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1 || 04.01.2014 || © Barbara Günther, www.medienaktiv.de CHAT ?? CHAT ??

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Präsentation zum Thema: "1 || 04.01.2014 || © Barbara Günther, www.medienaktiv.de CHAT ?? CHAT ??"—  Präsentation transkript:

1 1 || || © Barbara Günther, CHAT ?? CHAT ??

2 2 || || © Barbara Günther, Chat, was ist das? Chat (engl. to chat / plaudern, unterhalten) ist die Bezeichnung für eine innerhalb des Internet weit verbreitete Art der schriftlichen Kommunikation zwischen zwei oder mehreren Personen in Echtzeit. Es handelt sich hierbei um eine Art Computerkonferenz, welche meistens ohne Bilder und Sprache auskommt. Als Ersatz für die fehlende visuelle Komponente gebrauchen Teilnehmer neben dem geschriebenen Wort auch selbst gewählte Bilder (Avatare und Emoticons).

3 3 || || © Barbara Günther, Quiz? Was ist ein Avatar? 1.Eine vom Paprikamark, dem Aivar, abgeleitete Würzmischung, die eine spezielle Unterhaltungsform im Chat beschreibt? 2.Bilder, meist Figuren, dem Comic sehr ähnlich, die man den Chatprofilen als Fotoersatz anfügen kann und meist als Bildsignatur benutzt wird? 3.Ein Programm, das im Hintergrund verschiedener Chats eingesetzt wird, um die Gespräche auf Einhaltung des Jugendschutzes zu überwachen, also der Chat-Wächter?

4 4 || || © Barbara Günther, Quiz? Was sind Emoticons? 1.Internet-Kunstwort, zusammengesetzt aus E (für elektronisch), Moti (für motion, Bewegung) und Con (für zusammen, gemeinsam) und bedeutet eine gemeinsames Erleben beim Chatten? 2.Internet-Kunstwort, zusammengesetzt aus Emot (für emotion, Gefühl) und Icon (für Zeichen) und bedeutet einen mit Hilfe der Eingabe von Buchstaben, Zahlen oder Zeichen dargestellten Gefühlsausdruck?

5 5 || || © Barbara Günther, Quiz? Was ist ein Chatroom? 1.Ein speziell für Jugendliche eingerichteter Raum zum Abhängen und Chillen? 2.Der Erholungsraum nach Überlandflügen zur Abhilfe beim Chatlag? 3.Ein nach Themen sortiertes Chatangebot?

6 6 || || © Barbara Günther, Quiz? Was bedeutet es, wenn im Chat von Flüstern die Rede ist? 1.Da man mit Mikrophon und Lautsprecher übers Internet mit anderen sprechen kann, bedeutet es beim Flüstern im Chat die Lautsprecherregelung auf leise zu stellen? 2.Ein von Chatteilnehmern erfundener Insiderbegriff, den man benutzt, wenn man schnell den Monitor abschalten muss, da Eltern oder Erwachsene in der Nähe sind. 3.Über die Chat-Funktion Flüstern können Chatteilnehmer privat chatten, so dass andere Chatteilnehmer den Gesprächsverlauf nicht einsehen können?

7 7 || || © Barbara Günther, INHALT

8 8 || || © Barbara Günther, Techniken Chat-, Messengerfunktionen Nutzungsmotive Kommunikation Risikofaktoren Gefahren Protektive Faktoren

9 9 || || © Barbara Günther, Gesprächsrunde In Kleingruppen sollen Fallbeispiele diskutiert werden.

10 10 || || © Barbara Günther, Computerschutz Datenschutz Jugendschutz Rechtliches Ratgeber Für Chatbetreiber Für Jugendliche Für Eltern Meldestellen

11 11 || || © Barbara Günther, Technik Hardware Software

12 12 || || © Barbara Günther, Welche Technik wird verwendet? Hardware: Internetausrüstung (PC, Internetanschluss) Software: IRC: steht für Internet Relay Chat. Es ist ein Mehrbenutzer - Kommunikationssystem, auf dem sich Leute auf so genannten "Kanälen" in Gruppen oder individuell unterhalten können.

