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Poliomyelitis Die Erkrankung und die Impfungen. Die Entdecker des Poliovirus Der schwedische Arztes Ivar Wickman erkannte zu Beginn des 20. Jahrhunderts,

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1 Poliomyelitis Die Erkrankung und die Impfungen

2 Die Entdecker des Poliovirus Der schwedische Arztes Ivar Wickman erkannte zu Beginn des 20. Jahrhunderts, dass es sich um eine übertragbare Infektionskrankheit handelt. Karl Landsteiner und Erwin Popper gelten aber als Entdecker des Poliovirus, denn es gelang ihnen 1908, durch Injektion eines bakteriologisch sterilen Rückenmarkextraktes aus einem an Poliomyelitis verstorbenen Jungen den Erreger auf zwei Affen zu übertragen; beide Tiere erkrankten. Charles Armstrong gelang es in den 1930er Jahren, das Virus auf Baumwollratten zu übertragen. John F. Enders, Frederick Chapman Robbins und Thomas Huckle Weller konnten 1949 das Virus in Zellkulturen vermehren; dafür erhielten sie 1954 gemeinsam den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin wurde ein von Jonas Salk entwickelter, inaktivierter Polioimpfstoff zugelassen, wenige Jahre später gefolgt von einem oralen Polioimpfstoff von Albert Sabin.

3 Das Poliovirus Das Poliovirus gehört zur Familie der Picornaviridae. Und ist ein Enterovirus; Es werden drei Wildvirustypen unterschieden: Serotyp 1 (Typ „Mahoney“ oder „Brunhilde“): dieser Typ kommt am häufigsten vor und kann auch eine schwere Erkrankung verursachen. Serotyp 2 (Typ „Lansing“): dieser Typ verursacht eher leichte Verläufe. Serotyp 3 (Typ „Leon“): dieser Typ kommt eher selten vor, verursacht aber in der Regel einen ernsten Verlauf.

4 Die Polio-Erkrankung Nachdem das Virus über den Mund aufgenommen wurde und sich im Nasopharynx und im Verdauungstrakt vermehrt hat, kommt es zu einer Virämie, bei der das Virus über die Blutbahn verteilt wird. In den meisten Fällen verläuft dies ohne Symptome; lediglich bei 4 bis 8 % der Infizierten kommt es zu grippeähnlichen Beschwerden. Nur in seltenen Fällen, bei zirka 1% der Infektionen, befallen die Viren auch Nervenzellen, und zwar vorzugsweise die für die Muskulatur wichtigen Vorderhornzellen im Rückenmark. Dies führt dann zu Lähmungserscheinungen, die sich aber in 97% der Fälle wieder zurückbilden (passagere Paralyse)

5 Die Polio-Erkrankung und die Ernährung Ein wesentlicher Faktor, ob es zu einer Infektion kommt, und auch über den Verlauf der Lähmungen ist der Ernährungszustand. Unterzuckerung, Vitaminmangel und ein Mangel an Mineral- und Vitalstoffen fördern Infektionskrankheiten. Büchertip: Vollwertkost schützt vor Polio. Eine Ansteckung mit dem Poliovirus ist nicht möglich, wenn man sich ohne Fabrikzucker und Auszugsmehle ernährt Sandler B.P., Amer J Pathol., 17, p. 69, 1941 Diese These wurde bei einer Polioepidemie in North Carolina bewiesen, es kam in der Folge zu keinen weiteren Ansteckungen.

6 Alternativen zur Impfungen Der franz. Arzt, Dr. Neveau, beschrieb 1943 eine sehr erfolgreiche Behandlungsmethode mit Magnesiumchlorid. Der Nobelpreisträger Prof. A. Lwoff entdeckte, dass das Poliovirus bei einer Temperatur von 40 °C abstirbt. Das ist generell bei allen Infektionskrankheiten der Fall. Deswegen sollte man bei Infekten Fieber niemals senken.

