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Möglichkeiten und Grenzen zum kooperativen und kollaborativen Lernen im (naturwissenschaftlichen) Unterricht Ralph Hepp Staatliches Studienseminar Erfurt.

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Präsentation zum Thema: "Möglichkeiten und Grenzen zum kooperativen und kollaborativen Lernen im (naturwissenschaftlichen) Unterricht Ralph Hepp Staatliches Studienseminar Erfurt."—  Präsentation transkript:

1 Möglichkeiten und Grenzen zum kooperativen und kollaborativen Lernen im (naturwissenschaftlichen) Unterricht Ralph Hepp Staatliches Studienseminar Erfurt

2 1. Differenzierung und die Schaffung von situierten Lernumgebungen  Situierte Lernumgebungen  Instruktion und Konstruktion als zwei Positionen zum Lehren und Lernen Konstruktivistische Ansätze im Unterricht - ein Beispiel  Basisbedürfnisse nach Deci und Ryan  Folgerungen für den Unterricht 2. Kompetenzentwicklung durch projektorientierte Phasen im Unterricht  Erfahrungen aus dem Unterricht  Themenplanarbeit als eine mögliche Variante – Ziele  Umsetzung der Themenplanarbeit im Unterricht an einem Beispiel advanced organizer Teambildung gemeinsamer Strukturplan/ Themenplan für den Unterricht Arbeit mit Wikis als unterrichtsbegleitendes – Vor- und Nachteile Erfahrungen und Schlussfolgerungen

3 2. Kompetenzentwicklung durch projektorientierte Phasen im Unterricht  Beurteilung und Bewertung der Ergebnisse prinzipielle Vorgehensweise differenzierte Bewertung Bewertung von schriftlichen Projektarbeiten Bewertung der Wiki-Seiten  Feedback und Reflexion Begriffsklärung und Regeln für ein gutes Feedback Kraftfeldanalyse SOFT-Analyse Zielscheibe  Mögliche Weiterentwicklungen und Diskussion

4 Definition Differenzierungsbegriff „Differenzierung in der Schule und im Unterricht begreift Individuen als grundlegende Basis und verfolgt das Ziel, jede einzelne Schülerin und jeden einzelnen Schüler individuell zu fordern und damit optimal zu fördern. Das individuelle Leistungsvermögen und das Lernverhalten sind Grundlagen für differenzierende Maßnahmen auf den inhaltlichen, didaktischen, methodischen, sozialen und organisatorischen Ebenen.“ n. Linser, H., Paradies, L. (2005): Differenzieren im Unterricht, Cornelsen Verlag Scriptor, 5. Auflage, S. 9.

5 Prinzipielle Möglichkeiten der Differenzierung  soziale Differenzierung (Gruppenarbeit, Partnerarbeit, Einzellernen)  thematisch-intentionale Differenzierung (stofflicher Umfang, Zielanspruch, Schwierigkeitsgrad)  methodische Differenzierung (Maß der Erläuterungen, Lern- und Arbeitstempo variieren)  mediale Differenzierung (Programme, Arbeitsblätter oder bildhafte Darstellungen, etc.) Vollstädt, W. (1997): Differenzierung im Unterricht. Oder: Prüfungswissen kompakt. In: Pädagogik, Heft 12, S

6 „Von zentraler Bedeutung ist die Rolle sozialer Interaktion im Konzept des Situierten Lernens … Soziale Interaktion wird interpretiert als ein 'Raum', in dem angstfrei Erfahrungen gemacht werden und Kompetenzen entwickelt werden können…“ Mandl H., Gruber H. & Renkl A. (2002): Situiertes Lernen in multimedialen Lernumgebungen In: Issing & Klimsa (Hrsg.): "Information und Lernen mit Multimedia und Internet". Weinheim: Beltz, Psychologie Verlags Union. S. 139 – 149.

7 Situierte Lernumgebungen  sind geeignete Lernräume im Zusammenspiel von Unterrichts- methoden, Unterrichtstechniken, Lernmaterialien und Medien  sind durch bestimmte Lernsituationen in zeitlicher und sozia- ler Hinsicht charakterisiert,  berücksichtigen Schülervorstellungen und –vorwissen,  fördern die sozialen und kommunikativen Aspekte des Lernens (soziale Interaktion - kooperatives und kollabora- tives Lernen)  beachten lebensweltliche Aspekte und die Handlungsorien- tierung des Lernens (Handlungs- und Kontextbezug) Social Collaboration (englisch für "gemeinsame und vernetzte Zusammenarbeit"), im Unternehmenskontext Social Business Collaboration, bezeichnet pauschal die Zusammenarbeit von Menschen in Projekten, Gruppen oder auch Teams mit Hilfe des Internet und elektronischer Medien

8 Instruktion Unterrichten im Sinne von Anregen, Unterstützen und Beraten sowie Anleiten, Darbieten, Erklären und Kontrollieren Aktive Position des Lehrenden Konstruktion Lernen als aktiver, selbstgesteuerter, situativer, konstruktiver, sozialer und emotionaler Prozess Aktive Position des Lernenden Situierte Lernumgebung

9 Konstruktivistische Ansätze im Unterricht - ein Beispiel  Falten Sie jeweils ein Original-Quadrat so, dass Sie seinen ursprünglichen Flächeninhalt halbieren.  Es gibt dafür viele Möglichkeiten – mehr oder weniger komplizierte. Zählen Sie diese Möglich- keiten und arbeiten Sie bitte zunächst alleine!  Tauschen Sie sich nun auch mit Ihrem Nachbarn aus!

