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Die Förderung multipler Intelligenzen durch den „Weg des Selbstbestimmten Lernens“ Mag. Ulrike Kempter Direktoren-Dienstbesprechung Bad Leonfelden, 13.1.2010.

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1 Die Förderung multipler Intelligenzen durch den „Weg des Selbstbestimmten Lernens“ Mag. Ulrike Kempter Direktoren-Dienstbesprechung Bad Leonfelden,

2 Wie bin ich zu diesem „Weg des Selbstbestimmten Lernens“ gekommen? Welchen Ansatz bietet das SBL? Welche Möglichkeiten haben sich als brauchbar in der Begabtenförderung erwiesen?

3 Was kritisieren Begabte an unserem Schulsystem? * Gefühl der Sinnleere/Sinnlosigkeit * Wissensvermittlung statt Wertekultur * Defizitorientierung/Fehlerkultur * Leistungsbeobachtung statt Wahrnehmen der Person in Bedürfnissen u. Fähigkeiten

4 Mögliche Verhaltensreaktionen: Langeweile/Apathie Aggression Arroganz Abweisendes Verhalten Sozialer Rückzug

5 Pädagogische Auswege Autonomous Learner Model? Selbstbestimmtes Lernen ?

6 Ausgangspunkt: Verhalten

7 Profile des Verhaltens von Begabten Die Erfolgreichen Die Herausfordernden Die im Untergrund Die Dropouts Die doppelt Außergewöhnlichen Die autonomen Lernenden

8 Die Erfolgreichen Werden bewundert Legen positive Haltung an den Tag Lernen alles – für den Erfolg Werden als erste identifiziert Werden f. Förderung immer nominiert Spielen das Spiel mit Zeigen das, was gesehen werden will Opfern Kreativität/Autonomie d. Erfolg

9 Die Herausfordernden Rebellieren, bekämpfen System Werden kaum identifiziert Behalten Kreativität/Autonomie Trotzdem Gelangweilt Frustriert über Nicht-erkannt-Werden

10 Die im Untergrund Meistens Mädchen Erfahrung: Begabung bei Peers unbeliebt Verbergen Kreativität/Intelligenz Verweigern Förderung ohne Freundinnen Soziale Akzeptanz an erster Stelle Intellektuelle Bedürfnisse hintangestellt

11 Die Dropouts Bekämpfen System um zu überleben Sind dabei nicht erfolgreich Keine Langeweile/Frustration mehr Statt dessen Zorn Ertragen Druck nicht mehr (oft Suizid) Hass auf Lehrer, Eltern, sich selbst

12 Die doppelt Außergewöhnlichen Kombination von behindert und begabt Fokus auf Stärke statt Schwäche Oft identifiziert für Sonderprogramm Kaum identifiziert für Begabtenförderung

13 Die autonomen Lernenden Lernen gerne Opfern Individualität NICHT d. Konformität Entwickeln notwendige Fähigkeiten Konzepte/Haltungen Für lebenslanges Lernen

14 Was sie brauchen Die Erfolgreichen Hilfe, um Lernende zu werden, nicht nur Schüler/innen Die Herausfordernden Ausgebildete Lehrer, die sie erkennen

15 Was sie brauchen Die im Untergrund Hilfe, um zum Verstehen ihrer selbst u. Selbstvertrauen zu kommen Die Dropouts Frühe Intervention, auf das ganze Kind gerichtet, nicht nur intellektuelle Begabung

16 Was sie brauchen Die doppelt Außergewöhnlichen Ein zweiter Blick auf das ganze Kind und seine Stärken Die autonomen Lernenden Lehrer als Facilitator

17 Schlüsselbegriffe des Betts-Modells Optimizing ability + passion

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21 Begabung - Talent Intellektuelle Begabung: außerordentlich in Wissen, Verstehen, Anwendung Kreative Begabung außerordentlich in Spontaneität,Vorstellungsvermögen Talent Leidenschaft konzentriert auf einen Bereich

22 Rollenänderung

23 Dimension 1 Orientierung Verstehen von Begabung, Talent, Intelligenz, Kreativität (Fragebögen, Arbeitsblätter, Nacht der berühmten Persönlichkeiten) Aktivitäten zur Gruppenbildung (Finde jemanden, der/die..., Faszinierende Antworten...) Persönliches Entwicklungsprogramm & Schule (Reise zu mir selbst, Ich bin-Gedichte)

24 Dimension 1 Orientierung Möglichkeiten & Verantwortlichkeiten Welche Möglichkeiten bietet das Modell? Welche Möglichkeiten bietet die Schule? Wo gibt es Übereinstimmung mit dem, was ich brauche/möchte/will?