7 Polio in der Vergangenheit Angela Queste geoinformatik_online, Ausgabe 1/99, Die Polio-Ausbreitung in Deutschland von 1909 bis 1970 wies ein von anderen Infektionskrankheiten abweichendes Epidemieverhalten auf. Nicht etwa schlechte hygienische Verhältnisse werden als Ursache für das Auftreten der Krankheit betrachtet. Viel mehr wird die Verbesserung des allgemeinen Lebensstandards als eine Voraussetzung für die Entstehung der Polioepidemien angesehen. Unter eher schlechten hygienischen Verhältnissen kommt das Poliovirus i.d.R. permanent vor. Kleinkinder entwickeln dann innerhalb ihrer ersten 6 Lebensmonate, in denen sie durch Antikörper der Mutter geschützt sind, einen lebenslangen Immunschutz.

8 Polio in der Vergangenheit Kinderlähmung trat bis vor ca. 200 Jahren fast ausschließlich ohne die heute so gefürchteten Lähmungen auf. Polioepidemien waren unbekannt. Erst seit Ende des 19. Jahrhunderts erschien plötzlich die paralytische Form, d.h. mit Lähmung. Die Krankheit trat in den meisten Industrieländern Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts erstmalig epidemieartig auf und konnte erst durch großflächige Impfaktionen ("Schluckimpfung ist süß, Kinderlähmung ist grausam") ab den 1960ern zurückgedrängt werden. Auch in den Entwicklungsländern steht die Polio heute kurz vor der Ausrottung. Genau zu diesem Zeitpunkt begannen die ersten Massenimpfungen gegen Pocken, aber auch ein breite Anwendung von DDT. Es handelte sich um eine Immunschwäche der Menschen, bedingt durch die Pockenimpfungen Plotkin, Orenstein, Vaccines, W.B. Saunders Company, 3. Edition, 1999

9 Polio in der Vergangenheit 1954 Einführung der Impfung nach Salk (Todimpfstoff), darauf Anstieg der Todesfälle durch Polio seit Da in den USA so ein deutlicher Anstieg der Todesfälle zu verzeichnen war, wurde die Impfung 1955 einstweilig eingestellt – Rückgang der Todesfälle Definitionsänderung der WHO! 1958 bis 1960 erneute Virelon Massenimpfungen – Anstieg der Todesfälle bis kam der Sabin (Lebendimpfstoff), DDR schon ab RKI: Während in der Bundesrepublik 1961 noch fast Kinder an Kinderlähmung (Poliomyelitis) erkrankten, waren es bereits 1965 weniger als 50.

10 Polio Erkrankungen in Deutschland

11 Impfquoten in dieser Zeit In Nordrhem-Westfalen stieg die Impfquote zwischen 1959 und 1961 von 22 auf 38 Prozent aller Neugeborenen In Rheinland Pfalz war 1961 die Impfquote bei 18,7% Bis auch der Schluckimpfstoff unter der Bevölkerung eine entscheidende Impfakzeptanz gefunden haben mag, sind sicherlich noch viele Jahre vergangen. Die Impfquoten um kann also nicht den Rückgang der Polio erklären!

12 Polio-Infektion heute Jährlich gibt man Weltweit 1,5 Milliarden Euro für die Polioimpfung aus. In China wurden bis Juni ,5 Millionen Personen geimpft, Kinder und Erwachsene im Alter von LJ, da auch nun Erwachsene an Polio erkrankt waren ?! In Nigeria, Indien, Pakistan und Afghanistan gilt das Polio-Virus noch als heimisch. Ein besonders rasanter Anstieg war in Nigeria zu verzeichnen. Hier wurden Fälle der Kinderlähmung registriert - mehr als doppelt so viele wie im gesamten Vorjahr. Große Versuche liefen in diesen Regionen seit 2008 mit Paraqaut (DDT), um die Malaria einzudämmen. Diese Versuche hat man Anfang 2009 gestoppt, mit der Folge, dass es in Indien im Jahr 2010 nur noch 42 Poliofälle gab und im Jahre 2011 bisher kein einziger Poliofall mehr auftrat.

