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Antragsverfahren Herbst 2014 Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen ab 1.1.2015 ALFF AltmarkSeptember 20141.

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Präsentation zum Thema: "Antragsverfahren Herbst 2014 Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen ab 1.1.2015 ALFF AltmarkSeptember 20141."—  Präsentation transkript:

1 Antragsverfahren Herbst 2014 Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen ab ALFF AltmarkSeptember 20141

2 2 Allgemeines Verfahrenstand EPLR (Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum) wurde der KOM am zur Genehmigung vorgelegt, wenige Tage nach Sachsen als zweites Land. Anmerkungen der KOM für ST sind dem MLU am zugegangen SN bis Ende September (Ggf. Nachbesserungen erforderlich). OK der KOM im Dezember erwartet Die Richtlinien MSL und FNL werden dann dem Ministerium der Finanzen und dem Landesrechnungshof vorgelegt September 2014ALFF Altmark2

3 3 Allgemeines Antragsverfahren Herbst 2014 Außerordentlich, Umstellung Kalenderjahr Anträge ab bis Teilnahmebescheide 2014 unter Vorbehalt der Genehmigung des EPLR durch die KOM und der Mitzeichnung der Richtlinien durch MF und LRH. Beginn des Verpflichtungszeitraums am Bewilligungen 2015 Nächstes Antragsverfahren zum –für Verpflichtungszeitraum ab und AGZ 2015 –Natura 2000 Ausgleich ab September 2014ALFF Altmark3

4 4 Allgemeines Aufbau der Richtlinien Allgemeine Regelungen und besondere Regelungen Differenzierung von Förderkriterien, Förderverpflichtungen und anderen Verpflichtungen. –Fehlen von Förderkriterien führt zwingend zur Rückzahlung –Fehlen von Förderverpflichtungen und anderen Verpflichtungen kann nach Schwere, Ausmaß, Dauer und Häufigkeit des Verstoßes bewertet werden, Förderverpflichtungen sind prämienrelevant. Flächenverlust bei Übertragung des Betriebs oder Übertragung von Flächen –grundsätzlich möglich ohne Rückzahlung, aber genaue Voraussetzungen noch nicht geklärt, Einschränkungen bei der Auslegung („Übertragung“) möglich! ALFF AltmarkSeptember 20144

5 Förderung Ökologischer Anbauverfahren : Ökologische Anbauverfahren Ackerland200,- Grünland170,- Gemüse300,- Dauerkulturen720,- Kontrollkostenzusch.530,- (max.) MSL-RL Teil A (FP 6601) Gewährung von Zuwendungen zur Förderung ökologischer Anbauverfahren Ackerfläche und Grünland 230,- EUR/ha Gemüseanbau415,- EUR/ha Dauerkulturen750,- EUR/ha Kontrollkostenzuschuss 50,- EUR/ha max. 600,- /Unternehmen Aktiver Landwirt gemäß Art. 9 VO (EU) 1307/2013 Fläche Gemüseanbau kann jährlich variieren, die Summe aus Ackerfläche und Gemüseanbau darf sich nicht erhöhen. Umstieg aus bestehenden Verpflichtungen der Förderung ökologischer Anbauverfahren zum möglich, vorbehaltlich Genehmigung der KOM. Biodiversität Klimaschutz-/anpassung Nitrat-RL, WRRL Verbesserung Boden ALFF AltmarkSeptember 20145

6 Emissionsarme und Umwelt schonende Stickstoffdüngung  Klimaschutz  Nitrat-RL  WRRL MSL-RL Teil B (FP 6502): Emissionsarme und Umwelt schonende Stickstoffdüngung > 30 % der Ackerfläche des Betriebs in der Förderkulisse –Fläche der Grundwasserkörper, die sich in schlechtem Zustand befinden, lokal auffällige Messwerte aufweisen oder als besonders sensibel mit hohem Eintragsrisiko eingeschätzt werden (Kulisse wie bisher – Z40) Gefördert wird die Ackerfläche im Betrieb in ST –auf der N-Düngung zulässig ist, ohne Gemüse u. Sonderkulturen < 40 kg N in aggregierter Schlagbilanz gem. § 5 I DüV auf der Ackerfläche und im Betrieb mit Düngungsplanung und Düngungsmanagement –Stickstoffdüngung im Frühjahr ist aufgrund einer Düngeempfehl- ung auf der Grundlage jährlicher Nmin-Untersuchungen für alle beantragten Ackerflächen vorzunehmen –Probenahme nach wissenschaftlich anerkannten Methoden. –Anwendung des Stickstoffbedarfsanalyse-Programms der LLFG. –Anwendung des NPK-Rechners der LLFG –Stickstoffspätgabe bei Winterweizen max. 60 kg/a, Nachweis von Geräten zur Ermittlung der Höhe der Gabe (z.B. Nitratschnelltest) –Wird der Stickstoffsaldo in einem Verpflichtungsjahr nicht erreicht: Durchschnittsaldo mit zwei vorhergehenden Jahren möglich 70,- EUR/ha AL : freiwillige Gewässer- schutzleistungen (FGL) 2009, 2010: 63,- ALFF AltmarkSeptember 20146

