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Prävention von sexualisierter Gewalt in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen Definitionen Grenzverletzungen Nähe und Distanz Konflikte Konfliktlösung.

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Präsentation zum Thema: "Prävention von sexualisierter Gewalt in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen Definitionen Grenzverletzungen Nähe und Distanz Konflikte Konfliktlösung."—  Präsentation transkript:

1 Prävention von sexualisierter Gewalt in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen Definitionen Grenzverletzungen Nähe und Distanz Konflikte Konfliktlösung durch Konfrontation

2 Sexueller Missbrauch/ sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen… … ist jede sexuelle Handlung eines Erwachsenen oder Jugendlichen, die an oder vor einem Kind/einem Jugendlichen passiert gegen den Willen des Kindes aufgrund körperlicher, psychischer oder sprachlicher Unterlegenheit

3 Prävention sexualisierter Gewalt 1. Prävention (allgemein) Vorbeugende Maßnahme, um ein unerwünschtes Ereignis oder eine unerwünschte Entwicklung zu vermeiden. Vorausschauende Problemvermeidung

4 2. Prävention im Kontext sexualisierter Gewalt Individuell: Förderung einer Haltung von Achtsamkeit und Respekt im Umgang miteinander Förderung der Fähigkeit zu Einfühlung aber auch zu Abgrenzung. Stärken der Konfrontationsfähigkeit Strukturell: Schaffen von Strukturen/Abläufen/Arbeitsweisen, in denen die Möglichkeit zur Ausübung von sexualisierter Gewalt minimiert werden.

5 Grenzverletzungen sind … … alle Verhaltensweisen gegenüber Kindern, Jugendlichen oder anderen Schutzbefohlenen, die deren persönliche Grenzen überschreiten. Diese Verhaltensweisen verletzen die Grenzen zwischen den Generationen, den Geschlechtern und/oder einzelnen Personen. Sexualisierte Gewalt als Grenzverletzung

6 Nicht jede Grenzverletzung ist sexualisierte Gewalt – ein Umfeld, das Grenzverletzungen begünstigt, ist jedoch ein guter Nährboden für sexualisierte Gewalt.

7 Formen von Grenzverletzungen Grenzverletzungen, die unabsichtlich verübt werden und/oder aus fachlichen bzw. persönlichen Unzulänglichkeiten oder einer „Kultur der Grenzverletzungen“ resultieren. Übergriffe, die Ausdruck eines unzureichenden Respekts und/oder einer gezielten Desensibilisierung im Rahmen der Vorbereitung eines sexuellen Missbrauchs/eines Machtmissbrauchs sind, strafrechtlich relevante Formen der Gewalt (wie zum Beispiel körperliche Gewalt, sexueller Missbrauch, Erpressung/(sexuelle) Nötigung).

8 objektive Faktoren Kulturelle Gepflogenheiten Situativer Rahmen Gesellschaftl. Regeln und Normen Etc. subjektives Erleben. Maßstab für Grenzverletzungen

9 Erleben von Nähe und Distanz Die physische Seite der Grenzwahrung

10 Erleben von Nähe und Distanz Die psychische Seite der Grenzwahrung Menschen brauchen Nähe Nähe zu anderen Menschen, Bindung, Zuneigung, Vertrauen, Sympathie, Mitmenschlichkeit, Geborgenheit, Zärtlichkeit und Harmonie. Sie brauchen Wärme, Bestätigung, haben soziale Interessen Zu viel Nähe = Distanzlosigkeit Menschen brauchen Distanz Abgrenzung, Unverwechselbarkeit, Freiheit, Individualität, Eigenständigkeit, Abstand Zu viel Distanz = Kälte

11 Erleben von Nähe und Distanz Die individuelle Seite der Grenzwahrung Wie viel Nähe und wie viel Distanz wir brauchen – und was als Grenzverletzung eingeschätzt wird, ist individuell sehr verschieden. Faktoren, die dabei eine Rolle spielen: – Erziehung – Persönlichkeit – Erfahrung

12 Grenzüberschreitungen führen zu sozialen Konflikten Ein „Sozialer Konflikt“… … ist eine Interaktion zwischen Individuen, Gruppen, Organisationen usw., wobei wenigstens eine Partei Unvereinbarkeiten im Denken / Vorstellen / Wahrnehmen, Fühlen oder Wollen mit einer anderen Partei so erlebt, dass sie sich im eigenen Handeln beeinträchtigt fühlt. (Definition nach Friedrich Glasl)

13 Prävention als Wahrnehmen von Grenzüberschreitungen Umgehen mit sozialen Konflikten Auf der Ebene des Individuums Auf der strukturellen Ebene der Organisation

14 Die individuelle Ebene Prävention durch Konfrontation mit dem grenzüberschreitenden Verhalten Voraussetzungen: Grundhaltung, die das Gegenüber als Person/als Mensch akzeptiert und wertschätzt, aber dessen grenzüberschreitendes, regelwidriges oder sogar gewalttätiges Verhalten absolut unzulässig findet. Anstreben von Respekt, Achtsamkeit und reflektiertem Kommunikationsverhalten. Beherzte Beharrlichkeit, humorvolle Interventionsfreude, achtsames Gewahrsein und authentischer Respekt

15 Die individuelle Ebene Prävention durch Konfrontation mit dem grenzüberschreitenden Verhalten Handlungsaspekt: Grenzüberschreitendes Verhalten benennen Aufforderung, das grenzüberschreitende Verhalten abzustellen Benennen von Konsequenzen, wenn das Verhalten sich nicht dauerhaft ändert

16 Die strukturelle Ebene Prävention durch strukturelle Grenzsetzung / Konfliktvermeidung Voraussetzungen: Schaffung wenig autoritärer und klarer Leitungsstrukturen Achtung von Grenzen zwischen persönlichen und beruflichen Kontakten schriftlich fixierte Regelwerk zum Verhalten innerhalb der Institution besteht (z.B. Leitbild) Klar strukturiertes Beschwerdemanagement


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