25 Dimension 2 Individuelle Entwicklung Inter/intrapersonale Entwicklung Lernfertigkeiten Nutzung v. technischen Hilfsmitteln Berufsorientierung Organisationsfertigkeiten Produktivität

26 Dimension 2 Individuelle Entwicklung Inter/intrapersonelle Entwicklung *Einschätzung meiner Bedürfnisse *Profile *Persönlicher Bildungsplan

27 Dimension 2

28 Dimension 2 Individuelle Entwicklung Lernfertigkeiten *Kreatives Denken *Kritisches Denken *Problemlösen *Entscheidungen treffen

29 Dimension 2 Individuelle Entwicklung Organisationsfertigkeiten Ziele setzen Zeitmanagement Lebensmanagement (Mood- Management)

30 Dimension 2 Individuelle Entwicklung Produktivität *Lernen aus leidenschaftlichem Interesse *Projektplanung *Selbst-/Projektbewertung/ Assessment

31 Die Prinzipien Entwicklung eines positiven Selbstkonzepts Verständnis für die eigenen Fähigkeiten Entwicklung von Fähigkeiten zur Interaktion

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33 Dimension 3: Enrichment Dimension 4: Projektarbeit in Kleingruppen Dimension 5: Tiefenstudium

34 Die Prinzipien Verantwortung für das eigene Lernen innerhalb und außerhalb der Schule Entwicklung zu verantwortlichem, kreativem, unabhängigem, lebenslangem Lernen

35 Wie antwortet der Weg des SBL auf die Kritik der Schüler/innen?

36 Mögliche Verhaltensreaktionen: Langeweile/Apathie Aggression Arroganz Abweisendes Verhalten Sozialer Rückzug

37 Wenn Langeweile/Apathie dadurch entsteht, dass der Schüler vergeblich versucht hat, seine Werte in dem wiederzufinden, was in der Schule angeboten wird, dann muss die Antwort sein: Wir helfen dem Schüler, seine Werte zu entdecken, und seine Werte entfalten zu können (passion learning)

38 Wenn Aggression dadurch entsteht, dass der Schüler das Gefühl hat, seine Werte gegen ein apersonales System verteidigen zu müssen, dann muss die Antwort sein: Wir nehmen den Schüler in seiner Wertehaltung, in seinen Interessen, in seinen Fertigkeiten wahr, und helfen ihm, seine Werte entwickeln zu können (passion learning, Projektorientierung, Assessment)

39 Wenn Arroganz dadurch entsteht, dass sich die Person in ihrer Emotionalität unerkannt und unverstanden fühlt, weil die Schule darauf keine Rücksicht nimmt, dann bleibt oft nur die Entscheidung GEGEN das Angebotene und die Abwertung des Angebotenen, um den eigenen Freiraum zu schützen. Die Antwort muss daher sein: Wir helfen dem Schüler, den Wert seiner Person zum Ausdruck zu bringen (Einschätzungsbögen, Dialog, Projektarbeit in Kleingruppen, Präsentationen)

40 Wenn abweisendes Verhalten dadurch entsteht, dass die Person Angst haben muss vor Verletzungen, wird die Person die brennenden Fragen an die Welt nicht mehr äußern und wird so noch weniger wahrgenommen als schon zuvor. Die Fragen finden keine Antwort mehr Folge: Gefühl der Echolosigkeit, „existentielles Vakuum“ mit der Folge von Sinnleere, Gefühl der Sinnlosigkeit.

41 Die Antwort muss daher sein: Wir helfen dem Schüler durch optimizing abilities Durch eine Erziehung zu Mut und begleitetem Risiko (Selbsteinschätzung, Selfassessment), Entwicklung eines positiven Selbstwertgefühls (Ich-bin-Gedichte, Reise zu mir selbst...)

42 Wenn sozialer Rückzug dadurch geschieht, dass die Person keine Möglichkeit bekommt, die eigenen Fähigkeiten dadurch zu erfahren, dass sie von anderen wahrgenommen werden, dann muss die Antwort sein: Helfen wir dem Kind, sich mit der Umgebung so auseinander setzen zu können, dass es daran wachsen kann (Gruppenbildungsaktivitäten)

43 Bin ich nur das, wofür mich die anderen halten? Bin ich das Bild, das die andern von mir haben? Bin ich das Bild meiner Eltern? Bin ich das Bild meiner Lehrer? Muss ich so werden, wie ich sein „soll“? Helfen wir dem Kind zu erkennen, wer/was es sein will (Bedürfniseinschätzung, 6 Selbst, Berufsorientierung)

44 Die Aufgabe der Lehrperson auf dem „Weg zum selbstbestimmten Lernen“ besteht darin, durch die angeführten pädagogischen Maßnahmen dem Kind das Gefühl des ZUTRAUENS in die Entfaltung der Fähigkeiten seiner Person vermittelt wird.

45 Die Lehrperson auf deinem Weg ermöglicht, stellt Fragen und unterstützt. Aber sie dirigiert nicht, schreibt nicht vor und schränkt nicht ein. (G.Betts)

46 Alles, was Sie dazu brauchen, ist ein unerschütterlicher, bedingungsloser Optimismus in die positive Entwicklung einer Person.

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48 Betts, George & Kercher, Jolene: Der Weg des selbstbestimmten Lernens LIT Verlag. 2008


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