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Mag. Karin Haiderer Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision.

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Präsentation zum Thema: "Mag. Karin Haiderer Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision."—  Präsentation transkript:

1 Mag. Karin Haiderer Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision

2 Forschungsfragen FF1: Wie sehen Gestalttherapeuten ihren Beruf und wie fühlen sie sich mit diesem Beruf? FF 2: Wie glauben Gestalttherapeuten vom Umfeld wahrgenommen zu werden? Wer sind wir Psychotherapeuten ? Forschungsfragen Gruppendiskussion Auswertung Gruppendiskussion Literatur Analyse Ergebnis und Diskussion Folie 2 von 16

3 Forschungsfragen Forschungsfragen Gruppendiskussion Auswertung Gruppendiskussion Literatur Analyse Ergebnis und Diskussion Folie 3 von 16 Gruppendiskussion Literatur Analyse Ergebnisse und Konsequenzen

4 Warum Gruppendiskussion ? Forschungsfragen Gruppendiskussion Auswertung Gruppendiskussion Literatur Analyse Ergebnis und Diskussion Folie 4 von 16 Setting 5 Teilnehmer (zwei Frauen, drei Männer) Integrative Gestalttherapeuten in Ausbildung unter Supervision IG Wien und Studenten der SFU Eingangsstimulus - Körperreise Herstellung von Selbstläufigkeit des Gesprächs Video und Ton – Aufnahme Das Gespräch innerhalb der Gruppe ist Erhebungsgegenstand – nicht das Individuum Konjunktiver Erfahrungsraum – gemeinsamer Beruf Repräsentation der Gruppenmeinung des Kollektivs durch die konkrete aktuelle Gruppe Die Gruppenmeinung ist nicht die Summe von Einzelmeinungen, sondern das Produkt kollektiver Interaktionen. Die Gruppenmeinung kommt nur unter der Prämisse Selbstläufigkeit zum Vorschein.

5 Auswertung der Gruppendiskussion Forschungsfragen Gruppendiskussion Auswertung Gruppendiskussion Literatur Analyse Ergebnis und Diskussion Folie 5 von 16 Dokumentarische Methode nach Bohnsack Zwei Stunden Material Unterteilung in Passagen Auswahl der wichtigsten Passagen Transkription der ausgewählten Passagen Unterteilung in Oberthemen Formulierende Dokumentarische Methode Inhaltsanalyse nach Mayring Entwicklung eines Kategoriensystems Extraktion des Datenmaterials Zuweisung zu weiteren Unterkategorien Zählen der Häufigkeit der Zuordnungen im Text Qualitative Strukturierende Inhaltsanalyse

6 Formulierende dokumentarische Methode Forschungsfragen Gruppendiskussion Auswertung Gruppendiskussion Literatur Analyse Ergebnis und Diskussion Folie 6 von 16 E OT: Der perfekte Mensch „Als Therapeut haben oft die anderen so den Anspruch, dass man eine reife Persönlichkeit ist, … und zugeben kann, dass man auch unzulänglich ist.“ Diese Worte werden von der Gruppe zustimmend aufgenommen und durch die Worte „der perfekte Mensch“ ergänzt.

7 Transkript Forschungsfragen Gruppendiskussion Auswertung Gruppendiskussion Literatur Analyse Ergebnis und Diskussion Folie 7 von 16

8 Qualitative strukturierende Inhaltsanalyse Forschungsfragen Gruppendiskussion Auswertung Gruppendiskussion Literatur Analyse Ergebnis und Diskussion Folie 8 von 16 E OT: Der perfekte Mensch OTSelbstwahrnehmungVermutete Fremdwahrnehmung Überlappung Beruf/Privates E.9 Wir haben auch den Anspruch an uns, reife Persönlichkeiten zu sein, ein perfekter Mensch zu sein. Mitmenschen haben oft den Anspruch, dass der Therapeut ein perfekter Mensch sein soll, der sowohl Unvernunft als auch Unzulänglichkeiten integriert hat. Der Anspruch, ein perfekter Mensch zu sein, gilt immer, privat und beruflich. Belastung – überhöhte Ansprüche Ab-, Aufwertung – überhöhte Erwartungen Überlappung Beruf/Privates

9 Quantitative Auswertung Forschungsfragen Gruppendiskussion Auswertung Gruppendiskussion Literatur Analyse Ergebnis und Diskussion Folie 9 von 16 Auswertung der FF1 (Selbstwahrnehmung) Auswertung der FF2 (vermutete Fremdwahrnehmung) Überlappung von Privatem und Beruflichem konnte in 27 von 38 Oberthemen im Transkript gefunden werden. Das entspricht einer Häufigkeit von 71,05%. Auswertung Überlappung Beruf/Privates

