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Echtzeit-Elastographie als Ergänzung der ultraschallgestützten, randomisierten TRUS-Biopsie zur Detektion des Prostatakarzinoms: Erste Ergebnisse Susan.

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Präsentation zum Thema: "Echtzeit-Elastographie als Ergänzung der ultraschallgestützten, randomisierten TRUS-Biopsie zur Detektion des Prostatakarzinoms: Erste Ergebnisse Susan."—  Präsentation transkript:

1 Echtzeit-Elastographie als Ergänzung der ultraschallgestützten, randomisierten TRUS-Biopsie zur Detektion des Prostatakarzinoms: Erste Ergebnisse Susan Voigt, Marc-Oliver Grimm, Manfred P. Wirth Klinik und Poliklinik für Urologie des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden

2 Elastographie: Visualisierung (Farbskala) von Gewebeelastizität Integriert in moderne high-end Ultraschallgeräte Erfassung und Rekonstruktion der von Ultraschallechos abgeleiteten Gewebeverschiebung

3 Patienten und Methodik TRUS-Biopsie mit Elastographie N = 97 06/ /2009

4 Verteilung des Karzinomnachweises unter den 32 diagnostizierten Karzinomen Ergebnisse 12 (12-28) randomisierte Biopsien 3 (0-9) zusätzliche Zylinder Karzinom in 137 von 1509 (9,08%) Standardzylindern Karzinom in 25 von 295 (8,47%) Elastographie-Zylindern

5 Schlussfolgerung Karzinom-Detektionsrate bei randomisierten und elastographisch gesteuerten Biopsiezylinder (9,08% vs. 8,47%) nicht verschieden Karzinomdiagnose in Mehrzahl der Fälle durch die randomisierte Biopsie gestellt Ausblick Sind die zusätzlich diagnostizierten Karzinome durch die ? erhöhte Zahl an Zylindern oder das bildgebende Verfahren bedingt ? Können mit Hilfe der Elastographie mehr signifikante ? Karzinome entdeckt werden ?

