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1 Veranstaltung von Friedrich-Ebert-Stiftung Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Deutsches Institut für Erwachsenenbildung Berlin, 27. November 2006 Anforderungen.

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1 1 Veranstaltung von Friedrich-Ebert-Stiftung Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Deutsches Institut für Erwachsenenbildung Berlin, 27. November 2006 Anforderungen an alternsgerechte Arbeitsorganisation und -gestaltung Ein Überblick Prof. Dr. Daniel Bieber Geschäftsführer iso-Institut Saarbrücken

2 Alternsgerechte Arbeit Überblick – was können Unternehmen tun? Berlin, 27. November Die Gründe Quelle: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

3 Alternsgerechte Arbeit Überblick – was können Unternehmen tun? Berlin, 27. November Altersstruktur des Arbeitskräftepotentials

4 Alternsgerechte Arbeit Überblick – was können Unternehmen tun? Berlin, 27. November in Jahren Erwerbspersonen nach Alter in Jahren Quelle: Statistisches Bundesamt, in Tausend

5 Alternsgerechte Arbeit Überblick – was können Unternehmen tun? Berlin, 27. November Erwerbspersonen nach Altersgruppen Erwerbspersonen nach Altersgruppen Quelle: Prognos Deutschland Report 2002

6 Alternsgerechte Arbeit Überblick – was können Unternehmen tun? Berlin, 27. November Quelle: Mikrozensus, 2004, eigene Berechnungen iso-Institut in Prozent Gesundheitliche Gründe Alters- ruhestand EntlassungVorruhestandSonstige Gründe Befristeter Arbeitsvertrag Persönliche Gründe Hauptgründe des Berufsaustritts 55- bis 64-Jähriger Eigene Kündigung

7 Alternsgerechte Arbeit Überblick – was können Unternehmen tun? Berlin, 27. November Rentenzugänge nach ausgewählten Berufen vor Rentenbeginn 100

8 Alternsgerechte Arbeit Überblick – was können Unternehmen tun? Berlin, 27. November Rentenzugänge Frauen nach ausgewählten Berufen vor Rentenbeginn Quelle: VDR, Stand 2002, eigene Berechnungen iso-Institut in Prozent

9 Alternsgerechte Arbeit Überblick – was können Unternehmen tun? Berlin, 27. November Good Practice: Handlungsansätze und Instrumente Personalentwickl. und Laufbahn- gestaltung Weiterbildung und Personal- einsatz Gesundheits- schutz und Gesundheits- förderung Unternehmens- kultur Arbeitsgestaltung Weiterbildung- und Personal- entwicklung Personaleinsatz- planung Gesundheits- management Arbeitszeit- gestaltung Analyse Altersstrukturanalyse Gefährdungsanalyse Konzeptentwicklung Workshops Projektgruppen Maßnahmenumsetzung Überzeugungs- und Öffentlichkeitsarbeit, Zielvereinbarungen, Erfolgskontrolle Ergonomische Arbeitsplatzgestaltung Gruppenarbeit Technische Arbeitshilfen Job-Enrichment Altersgemischte Teams Gleitender Berufsausstieg Flexible Arbeitszeitgestaltung Wahlarbeitszeit Seniorenpausen Langzeitkonten Sabbaticals Berufsbegleitende Umschulung Standortbestimmungs-Workshops Anpassungsqualifizierung Zeitbudgets Perspektivgespräche Entwicklung von Fachkarrieren Rückkehrkonzepte Paten- Mentorenmodelle Projekteinsätze Rotationskonzepte Tandems Führungskräfteschulung Unternehmensleitlinien Wertschätzungstraining Diversity-Management Mitarbeiterbefragung Aufhebung von Altersgrenzen Gesundheitsschonende SchichtarbeitRückenschulen Integrationsmanagement Anti-Stress-TrainingGesundheitszirkel Produktgestaltung Qualifizierungsplanung Gesundheits-Check

10 Alternsgerechte Arbeit Überblick – was können Unternehmen tun? Berlin, 27. November Herausforderungen für die betriebliche Arbeits- und Personalpolitik Herausforderungen für die betriebliche Arbeits- und Personalpolitik Beschäftigung Berufsaustritt Erhalt der Arbeits- und Leistungsfähigkeit Ausweitung von Zielgruppen Aufhebung von Altersgrenzen Arbeitsgestaltung Gesundheitsförderung Weiterbildung Arbeitszeitgestaltung Differenzierte Ausstiegsmodelle Gleitender Übergang in den Ruhestand Know how-Transfer Gestaltung des Berufsaustritts Sicherung des Fachkräftebedarfs Einstellung

