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Berufsorientierung im Fach Mathematik von Ingo Ostwald.

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Präsentation zum Thema: "Berufsorientierung im Fach Mathematik von Ingo Ostwald."—  Präsentation transkript:

1 Berufsorientierung im Fach Mathematik von Ingo Ostwald

2 Mathematik Bildungsstandards Die Bildungsstandards decken wesentliche Schlüsselqualifikationen für das Berufsleben ab. (K1) Argumentation (K2) Problemlösung (K3) Modellierung (K4) Darstellung (K6) Kommunikation (K5) Formale und technische Elemente Bildungsstandards

3 Mathematik Bildungsstandards Wo tauchen die Bildungsstandards im Beruf auf? Kommunikation und Argumentation: Planung von Betriebsprozessen, Beteiligung an der innerbetrieblichen Mitbestimmung Modellierung und Problemlösung: Erarbeitung von Problemlösestrategien, Zuschnitt von Betriebsprozessen auf Anforderungsprofile Formale und technische Elemente der Mathematik: Unterstützung bei Planung und Umsetzung Darstellung mit mathematischen Elementen: schlüssige, logisch nachvollziehbare Präsentation von Prozessen und Ergebnissen

4 Mathematik Leitideen (L1) Zahl (L2) Messen (L3) Raum und Form (L4) Funktionaler Zusammenhang (L5) Daten und Zufall Leitideen Die Leitideen decken die fachlichen Kompetenzen ab, die im Berufsleben benötigt werden.

5 Mathematik Leitideen Wo tauchen die Leitideen im Beruf auf? (L1) Zahl: Umgang mit Mengen, Preisen, Löhnen, … (L2) Messen: Umgang mit Maßen und Einheiten, ausmessen, schätzen, … (L3) Raum und Form: Umgang mit Rauminhalten und Oberflächen, Abschätzung des Materialbedarfs, Einpassung von Bauteilen, … (L4) Funktionaler Zusammenhang: Einschätzung von Ursache und Wirkung, Zusammenspiel verschiedener Kompenenten von Geräten, … (L5) Daten und Zufall: Auswertung von Markt- und Betriebsdaten, Bestellvorgänge, Verwaltung, …

6 Mathematik Beispiel Bäcker Wofür braucht ein Bäcker Mathematik? Berechnung von Anteilen verschiedener Zutaten, Bestellung der Zutaten und Abmessung entsprechender Mengen in der Produktion Analyse von Verkaufs- und Planung von Produktionsanteilen verschiedener Produkte Abschätzung des Raumbedarfs für Produktion und Verkauf und entsprechende Planung Verständnis für den Zusammenhang zwischen Produktionsweisen und Produktqualitäten Auswertung von Markt- und Betriebsdaten Festlegung von Verkaufspreisen Lohnabrechnungen

7 Mathematik Unterrichtsbeispiel für Klasse 7 Eine Bäckerei möchte eine neue Filiale eröffnen. Du sollst der Filialleiter werden. Vor der Eröffnung muss der Verkaufsraum renoviert werden. Neues Verkaufspersonal muss eingestellt werden. In der Backstube muss mehr produziert werden. Das Schaufenster soll mit einem Schriftzug versehen werden. Vor der Eröffnung werden Zeitungsanzeigen geschaltet. Am Eröffnungstag erhalten die Kunden einen Rabatt. Die Schüler bearbeiten Aufgaben zu den genannten Punkten an Stationen oder in arbeitsteiliger Gruppenarbeit.

8 Mathematik Unterrichtsbeispiel für Klasse 7 Aufgabe 1: Renovierung des Verkaufsraums Der Verkaufsraum ist 25 m x 20 m groß und 3,20 m hoch. An der längsten Seite befindet sich ein Schaufenster, die übrigen Seiten müssen gestrichen werden. Wie viel Farbe muss gekauft werden, wenn pro Quadratmeter 160 ml Farbe benötigt werden? Wie viel kostet die benötigte Farbe, wenn ein 12-Liter-Eimer 21,95 Euro kostet? Benötigte Kenntnisse: Flächenberechnung und Dreisatz

9 Mathematik Unterrichtsbeispiel für Klasse 7 Aufgabe 2: Personalbedarf Die Filiale soll montags bis samstags von 6 bis 19 Uhr und sonntags von 8 bis 11 Uhr geöffnet sein. Werktags sollen von 6 bis 9 und von 12 bis 15 Uhr drei Verkäufer(innen) anwesend sein, sonst zwei. Wie viel Personal wird benötigt, wenn jede(r) Verkäufer(in) 38 Stunden pro Woche arbeitet? Benötigte Kenntnisse: Rechnen mit Zeiten und Dreisatz