7 Fruchtartendiversifizierung  Verbesserung Boden  Klimaschutz  Eiweißstrategie September 2014ALFF Altmark7 MSL-RL Teil C Nr. 1 (FP 6503) Vielfältige Kulturen im Ackerbau Antragsverfahren mit Verpflichtungsbeginn nur für ökologische Anbauverfahren 5 Hauptfruchtarten mind. 10 %, max. 30 % einer Hauptfruchtart, bei Raufuttergemengen, die Leguminosen enthalten, max. 40 % der Ackerfläche max. 66 % Getreide mind. 10 % Leguminosen oder Gemenge (50 % Masseanteil Leguminosen im Saatgut) 55,- EUR/ha Ökol. Landbau : Fruchtartendiversifizierung 2009: Ökolandbau 45,- 2013: Konventionell 75,-

8 Anbauverfahren Erosionsschutz  Verbesserung Boden  Klimaanpassung  Erosionsschutz MSL-RL Teil C Nr. 3 (FP 6505) Anbauverfahren auf erosionsgefährdeten Standorten (Direktsaat- und Direktpflanzverfahren) Direktsaat/Direktpflanzverfahren in allenfalls streifenweise bearbeitetem Ackerboden direkt nach Ernte der Vor- oder Zwischenfrucht. Der Boden erfährt (allenfalls) in den eigentlichen Saatreihen eine Bearbeitung. Pflanzenreste verbleiben als Mulch zwischen Streifen. Nach Zwischenfrucht nur Abschlegeln zulässig. Gefördert wird nur die Ackerfläche in der Gebietskulisse! Flächenwechsel innerhalb der Gebietskulisse ist möglich (Vorbehalt). 65 EUR/ha AL Gebietskulisse: Ackerflächen mit sehr hoher und hoher potentieller Wind- und Wasser erosions- gefährdung (CCwasser 1 und 2, CCwind, Agro View- Online). NEU ALFF AltmarkSeptember 20148

9 Integration naturbetonter Strukturelemente der Feldflur  Biodiversität  Klimaanpassung  Erosionsschutz  Gewässerschutz MSL-RL Teil C Nr. 4 (FP 6506): Integration naturbetonter Strukturelemente der Feldflur 4.4 Mehrjährige Blühstreifen, Blühflächen bis 2,5 ha Mindestens 5 m breit, < 20 % des Gesamtschlags, Bei Anmeldung als ÖVF Abzugsbetrag von 380 EUR/ha Zu beachten: max. (!) Breite für Faktor 1,5 bei ÖVF 20 m, daher wird empfohlen, die Blühstreifen in diesem Fall weniger breit an zulegen, ab 20 m Breite gilt der Randstreifen als Brache. 5 Saatgutmischungen mit Austauschpartnern für verschiedene Standorte (Kaufbelege sind vorzuhalten) Löß, Lehm, frisch (mehrjährig) Löß, Lehm, trocken (mehrjährig) Sand, frisch (mehrjährig) Sand, trocken (mehrjährig) sehr frische bis feuchte Standorte (mehrjährig ) Erneute Bestellung möglich, auch mit Pflugeinsatz. Keine Anwendung von N-Dünger und PSM Pflegemaßnahmen nach Richtlinie zulässig Keine Nutzung des Aufwuchses. 850,- EUR/ha / 470,- EUR/ha auf ÖVF : mehrjährige Blühstreifen/-flächen Blühstreifen 740,- ALFF AltmarkSeptember 20149