13 13 || || © Barbara Günther, Welche Technik wird verwendet? Die zweite Form ist der Web-Chat, bei dem die Software beispielsweise bereits durch Browser-Plugins direkt in die HTML-Seiten integriert ist. Messenger: Ein Programm zur schriftlichen Sofortkommunikation, auch Instant Messenger genannt. meist kostenlos zum Download angeboten.

14 14 || || © Barbara Günther, Die Chats Unterscheidung der Angebote in ihrer Funktion Anmelden im Chat Bedienung eines Chats

15 15 || || © Barbara Günther, Wie funktionieren Chats? Die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale: Registrierung (formlos, Personen bezogene E- Mail, Abfrage von Hobbys …) Struktur und Ausstattung der Chats (Smileys, Privilegien durch häufige Nutzung, Benutzerfreundlichkeit, Übersichtlichkeit, private Räume …) Moderation / Sicherheit (vorherige Sichtung des Beitrags, Anwesenheit eines Moderators, Chetiquette, Hilfe-Buttons)

16 16 || || © Barbara Günther, Wie funktionieren Chats? Chatiquette: Hierbei handelt es sich um spezielle Regeln für die Umgangsformen in einem Chat. Das Internet ist zwar scheinbar anonym, genau aus diesem Grund sollten Regeln eingehalten werden, um Missverständnisse auf Grund der fehlenden visuellen Komponente zwischen den Teilnehmern zu vermeiden.

17 17 || || © Barbara Günther, Wie funktionieren Chats? Eine ausführliche Chatiquette ist im Internet unter Eine ausführliche Chatiquette ist im Internet unter

18 18 || || © Barbara Günther, Anmelden im Chat

19 19 || || © Barbara Günther, Anmelden im Chat Meist erscheint im Anschluss an die Registrierung eine kurze Einführung in die wichtigsten Funktionen und die Art der Bedienung.

20 20 || || © Barbara Günther, Anmelden im Chat Je sicherer der Chat, umso ausführlicher wird an dieser Stelle z.B. auf Hilfefunktionen verwiesen.

21 21 || || © Barbara Günther, Anmelden im Chat Noch bei der Anmeldung kann der User ein sog. Profil anlegen mit u.a. auch privaten Informationen über sich. Das Profil ist jederzeit veränderbar.

22 22 || || © Barbara Günther, Die Bedienung der Chats Für Chatneulinge kann es anfangs hilfreich sein, bei Unsicherheit die Chathilfe aufzurufen. Oft bieten auch die sog. FAQ (frequently asked questions) Orientierung.

23 23 || || © Barbara Günther, Die Bedienung der Chats In der Chatanleitung findet man zudem zahlreiche Kurzbefehle, die über die Tastatur eingegeben, verschiedene Funktionen aufrufen.

24 24 || || © Barbara Günther, Die Bedienung der Chats Ist z.B. kein Hilfebutton im Dialogfenster eingebaut, gibt man in der Eingabeleiste des Chats den Kurzbefehl /h ein.

25 25 || || © Barbara Günther, Die Bedienung der Chats Das Chatfenster Hier steuert man den Gesprächs- verlauf: Texteingabe, Mitlesen aller öffentlichen Beiträge, Chatteilnehmer, Wechseln in andere Chaträume.

26 26 || || © Barbara Günther, Die Bedienung der Chats Beliebte Themen sind Erotik, Musik, Filme, Fernsehen, Schule, Politik und Zeitgeschehen, Freizeit/Hobbys … Altersgruppen, wie Teenies, Senioren, über 40 … Regionen/Städte Ein Chatroom ist ein Teil eines Internet-Chat zu einem bestimmten Thema. Hier treffen sich Internet-Nutzer um sich über etwas bestimmtes zu unterhalten. Die Unterteilung erfolgt meist in

27 27 || || © Barbara Günther, Die Messenger Download eines Messenger Anmeldung Funktionen und Bedienung

28 28 || || © Barbara Günther, Welche Messenger gibt es? Instant Messenger, die Software zum Chatten in Echtzeit wird meist von Online-Diensten angeboten. Die bekanntesten Messenger sind: MSN: Microsoft (Windows) AIM: AOL ( , Download) Yahoo Messenger (Download) ICQ: als einziger unabhängig von Diensten.