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11 GrundbedürfnisseUnterstützung durch:Einschränkung durch: Soziale Eingebundenheit - Integration in Lerngemein- schaften (Lernteams) - Anerkennung von Leistungen durch andere - kooperative und kollaborative Lernverfahren - Isolierung - Konkurrenzdenken - Mobbing Kompetenzerfahrung - optimale Herausforderungen - Differenzierung, Individuali- sierung und Erfolgserlebnisse - Feedback - unangemessenes Anforde- rungsniveau - fehlendes Feedback - keine Trennung von Lernen und Bewertung Autonomie - Relevanz der Themen - Verständnisförderung, Trans- parenz - Mitbestimmung der Inhalte - Autorität und Fremd- bestimmung der Inhalte - Lehrerdominanz Selbstbestimmungstheorie von Deci und Ryan Deci, E. L., Ryan, R. M. (1993): Die Selbstbestimmungstheorie der Motivation und ihre Bedeutung für die Pädagogik. In: Zeitschrift für Pädagogik 39 (2),

12 Förderung affektiver und kognitiver Aspekte selbstgesteuerten Lernens Portfolios und Lernverträge Autonomie Kompetenzerfahrung Soziale Eingebundenheit Schülerorientierter & Projektorientierter Unterricht Aktive, kooperative und spielerische Lernformen Forschungs- aufträge und Projekte Kontexte und Handlungs- bezug strukturiertes Unterrichts- material vielfältige differenzieren de Aufgaben Rollenspiele Lernquiz vielfältige kooperative Lernmethoden Lerntandems und Lernteams Übungen mit individuellem Feedback Differenzierung, Individualisierung und Transparenz Gläser-Zikuda, M. (2010): Vorlesung Selbstgesteuertes Lernen, FSU Jena

13 Folgerungen für den Unterricht  Lernen ist nur über die aktive Beteiligung der Lernenden möglich (z. B. bei projektorientierten Vorgehensweisen).  Lernen ist in jedem Fall konstruktiv. Kognitive Prozesse finden auf der Basis des individuellen Erfahrungs- und Wissenshintergrundes statt.  Lernen erfolgt stets in spezifischen Kontexten, die durch vielfältige differenzierende Aufgaben gefördert werden können.

14 Lernen ist immer ein sozialer und individueller Prozess. Kooperative, kollaborative Lernformen und die Bildung von Lernteams können unterstützend wirken. Differenzierung gelingt besser und nach- haltiger, wenn es nicht nur als eine (isolierte) methodische Vorgehensweise, sondern als ein schulisches Gesamtkonzept gesehen wird.

15 Erfahrungen aus dem Unterricht? Welche Erfahrungen haben Sie im Einsatz von Vorträgen, Präsentationen, themengebundenen Gruppenarbeiten im Unterricht? Welche Probleme, insbesondere bei der Bewertung treten auf?

16 Negative Erfahrungen aus dem Unterricht - Koordinierungsprobleme - ein Schüler beginnt, soll das Ergebnis mailen, vergisst dies aber, die Gruppe findet keinen gemeinsamen Zeitpunkt zum Arbeiten … - Zugangsprobleme - ein Schüler ist krank, hat aber alle Materialien zu Hause, - Strukturierungsprobleme - Gliederungen werden unreflektiert aus dem entsprechenden Wikipedia-Artikel übernommen, - Plagiate - die einzelnen Textblöcke erscheinen aneinandergereiht und/ oder sehen entsprechenden Texten im Internet oder Inhalt täuschend ähnlich, - Konglomerate - der Sprachstil passt nicht zur sonstigen Sprech- und Schreibweise der Schüler, ist uneinheitlich, der rote Faden fehlt, - Bewertungsprobleme - die Anteile der einzelnen Gruppenmitglieder sind nicht nachvollziehbar, noch weniger bewertbar, -…-… Es besteht der Verdacht des „sozialen Faulenzens“! Der Begriff Soziales Faulenzen (engl.: social loafing) beschreibt ein sozialpsychologisch relevantes Phänomen in einer Gruppe. Sobald Individuen im Kollektiv mit anderen auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten und dabei ihre Einzelleistung nicht bekannt wird, reduziert sich ihre physiologische Anspannung und Motivation.