13 DDT=Dichlordiphenyltrichlorethan Seine Verwendung ist heute in großen Teilen der Welt – darunter auch Deutschland – verboten. DDT zählt zu den zwölf als „dirty dozen“ bekannten organischen Giftstoffe. DDT geriet unter Verdacht, beim Menschen Krebs auslösen zu können. Die Verwendung von DDT wurde von den meisten westlichen Industrieländern in den 1970er-Jahren verboten. Weltweit ist die Herstellung und Verwendung von DDT seit Inkrafttreten der Stockholmer Konvention im Jahr 2004 nur noch zur Bekämpfung von krankheitsübertragenden Insekten, insbesondere den Überträgern der Malaria zulässig. Halbwertszeit: 10 bis 20 Jahre. Außerdem kann es sich über die Nahrungskette im Fettgewebe von Mensch und Tier anreichern. Erstmals hergestellt wurde DDT 1874 von dem österreichischen Chemiker Othmar Zeidler. DDT findet bis Ende des 19.JH eine breite Anwendung. Die Insekten vernichtende Wirkung wurde allerdings erst 1939 von dem Schweizer Paul Hermann Müller entdeckt, der hierfür 1948 den Nobelpreis in Medizin erhielt. Geigy brachte DDT 1942 unter den Handelsnamen Gesarol (Mittel zum Pflanzenschutz und gegen Vorratsschädlinge) und Neocid (Hygienebereich) auf den Markt.

14 DDT-Anzeige im Time-Magazine 1946

15 DDT und Polio

16 DDT Anwendungen in Deutschland Im Deutschen Reich Einsatz gegen den Kartoffelkäfer Das Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft gab 1942 eine Bestellung über t Gesarol auf, was etwa 500 t Reinsubstanz entsprach. Bei der Wehrmacht wurde 1942 zur Läusebekämpfung 1944 wurden monatlich etwa 900 Tonnen DDT für das US-Militär hergestellt, bei Kriegsende waren es etwa 1350 Tonnen im Monat Gegen Kriegsende war DDT für das US-Militär zum Standardmittel zur Entwesung von Soldaten, Kriegsgefangenen und der Zivilbevölkerung geworden

17 DDT das Wundermittel In der Schweiz 1950 DDT gegen „Maikäferkrieg“, leider auch Bienen usw. USA von 1947 bis in die 1960 DDT gegen Ulmensplintkäfer Wegen der hohen Dosierung (etwa 700 g DDT/Baum) kam es zu zahlreichen akuten Vergiftungen bei Vögeln. Einige Singvögel verschwanden komplett. Bundesstaat New York 1956 DDT gegen Schwammspinners auf etwa km2, größtenteils vom Flugzeug aus mit DDT besprüht. Auf der behandelten Fläche lagen auch Vorstädte und Farmland. Die Milch der Kühe von diesen Weiden war nicht mehr verkäuflich. Außerdem kam es zu Fischsterben. In der DDR wurde DDT gegen den Borkenkäfer verwendet. Wegen starken Befalls der Forste wurden dort 1983/84 insgesamt etwa 600 Tonnen DDT ausgebracht, eine untypisch große Menge. Erhebliche Kritik an DDT wurde vermehrt Anfang der 60. Jahre laut. Erstes Verbot von DDT in Europa war in Schweden 1970, weil USA 1968 die Einfuhr von Käse und Milchprodukten untersagte. Endgültiges Verbot in Deutschland ab 1972

18 Vergiftungssymptome durch DDT Eine akute Vergiftung äußert sich vor allem in neurotoxischen (nervlichen) Wirkungen wie Zungentaubheit, Schwindel, Zuckungen der Gesichtsmuskulatur bis hin zu Krampfanfällen und Lähmungen, da insbesondere die so genannten Vorderhornzellen des Rückenmarks geschädigt bzw. zerstört werden. (wie bei der Polio) DDT wirkt hauptsächlich auf das periphere Nervensystem. Bei niedrigen Dosierungen kommt es dabei zu Übererregbarkeit, bei hohen zur Lähmung.

