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Informationsveranstaltung zum Antragsverfahren Agrarförderung 2013 Stand: März 2013 Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt.

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Präsentation zum Thema: "Informationsveranstaltung zum Antragsverfahren Agrarförderung 2013 Stand: März 2013 Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt."—  Präsentation transkript:

1 Informationsveranstaltung zum Antragsverfahren Agrarförderung 2013 Stand: März 2013 Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt Referat 27 - Beihilfemaßnahmen im InVeKoS

2 Informationsveranstaltung zum Antragsverfahren Agrarförderung 2013 MLU, Referat 27 - InVeKoS2 1. Verfahren der Direktzahlungen / Betriebsprämie Pflege der Feldblockreferenz als Schwerpunktaufgabe 3. Stand der GAP - Verhandlungen Verhandlungen zum Finanzrahmen Übergangsjahr 2014

3 Informationsveranstaltung zum Antragsverfahren Agrarförderung 2013 MLU, Referat 27 - InVeKoS3 1. Verfahren der Direktzahlungen / Betriebsprämie 2013 Beibehaltung der Basismodulation – 10 % Beibehaltung der Basismodulation – einem Betriebsinhaber zu gewährende Direktzahlungen (DZ), die 5.000,- überschreiten werden auch im KJ 2013 um 10 % gekürzt. Die Kürzung für Beträge von über ,-- beträgt wie im Vorjahr zusätzlich 4 Prozentpunkte. Die zwischen den Betrieben unterschiedlichen Werte der ZA wurden in den Jahren 2010 und 2012 zu regional einheitlichen ZA angeglichen – schrittweiser Abbau der Differenz zum regionalen Zielwert. Im Jahr 2013 wird nun der regionale Zielwert mit ~ 355 / ZA erreicht. Im Jahr 2013 wird nun der regionale Zielwert mit ~ 355 / ZA erreicht. (incl. Stärkekartoffelerhöhung aus dem Jahr 2012)

4 Informationsveranstaltung zum Antragsverfahren Agrarförderung 2013 MLU, Referat 27 - InVeKoS4 1. Verfahren der Direktzahlungen / Betriebsprämie 2013 Vernässungsproblematik Vernässungsproblematik - Unterhaltungspflichtige der Gewässer haben über Probleme bei der Durchführung von Unterhaltungs- maßnahmen im Zusammenhang mit der Zugänglichkeit von Gewässern berichtet. Ackernutzung Durch Ackernutzung bis zur Böschungsoberkante ist häufig eine Unterhaltung erschwert oder zum geplanten Zeitpunkt nicht möglich. Es wurde deshalb die Möglichkeit einer Beihilfefähigkeit für Ackerflächen an Gewässern geprüft, die als Grünstreifen zur Gewässerunterhaltung hergerichtet werden. Einführung eines neuer Nutzcode NC 928 – Grünstreifen an Fließgewässern auf AL zur Gewässerunterhaltung Grünstreifen zur Gewässerunterhaltung

5 Informationsveranstaltung zum Antragsverfahren Agrarförderung 2013 MLU, Referat 27 - InVeKoS5 1. Verfahren der Direktzahlungen / Betriebsprämie 2013 NC 928 – Grünstreifen an Fließgewässern auf AL zur Gewässerunterhaltung

6 Informationsveranstaltung zum Antragsverfahren Agrarförderung 2013 MLU, Referat 27 - InVeKoS6 1. Verfahren der Direktzahlungen / Betriebsprämie 2013 NC 928 – Grünstreifen an Fließgewässern auf AL zur Gewässerunterhaltung Anwendung auf Ackerland (z.B. neben Mais, Zuckerrüben) NC 928 = Teil des Gesamtschlages Unterschreitung der Mindestschlaggröße von 0,3 ha unschädlich NC 928 führt auch nach 5 – jährigem Verbleib auf der Fläche nicht zur Entstehung von Dauergrünland Mindestbreite 5; max. Breite 10 m (größere Breiten können nicht anerkannt werden) nicht AUM – fähig Grünstreifen zur Gewässerunterhaltung

7 Informationsveranstaltung zum Antragsverfahren Agrarförderung 2013 MLU, Referat 27 - InVeKoS7 1. Verfahren der Direktzahlungen / Betriebsprämie 2013 NC 928 – Grünstreifen an Fließgewässern auf AL zur Gewässerunterhaltung Grünstreifen zur Gewässerunterhaltung außer Bundeswasserstraßen Elbe Havel Saale ab km 124,16 (Bad Dürrenberg)