29 29 || || © Barbara Günther, Downlaod Über die Internetseiten des Dienstanbieters müssen beide Gesprächspartner das Programm laden.

30 30 || || © Barbara Günther, Downlaod

31 31 || || © Barbara Günther, Downlaod

32 32 || || © Barbara Günther, Anmeldung

33 33 || || © Barbara Günther, Funktion und Bedienung Nach erfolgreicher Anmeldung können Freunde und Bekannte in die Chatliste aufgenommen werden. Dieses Fenster steuert alle weiteren Funktionen: Gespräch beginnen, Freunde suchen, Statuseigenschaften Messengereigenschaften Datenschutz …

34 34 || || © Barbara Günther, Funktion und Bedienung Das Chatfenster:

35 35 || || © Barbara Günther, Funktion und Bedienung In den Einstellungen können empfiehlt es sich, folgende Angaben zu überprüfen: Persönliche Daten, Was wird wann angezeigt (Status, Name …) Welche Funktionen können selbständig eingestellt werden (Ignorierliste)

36 36 || || © Barbara Günther, Funktion und Bedienung Einstellungen zum Datenschutz

37 37 || || © Barbara Günther, Funktion und Bedienung Einstellungen zur Kontaktaufnahme

38 38 || || © Barbara Günther, NUTZUNGSMOTIVE

39 39 || || © Barbara Günther, NUTZUNGSMOTIVE Kontakt und Selbstdarstellung Leute kennen lernen Unverbindlichkeit erlaubt einen spielerischen und experimentellen Umgang Faszination an der Anonymität Autonomiestreben besonders bei den Mädchen

40 40 || || © Barbara Günther, NUTZUNGSMOTIVE Neugier Eigene Räume entdecken Außerhalb elterlicher Kontrolle Herz-Schmerz Chat-Communitys vermitteln Zugehörigkeit

41 41 || || © Barbara Günther, KOMMUNIKATION IM CHAT

42 42 || || © Barbara Günther, KOMMUNIKATION IM CHAT Chatsprache: Die Online-Kommunikation ist geprägt durch rasches Kommen und Gehen. Es gilt, in Sekundenschnelle zu antworten. Lautsprache, Keine Rechtschreibung, Kleinschreibung, Zeichen ersetzen Gefühls- ausdruck,

43 43 || || © Barbara Günther, KOMMUNIKATION IM CHAT

44 44 || || © Barbara Günther, KOMMUNIKATION IM CHAT Ausdruck von Emotionen: Der Netzjargon zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass es eine Sprache ist, die sehr treffend und knapp Gefühle oder eventuelle Hintergedanken (wie etwa Ironie) dem eigentlichen Textinhalt beifügen kann. Schriftgröße, Lautwörter, Comic-Sprache, Smileys, Emoticons, Akronyme.

45 45 || || © Barbara Günther, KOMMUNIKATION IM CHAT Zeit ist ein wichtiger Faktor zum Beispiel in Chaträumen, weshalb dort viele Schreiber Abkürzungen verwenden, etwa um Gefühle wie Freude schnell auszudrücken. Emoticons: Am häufigsten wird der lächelnde Smiley genutzt :-) Gefolgt vom traurigen :-( oder gar weinenden :-(( Küsschen folgen :-x oder Zunge rausstrecken :-P Alternativ hierzu werden Smileys auch mit Zeichenketten ersetzt *g*, *smile* Im Netz findet man ganze Seiten von weiteren Smileys, die jedoch im Chat aufgrund der schnellen Schreibweise keine Bedeutung haben. Ausnahme vielleicht die Rose

46 46 || || © Barbara Günther, KOMMUNIKATION IM CHAT Akronyme (Zeichenfolgen, meist aus dem Englischen entnommen): 4U = for you Cu = see you later Lol = lauging out loud Sc = stay cool Des weiteren wird vielfach zur direkten Anrede der Chatter

47 47 || || © Barbara Günther, KOMMUNIKATION IM CHAT Rechtschreibung: Um Wörter schneller tippen zu können oder um Umlaute zu umgehen, die auf manchen Tastaturen nicht vorhanden sind, wird die Rechtschreibung im Netz oft drastisch modifiziert, bis ignoriert. Ziffern oder Buchstaben werden ihrer Aussprache entsprechend eingesetzt: 2=to bzw. too; 4=for; 8=acht; B=be; C=see; I=eye; R=are; U=you; Y=why; etc.