19 Ähnlichkeit zwischen Polio und DDT- Vergiftung Eine ähnliche Schädigung bzw. Zerstörung ist auch von der Poliomyelitis (Kinderlähmung) her bekannt. Es handelt sich bei den sog. Vorderhornzellen um motorische Nervenzellen, die für die Steuerung der Muskulatur verantwortlich sind. Eine Pestizidvergiftung und eine Polio- Erkrankung sind von den Symptomen her kaum zu unterscheiden.

20 Die Poliomyeltitis weltweit Nord-, Mittel- und Südamerika waren bereits 1984! Die letzte Polioinfektion mit einem Wildtypvirus ist in Deutschland 1990 aufgetreten. Die letzten beiden importierten Fälle (aus Ägypten und Indien) wurden 1992 registriert. Jahrbuch RKI 2011 Die letzte mit dem Impfvirus in Zusammenhang gebrachte Poliomyelitis in Deutschland trat im Jahr 2000 auf. Es handelte sich dabei um eine Frau mit Antikörpermangelsyndrom, die 1998 mit dem oralen Polio-Impfstoff (OPV) geimpft worden war. RKI Der westpazifische Raum im Jahr 2000 für poliofrei erklärt worden erklärte die WHO auch die 51 Staaten Europas für poliofrei. Polio gibt es nach Angaben der WHO nur noch in den so genannten Entwicklungsländern Afrikas und Indiens. Bis zum Jahr 2005 sollte auch der Rest der Welt poliofrei sein. Wir müssen also bei uns in Europa keine Angst mehr vor dem Wildvirus Polio haben.

21 STIKO empfiehlt die IPV-Impfung für alle Säuglinge, Kinder, Jugendliche und zur Auffrischung für Erwachsene mit besonderen Risiken. Personen mit fehlender oder unvollständiger Impfung erhalten einen IPV-Einzelimpfstoff. Klinische Studien zur Grundimmunisierung mit IPV Mérieux® nach dem Säuglingsalter liegen nicht vor Fachinformation IPV Merieux Es gibt IPV-Einzelimpfstoffe, bei denen zwei Dosen zur Grundimmunisierung ausreichend sind, und Impfstoffe, bei denen drei Dosen vorgesehen sind. Bei Verwendung von IPV-haltigen Kombinationsimpfstoffen mit gleichzeitiger Applikation von Pertussis-Antigen sind vier Impfstoffdosen in den ersten beiden Lebensjahren zu verabreichen Eine routinemäßige Auffrischung wird nach dem 18. Lebensjahr nicht mehr empfohlen. Erwachsene sollten vor Reisen in Endemiegebiete oder im Rahmen einer beruflichen Exposition geimpft werden, wenn die letzte Impfung mehr als 10 Jahre zurückliegt.

22 Die Polio-Schluck-Impfung Der Schluckimpfstoff (OPV) ist ein Lebendimpfstoff. Er wurde ab ca in allen Industrie-Ländern abgesetzt, da es in den letzten Jahrzehnten ausschließlich zu Poliofällen unter den Geimpften kam, bei denen die Impfviren die Verursacher waren. Ca. 6-8 Wochen sind mit OPV Geimpfte Dauerausscheider der Polioviren, die im Impfstoff enthalten sind. Heute wird bei uns nur noch die Spritzimpfung gegen Polio (IPV=Inaktivierte Polio Vaccine) verwendet. Die Massenimpfungen, die die WHO z.B. in Afghanistan und Indien heute immer noch vornimmt, sind hingegen immer noch Schluckimpfungen.

