut ab*, im EU Ausland z.T. auch gute Versorgung

34 ALLGEMEINES ZU ELEKTRISCHEN SCHWERLASTKRAFTWAGEN  Ladeinfrastruktur abhängig vom Routendesign und Reichweite der Fahrzeuge (Opportunitäts-Laden oder im Depot)  Es werden aktuell viele Tests durchgeführt, in China sind sie bereits Teil des regulären Busnetzes, aber es gibt z.B. auch Anwendungen in Europa (z.B. Nottingham, UK)  Es gibt nur ein paar Testanwendungen von rein elektrischen LKW (z.B. Heineken Brauerei in Rotterdam)  CO 2 Emissionen werden abhängig von der Stromproduktion (erheblich) reduziert, lokale Schadstoffe wie Feinstaub und Stickoxide gibt es nicht.  Aktuell amortisiert sich die Anschaffung noch nicht, aber dank Technologiesprüngen (vor allem bei der Antriebsbatterie) sind deutlich günstigere Fahrzeuge in den nächsten Jahren zu erwarten

35 ALLGEMEINES ZU WASSERSTOFF UND PLUG-IN HYBRID SCHWERLASTKRAFTWAGEN  Nur in wenigen Anwendungsfällen sinnvoll  Sehr hohe Investitionen in Fahrzeuge und Infrastruktur erforderlich  Hauptsächlich Forschungsporjekte, keine reguläre Beschaffung  Es ist nicht absehbar, ob und wann der reguläre Markteintritt erfolgt

36 AKTIVITÄT 2  Erzählen Sie etwas über Busrouten in Ihrer Stadt

37 DAS GESAMTBILD  Erfolgreiche Initiativen zur Emissionsreduktion haben häufig Rückendeckung aus dem politischen Raum  Teil der Arbeit ist das Verstehen und Berücksichtigen von politischen Richtlinien Dokumenten / Leitzielen  Nutzen Sie diese um die Beschaffung von sauberen Fahrzeugen hausintern zu rechtfertigen  Vielleicht können Sie auch am politischen Prozess partizipieren bzw. Einfluss darauf nehmen

38 POLITISCHE STRATEGIEN UND ZIELE  Global  Europäisch  Länder  Städtische/ Regionale Strategien

39 INTERESSENGRUPPE MANAGEMENT  Identifizieren Sie Entscheider und wichtige Kooperationspartner möglichst früh  Involvieren Sie sie in Ihre Aktivitäten  Wohin soll die Reise gehen?  Wo fangen Sie an?  Warum machen Sie das alles?  Was passiert als nächstes?  Wie sollen die Fahrzeuge genutzt werden?

40 ICH BENÖTIGE HILFE  Sie sind nicht allein!  Clean Fleets:  Clean Vehicle Portal:  Civitas - Civinet Netzwerke:  Eltis:  Polis:  Covenant of Mayors:  Weitere?


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