48 48 || || © Barbara Günther, Gesprächsabläufe Flirten und soziale Interaktion: zu erst kommt der Check: Alter, Geschlecht, Location, passen die Kriterien: anderes Geschlecht, ähnliches Alter, nahe Umgebung, folgt nach einer kurzen Dauer meist der Wechsel in private Räume, schnell wird oft nach Tel. Nr. gefragt, doch ist das oft ein weiteres Abchecken des Gegenüber (bin ich interessant / attraktiv)

49 49 || || © Barbara Günther, Gesprächsabläufe Provokation: Grenzen austesten : Die Chatter bleiben im öffentlichen Raum und beobachten die Gespräche. Sie sprechen andere Chatter direkt an oder werfen allgemeine Beleidigungen in den Raum. Meist führen sie das so lange durch, bis sie vom Chat ausgeschlossen werden. Oft geht es dabei um das Experimentieren mit Themen, sprachlichen Regeln und Konventionen. Der Schlagabtausch reizt durch Schlagfertigkeit und Ideenreichtum.

50 50 || || © Barbara Günther, Risikofaktoren Aufbau von Scheinrealitäten, Wünsche, unangenehme Dinge im virtuellen Raum abzulegen, Nur im Chat wird das Gefühl von Eingebunden- und Akzeptiert-Sein erlebt.

51 51 || || © Barbara Günther, Gefahren 1.Chatsucht: Dies wird häufig bei Personen beobachtet die gerade begonnen haben zu chatten. Bei Personen mit einem gestörten sozialen Umfeld kann sich dieses Problem verfestigen. Die Chatsucht kann in Verbindung mit einer Onlinesucht auftreten. Begünstigt wird dies dadurch, dass man sich anderen Teilnehmern gegenüber als Persönlichkeit ausgeben kann, die man im tatsächlichen Leben nicht ist.

52 52 || || © Barbara Günther, Gefahren Anzeichen können sein: Müdigkeit, Veränderung der Schlafgewohnheiten, Rückzug von Freunden, Leistungsprobleme, Leugnen und Lügen, wenn es um die im Internetverbrachte Zeit geht.

53 53 || || © Barbara Günther, Gefahren Je vertrauter, unterstützender die Beziehung zu den Eltern ist, umso weniger neigen sie zum Rollenspiel im Chat (Einsamkeit vertreiben, Abtauchen in Scheinrealitäten, Aufnahme unrealistischer Kontakte, Projektion von unrealistischen Wünschen spielen kaum eine Rolle) Je höher die soziale Kompetenz, umso heiterer und beschwingter fühlen sie sich nach dem Chat, sie zeigen eine geringere Neigung zu veränderter Selbstdarstellung, sie nutzen das Chatten, um eigene Erfahrungen zu machen, um über sich selbst zu lernen (auffällig das Selbstreflexions-Verhalten auch bei Jungen!)

54 54 || || © Barbara Günther, Gefahren 2.Beleidigungen: Hier geht um das Austesten von Grenzen unter dem Schutz der Anonymität. Beschimpfungen und Beleidigungen werden in Chatrooms häufig zur Provokation anderer Chat-Teilnehmer geäußert. Politische, rassistische Parolen, sexuelle Angriffe und Beleidigungen werden allgemein oder auch an Chat- Teilnehmer direkt ausgesprochen. Besonders unerfahrene und junge Chatteilnehmer kann dies verunsichern und verängstigen. Chats werden häufig zum Verbreiten von politischen, rassistischen Parolen missbraucht.

55 55 || || © Barbara Günther, Gefahren 2.Sexuelle Belästigung / Sexueller Übergriff: Durch die Anonymität des Chats und der vielen Möglichkeiten die Anmeldung in Chatrooms unter falschen Angaben zu vollziehen ist es in vielen Chatrooms für pädophile Erwachsenen leicht, junge Mädchen - aber auch Jungen - sexuell motiviert anzusprechen. Eine Rückverfolgung der Identitäten ist schwer, oft unmöglich. Es werden Unerfahrenheit und Leichtgläubigkeit der jungen Chatter ausgenutzt, mit dem Ziel, sie virtuell oder reell zu sexuellen Handlungen zu überreden.