10 Integration naturbetonter Strukturelemente der Feldflur 4.5 Blühstreifen (nur auf ÖVF) „einjährige“ Ansaat, fünfjährige Verpflichtung Mindestens 5 m breit, < 20 % des Gesamtschlags. Jährliche Bestellung mit mind. 6 Mischungspartnern für blütenreiche Bestände, Kaufbelege sind vorzuhalten. Pflegemaßnahmen nach Richtlinie zulässig. Keine Anwendung von N-Dünger und PSM Jährlicher Wechsel der Fläche möglich, aber auf mindestens 30 % der Verpflichtungsfläche ist eine Winterruhe einzuhalten (Beseitigung erst ab dem 15.2.). Umbruch nach dem möglich (Vorbehalt) Keine Nutzung des Aufwuchses. 290,- EUR/ha auf ÖVF 4.6 Schonstreifen (nur auf ÖVF) Im ersten Jahr Verzicht auf jegliche Bestellung (Selbst- begrünung) und Pflege, dann Wechsel der Fläche oder Pflege möglich. sonst wie Blühstreifen 290,- EUR/ha auf ÖVF ALFF Altmark Zu beachten: max. (!) Breite für Faktor 1,5 bei ÖVF (als Randstreifen) 20 m, daher wird empfohlen, die Blühstreifen in diesem Fall weniger breit an zulegen, ab 20 m Breite gilt der Randstreifen als Brache. September

11 11 Extensive Bewirtschaftung von Dauergrünlandflächen  Biodiversität  Klimaschutz MSL-RL Teil D (FP 6507) Extensive Bewirtschaftung von Dauergrünlandflächen Nr. 3.1 durch Verzicht auf Stickstoffdünger Dauergrünland u. Heiden Verzicht auf mineralische N-Düngung, PSM Keine lockernde Bodenbearbeitung Walzen, Schleppen oder Nachsaat zulässig 150 EUR/ha Nr. 3.2 mit Schonflächen Zusätzlich zu Nr. 3.1: Verzicht der ersten Schnittnutzung auf einer Schonfläche von mind. 10 % des Schlags. 220 EUR/ha : Extensive Bewirtschaftung bestimmter DGL-Flächen („Betriebsmittelverzicht“) ,-/150,- EUR/ha Anwendung bestimmter Verfahren der Weidehaltung 2009: 220,- EUR/ha ALFF AltmarkSeptember

12 12 Extensive Bewirtschaftung von Dauergrünlandflächen Nr. 3.3 mit Absenkung der Beweidungsdichte und Ausschluss intensiver Portionsweide Zusätzlich zu Nr. 3.1: Beweidung mit max. 1 RGV, Keine intensive Portionsweide, Keine Zufütterung außer in Notzeiten (ganzjährige Weidehaltung) Zusammenhängende Fläche 220 EUR/ha Nr. 3.4 durch Beweidung mit Schafen und Ziegen Zusätzlich zu Nr. 3.1: Beweidung mit Schafen und/oder Ziegen, mindestens einmal im Jahr, ggf. Pflegeschnitt einschl. Abtransport des Mähguts. 285 EUR/ha ALFF AltmarkSeptember

13 13 Förderung extensiver Obstbestände  Biodiversität MSL-RL Teil E (FP 6508) Gewährung von Zuwendungen zur Förderung besonders nachhaltiger Verfahren bei Dauerkulturen: Förderung extensiver Obstbestände Hochstämme (ab 1,40 m) Bestandsdichte von max. 100 Bäume/ha ein Erhaltungsschnitt in 5 Jahren Nachweis der fachlichen Qualifikation des Ausführenden (Berufsausbildung, Baumwart, Lehrgangsbescheinigung, Schnittkurs) Regelmäßige Bewirtschaftung unter und zwischen den Bäumen bleibt zu gewährleisten, eine Förderung des Unterwuchses nach Teil D oder FNL bleibt unbenommen. 6,50 EUR/Baum p. a : FNL-A Streuobstwiesen ,- EUR/ha -Mahd -Beweidung -Baumpflegeschnitt -Nachpflanzung ALFF AltmarkSeptember