17 Lösungsansätze aus dem Unterricht Ein Themenplan ist eine Unterrichtseinheit, die einem (kleinen) Projekt entspricht, für das ein bestimmter Zeit- und Erwartungs- rahmen vorgegeben ist. In einem Themenplan sind zusammenhängende Lernsituationen zu einem Thema aufgeführt. Die Formulierung, Strukturierung und Konkretisierung der Arbeitsaufträge erfolgen in Zusammenarbeit mit den Schülerinnen und Schülern. Berücksichtigt werden hierbei sowohl kooperatives als auch individuelles Lernen. Es sind sowohl ergebnisorientierte als auch prozessorientierte Phasen angelegt, die durch kollaborative Medien beobachtet, beeinflusst und bewertet werden können. verändert nach: Zugriff: www.igs-am-everkamp.de/igs/paedagogik/themenplanarbeit/index.html

18 Ziele  Fördern der Schlüsselqualifikationen des 21. Jahrhunderts (OECD - Definition and Selection of Competencies ( DeSeCo) ) 1 - Interagieren in sozial heterogenen Gruppen - Entwickeln von autonomen Handlungsfähigkeiten - Anwenden von interaktiven Medien und Mitteln (Sprache, Technologien),  Üben von Wissensaustausch und modernem Wissensmanagement,  Förderung des situierten Lernens und Nutzung von Ansätzen des anchored instruction zur Vermeidung von „trägem Wissen“  prinzipielles Schaffen von Möglichkeiten zum fächerverbindenden Unterricht  … 1 Zugriff Die Theorie des situierten Lernens geht davon aus, dass Wissen nicht von einer Person auf eine andere transferiert werden kann. Lernen bedarf der Aushandlung von Bedeutungen in der Situation und der Aushandlung in sozialen Bedingungsgefügen. Zugriff Anchored Instruction ist eine Unterrichts- bzw. Lehr- und Lernmethode, die in engem Zusammenhang mit dem situierten Lernen steht und mit Ankern im Sinne von Interessen- und Motivationspunkten arbeitet, um die Lernenden anzuregen, eigen- ständig Probleme zu erforschen und zu lösen. Diese Anker dienen keineswegs bloß zur Optimierung einer vorwiegend fron- talen Darbietung, sondern werden konstruktiv im Lehr- und Lernprozess eingesetzt, d.h., die Lernenden bekommen keine Lösungen vorgesetzt, sondern sollen eigene Wege für ihre Lösungen finden.

19 Prinzipielle Vorgehensweisen bei einem Projekt Schrittfolge nach K. Frey. Projektinitiative Auseinandersetzung mit der Projektinitiative (Projektskizze) Gemeinsame Entwicklung des Betätigungsgebietes (Projektplan) Verstärkte Aktivitäten im Betätigungsgebiet (Projektdurchführung) Abschluss des Projektes dazwischen Fixpunkte und Metainteraktionen Schrittfolge nach B. Hauke Emotionale Hinführung zum Themenbereich Offene Probier- und Spielphase Dokumentationsphase Informationsaustausch Phase des Nachprüfens, der Ergebnissicherung und der Erarbeitung weiterer Fragestellungen vertiefende Arbeitsphase Frey, K. (1998): Die Projektmethode. Weinheim, Basel: Beltz Verlag, Hauke, B. (1993): Ansätze offenen Unterrichts beim Einstieg in eine Optik-Unterrichtssequenz in einer 7. Realschulklasse. In: NiU-Physik,, 4, H. 17. Hepp, Ralph (Hrsg.) (2001): Projektorientierter Unterricht. In: Naturwissenschaften im Unterricht Physik, 12, H. 63/64.

20 Projektinitiative Arbeitsauftrag Klasse 10/ Kurs Physik Notieren Sie bitte auf den gelben post-it-Zetteln Begriffe zum Thema Kernphysik und zur Nutzung von Kernenergie, die Ihnen wichtig erscheinen und zu denen Sie im Unterricht nähere Informationen erhalten möchten. Bitte nur ein Begriff pro Zettel! Notieren Sie bitte auf den roten post-it-Zetteln weitere Begriffe zum Thema Kernphysik und zur Nutzung von Kernenergie, die Ihnen aus anderen Unterrichtsfächern (z. B. Ch, Bio, Geo) bekannt sind. Bitte nur ein Begriff pro Zettel und keine Dopplungen! Bilden Sie mit drei weiteren Schülerinnen und Schülern ein Team, tauschen Sie sich über Ihre Begriffe aus (Methode Roundtable) und beachten Sie die Teamregeln!

21 Projektinitiative Teamregeln Stellt Euch reihum die Begriffe und Gedanken vor, die Euch zu diesem Begriff geführt haben. Ermutigt Euch untereinander, offen zu sprechen. Beachtet: „Einer spricht, die anderen hören zu!“, vermeidet eine Diskussion während dieses Schrittes! Baut auf den Ideen der Vorgänger auf, verzichtet auf Wiederholungen und Ausschweifungen. Achtet auf die Zeit – pro Redner stehen maximal zwei Minuten zur Verfügung! Nach dem letzten Redner sind kurze Nachfragen bei Unklarheiten und auch Ergänzungen von weiteren Begriffen möglich. Beachtet: Es gibt in keine guten und schlechten Ideen, keinen Besitzanspruch auf Ideen oder keinen Vorrang für bestimmte Ideen.