23 Verunreinigte Polio-Impfstoffe Viele Jahre lang war bekannt, dass der Schluckimpfstoff mit SV40-Viren kontaminiert war. So wurden schätzungsweise mehr als 30 Millionen Amerikaner und über 100 Millionen Menschen weltweit mit dem Simian Virus infiziert Shah K, Nathanson N.:Human exposure to SV40: review and comment.Am J Epidemiol Jan;103(1):1-12 Diese Viren sind dem HTLV II verwandt und verursachen beim Menschen nach einer Latenzzeit von Jahren Krebs verschiedenster Art. Selbst die nächste Generation der Geimpften hat noch ein erhöhtes Risiko, an Gehirntumoren zu erkranken. Die ersten 80 AIDS Fälle der Welt stammen aus 3 Ballungszentren im damaligen Belgisch-Kongo, wo durch Tests mit einem ersten Polio-Koprowski-Impfstoff die Probanden mit HIV oder seinen Vorläufern infiziert wurden. Jene sechs Fläschchen im Wistar-Institut sind die einzigen Zeugen - die letzten Reste des experimentellen Koprowski- Impfstoffs.

24 Die vermeintlichen Erfolge der Impfungen Die Definition der Weltgesundheitsorganisation zur Polioerkrankung wurde im Jahr 1957 geändert. Dr. Viera Scheibner teilt dazu mit: „Mit der massenweise Anwendung der Polio- Impfstoffe und fortgesetztem Auftreten von Polio bei den Geimpften wuchs die Notwendigkeit, die Krankheit Polio neu zu definieren. Die klassische Definition von Polio ist eine Krankheit mit zurückbleibender Lähmung, die aber innerhalb von 2 Monaten verschwindet (gewöhnlich schon nach ein paar Tagen). Die neue Definition Polio jedoch ist eine Krankheit mit zurückbleibender Lähmung, die mehr als 60 Tage andauert. Das ist das geheime Rezept der Ausrottung von Polio. Kinder bekommen immer noch Polio, aber diejenigen Fälle, die innerhalb von 60 Tagen verschwinden (die 90% aller Fälle stellen), werden nicht als Polio diagnostiziert.“

25 Ausrottung der Kinderlähmung? Trotz weltweiter Bemühungen (Massenimpfkampagnen seit 1988) wurden 2009 bereits mehr als doppelt so viele Fälle gemeldet wie im Vorjahr 2008 Bis Mitte August 09 wurden der WHO aus 14 Ländern insgesamt Erkrankungen gemeldet, 2007 waren es im selben Zeitraum nur 404 gewesen. 2009/2010 gab es auch in 23 Ländern Reimporte 2010 erstmals wieder eine Infektion in Osteuropa registriert. 475 Betroffene in Tadschikistan, Russische Förderation, Turkmenistan und Kasachstan – aus Indien importiert! 2011 sind 111 (¼ der weltweiten) Poliofälle in Pakistan aufgetreten 2011 erstmals seit 10 Jahren 10 Poliofälle im Westen Chinas mit einem Todesfall – aus Pakistan importiert!

26 Schuleingangsuntersuchung

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28 Polio-Ungeimpfte in BRD Die 0-6 Jährigen Kinder sind zu 96,5 % geimpft. 3,5 % sind ungeimpft Unter 20-Jährigen haben 77% einen kompletten Impfschutz gegen Diphtherie, Tetanus und Polio (vollständige Grundimmunisierung und letzte Impfung innerhalb von 10 Jahren). bei den über 60-Jährigen sind nur noch 33% geimpft. Frauen sind besser als Männer geschützt mit um 5% bis zu 14% höheren Raten, abhängig von der Impfung. In Deutschland also ca % ungeschützt.

29 Nebenwirkungen des Lebendimpfstoffs Oral-Virolon Behring kurz dauernde Allgemeinreaktionen: Schüttelfrost, Schweißausbrüche, Fieber, Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, Myalgien und Arthralgien, Kreislaufreaktionen, gastrointestinale Beschwerden Fieberkrämpfe, enzephalitische Krankheitsbilder. allergische Reaktionen neurologische Schädigungen in Form von Paralysen.

