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Elternabend Essverhalten und Selbstverletzungen Sekundarschule Birmensdorf-Aesch 27. Januar 2015.

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Präsentation zum Thema: "Elternabend Essverhalten und Selbstverletzungen Sekundarschule Birmensdorf-Aesch 27. Januar 2015."—  Präsentation transkript:

1 Elternabend Essverhalten und Selbstverletzungen Sekundarschule Birmensdorf-Aesch 27. Januar 2015

2 Fakten zu Anorexia nervosa Verbreitung 0.7 % der weiblichen Teenager Diagnose Körperschemastörung Untergewicht Selbstwertgefühl Gedankenkreisen um Thema Ernährung Hohe sportliche Betätigung Einnahme von Abführmittel und oder Appetitzügler Körperliche Folgen Verlangsamter Herzschlag, niedriger Blutdruck, Herzrhythmusstörungen, plötzlicher Herztod Störung der Elektolyte, Unterzuckerung, Blutarmut Niedrige Konzentration von Geschlechtshormonen, dadurch Ausbleiben der Menstruation und Brustwachstum, Unfruchtbarkeit, Osteoporose, Frakturrisiko Verstopfung, Magenkrämpfe, Übelkeit, Nierenversagen, Blasenschwäche Körpertemperatur erniedrigt, sehr kälteempfindlich Schwindel und Ohnmachtsanfälle Mortalität Bis 15 % der Erkrankten sterben entweder durch Komplikationen wie Herzstillstand oder Infektionen oder aber durch Suizid

3 Körperschemastörung

4 Fakten zu selbstverletzendem Verhalten Verbreitung Ca 4%, überwiegend sind weibliche Personen von wiederholten Selbstverletzungen betroffen. Der Beginn der Selbstverletzungen ist meist anfangs Pubertät. Formen der Selbstverletzungen schneiden, kratzen, ritzen «Kopfschlagen» Boxen gegen harte Gegenstände Haare ausreissen Verbrennungen Etc. Funktionen der Selbstverletzungen Spannungen abbauen sich lebendig fühlen und innere Leere überwinden sich bestrafen Suizid vermeiden durch Wut- und Selbsthass-Abfuhr schwierige Gefühlszustände kontrollieren (Angst, Einsamkeit oder Aggression abschwächen) Ursachen starke seelische Belastungen Symptom einer zugrunde liegenden psychischen Störung, z.B. Essstörungen Behandlung Therapeutische Hilfe suchen Selbstverletzungen als Bewältigungsstrategie verstehen und nicht als bizarre Angewohnheit Probleme und Sorgen der Jugendlichen ernst nehmen, sich interessieren, nicht kontrollieren Informationen für Angehörige

5 Ursachenmodell Soziales Umfeld Familie Freundeskreis Schule/Arbeit Freizeit Persönlichkeit Genetische Disposition Lebensgeschichte Stärken und Schwächen Gesellschaftliche Bedingungen Kultur Werte Normen Mittel Art und Wirkung Erhältlichkeit Dosis Konsumhäufigkeit

6 Mich erschreckt die Veränderung meines Kindes, ich kann aber den Gedanken nicht ertragen, dass eine grosse (psychische) Schwierigkeit die Ursache dafür sein könnte. LEUGNEN Ich spreche meine Gefühle und Wünsche ehrlich aus, übe mich in Gelassenheit, auch in schwierigen Situationen und verliere nie die Hoffnung. Die (psychische) Schwierigkeit meines Kindes wird mir zur Gewissheit, ich möchte jedoch unter allen Umständen verhindern, dass jemand davon erfährt. ANGST/SCHAM Ich gebe die Suche nach Erklärungen und Sündenböcken auf und bin deshalb nicht mehr erpressbar. Ich stehe offen zu den Problemen. Ich fühle mich voll verantwortlich für die Entwicklung und das Verhalten meines Kindes. Die Vorstellung, versagt zu haben, ist mir unerträglich. VERANTWORTUNGSÜBERNAHME Ich erkenne, dass ich mein Kind in die Selbständigkeit entlassen muss, auch wenn ich Angst davor habe, denke und handle ich nicht mehr an seiner Stelle, übertrage ihm zunehmend die Verantwortung für sein Leben. Ich denke nur noch daran, wie ich mein Kind retten und schützen kann. Meine eigenen Bedürfnisse und die der anderen Familienmitglieder nehme ich nicht mehr wahr. SELBSTVERLEUGNUNG Ich beginne, mich gegen die (psychischen) Störungen abzugrenzen, wende mich wieder den anderen Familienmitgliedern und meinen Bedürfnissen. Ich versuche in endlosen Gesprächen mein (psychisch) belastetes Kind zu überreden, verlange Versprechungen, stelle Belohnungen in Aussicht, schwanke zwischen Strenge und Nachgiebigkeit. VERHANDLUNGEN Ich begreife, dass die (psychische) Störung das Verhalten meines Kindes steuert, meine Argumente es nicht erreichen und Kontrollen nicht weiter führen. Ich quäle mich immer wieder mit dem Gedanken an die Vergangenheit und suche zu ergründen, was ich falsch gemacht habe. SCHULDGEFÜHLE Langsam befreie ich mich von Schuldgefühlen, handle selbstbewusster. Ich löse meine Gedanken von der Vergangenheit, verliere die lähmende Angst vor der Zukunft und stelle mich dem heutigen Tag. Ich verzweifle, weil ich nichts ausrichte und hadere mit meinem Schicksal. Mein ganzes Leben ist in Unordnung geraten. VERZWEIFLUNG, SELBSTMITLEID Ich erkenne, dass eine (psychische) Störung in jeder Familie vorkommen kann. Es wird mir möglich, mein Problem anzunehmen. Ich bin am Ende meiner Kräfte KAPITULATION Ich suche Hilfe (Beratung, Therapie,Elterngruppe) Phasen der Eltern- Befindlichkeit