6 Einleitung Im Rahmen der PCa-Diagnostik befinden sich derzeit verschiedene moderne bildgebende Verfahren wie das MRI oder eben die Echtzeit-Elastographie auf dem Prüfstand [3,4,5]. Es stellt sich die Frage, ob mit der Anwendung der Echtzeit-Elastographie die Zahl der Biopsiezylinder bei vergleichbarer oder höherer Karzinom-Detektionsrate reduziert werden kann. Ergebnisse Es wurden im Median 12 (12-28) randomisierte Biopsien sowie je nach Art und Anzahl elastographisch suspekter Areale im Median 3 (0-9) zusätzliche Zylinder entnommen. Das mittlere Alter betrug 64,6 (45-74) Jahre. Das PSA lag im Mittel bei 8,71 (0,49-42,35) ng/ml. Bei der rektalen Untersuchung wurde in 20 Fällen ein suspekter Befund erhoben. In 44 Fällen war mindestens eine Prostatabiopsie (0-4; im Mittel 1,4) vorangegangen. In 32 der 97 Fälle konnte ein Karzinom histologisch gesichert werden. Bei 13 dieser 32 diagnostizierten Karzinome lag der Gleason-Score bei 7. In 137 von 1509 (9,08%) entnommenen Standardzylindern und in 25 von 295 (8,47%) zusätzlichen elastographisch gestützten Zylindern war ein Karzinom nachweisbar. In 20 von 32 (62,5%) Fällen gelang der Karzinomnachweis nur durch die randomisierten Biopsien und in 3 von 32 (9,38%) Fällen nur in den elastographisch entnommenen Zylindern. In 9 von 32 (28,13%) Fällen war in den Zylindern beider Verfahren Karzinom enthalten (Abb. 3). In relativ hoher Zahl (in 61 von 65 Fällen) fanden sich auch bei den Patienten ohne histologischen Karzinomnachweis für den Untersucher elastographisch auffällige, d.h. abgrenzbar härtere Areale. Selten wurde eine Prostata als homogen und gänzlich elastographisch unauffällig eingestuft. Diese Befunde erschweren die Tumorsuche und sind am ehesten darauf zurückzuführen, dass auch chronisch entzündliches oder fibrosiertes Gewebe, wie z.B. nach mehrfach vorangegangener Prostatabiopsie, weniger elastisch ist. Echtzeit-Elastographie als Ergänzung der ultraschallgestützten, randomisierten TRUS-Biospie zur Detektion des Prostatakarzinoms: Erste Ergebnisse. Susan Voigt, Marc-Oliver Grimm, Manfred P. Wirth Univ.-Klinikum Carl Gustav Carus d.T.U. Dresden, Klinik und Poliklinik für Urologie, Dresden, Germany Material und Methodik 97 Patienten unterzogen sich zwischen Juni 2007 und Januar 2009 einer TRUS-Biopsie mit Elastographie. Alle Untersuchungen bzw. Biopsien wurden mit dem EBU-6500HV (Hitachi Medical, Japan) und je nach Patientenwunsch in allgemeiner oder lokaler Anästhesie (10 ml Xylocitin 1%) durchgeführt. Die elastographisch gestützte Entnahme von Biopsiezylindern wurde durch zwei mit dem Verfahren der Elastographie vertraute Untersucher durchgeführt. P12 Literatur: [1] Frey H. Realtime-Elastographie. Ein neues sonographisches Verfahren für die Darstellung der Gewebeelastizität. Radiologe 2003; 43(10): [2] Pallwein L, Mitterberger M, Pelzer A. Ultrasound of prostate cancer: recent advances. European Radiology 2008; 18: [3] Cochlin DL, Ganatra RH, Griffiths DF. Elastography in the detection of prostatic cancer. Clinical Radiology 2002; 57(11): [4] Pallwein L, Mitterberger M, Struve P. Real-time elastography for detecting prostate cancer: preliminary experience. BJU Int 2007; 100(1): [5] Salomon G, Graefen M, Heinzer H. Die Wertigkeit der Echtzeitelastographie in der Diagnostik des Prostatakarzinoms. Urologe 2009; DOI /s x. Schlussfolgerung Die Karzinom-Detektionsrate unterscheidet sich nicht zwischen randomisierten und elastographisch gesteuerten Biopsie- zylinder (9,08% vs. 8,47%). Bei der Mehrzahl der Fälle wurde die Karzinomdiagnose durch die randomisierte Biopsie gestellt. Weitere Analysen an höheren Fallzahlen werden klären, ob die zusätzlich diagnostizierten Karzinome durch die erhöhte Zahl an Zylindern oder das bildgebende Verfahren bedingt sind und ob mit Hilfe der Elastographie mehr signifikante Karzinome entdeckt werden können. Tumorös verändertes Gewebe weist höhere Härtegrade als gesundes Gewebe auf. Bei der digital-rektalen Untersuchung bleiben jedoch dem Untersucher tiefer gelegene, kleinere oder aber bei sehr großen Drüsen basal gelegene suspekte Verhärtungen verborgen. Mit Entwicklung der Elastographie steht ein Verfahren zur Verfügung, mit dem, integriert in moderne high-end Ultraschall-Geräte, die Elastizität von Geweben für den Untersucher farblich visualisiert werden kann (Abb 1/2). Physikalischer Hintergrund der Methode ist die Erfassung und Rekonstruktion der von Ultraschallechos abgeleiteten Gewebeverschiebung (Dehnungsfelder) [1,2]. Abb. 3) Verteilung des Karzinomnachweises unter den 32 diagnostizierten Karzinomen Abb. 1) TRUS mit Elastographie Prostata von homogener Elastizität – mittlerer Elastizitätsbereich hier grün dargestellt; Kapselbereich typischerweise rot (weicher). Abb. 2) inhomogene Prostata; eine Kapsel ist nicht abgrenzbar; die Pfeile deuten auf elastographisch suspekte Areale, die hier z.T. auch im parallelen B-Mode auffällig erscheinen. Tab. 1) Verteilung des Karzinomnachweises im Gesamtkolletiv


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