30 Weitere Nebenwirkungen der Schluckimpfung gegen Polio Polio nach der Schluckimpfung gegen Polio Neurologische Nebenwirkungen nach Impfungen sind möglich. Guillain-Barré-Syndrom, Lähmungen und Krampfanfällen nach der Schluckimpfung und Spritzimpfung gegen Polio Ehrengut, S.37-42, Buchtip: Erfahrungen eines Gutachters über Impfschäden in der BRD von , Wolfgang Ehrengut.

31 SSPE durch Polio-Impfungen stieg die Inzidenz von SSPE (subakut sklerosierende Panenzephalitis = Erkrankung, bei der es zu einer langsamen Zerstörung des Gehirns kommt) in Neuseeland rasant an. Die Inzidenz war mehr als 100 höher als erwartet. Vor 1956 gab es keine SSPE. Erst nach den Massenimpfung ab 1956 mit dem Salk-Impfstoff (Spritzimpfung) kam es zum Auftreten von SSPE-Fällen. Nach 1969 gab es wiederum keine Fälle mehr. Die Meinung, dass SSPE allein durch Masern-Infekte verursacht wird, passt nicht mit dieser Beobachtung in Neuseeland zusammen. Baguley DM, Glasgow GL. Subacute sclerosing panencephalitis and Salk vaccine. Lancet 1973;2:

32 Zulassungsstudien der inaktivierten Poliovakzine In klinischen Studien wurde inaktivierter Poliomyelitis-Impfstoff (IPV) Studienteilnehmern unterschiedlicher Altersklassen (Säuglinge, Kleinkinder, Kinder, Jugendliche und Erwachsene) entweder als Bestandteil eines Kombinationsimpfstoffs oder als Einzelimpfstoff in Kombination mit anderen Impfstoffen (die z. B. Tetanus- und Diphtherie-Toxoide mit reduziertem Diphtherie- Toxoid-Gehalt oder Diphtherie-, Tetanus- und azellulären Pertussis-Impfstoff als Bestandteile enthielten) verabreicht. Fachinformation IPV Merieux von Sanofi 2010

33 Nebenwirkungen des Todimpfstoffs IPV Mérieux Fachinformation IPV Merieux von Sanofi Pasteur MSD 2010 Sehr häufig lokale Reaktionen wie Rötungen, Schmerzen, Verdickungen und Schwellungen berichtet. Häufige systemische Nebenwirkungen (≥1% bis <10%): Vertigo, Fieber, Erbrechen, Übelkeit, Diarrhoe Myalgien, Arthralgien Kopfschmerzen, Benommenheit, Schwindel Reizbarkeit, untröstliches schrilles Schreien, Schlaflosigkeit Es wurden einzelne Fälle von Vasculitis, Purpura, Gesichtsnervenlähmungen, Parästhesien, Cri encephalique und Gelenkerguss beschrieben Arzneitelegramm

34 Nebenwirkungen des Todimpfstoffs IPV Mérieux Fachinformation IPV Merieux von Sanofi Pasteur MSD 2010 Daten aus der Post-Marketing-Beobachtung Basierend auf Spontanmeldungen wurden nach Markteinführung außerdem die unten aufgeführten Nebenwirkungen berichtet. Ausgehend von der geschätzten Anzahl verimpfter Dosen und der dazu in Relation gesetzten Spontanmeldungen ergeben sich alle Nebenwirkungen als „sehr selten“. Allerdings spiegelt diese Rate nicht immer die tatsächliche Häufigkeit wider, da Nebenwirkungen, die im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung beobachtet werden, sehr oft nicht gemeldet werden.