22 Projektinitiative Arbeitsauftrag Klasse 10/ Kurs Physik Notieren Sie bitte auf den gelben post-it-Zetteln Begriffe zum Thema Kernphysik und Nutzung von Kernenergie, die Ihnen wichtig erscheinen und zu denen Sie im Unterricht nähere Informationen erhalten möchten. Bitte nur ein Begriff pro Zettel! Notieren Sie bitte auf den roten post-it-Zetteln weitere Begriffe zum Thema Kernphysik und Nutzung von Kernenergie, die Ihnen aus anderen Unterrichtsfächern (z. B. Ch, Bio, Geo) bekannt sind. Bitte nur ein Begriff pro Zettel und keine Dopplungen! Bilden Sie mit drei weiteren Schülerinnen und Schülern ein Team, tauschen Sie sich über Ihre Begriffe aus (Methode Roundtable) und beachten Sie die Regeln! Versuchen Sie nun, mit Ihren gefundenen Begriffen eine Übersicht – einen sogenannten advanced Organizer - zu erstellen, damit Zusammenhänge und Beziehungen der Begriffe deutlich werden. Verwendet dazu Hierarchien, Pfeile, Verbindungslinien usw.

23 Projektinitiative advanced Organizer Ein Organizer (auch: advanced Organizer) als Organisationshilfe ist geeignet, fachlogische Zusammenhänge aufzuzeigen und um die Struktur und die verschiedenen Inhalte des Themas zu beleuchten. Er verzichtet auf Details, da der Organizer zunächst nur eine grobe Übersicht über das Thema geben soll. Er ist dienlich für die Visualisierung der zu bearbeitenden Bereiche und deren Inhalte in Form von Bildern, Grafiken, Begriffen, kurzen Texten, Verbindungslinien und Pfeilen. Diese wesentlichen Inhalte, Zusammenhänge und Ergebnisse werden auf einem Blatt oder in einer beliebigen anderen Form der Präsentation dargestellt. D.P. Ausubel (1960): The use of advance organizers in the learning and retention of meaningful verbal material. Journal of Educational Psychology, 51, Zugriff , verändert.

24 Projektinitiative Advanced organizer (Beispiele)

25 Advance Organizer sind von David Ausubel als eine Lehr- und Lernstrategie zur Verbes- serung der strukturierten Aufnahme eines Inhalts eingeführt worden. Ausubel war der Auffassung, dass bedeutsames und verstehendes Lernen nicht bloß auswendig gelernt werden kann, sondern immer auch einen Kontext und hierbei eine Organisation des Wissens um Bedeutungen und Konzepte herum einschließt. Bedeutungsvolles Lernen entsteht dabei nicht allein dadurch, wie ein Lehrender eine Information präsentiert, sondern wie der Lerner es versteht, diese Information in sein bestehendes Wissen und Denkvermögen zu integrieren. Damit Lerner dies hinreichend erreichen können, hielt es Ausubel für wichtig, dass sie zur Einführung in den Unterricht bei neuem Stoff einen Überblick darüber erhalten, was sie mit welchen Methoden und welchen Zwecken lernen sollen. D.P. Ausubel (1960): The use of advance organizers in the learning and retention of meaningful verbal material. Journal of Educational Psychology, 51, Zugriff

26 Projektplan Weitere Phasen der Entwicklung von Lernteams Teambildung Gruppenidentität entwickeln (Namensschild, Teamnamen, Logo, …) positive Abhängigkeit schaffen (Rollenverteilung) Synergie verdeutlichen (z. B. NASA-Spiel, advanced Organizer) Regeln der Teamarbeit vereinbaren (T-Charts) soziale Kompetenzen entwickeln (Zuhören können, gegenseitiges Unterstützen, zuverlässige Aufgabenerfüllung, …) Beobachtung und regelmäßiges Feedback … G REEN, N., G REEN, K. (2005): Kooperatives Lernen im Klassenraum und im Kollegium – Das Trainingsbuch. Kallmeyer Verlag, Seelze. Hepp, Ralph (Hrsg.) (2004): Kooperatives Lernen. In: Naturwissenschaften im Unterricht Physik, 15, H. 84.

27 Projektplan Weitere Phasen der inhaltlichen Auseinandersetzung Benennung der Themen und Einwahl der Teams (z. B. Strahlenarten und ihre Eigenschaften, Aktivität und Radioaktiver Zerfall, Wechselwirkung radioaktiver Strahlung mit Materie, Bindungsenergie und Massendefekt, …), Erstellen eines zeitlichen (Terminplan) und inhaltlichen Planes (Strukturplan), der sowohl lehrerzentrierte Phasen (u. a. vorlesungs- ähnliche Elemente), als auch Arbeit innerhalb der Teams beinhaltet, (je nach Altersstufe variiert der Anteil der Schüleraktivität),TerminplanStrukturplan Vorstellen und Üben des Umganges mit Wikis als kommunikatives Medium der Teamarbeit,

