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© 2013 | Kompetenzzentrum Technik – Diversity – Chancengleichheit e.V. Zum Einstieg Ein Vater fuhr mit seinem Sohn im Auto. Sie verunglückten. Der Vater.

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Präsentation zum Thema: "© 2013 | Kompetenzzentrum Technik – Diversity – Chancengleichheit e.V. Zum Einstieg Ein Vater fuhr mit seinem Sohn im Auto. Sie verunglückten. Der Vater."—  Präsentation transkript:

1 © 2013 | Kompetenzzentrum Technik – Diversity – Chancengleichheit e.V. Zum Einstieg Ein Vater fuhr mit seinem Sohn im Auto. Sie verunglückten. Der Vater starb an der Unfallstelle. Der Sohn wurde schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert und musste operiert werden. Ein diensthabendes Mitglied des ärztlichen Personals eilte in den OP, trat an den Operationstisch heran, auf dem der Junge lag, wurde kreidebleich und sagte: „Ich bin nicht imstande zu operieren. Dies ist mein Sohn.“ Wie ist das möglich?

2 © 2013 | Kompetenzzentrum Technik – Diversity – Chancengleichheit e.V. Die Berufswahl männlicher Jugendlicher duale, vollzeitschulische und akademische Ausbildung weist geschlechtsstereotype Präferenzen auf Ausbildung überwiegend in handwerklich-technischen Bereichen (junge Frauen hingegen in sozialen und kommunikativen Berufen des Dienstleistungssektors)

3 © 2013 | Kompetenzzentrum Technik – Diversity – Chancengleichheit e.V. Die Ausgangslage: Von der Industrie- zur wissensbasierten Dienstleistungsgesellschaft Quelle: Destatis 2011 Steigerung der Anzahl der Beschäftigten im Dienstleistungssektor um 21,02% Abnahme der Anzahl der Beschäftigten im Produzierenden Gewerbe um 18,19% Abnahme der Anzahl der Beschäftigten in der Land- und Forstwirtschaft, sowie der Fischerei um 19,74%

4 © 2013 | Kompetenzzentrum Technik – Diversity – Chancengleichheit e.V. Top 20 der männlichen Ausbildungsanfänger 2012

5 © 2013 | Kompetenzzentrum Technik – Diversity – Chancengleichheit e.V. Geschlechtstypisches Berufswahlverhalten Berufs- und Studienfachwahl junger Männer entfaltet sich vor dem Hintergrund tradierter Männlichkeitsvorstellungen reproduziert die geschlechtshierarchische Segregation des Ausbildungs- und Arbeitsmarktes führt zu einem geringen Männeranteil in weiblich konnotierten Arbeitsfeldern senkt für Jungen mit niedrigen und mittleren Bildungsabschlüssen die Chancen auf dem Arbeitsmarkt

6 © 2013 | Kompetenzzentrum Technik – Diversity – Chancengleichheit e.V. Traditionelle Rollenmuster traditionell männliche Versorgerrolle verliert quantitativ an Dominanz als normatives Leitbild bleibt es aber häufig erhalten und entfaltet gerade bei Jungen weiterhin seine Wirkung Zukunftsplanung vieler Jungen eingleisig auf Erwerbsarbeit ausgerichtet Jungen verbinden mit Vaterschaft weniger Pflege und Fürsorge

7 © 2013 | Kompetenzzentrum Technik – Diversity – Chancengleichheit e.V. 1. Möglichkeit: Neue Wege für Jungs NEUE WEGE FÜR JUNGS vernetzt bundesweit regionale Praxisangebote und unterstützt als Service-Büro Multiplikatorinnen und Multiplikatoren bei der Umsetzung von Jungenangeboten hinsichtlich: Erweiterung des Berufswahlspektrums und der Studienfachwahl Flexibilisierung von Männlichkeitsmuster Stärkung von Sozialkompetenzen

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9 Material Neue Wege für Jungs

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11 2. Möglichkeit: Der Boys‘Day! Aktionstag am 4. Donnerstag im April Workshopangebote zur Flexibilisierung von Männlichkeitsvorstellungen und Berufsorientierung in weiblich dominierten oder überwiegend weiblich besetzten Arbeitsfeldern (Männeranteil< 40%) (  Berufeliste Boys‘Day) Berufs- und Lebensplanung (Tagespraktika) Reflexion von Männlichkeitsvorstellungen Sozialkompetenzen KONTAKTERFAHRUNGKONTAKTERFAHRUNG

12 © 2013 | Kompetenzzentrum Technik – Diversity – Chancengleichheit e.V. Spezifische und unspezifische Adressierung Bsp.: Spezifische Adressierung: Soziale Jungs (Paritätisches Bildungswerk Bundesverband) Bsp.: Unspezifische Adressierung: Zivildienst (primäre Kontakterfahrung) wurde abgelöst vom Bundesfreiwilligendienst: Der Bundesfreiwilligendienst ist ein Angebot an Frauen und Männer jeden Alters, sich außerhalb von Beruf und Schule für das Allgemeinwohl zu engagieren – im sozialen, ökologischen und kulturellen Bereich oder im Bereich des Sports, der Integration sowie im Zivil- und Katastrophenschutz.

13 © 2013 | Kompetenzzentrum Technik – Diversity – Chancengleichheit e.V. Übung Konzeption eines Angebots Sprachl. Stilblüten: „ Schnuppertag im Altenheim…“, „Jungs schnuppern in Frauenbereichen…“, „Werde Erzieherin!“ Aufgabe: Konzipieren Sie ein Angebot für den Boys‘Day! Welche Faktoren sind für die Gestaltung eines qualitativ hochwertigen Angebots wichtig? Aspekte: Ort des Angebots, Berufsbild, Größe, Dauer, Betreuungsperson, Titel des Angebots, Sprache des Kurztextes, „Angebotssetting“ Bitte beachten: Darstellung von Vielfalt durch Sprache und Bildsprache…

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16 Soziale Jungs Jungen leisten Stunden ehrenamtliche Arbeit in einer Kita, Pflegeeinrichtung, soziale Institution (Bielefeld: 80 h/ 2h/Woche) …bekommen dafür eine Aufwandsentschädigung (Aufwertung in der Peerkultur) …bekommen ein Zertifikat …vertiefen ggf. die Kontakterfahrung …werden von Mentor_innen begleitet Erlebnispädagogische Elemente, Beziehungsarbeit (Mentoring), positive Peereffekte

17 © 2013 | Kompetenzzentrum Technik – Diversity – Chancengleichheit e.V. Soziale Jungs Bielefeld/OWL- Stand Steuerungsgruppe bestehend aus Stadt Bielefeld (Jugendamt/ Rege), Agentur für Arbeit/ Arbeitplus, Universität Bielefeld/ FH Bielefeld (Evaluation), Johanneswerk e.V., Mozaik e.V., Kompetenzzentrum Technik Diversity Chancengleichheit e.V. Projektvolumen Bielefeld: Jungen sollen über die Kooperation mit dem Berufsbildungswerk / Tor 6 angesprochen werden 8-10 Personen in der Pilotphase Begleitung durch 2 Mentor_innen Praxisplätze im Johanneswerk (Pflege) und in städtischen Kitas (Erziehung) 2014: Pilotierung 2015: 1. Durchlauf Sozialraumorientierung

18 © 2013 | Kompetenzzentrum Technik – Diversity – Chancengleichheit e.V.

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20

21

22 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!


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