35 Nebenwirkungen des Todimpfstoffs IPV Mérieux Fachinformation IPV Merieux von Sanofi Pasteur MSD 2010 Lokale Reaktionen: Ödeme oder Ausschlag innerhalb von 48 Stunden nach Impfung, ein oder zwei Tage anhaltend. Lymphadenopathie Grippeähnliche Symptome, meist am Tag der Impfung. allergische oder anaphylaktische Reaktionen oder anaphylaktischer Schock. Kurze Krampfanfälle, Fieberkrämpfe, innerhalb weniger Tage nach der Impfung. Vorübergehende, leichte Parästhesien (hauptsächlich der Extremitäten) innerhalb von zwei Wochen nach der Impfung. Psychiatrische Störungen: Während der ersten Stunden oder Tage nach der Impfung und kurz anhaltend: Unruhe, Schläfrigkeit Haut und Unterhautzellgewebe: Ausschlag, Urtikaria Apnoe bei sehr unreifen Frühgeborenen (Geburt ≤28. SSW.)

36 Meldungen ans PEI zu Nebenwirkungen von 2001 bis 2011 rund um die Polioimpfung insgesamt 4382, davon: 137 Todesfälle 126 bleibender Schaden 761 Schäden – Nicht wieder hergestellt 2402 Schäden wieder hergestellt 12 Multiple Sklerose 34 Meningitis, 36 Enzephalitis, 2 Meningoenzephalitis 55 Epilepsie, 257 Fieberkrampf

37 IPV Impfung während Schwangerschaft und Stillzeit Es gibt nur unzureichende Daten aus präklinischen Studien bezüglich der Auswirkungen auf Schwangerschaft, embryo-fetale Entwicklung, Geburtsverlauf und postnatale Entwicklung. Es liegen nicht genügend Daten vor, um das potentielle Risiko für die Anwendung des Impfstoffs bei Schwangeren beurteilen zu können. Daher sollte IPV Mérieux® Schwangeren nur verabreicht werden, wenn dies eindeutig erforderlich ist. Die Auswirkungen der Impfung während der Stillzeit wurden nicht untersucht; es wurde aber auch nicht als Gegenanzeige festgelegt.

38 Gegenargumente und Fragen von Hans Tolzin auf der Seite Alle bisherigen Polio-Impfstoffe wurden ohne Nachweis eines gesundheitlichen Vorteils gegenüber dem Nicht-Impfen zugelassen. Der Wirksamkeitsnachweis besteht ausschließlich aus dem Nachweis eines erhöhten Antikörperspiegels im Blut. Dafür, dass dieser etwas über die Immunität bzw. Nichterkrankung eines Menschen aussagen kann, können Hersteller und Behörden jedoch keine wissenschaftlichen Beweise vorlegen. Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI), die für die Zulassung von Impfstoffen zuständige Bundesbehörde, betrachtet Informationen über das Zulassungsverfahren und die vorgenommene Risiko-Nutzen-Analyse als Betriebsgeheimnis der Hersteller. Aufgrund welcher Daten sollen wir Eltern dann unsere persönliche Risiko-Nutzen-Abwägung durchführen? Aufgrund ihrer beschränkten Größe und Laufzeit können Zulassungsstudien nur einen Teil der schweren Nebenwirkungen erfassen Laut PEI kann aufgrund der völlig unbekannten Dunkelziffer bei der Meldung von Impfkomplikationen "keine Aussage über die Häufigkeit bestimmter unerwünschter Reaktionen gemacht werden." (Bundesgesundheitsblatt, Dez. 2004, S. 1161) Die Melderate bei den Komplikationsmeldungen beträgt laut PEI maximal fünf Prozent, eigenen Erhebungen zufolge jedoch wahrscheinlich nicht mehr als 1 Promille! Pestizide wie DDT bleiben als alternative Erklärung für Epidemien unberücksichtigt (gleiche Symptomatik, gleiche betroffene Epidemiegebiete) Der Zusammenhang zwischen Ernährung/Blutzucker und Polio-Anfälligkeit bleibt unberücksichtigt Die Erregerhypothese bei Polio basiert auf jahrzehntelangen grausamen Tierversuchen (vor allem mit Affen) unter manipulierten Laborbedingungen und mit unzulässigen Schlussfolgerungen Für den Rückgang der Poliozahlen gibt es sehr plausible alternative Erklärungen Die Kinderlähmung ist alternativ behandelbar


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