11 Alternsgerechte Arbeit Überblick – was können Unternehmen tun? Berlin, 27. November Schritt: Bedarfsanalyse Analyseebenen / Ansatzpunkte: Anlass und Motive des Einstiegs in die Demografiethematik Personal- und Arbeitsstrukturanalyse Unterstützungsbedarfe Altern und Gesundheit Identifikation von Problemschwerpunkten (Arbeitsorganisation, Arbeitszeit, Weiterbildungsbedarfe etc.) Verantwortlichkeiten Einbindung und Vernetzung Entscheidung: alleine oder mit externer Unterstützung Instrumente: Leitfadengestützte Interviews (GF, BR) Betriebsbegehung (mit Checkliste) Dokumentenanalyse, z.B. Gefährdungsbeurteilung Gesundheitsbefragung / Mitarbeiterbefragung

12 Alternsgerechte Arbeit Überblick – was können Unternehmen tun? Berlin, 27. November Altersstrukturanalyse Quelle: Köchling (2005),

13 Alternsgerechte Arbeit Überblick – was können Unternehmen tun? Berlin, 27. November Vorgehen bei der Altersstrukturanalyse Quelle: Köchling 2005,

14 Alternsgerechte Arbeit Überblick – was können Unternehmen tun? Berlin, 27. November Qualifizierung älterer Arbeitnehmer Personalentwicklungsplan NameGeburtsdatumKnick schleifen Aufhängung schleifen RichtenHängebahnman. Anstreichen KontrolleStapler Schmidt1951XOS Müller1953OXOOS Meyer1953OXOS Becker1954XOS Bauer1955XOOOS Hamann1957OOOOOXO Schildner1957OOOX Förster1958OOX Kunz1960XOOO Uhrmacher1961XOOO Gerber1962XO Hintze1964X Mathieu1965XOOO Landau1965OXO Johann1967SX Littig1970OOOOX Ernst1971X Braun1973OXO Klein1974XO Legende:X = Stammarbeitsplatz O = Mehrfachqualifikation S = Schulungsbedarf 1 – 3 : Körperlicher Schweregrad der Arbeit Quelle: Vetter

15 Alternsgerechte Arbeit Überblick – was können Unternehmen tun? Berlin, 27. November Zukunftsgespräch Vorgehensweise Quelle: Reindl / iso 2005

16 Alternsgerechte Arbeit Überblick – was können Unternehmen tun? Berlin, 27. November Gefahren und Chancen Demografie ist beliebtes Kongressthema – aber es passiert zuwenig – insbesondere in KMU. Betroffenheit prüfen ! Vorteile können sich in Nachteile verwandeln. Arbeitskräfte können auch knapp werden ! Arbeitskraft muss nicht immer weiter billiger werden ! Demografiearbeit kostet nicht viel – bringt aber viel ! Langweilerthemen wie betriebliche Gesundheitspolitik werden bedeutsam ! Von anderen lernen – für KMU bringen Netzwerke viel.

17 Alternsgerechte Arbeit Überblick – was können Unternehmen tun? Berlin, 27. November Schlussfolgerungen Stellenwert betrieblicher Gesundheitsförderung: Angesichts des demographischen Wandels wächst die Bedeutung betrieblicher Gesundheitsförderung in einem umfassenden Sinne, v.a. für KMU. Konzentration der betrieblichen Ansätze nicht auf schon Betroffene, sondern auf alle MitarbeiterInnen. Maßnahmenvielfalt: Es gibt nicht einen best way, sondern unterschiedliche zielführende Vorgehensweisen. Demografiemaßnahmen sind immer dann besonders gut, wenn sie mit anderen Themen verknüpft werden (Arbeitsorganisation, Arbeitszeitmodelle, Weiterbildungsanstrengungen etc.). Vorreiterunternehmen zeigen innovative Wege auf. Für ihre Verbreitung sind gesamtbetriebliches Engagement und unterstützende Rahmenbedingungen entscheidend.

18 Alternsgerechte Arbeit Überblick – was können Unternehmen tun? Berlin, 27. November Bei Interesse: Weitere Informationen Telefon: 0681 / und


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