56 56 || || © Barbara Günther, Gefahren Begünstigende Faktoren: Anonymität des Chats, Falsche Angaben bei Registrierung im Chat (Profil, Identifizierung des Alters …), Chatangebote für alle Altersgruppen, Funktion des flüsterns schließt eine öffentliche Kontrolle aus.

57 57 || || © Barbara Günther, Gefahren Vorgehensweise: Sexuelle Belästigungen gibt es besonders in Kinder- und Teenie-Chats, in denen pädophile Nutzer ihre Fantasien ausleben wollen. Sie fragen ihre Chat-Partner z.B. nach ihren sexuellen Erfahrungen, äußern sich zu ihren eigenen Neigungen, Praktiken und Wunschvorstellungen, suchen oft auch den telefonischen oder persönlichen Kontakt. Oft wird nach Bildern oder Gegenständen gefragt (z.B. Höschen der Mädchen). Manchmal wird auch Bezahlung angeboten.

58 58 || || © Barbara Günther, Gefahren Pädophile Nutzer sprechen die Chatter oft direkt an. Andere verwickeln die Jugendlichen in ein scheinbar harmloses Gespräch, um somit Vertrauen aufzubauen und den Jugendlichen auszuhorchen.

59 59 || || © Barbara Günther, Gefahren Strategien der Täter/-innen: Partnercheck, Vortäuschen von Alter, Wohnort, Oder Ausgeben als Lieber Onkel, Aufbau von Vertrauen, Wecken von Neugier, Ausfragen über sexuelle Erfahrungen, Zitat aus einem Chatbeispiel

60 60 || || © Barbara Günther, Gefahren Strategien der Täter/-innen: Abfragen von Telefon und , Zusenden von erotischem (oft auch pornografischem) Material, Aufforderung zu CS (Cyber-Sex) oder Verabredung zum Treffen.

61 61 || || © Barbara Günther, Gefahren Strategien der Täter/-innen: Sie vermitteln ihren Opfern, dass Altersunterschied und sexuelle Fantasien ganz normal seien (Ich bin schon älter, das macht dir aber nichts aus oder? Das macht doch jeder, nur sagt keiner was) Sie bieten den Pakt zum gemeinsamen Geheimnis an. Und sie locken mit Geldangeboten.

62 62 || || © Barbara Günther, Gefahren Strategien der Täter/-innen: Bei Widerstand drohen oder erpressen manche Täter mit Veröffentlichung von privaten Bildern o.ä., manche steigern ihre Verführungskünste, andere nerven bei jedem Einloggen des Jugendlichen.

63 63 || || © Barbara Günther, … und dennoch: Kindern und Jugendlichen soll und kann das Chatten nicht verboten werden! Vorsicht beim Chatten ist die Strategie!

64 64 || || © Barbara Günther, Pause Pause

65 65 || || © Barbara Günther, Diskussionsrunde: Fall 1: Eva und ihre Freundin werden im Chat angemacht? Fall 2: Marc taucht im Chat völlig ab? Fall 3: Janas Mutter kontrolliert den Chat?

66 66 || || © Barbara Günther, Diskussionsrunde: Fall 1: Eva, 16 Jahre, chattet regelmäßig und gerne. Zufällig hören Sie ein Gespräch mit ihrer besten Freundin mit, in dem beide von ihren Chaterfahrungen erzählen. Eva schimpft gerade über die ständige Anmache im Chat und dass sie manchmal fast die Lust am Chatten verliert, da die Sprüche richtig eklig sind. Auch ihre Freundin hat gleiche Erfahrungen gemacht und beide wissen oft nicht, wie sie damit umgehen sollen. Wie reagieren Sie?