28 Projektplan Weitere Phasen der inhaltlichen Auseinandersetzung Einbetten von Experimenten im Rahmen eines Praktikums, selbst- ständige Vorbereitung der Lernteams auf zwei Praktikumsversuche, Formulieren der Messergebnisse und Auswertung auf entsprechen- den Wikiseiten durch die Teams, Diskussion innerhalb der Teams, Freigeben zur Bewertung, Vorbereiten der Themen-Präsentationen durch die Lernteams, dabei intensive Arbeit mit Wikis (Erstellen von Textseiten, Einbinden von Grafiken, Bildern, Videos und Übungsaufgaben, Diskussion und Veränderung der Seiten innerhalb der Teams), Präsentation und Überarbeiten, Ergänzen der Seiten, Vernetzung untereinander, Diskussion und Endkorrektur,

29 Projektplan Weitere Phasen der inhaltlichen Auseinandersetzung … Freigeben der Textseiten zur Bewertung, Überarbeiten und Ergänzen der advanced Organizer innerhalb der Teams, Freigeben zur Bewertung, Vorbereiten der Podiumsdiskussion, Einwahl der Lernteams in die Rollen Umweltminister, Kernreaktorbetreiber, Wissenschaftler, Politiker, Vorbereitung des Abschlusstests innerhalb der Lernteams und Evaluation der Themenplanarbeit.

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31 Projektdurchführung Definition von Wikis „Ein Wiki ist ein Webserver mit Versionsverwaltung im Internet, bei dem die Nutzer ohne HTML-Kenntnisse Webseiten erstellen, verändern und verknüpfen können." ( Honegger 2007 ). Es bietet also eine Plattform, die von den Schülerinnen und Schülern sowohl in der Schule als auch von zu Hause aus bearbeitet werden kann, wobei die einzelnen Bearbeitungsschritte als Versionen bestehen bleiben. Die Lernenden untereinander, aber auch die Lehrkräfte können so nachver- folgen, wer welche Passagen wann bearbeitet hat. Ein Wiki zeichnet sich dabei durch sehr nieder­schwellige Anforderungen bei der Bearbeitung aus und ist mit einem Textverarbeitungsprogramm vergleich- bar, so dass jeder Texte erstellen, verändern und mit anderen Texten oder auch mit Internetquellen verknüpfen kann. Honegger, B. D. (2007): Wiki und die starken Potenziale. In: Computer + Unterricht 66, S

32 Projektdurchführung Ein Beispiel für einen Wiki („virtuelle Wandtafeln“) WebQuest-Energie.htm Erfunden wurde das Wiki-Prinzip 1995 von Howard G. Cunningham (* 1945) Reuß, M.: Ein WebQuest für Klasse 9 zum Thema Energie.

33 Projektdurchführung Vorteile von Wikis aus Lehrersicht gute Arbeitsumgebung für selbstbestimmte, aber auch kooperative Lern- prozesse, die weitgehend intuitive Bedienbarkeit senkt die Hemmschwellen, daher ist es ein gutes „Einstiegswerkzeug“ für LehrerInnen und SchülerInnen, die Technik rückt in den Hintergrund (keine Installation von Programmen notwendig) die Lernmaterialien können gut und rechtzeitig bereitgestellt werden, der Lehrer wird mehr zum „Coach“, er hat die gleichen Rechte wie die Nutzer, Schülerinnen und Schüler können selbst Material sammeln und eigene Arbeitsprodukte veröffentlichen, dies kann in unterschiedlichen Sozial-formen geschehen, die Teamarbeit wird gefördert, hervorragend geeignet für fächerverbindendes Arbeiten, z. B. für Bio und Physik mit Nutzernamen Gastzugang1 und Passwort BP_Gast Ehrenfort, L., Heinicke, S.(2014)): Arbeit mit Wikis im Physik- und fächerübergreifenden Unterricht In: NiU Physik 141/142, S. 77 ff. Zugriff

34 Projektdurchführung Vorteile von Wikis aus Lehrersicht die Strukturierungs- und kreativen Schreibprozesse fordern und fördern die Lernenden (Differenzierung), die entstehenden Schülermaterialien sind jederzeit für eine gewählte Gruppe zugänglich und können von jedem editiert werden, ältere Versionen bleiben erhalten und können ggf. wieder aufgerufen werden (Fehlerreduzierung) – in Wikipedia nur ca. 3 Minuten Verweildauer eines Fehlers die entstandenen Textseiten können miteinander und mit externen Ressourcen verlinkt werden und so eine vernetzte Wissensbasis bilden, es besteht die Möglichkeit zur kritischen und offenen Teamdiskussion und damit zur Optimierung der Arbeitsergebnisse, der Verlauf und die Aktivitäten können beobachtet werden, Wikis sind kostenfrei und bei Nutzung von Passwörtern auch urheber- rechtlich unbedenklicher als andere Medien …. Honegger, B. D. (2007): Wiki und die starken Potenziale. In: Computer + Unterricht 66, S