14 14 Freiwillige Naturschutzleistungen  Natura 2000  Biodiversität FNL RL (FP 6501) Bestätigung der UNB 1.Hamster fördernde Bewirtschaftung von Ackerland Förderkulisse: Ackerflächen mit einer flächengewichteten Bodenwertzahl von mind. 80 Anbau von Hartweizen (Durum), Dinkel, Wintergetreide (einschl. Wintermenggetreide), Triticale, Lupinen, Erbsen und/oder Bohnen zur Körnergewinnung, Leguminosen- Samenvermehrung, Gemenge Legu-minosen /Getreide sowie jeweils höchstens für zwei Jahre Anbau von Klee, Kleegras, Luzerne, Klee- Luzerne-Gemisch Ernteverzicht auf Streifen von mind. 0,5 m durchgehend entlang des Feldrands Stoppelumbruch erst nach dem ,- EUR/ha ALFF Altmark NEU September

15 15 Freiwillige Naturschutzleistungen  Natura 2000  Biodiversität Zuwendungsempfänger: auch andere Landbewirtschafter Bestätigung der UNB 2.Erstmahd bis zum 15.6., Zweitnutzung ab 1.9. in N 2000 Gebieten (auf LRT und Flächen, die zu einem LRT entwickelt werden können) und in Biotopen Brenndolden-Auenwiesen magere Flachlandmähwiesen Zweite Nutzung auch als Beweidung Nachweis der Nutzungsmöglichkeit einer Ausrüstung für die Einhaltung einer Schnitthöhe von 10 cm, dringende Empfehlung diese einzuhalten. Abtransport des Mähgutes Ggf. Nachmahd nach Beweidung Einhaltung des durch die UNB festgelegten Managements ALFF kann Ausnahmen auf Grundlage einer Stellungnahme der UNB zulassen. 180 EUR/ha : FNL-A Grünland Natura 2000 in LRT: Mahd (keine zeitl. Vorgabe) Brenndolden- Auenwiesen magere Flachlandmähwiesen –115,- EUR/ha ALFF AltmarkSeptember

16 16 Freiwillige Naturschutzleistungen  Natura 2000  Biodiversität 3. Erstmahd nach dem in N 2000 Gebieten (auf LRT und Flächen, die zu einem LRT entwickelt werden können) und in Biotopen Bergmähwiesen Montane Borstgrasrasen Pfeifengraswiesen 7230 – Kalkreiche Niedermoore Nachweis der Nutzungsmöglichkeit einer Ausrüstung für die Einhaltung einer Schnitthöhe von 10 cm, dringende Empfehlung diese einzuhalten. Empfehlungen für –Staffelmahd –Mahd von innen nach außen. Abtransport des Mähgutes Einhaltung des durch die UNB festgelegten Managements ALFF kann Ausnahmen auf Grundlage einer Stellungnahme der UNB zulassen. 300 EUR/ha : FNL-A Grünland Natura 2000 in LRT Mahd nach dem –290,- EUR/ha Bergmähwiesen Ertragsarme Borstgrasrasen Mahd nach dem –320,- EUR/ha Pfeifengraswiesen Kalkreiche Niedermoore ALFF AltmarkSeptember

17 17 Freiwillige Naturschutzleistungen  Natura 2000  Biodiversität 4. Beweidung mit Schafen und Ziegen In N 2000 Gebieten in LRT auf Flächen in N 2000 Gebieten, die zu diesen LRT entwickelt werden können und in Biotopen mit Nachpflege 450 EUR/ha 5.Beweidung mit Rindern EUR/ha 6. Erschwerniszuschlag für Hütehaltung Teilnahme an Maßnahme Ziff. 4 Sicherstellung eines angemessenen Ausgleichs für Beweidung mit Schafen in Hütehaltung auf ausgewählten Flächen. 225 EUR/ha : FNL-A Beweidung mit Schafen und Ziegen Natura 2000 in LRT Salzwiesen im Binnenland, Sandheiden mit Calluna und Genista auf Binnendünen, Offene Grasflächen mit Corynephorus und Agrostis auf Binnendünen, Trockene Europäische Heiden, lückige basophile oder Kalkpionierrasen, Trockene, kalkreiche Sandrasen, Schwermetallrasen, Naturnahe Kalktrockenrasen, ertragsarme Borstgrasrasen, subpannonische Steppen- Trockenrasen, kieselhaltige Schutthalden, kalkhaltige Schutthalden, Silikatfelsen mit Pioniervegetation September 2014ALFF Altmark17

18 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! ALFF AltmarkSeptember


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