8 Informationsveranstaltung zum Antragsverfahren Agrarförderung 2013 MLU, Referat 27 - InVeKoS8 1. Verfahren der Direktzahlungen / Betriebsprämie 2013 NC 928 – Grünstreifen an Fließgewässern auf AL zur Gewässerunterhaltung Grünstreifen zur Gewässerunterhaltung außer Bundeswasserstraßen Elbe Havel Saale ab km 124,16 (Bad Dürrenberg) Fließgewässer – natürlich: Rinnsal (bis 1 m), Bach (1-3 m), kleiner Fluß (3-10m), ab 10 m Breite = Großer Fluß / Strom Fließgewässer – künstlich: Kanal

9 Informationsveranstaltung zum Antragsverfahren Agrarförderung 2013 MLU, Referat 27 - InVeKoS9 1. Verfahren der Direktzahlungen / Betriebsprämie 2013 Zur Verbesserung der Möglichkeiten für Äsung und Deckung für wildlebende Tiere stand aktuell auch die Frage, inwieweit die Anlage von Wildäsungsflächen im Rahmen der Betriebsprämienregelung förderfähig ist. Ackerflächen grundsätzlich möglich gutem landwirtschaftlichen und ökologischen Zustand auf Ackerflächen, die für die Betriebspämienregelung in Anspruch genommen werden sollen, ist die Anlage von Wildäsungsflächen durch Einbringung geeigneter Wildmischungen grundsätzlich möglich, sofern alle Bedingungen für die Betriebsprämie eingehalten werden. Dazu gehört u.a., dass die landwirtschaftlichen Flächen, in gutem landwirtschaftlichen und ökologischen Zustand erhalten bleiben. Hierzu kann es erforderlich sein, dass auch zur Verhinderung einer Verbuschung solcher Flächen entsprechende Pflegemaßnahmen, wie z.B. ein Mulchen (in angemessenen Zeitabständen) durchzuführen sind. Wildäsungsflächen im Rahmen der Betriebsprämienregelung

10 Informationsveranstaltung zum Antragsverfahren Agrarförderung 2013 MLU, Referat 27 - InVeKoS10 1. Verfahren der Direktzahlungen / Betriebsprämie 2013 Umbruch von DGL oder dessen Umwandlung in AL verboten zum Schutz besonders wertvoller Dauergrünlandflächen im Rahmen von CC ist in Überschwemmungsgebieten, geschützten Biotopen und NSG der Umbruch von DGL oder dessen Umwandlung in AL verboten bzw. einge- schränkt auf solchen Flächen kann kein Wildacker angelegt werden. 0,3 ha Voraussetzung, ist die Einhaltung der Mindestschlaggröße von 0,3 ha. Wildäsungsflächen sind im Agrarantrag wie auch jeder andere lw. Schlag zu behandeln. (Erfassung im NN + Schlagskizze). NC 915 sofern Wildäsungsflächen nicht im Rahmen der angebotenen MSL- Maßnahme Blühstreifenprogramm (NC 574) angelegt werden, kann im Rahmen der Betriebsprämienbeantragung auch der NC 915 (Blühflächen und Ackerrandstreifen) verwendet werden. Wildäsungsflächen im Rahmen der Betriebsprämienregelung

11 Informationsveranstaltung zum Antragsverfahren Agrarförderung 2013 MLU, Referat 27 - InVeKoS11 1. Verfahren der Direktzahlungen / Betriebsprämie 2013 Hauptfrucht Angabe der Hauptfrucht zur Ernte des aktuellen Jahres Beispiel Beispiel: Anbau von Futterroggen Hauptfrucht Silomais (Aussaat) Einreichung Agrarantrag drei Lösungsoptionen drei Lösungsoptionen: Einreichung des Agrarantrageszw. dem – Einreichung des Agrarantrages zw. dem – Angabe Silomais im NN bereits bei Abgabe am Angabe Silomais im NN bereits bei Abgabe am Risiko!!!, da ggf. durch vergessene Anzeige Folge falscher, sanktionsrelevanter Angaben!!! Angabe Futterroggen im NN bei Abgabe am mit Mgl. einer Änderungsanzeige zum Antrag nach dem Risiko!!!, da ggf. durch vergessene Anzeige Folge falscher, sanktionsrelevanter Angaben!!! Angabe der Nutzung im Agrarantrag

12 Informationsveranstaltung zum Antragsverfahren Agrarförderung 2013 MLU, Referat 27 - InVeKoS12 1. Verfahren der Direktzahlungen / Modulation Nach dieser Entscheidung sind Artikel 7 Absatz 1 und 2 VO 73/2009 gültig.