35 Projektdurchführung Vorteile von Wikis aus Schülersicht die Strukturierungs- und kreativen Schreibprozesse motivieren zum Mitwirken an entstehenden Ganzen, die Lernenden können sich selbst kontrollieren und verbessern, lernen so Richtiges vom Falschen zu unterscheiden, gemeinsames Zusammentragen von Informationen und gemeinsames Erstellen von Seiten, leistungsschwächere SchülerInnen können im geschützten Internet- raum des Teams agieren, es besteht eine zeitliche und lokale Unabhängigkeit für das Arbeiten, das individuelle Arbeitstempo spielt für das Ergebnis keine Rolle, Zugriff am

36 Projektdurchführung Vorteile von Wikis aus Schülersicht II Krankheit und andere „schlechte“ Zeiten für die Arbeit können gut überbrückt werden, gutes Training für „später“ (Studium), das strukturierte Schreiben und überlegte Weglassen wird geübt, man lernt gut voneinander und miteinander, intensive Wiederholung des Stoffes beim Schreiben der Texte, deutliche Zeitersparnis im Unterricht, es ist kein ständiger online-Betrieb notwendig, … Zugriff am

37 Projektdurchführung Nachteile von Wikis aus Lehrersicht die von den Lernenden geschriebenen Texte werden häufig zu umfangreich und zu komplex die Qualität des Textes und die intensive Diskussion/ Überar- beitungen sind wichtiger als Vollständigkeit die Lernenden beschäftigen sich nur mit Teilthemen, das Ergebnis der Gruppenarbeit spiegelt nur bedingt den individuellen Wissensstand wider durch geeignete Aufgabenstellungen und Fragen absichern, dass der Überblick gewahrt bleibt im Umgang mit dem Computer ungeübte Schülerinnen und Schüler benötigen evtl. viel mehr Zeit gemeinsames Training und schriftliche Anleitungen (z. B. Ehrenfort, L., Heinicke, S.(2014)): Arbeit mit Wikis im Physik- und fächerübergreifenden Unterricht In: NiU 141/ 142, S.77 ff.

38 Projektdurchführung Nachteile von Wikis aus Lehrersicht II die Zusammensetzung der Gruppen hat entscheidenden Einfluss auf das Ergebnis Prozesse der Teambildung bewusst einplanen (vgl. Green, Hepp) und Teamprobleme durch regelmäßiges Feedback recht- zeitig auffangen die Beurteilung der Prozesse und des Produktes ist aufwendiger Kriterien der Bewertung mit den Schülerinnen und Schülern gemeinsam schon im Vorfeld beraten und beschließen, Mitbewertung ermöglichen G REEN, N., G REEN, K. (2005): Kooperatives Lernen im Klassenraum und im Kollegium – Das Trainingsbuch. Kallmeyer Verlag, Seelze. Hepp, Ralph (Hrsg.) (2004): Kooperatives Lernen. In: Naturwissenschaften im Unterricht Physik, 15, H. 84.

39 Projektdurchführung Nachteile von Wikis aus Schülersicht häufig zu volle Seiten, man hat keine Lust, alles zu lesen, das Denken, „die anderen machen das schon“ führt dazu, weniger zu machen, als wenn man alleine verantwortlich ist, es ist nicht gerecht, weil man entweder mehr oder weniger macht als die anderen es besteht das Problem, wenn man zu spät erst zum Schreiben kommt, dann ist nicht mehr viel zu machen – “Wer zuletzt kommt, hat Pech gehabt!“, da der Verlauf ja sichtbar ist, sieht der Lehrer immer, wer was gemacht hat – damit herrscht ein ständiger Druck, zu arbeiten, es besteht mehr Abhängigkeit von der Technik (Internetausfall etc.), vor Klausuren muss man sich zum Lernen viel ausdrucken, … Zugriff am

40 Projektdurchführung Schlussfolgerungen zur Arbeit mit Wikis (und für andere Arbeiten) gemeinsam klare Regeln, evtl. Seitenstrukturen vereinbaren und kontrollieren, jede Textseite sollte nur wirklich relevante, knappe Informationen enthalten, das Weglassen, das Streichen und Strukturieren von Text ist genauso wichtig wie das Schreiben, wichtig sind rechtzeitige Rückmeldungen Hilfen nutzen, z. B. jeweils ein Team ist für ein Unterthema verantwortlich (Textumfang, Hilfe untereinander, Kontrolle auf Richtigkeit, sinnvolle Ergänzungen, …), Bewusstsein schaffen, dass „voneinander und miteinander lernen“ wichtiger ist als „absolute“ Gerechtigkeit, Einbeziehen der anderen Lernenden in den Text (z. B. Zusammenfassungen schreiben, Glossar anlegen, Kontrollfragen formulieren, Übungsaufgaben und Bilder ergänzen, …) Zugriff am Girwidz, R. (2009): Mediendidaktik zum E-Learning im Physikunterricht. In: Praxis der Naturwissenschaften, Heft 7, S. 6 ff.