10 Ergebnisse der empirischen Untersuchung Forschungsfragen Gruppendiskussion Auswertung Gruppendiskussion Literatur Analyse Ergebnis und Diskussion Folie 10 von 16

11 Wissenschaftlich fundierte Literatur Forschungsfragen Gruppendiskussion Auswertung Gruppendiskussion Literatur Analyse Ergebnis und Diskussion Folie 11 von 16 Die Ergebnisse wurden durch eine Literaturrecherche erneut geprüft. Die Literatur umfasst: Grawe, K., Donati, R., Bernauer, F. (1994). Psychotherapie im Wandel, Von der Konfession zur Profession (5. unveränderte Aufl.). Göttingen, Bern: Hogrefe. R. L. Janssen, M. Cierpka, P. Buchheim (1997), Psychotherapie als Beruf. Göttingen: Vandenhoeck und Ruprecht. Jaeggi, E. (2001). Und wer therapiert die Therapeuten? Stuttgart: Cotta. O. F. Kernberg, G. Dulz, J. Eckert (2013), Psychotherapeuten über sich und ihren „unmöglichen“ Beruf. Stuttgart: Schattauer.

12 Literaturanalyse Forschungsfragen Gruppendiskussion Auswertung Gruppendiskussion Literatur Analyse Ergebnis und Diskussion Folie 12 von 16 Überhöhung eigene und von außen Der ideale Helfer ist akzeptierend, engagiert, tolerant, warmherzig und intuitiv (Willutzki, Reinke- Kappenstein und Hermer, Jaeggi) Überlappung Beruf und Privates Wann ist der Psychotherapeut Psychotherapeut? Wann ist er oder sie einfach Mensch? Expertise für Zwischenmenschliches ist immer und überall (Jaeggi) Selbsteinbringungskonflikt Der Therapeut nimmt persönlich Stellung, enthüllt Aspekte seiner Person, berichtet dem Klienten von eigenen Erfahrungen, teilt dem Klienten seine emotionale Befindlichkeit mit. (Sachse, Fasbender und Hammelstein) Ausmaß von Nähe und Distanz der therapeutischen Beziehung (Jaeggi) Schwammige Berufsidentität Den Vertretern der empirisch-wissenschaftlich orientierten Psychologie und Psychotherapie ist es bisher nicht gut gelungen, sich in einer für eine breitere Öffentlichkeit verständlichen Weise zu artikulieren. (Grawe, Donati, Bernauer)

13 Ergebnis Forschungsfragen Gruppendiskussion Auswertung Gruppendiskussion Literatur Analyse Ergebnis und Diskussion Folie 13 von 16

14 Persönliche Definition von Psychotherapie Forschungsfragen Gruppendiskussion Auswertung Gruppendiskussion Literatur Analyse Ergebnis und Diskussion Folie 14 von 16 Was ist Psychotherapie für mich? Wer bin ich als Psychotherapeutin mit diesem Patienten? Wie prägt dieser Beruf meine Identität?

15 Gemeinsame Veränderungsarbeit Forschungsfragen Gruppendiskussion Auswertung Gruppendiskussion Literatur Analyse Ergebnis und Diskussion Folie 15 von 16 Unscharfe Abgrenzung Psychotherapeut/Psychiater/Psychologe Vielfalt der anerkannten Psychotherapie-Schulen Große Vielfalt an Grundberufen Schwierigkeit der Messbarkeit von Wirkfaktoren in der Psychotherapie Schwierigkeit einer einheitlichen und für Laien verständlichen Definition von Psychotherapie Krankheitsbild vs. Gesundheitsbild der Krankenkassen und der Gesellschaft Beitritt zum Berufsverband auf freiwilliger Basis

16 Gemeinsame Veränderungsarbeit Forschungsfragen Gruppendiskussion Auswertung Gruppendiskussion Literatur Analyse Ergebnis und Diskussion Folie 16 von 16 „Ergotherapie unterstützt und begleitet Menschen jeden Alters, die in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt oder von Einschränkung bedroht sind. Ziel ist, sie bei der Durchführung für sie bedeutungsvoller Betätigungen in den Bereichen Selbstversorgung, Produktivität und Freizeit in ihrer persönlichen Umwelt zu stärken. Hierbei dienen spezifische Aktivitäten, Umweltanpassung und Beratung dazu, dem Menschen Handlungsfähigkeit im Alltag, gesellschaftliche Teilhabe und eine Verbesserung seiner Lebensqualität zu ermöglichen (DVE 2007).“ Diese Definition wurde in einem mehrjährigen Konsensusprozess der Berufsgruppe der Ergotherapeuten erstellt. Sie wurde für notwendig erachtet, da eine Definition die „Basis bildet, von der aus alle Berufsangehörige, unabhängig ihres Arbeitsgebietes, Spezialisierung und ihrer persönlichen Sichtweise die Ergotherapie darstellen können (DVE 2007).“


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