13 Informationsveranstaltung zum Antragsverfahren Agrarförderung 2013 MLU, Referat 27 - InVeKoS13 1. Verfahren der Direktzahlungen / Modulation Hinweis: Möglichkeit, die Widersprüche/ Teilwidersprüche gegen die Modulation kostenfrei zurückzunehmen!

14 Informationsveranstaltung zum Antragsverfahren Agrarförderung 2013 MLU, Referat 27 - InVeKoS14 2. Pflege der Feldblockreferenz als Schwerpunktaufgabe Strategie ab dem Jahr Fernerkundung + Referenz – Orthobilder DOP aus FEK mit größerer Befliegungszone jährlich ca. 1/3 der Landesfläche Grundlage der systematischen Referenzpflege frühzeitige DOP – Bereitstellung, i.d.R zum Berücksichtigung für die Pflege im lfd. Jahr garantiert Zahlung der DZ nach erfolgreicher Referenzpflege Reduzierung der Arbeitsspitze, aber // zu VOK geringere Kosten, kontinuierliche HH-Planung neue Grundlage für den LPIS TEST (Qualität)

15 Informationsveranstaltung zum Antragsverfahren Agrarförderung 2013 MLU, Referat 27 - InVeKoS15 2. Pflege der Feldblockreferenz als Schwerpunktaufgabe Befliegung 1/3 der Landesfläche bis Mai des lfd. Jahres (Witterung!) Bereitstellung der Orthobilder zum an die Verwaltung Juli: gestaffelte Übergabe der Hinweis-, Pflegepunkte an das ALFF; Beginn der Referenzpflege Aufteilung der Befliegungszone in Bearbeitungsgebiete, gegenseitige Unterstützung der ÄLFF gestaffelte Abarbeitung der Pflege in den ÄLFF, parallele Referenzflächenabgleiche und Beteiligung der Antragsteller über RFA Abschluss der Pflege im November; Zahlung der Betriebsprämie im Dez. Verfahren / Umsetzung

16 Informationsveranstaltung zum Antragsverfahren Agrarförderung 2013 MLU, Referat 27 - InVeKoS16 2. Pflege der Feldblockreferenz als Schwerpunktaufgabe

17 Informationsveranstaltung zum Antragsverfahren Agrarförderung 2013 MLU, Referat 27 - InVeKoS17 Ausblick 2013

18 Informationsveranstaltung zum Antragsverfahren Agrarförderung 2013 MLU, Referat 27 - InVeKoS18 3. Stand der GAP - Verhandlungen Stand der Verhandlungen zum mehrjährigen Finanzrahmen Stand der Verhandlungen zum mehrjährigen Finanzrahmen Entwurf für den MFR der EU-KOM vom 29. Juni 2011 Sommer 2012: Überarbeitung Vorschlag von KOM wegen Beitritts Kroatiens Sondergipfel 22./23. November 2012 gescheitert; Einigung Staats- und Regierungschefs am 8. Februar 2013 Einigung Staats- und Regierungschefs am 8. Februar 2013 Das Europäische Parlament (EP) hat den Vorschlag zum Finanzrahmen am abgelehnt !!!

19 Informationsveranstaltung zum Antragsverfahren Agrarförderung 2013 MLU, Referat 27 - InVeKoS19 3. Stand der GAP - Verhandlungen Beginn des Trilogs zwischen Europaparlament, Ratspräsidentschaft und Kommission ab April Ziel der Irischen Präsidentschaft ist eine interinstitionelle politische Vereinbarung zur GAP-Reform bis Ende Juni. Differenzen der drei Entscheidungsgremien sind erheblich Wahlen können so manches durcheinanderbringen/ verzögern Vor 2015 werden die neuen Regelungen für Direktzahlungen nicht in Kraft treten

20 Informationsveranstaltung zum Antragsverfahren Agrarförderung 2013 MLU, Referat 27 - InVeKoS20 Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen einer Markt- und standortangepassten Landbewirtschaftung RdErl. des MLU vom (RL-MSL) Mit Konkretisierung der RL MSL Abschnitt 2 Teil A in Bezug auf die Antragstellung im Blühstreifenprogramm ( FP 2435 Maßnahmen M160 und M161) werden folgende Hinweise gegeben: Eine Zuwendungsvoraussetzung ist, dass der Blühstreifen wie folgt angelegt wird: gem. RL P3 g) aa)...auf Schlägen, die für die landwirtschaftliche Erzeugung genutzt werden, für die Dauer von fünf Jahren.... gem. RL P3 g) aa)...auf Schlägen, die für die landwirtschaftliche Erzeugung genutzt werden, für die Dauer von fünf Jahren....