41 Projektauswertung Beurteilung und Bewertung der Ergebnisse

42 Projektauswertung Beurteilung und Bewertung der Ergebnisse Allen Vorschlägen der Beurteilung und Bewertung von in Gruppen erbrachten Leistungen ist gemeinsam, dass die zu bewertenden Leistungen sich in den Zielen und Inhalten des jeweiligen Lehrplanes wieder finden (Rechtsgrundlage), sie ergänzend zu den herkömmlichen individuellen Noten wirksam werden (Additum), jede Unterrichtssituation in ihrer Spezifik Berücksichtigung findet und die sich daraus ergebenden Ziele und Bewertungskriterien bereits zu Beginn der Lernphase allen Schülerinnen und Schülern bekannt sind, im Idealfall sogar gemeinsam mit den Lernenden erarbeitet werden (Transparenz), die Leistungsbewertung des Einzelnen in einer Gruppe ein Prozess ist, der hinsichtlich der Gewichtung einzelner Kriterien flexibel der konkreten Situation angepasst werden kann (Flexibilität), im Prozess der Notenfindung Phasen der Selbst-, aber auch der Fremdeinschätzung durch die Gruppenmitglieder von Bedeutung sind (Dialog), die erteilten Noten mit ihrer Begründung offen gelegt werden (Überprüfbarkeit). ThILLM Bad Berka (2004): In Gruppen lernen – Anregungen für die Beobachtung und Bewertung von Schülerleistungen. Materialien Heft 92.

43 verändert nach ThILLM Bad Berka (2004): In Gruppen lernen – Anregungen für die Beobachtung und Bewertung von Schülerleistungen. Materialien Heft 92, S.12.

44 Differenzierte Bewertung Differenzierte Leistungsbewertung im Bildungsbereich bedeutet, dass die Faktoren Qualität, Quantität und Zeit in unterschiedlicher Weise in die Bewertung eingehen und sich von Schüler zu Schüler unterscheiden können. Das bedeutet: Gleichheit ist nicht gleich Gerechtigkeit Das gleiche (Lern-)produkt kann durchaus unterschiedlich bewertet werden! Qualitative Kriterien können differenziert werden, in dem man das Anforderungsniveau, die Kriterien selbst oder das Maß der Kriterienerfüllung unterschiedlich wählt. Quantitative Kriterien können differenziert werden, indem man die Anzahl der zu erfüllenden Aufgaben oder die Zahl der Lösungsmöglichkeiten variiert. Projektauswertung Bohl, T. (2006): Prüfen und Bewerten im Offenen Unterricht. Weinheim: Beltz Hessisches Kultusministerium (2012): Individuelle Förderung – individualisiertes Lernen. Orientierungsgrundlagen zum Umgang mit Heterogenität. Wiesbaden.

45 Scianna, R. (2004): Bewertung im Offenen Unterricht. So geht das! Leistungsbeurteilung als Förderinstrument. Iserlohn: Verlag an der Ruhr

46 Hepp, R. (Hrsg.): Projektartiger Unterricht. Naturwissenschaften im Unterricht Physik, Friedrich Verlag Seelze, 12. Jg., H. 63/ 64, Projektauswertung Bewertung - Schriftliche Projektarbeiten in einer Gruppe

47 Die Bewertung setzt sich z. B. zu 70 % aus den individuellen Anteilen hinsichtlich der Quantität: Wie viele Texte hat ein Schüler verfasst, kommentiert, über- arbeitet? und der Qualität: Wie aussagekräftig und inhaltlich korrekt sind die Artikel und Überarbeitungen? Wie gut sind die Kommentare? sowie der Bewertung des Teamproduktes (z. B. Vernetzung, Kreativität, …) zu 30 % zusammen. Projektauswertung Bewertung – mögliche weitere Kriterien für Wikis Ehrenfort, L., Heinicke, S.(2014)): Arbeit mit Wikis im Physik- und fächerübergreifenden Unterricht In: NiU 141/ 142, S.77 ff.

48 Feedback (Rückmeldung) ist ein methodisches Hilfsmittel, mit dem die Lernkultur in einer bestimmten und oft geforderten Hinsicht systematisch entwickelt werden kann. Anvisiert ist, dass Schülerinnen und Schüler zu bewussten Mitakteuren des Lehr- und Lernprozesses werden, … (Schulz 1990) „Eine Sache oder über eine Sache reflektieren, heißt gründlich über sie nach- zudenken… Reflexion von Unterrichtserfahrungen kann auf deren Einordnung in Theorien gerichtet sein; sie kann aber auch darauf gerichtet sein, die Erfahrungen vor dem Hintergrund der eigenen Persönlichkeit und deren Entwicklung besser zu verstehen und von der eigenen Person ausgehend, neue Handlungspläne zu entwickeln …“(Bovet 2005) Evaluation wird verstanden als ein Prozess des systematischen Sammelns und Analysierens von Daten bzw. Informationen, die Auskunft über die Schulpraxis geben. Damit verbunden ist das Bemühen, die Qualität von Produkten und Prozessen zu verbessern.“ Projektauswertung Feedback und Reflexion