7 Haben Sie Fragen?

8 Bedeutung neuer Medien bei Essstörungen

9 Quellen: Schweizer Illustrierte 20 Minuten

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11 Quelle: Blog «Skinny in the City»

12 «Wenn ihr merkt, dass ihr gleich eine (unvermeidliche) FA habt, bzw. wenn ihr ne FA habt, dann futtert vorher ordentlich Wassermelone. Eigentlich immer, wenn ihr was gegen den Hunger braucht ^^ süß, lecker und macht schon nach wenigen Stücken supersatt. Für die paar Kalorien, die ihr somit aufgenommen habt, spart ihr eine Menge anderer Kalorien.» Quelle: Blog «Skinny in the City»

13 «Meinen Appetit versuche ich deshalb aktuell wieder mit den "alten" Tipps zu zügeln: Vanillegeruch (z.b. Lipgloss) Parfümgeruch am Handgelenk (da muss jeder für sich das richtige finden) Red Bull Zero Calories (es geht um den Geschmack, nicht ums Koffein) - btw keine Ahnung wo der Unterschied zu Sugar Free is Ich hoffe immer noch, dass ich mich bald wieder einbekomme. Motivation Kalorien zu zählen hab ich schon ein Weilchen nicht mehr. Ich muss zugeben, dass ist auch irgendwie durch meine Faulheit sowie den Zeitmangel bedingt, denn umso mehr ich fresse, umso mehr muss ich auch zählen. Zumindest schaffe ich es aktuell mein Gewicht zu halten. Aus den gleichen Gründen hab ich jetzt über Ostern auch mein Bauchmuskeltraining wieder total vernachlässigt. *augenroll* nix kann ich richtig machen...» Quelle: Blog «Skinny in the City»

14 Quelle: Youtube

15 Was ist Pro-Ana? Die Verharmlosung von Magersucht kommt besonders deutlich im zentralen Manifest der Pro-Ana-Bewegung zum Ausdruck. Im sogenannten Brief von Ana wird die Essstörung als Freundin personifiziert. «Erlaube mir, mich vorzustellen. Mein Name, oder wie ich von so genannten "Ärzten" genannt werde, ist Anorexie […], aber du kannst mich Ana nennen. Ich hoffe, wir werden gute Freunde. In der nächsten Zeit werde ich viel Zeit in dich investieren und ich erwarte das Gleiche von dir. […] Du darfst nicht viel essen. Es wird langsam anfangen […] Aber es wird nicht lange dauern, dann werde ich dir sagen, dass das nicht genug ist. […] Ich werde dich an deine Grenzen treiben.» Quelle: https://jugendschutz.net

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17 Was können Sie als Eltern tun?  Im Gespräch sein: Sprechen Sie (unaufgeregt) mit Ihrer Tochter über ihren Internetgebrauch.  Interesse zeigen: Lassen Sie sich von Ihrer Tochter zeigen und erklären, wo sie im Netz unterwegs ist.  Sich informieren: Googeln sie selber Begriffe und Hinweise, die Sie im Alltag von ihrer Tochter «aufschnappen».  Regeln abmachen: Einigen Sie sich für den Internetgebrauch auf bestimmte Zeiten und Inhalte.

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19 Dynamik im ersten Jahrgang

20 Verschiedene Rollen Unterstützerin emotional Betroffene Betroffene Nachahmerin Unbeteiligte

21 Was können Sie als Eltern tun?  Ermutigen: Motivieren Sie Ihre Tochter dazu, sich abzugrenzen, wenn die Belastung zu gross wird.  Im Gespräch sein: Sprechen Sie mit Ihrer Tochter über Gefühle wie Schuld, Mitleid oder Ohnmacht.  Hilfe in Anspruch nehmen: Ermutigen Sie Ihre Tochter dazu, Hilfe zu holen, bspw. bei der Klassenlehrperson oder beim Schulsozialarbeiter.

22 Dynamik in der Familie

23 Haben Sie Fragen?

24 Gute Geheimnisse – schlechte Geheimnisse

25 Was können Sie als Eltern tun?  Unterscheiden Sie: Gute Geheimnisse machen Freude, schlechte Geheimnisse verursachen ein „komisches“ Gefühl und/oder machen Angst!  Im Gespräch sein: Ermuntern Sie Ihre Tochter immer wieder, zu Ihnen zu kommen, wenn sie etwas bedrückt oder sie sich schlecht fühlt.  Verständnis zeigen: Betonen Sie, dass sie schlechte Geheimnisse weitererzählen darf – nein, sogar muss, ohne dass dies gepetzt wäre. Versprechen Sie ihr, dass sie sich nicht vor Strafe fürchten muss, auch wenn sie zunächst vielleicht glaubt, selbst an etwas schuld zu sein oder etwas falsch gemacht zu haben.

26 Das weitere Vorgehen  Arbeit mit der Mädchengruppe (Betroffene und Mitbetroffene)  Coaching mit Lehrpersonen  Angebot für Eltern

27 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!


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