10 Mathematik Unterrichtsbeispiel für Klasse 7 Aufgabe 3: Zutaten In der Backstube werden täglich 270 kg Mehl verbraucht. Durch die neue Filiale wird erwartet, dass der Verbrauch um 15% steigt. Wie viel Mehl muss nun eingekauft werden? Benötigte Kenntnisse: Prozentrechnung und/oder Dreisatz

11 Mathematik Unterrichtsbeispiel für Klasse 7 Aufgabe 4: Schriftzug auf dem Schaufenster Auf dem 20 m breiten Schaufenster soll der Name der Bäckerei angebracht werden. Auf dem Ausdruck auf Papier werden für den Schriftzug „Bäckerei Klein“ 25 cm x 6 cm benötigt. Wie hoch werden die Buchstaben auf dem Schaufenster? Benötigte Kenntnisse: Dreisatz

12 Mathematik Unterrichtsbeispiel für Klasse 7 Aufgabe 5: Zeitungsanzeige Eine Zeitungsanzeige von 10 cm 2 kostet 110 Euro Zuzüglich Mehrwertsteuer (19%). Ab 100 cm 2 gibt es 10% Rabatt, ab 200 cm 2 sogar 20%. Um auch einige Angebote unterzubringen, ist eine Anzeige von 15 cm x 17,5 cm geplant. Wie viel kostet diese Anzeige? Benötigte Kenntnisse: Flächenberechnung, Prozentrechnung, Dreisatz

13 Mathematik Unterrichtsbeispiel für Klasse 7 Aufgabe 6: Eröffnungsrabatt Ein Brötchen kostet normalerweise 23 Cent, eine Brezel 59 Cent. Am Eröffnungstag wird den Kunden die Mehrwertsteuer (19%) erlassen. Wie viel kosten Brötchen und Brezel am Eröffnungstag? Benötigte Kenntnisse: Prozentrechnung und Dreisatz

14 Mathematik Unterrichtsbeispiel für Klasse 7 Mögliche Variationen Öffnung der Aufgaben durch Weglassen der konkret formulierten Fragen Einbeziehung überfachlicher Kompetenzen im Sinne einer Projektorientierung durch Weglassen einiger Angaben in den Aufgabenstellungen (z.B. können Schüler sich über Farbverbrauch, Arbeitszeiten, Preise, … selbst erkundigen, statt dies vorgegeben zu bekommen.) Didaktische Reduktion durch Vorgabe z.B. von Flächengrößen statt von Längen- und Breitenangaben.

15 Mathematik Unterrichtsbeispiel für Klasse 7 Mögliche Variationen Weitere Aufgaben z.B. zu Ladeneinrichtung, Löhnen, Marktdaten, Verkaufszahlen, … Differenzierung durch unterschiedlich konkrete Aufgabenstellungen, unterschiedliche Vorgaben und zusätzliche Aufgaben Einbeziehung anderer Fächer wie z.B. Kunst (Gestaltung von Verkaufraum und Werbung), AL (Bau von Modellen), Deutsch (Formulierung von Werbetexten), PoWi (Diskussion zu Arbeitsbedingungen), Biologie (gesunde Ernährung), …

16 Mathematik Beispiel Raumausstatter Wofür braucht ein Raumausstatter Mathematik? Vermessung von Räumen und Berechnung / Abschätzung des Materialbedarfs (insb. bei nicht rechteckigen Flächen) Abschätzung des Raumbedarfs für Lager- und ggf. Verkaufsflächen und entsprechende Planung Kosten- und Preiskalkulation unter Berücksichtigung z.B. von Material-, Lager-, Lohn- und Fahrtkosten, sowie ggf. von Kunderabatten Auswertung von Markt- und Betriebsdaten

17 Mathematik Beispiel Politikwissenschaftler Wofür braucht ein Politikwissenschaftler Mathematik? Design von Umfragen (Auswahl von Befragungsitems und Umfrageteilnehmern mit Blick auf die Validität und Reliabilität der erhobenen Daten) Auswertung statistischer Daten (Analyse von funktionalen Zusammenhängen und Korrelationen) Erstellung und Analyse von Diagrammen Kostenkalkulation bei der Durchführung von Projekten

18 Berufsorientierung im Fach Mathematik Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit


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