49 Projektauswertung Feedback und Reflexion Bastian, J, Combe, A., Langer, R. (2003): Feedback-Methoden, Weinheim: Beltz Verlag. Zeitschrift Pädagogik (2001): Schülerrückmeldung über Unterricht, Heft 5, Weinheim: Beltz Verlag, Wichtige Regeln für ein gutes Feedback Planen Sie Feedback als einen unterrichtsbegleitenden Prozess und fangen Sie morgen schon damit an. Erläutern Sie den Schülern den Sinn von Feedback. Beginnen Sie mit einfachen Varianten und sammeln Sie Erfahrungen. Variieren Sie die Feedbackmethoden und analysieren Sie die Stärken, aber auch Schwachstellen. Wählen Sie auch solche Varianten, die den Schülern die Möglichkeit geben, sich untereinander zu verständigen. Vermeiden Sie pauschales Feedback, benennen Sie daher Aspekte und Dimensionen, zu denen Sie Informationen benötigen. Dokumentieren Sie den Entwicklungsprozess der Schüler, aber auch Ihre Erfahrungen.

50 Projektauswertung Feedback und Reflexion – Beispiel Kraftfeldanalyse Bastian, J, Combe, A., Langer, R. (2003): Feedback-Methoden, Weinheim: Beltz Verlag. Zeitschrift Pädagogik (2001): Schülerrückmeldung über Unterricht, Heft 5, Weinheim: Beltz Verlag, 2001.

51 Mit der SOFTanalyse (Satisfaction-Faults-Opportunities-Threats) kann die Analyse eines Prozesses und die darauf aufbauende Planung gut strukturiert werden. Entweder werden verschieden farbige Karten zu den in den vier Feldern stehenden Fragen beschriftet und anschließend geordnet („clustern“), oder auf Plakaten werden zu den vier Fragefeldern zunächst getrennt Antworten erfasst. Die beschrifteten Karten können auch am Boden auf die vier Felder gelegt und geordnet werden. Im Plenum werden anschließend die Ergebnisse zusammengetragen und diskutiert. Aus der Analyse lassen sich dann Planungsschritte für das weitere Vorgehen ableiten. Projektauswertung Feedback und Reflexion – Beispiel SOFT-Analyse Bastian, J, Combe, A., Langer, R. (2003): Feedback-Methoden, Weinheim: Beltz Verlag. Zeitschrift Pädagogik (2001): Schülerrückmeldung über Unterricht, Heft 5, Weinheim: Beltz Verlag, 2001.

52 Projektauswertung Feedback und Reflexion – Beispiel SOFT-Analyse Bastian, J, Combe, A., Langer, R. (2003): Feedback-Methoden, Weinheim: Beltz Verlag. Zeitschrift Pädagogik (2001): Schülerrückmeldung über Unterricht, Heft 5, Weinheim: Beltz Verlag, 2001.

53 Zielscheibe für den eA-Kurs Zielscheibe.docx081 Zielscheibe.docx Fragen zur Zielscheibe 082 Zielscheibe Fragen.docx082 Zielscheibe Fragen.docx Projektauswertung Feedback und Reflexion – Beispiel Zielscheibe Bastian, J, Combe, A., Langer, R. (2003): Feedback-Methoden, Weinheim: Beltz Verlag. Zeitschrift Pädagogik (2001): Schülerrückmeldung über Unterricht, Heft 5, Weinheim: Beltz Verlag, 2001.

54 Wikis als unterrichtsbegleitendes Medium als Ergänzung/ Ersatz für das Schülerheft? - jeweils ein Team ist für die Gestaltung eines Lehrplanthemas verantwortlich, dies beinhaltet die wichtigen Texte aus dem Unterricht, Ergebnisse der Diskussionen, Aufgaben und die Musterlösung der Hausaufgaben, Ergänzung mit Abbildungen, Links, Begriffe für das Glossar, Kontrolle der Seiten, … - der Lehrer kann vor dem Unterricht wichtige Texte, Zusammenfassungen, Abbildungen vorbereiten und im Unterricht einblenden, damit sind keine Folien, Arbeitsblätter etc. mehr notwendig, … - Vorteile – Zeitersparniss für alle, Nacharbeiten für Kranke etc. möglich, effektiver Vergleich der Hausaufgaben, unbedingte Notwendigkeit der Teamarbeit, mehrfaches Lesen des unterrichtsrelevanten Stoffes, … Projektauswertung Mögliche Weiterentwicklungen

55  Können Wikis das Schülerheft ersetzen? Bedeutet dies, dass Schülerinnen und Schüler mit dem Laptop im Unterricht arbeiten?  Gibt man eine einheitliche Struktur der Seiten vor oder überlässt man dies dem jeweiligen Team?  Wie schafft man es, dass alle beteiligt sind?  Wie kann man eine gerechte Aufgabenverteilung innerhalb der Teams erreichen?  Wie sichert man ab, dass nur richtige Texte als Lerngrundlage dienen?  Wie bewertet man diese Arbeit? Kann sie zukünftig gewohnte Formen der Leistungsbewertung partiell ersetzen?  … Projektauswertung Diskussion

56 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Ich freue mich sehr über Anregungen, Ideen, Fragen, konstruktive Kritik, bitte schreiben Sie mir:


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