21 Informationsveranstaltung zum Antragsverfahren Agrarförderung 2013 MLU, Referat 27 - InVeKoS21 Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen einer Markt- und standortangepassten Landbewirtschaftung RdErl. des MLU vom (RL-MSL) Der Erlass des MLU vom konkretisiert die RL wie folgt:...Die Zuwendung im Blühstreifenprogramm wird nicht nur für die Anlage und Erhaltung des Blühstreifen gewährt, sondern auch als Ausgleich dafür, dass der Antragsteller nicht mehr den gesamten Schlag für die landwirtschaftliche Erzeugung nutzen kann, sondern nur die um den Blühstreifen verringerte Fläche, also den RESTSCHLAG... Das heißt: Die Anlage des Blühstreifen erfolgt auf oder in einem vom Zuwendungsempfänger im Vorjahr bewirtschafteten Schlag. (Ursprungsschlag)

22 Informationsveranstaltung zum Antragsverfahren Agrarförderung 2013 MLU, Referat 27 - InVeKoS22 Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen einer Markt- und standortangepassten Landbewirtschaftung RdErl. des MLU vom (RL-MSL) Beispiel: Im Jahr 2009 wurde Schlag 5 mit 4 ha Ackergras (NC 424) beantragt Jahr der Erstantragstellung (2010 für die Maßnahme M160 und / oder 2011 für die Maßnahme M161) wird der Ursprungsschlag nun in den Blühstreifenschlag und in einen Restschlag aufgeteilt. Schlag 5 – 2 ha (NC 424)Schlag 6 / 424 mit Bind. M 160

23 Informationsveranstaltung zum Antragsverfahren Agrarförderung 2013 MLU, Referat 27 - InVeKoS23 Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen einer Markt- und standortangepassten Landbewirtschaftung RdErl. des MLU vom (RL-MSL) Die Anlage des Blühstreifen erfolgt ab dem Folgendes ist über den gesamten Verpflichtungszeitraum (fünf Jahre) zu beachten: 1. Der Restschlag muss zwingend über den gesamten Verpflichtungszeitraum vom Zuwendungsempfänger bewirtschaftete werden, da Blühstreifen und Restschlag eine Bewirtschaftungseinheit bilden. (Restschlag darf nicht Opfer von Flächentausch, Verkauf ect. werden)

24 Informationsveranstaltung zum Antragsverfahren Agrarförderung 2013 MLU, Referat 27 - InVeKoS24 Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen einer Markt- und standortangepassten Landbewirtschaftung RdErl. des MLU vom (RL-MSL) 2. Eine Kodierung des Restschlages mit dem NC 591 (Fläche aus der Produktion genommen) ist unzulässig und führt zu Sanktionen. Für die Förderfähigkeit des Blühstreifen, ist die Nutzung des Restschlages ( Fläche neben oder zwischen den Blühstreifen ) zur landwirtschaftlichen Erzeugung zwingend.

25 Informationsveranstaltung zum Antragsverfahren Agrarförderung 2013 MLU, Referat 27 - InVeKoS25 Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen einer Markt- und standortangepassten Landbewirtschaftung RdErl. des MLU vom (RL-MSL) 3. Aufgrund der Regelungen zur Entstehung von Dauergrünland, kann es passieren, dass aus dem Restschlag innerhalb des Verpflichtungszeitraumes für die Blühstreifen, Dauergrünland wird. In diesen Fällen ist die Blühstreifenförderung zu widerrufen. Ein sanktions- u. rückforderungsfreier Ausstieg des Zuwendungsempfängers aus der Verpflichtung kann erfolgen.

26 Informationsveranstaltung zum Antragsverfahren Agrarförderung 2013 MLU, Referat 27 - InVeKoS26 Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen einer Markt- und standortangepassten Landbewirtschaftung RdErl. des MLU vom (RL-MSL)

27 Informationsveranstaltung zum Antragsverfahren Agrarförderung 2013 Stand: März 2013 Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit


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