67 67 || || © Barbara Günther, Diskussionsrunde: Fall 2: Marc, 14 Jahre, ist nicht mehr vom PC weg zu bekommen. Ständig gibt es Streit um die Online- Zeiten und Marc reagiert frustriert, wenn er den Chat verlassen muss. Seine Eltern bemerken auch, dass Marc beim Chatten kaum noch anzusprechen ist, nach dem Chat sehr verschlossen wirkt und mit seiner Freizeit kaum noch was anzufangen weiß. Wie schätzen Sie das Verhalten von Marc ein? Wie reagieren Sie?

68 68 || || © Barbara Günther, Diskussionsrunde: Fall 3: Jana und Simone, beide 16 Jahre alt, haben gemeinsam mit ihren Eltern einen Chat ausgewählt und dürfen nun alleine, ohne weitere Einschränkung ihrer Eltern chatten. Ein Kontroll-Besuch im Chat von Janas Mutter einige Zeit später zeigt, dass die beiden Mädchen ihren Namen und Fotos von sich veröffentlicht haben. Auf die Argumente, wie gefährlich das sei, reagieren beide Mädchen verständnislos und begründen dies mit der Seriosität des Chatrooms. Wie beurteilen Sie die Position der Mädchen? Wie reagieren Sie?

69 69 || || © Barbara Günther, Computerschutz Datenschutz Jugendschutz Ratgeber Chatbetreiber Jugendliche Eltern Meldestellen Rechtliches

70 70 || || © Barbara Günther, Computerschutz Virenschutz (AntiVir und Avast! Kostenlose Virenschutzprogramme mit aktuellem, täglichem Update), Schutz vor Mal- und Spyware (Ad-Aware oder SpyBot, sollen nicht parallel benutzt werden), Alternative Mailadresse bei der Anmeldung, Popup-Blocker (Einstellungen im Browser).

71 71 || || © Barbara Günther, Datenschutz Werden bei der Anmeldung im Chat personenbezogene Angaben (Name, PLZ, Tel. Nr. Alter etc.) gemacht, dürfen diese Datenschutzrechtlich nicht an Dritte weiter gegeben werden. Welche Angaben macht der Chatanbieter? Welche Angaben werden standardisiert veröffentlicht? Geben Chat-Teilnehmer diese jedoch in öffentlichen Chats bekannt, ist es eine freiwillige Angabe.

72 72 || || © Barbara Günther, Datenschutz

73 73 || || © Barbara Günther, Datenschutz Die AGBs der Chatanbieter geben meist weitere Informationen. IP-Adressen, Login-Zeiten sowie – zeitlich befristet – Gesprächsverlauf dürfen von den Chatanbietern gespeichert werden. (Beispiel: Richtlinie für den Datenschutz bietet das Bundesdatenschutzgesetz.

74 74 || || © Barbara Günther, Jugendschutz Beschimpfungen, Beleidigungen und Sexuelle Belästigungen bis hin zum sexuellen Missbrauch obliegen natürlich auch in Chatrooms dem Straf-, Jugend- und Medienrecht.

75 75 || || © Barbara Günther, Jugendschutz Chatbetreiber und Nutzer müssen sich über die rechtlichen Belange im Klaren sein: Das Verwenden von fiktiven Identitäten und Nicknames ist unproblematisch, Ausnahmen: verbotene Namen und Äußerungen. Beleidigende Äußerungen sind unzulässig.

76 76 || || © Barbara Günther, Jugendschutz Verboten hingegen sind: Das Übermitteln von pornografischen oder rechtsextremistischen Bildern oder Texten sowie die Aufforderung an Minderjährige bei sexuellen Praktiken zuzuschauen. Das Einwirken auf Kinder mit drastischen Schilderungen sexueller Erfahrungen oder Schilderungen der Kinder einzufordern. Kann dem Erwachsenen hierbei eine Zielrichtung nachgewiesen werden, kann dies bereits als sexueller Missbrauch gewertet werden. Kontaktanbahnung mit dem Ziel des sexuellen Missbrauchs und kann mit bis zu 5 Jahren Freiheitsentzug geahndet werden.

77 77 || || © Barbara Günther, Jugendschutz Quelle:

78 78 || || © Barbara Günther, Jugendschutz Wichtig für die rechtliche Verfolgung ist der Nachweis: Täter hinterlassen Spuren (Name, Alter, , Telefon …) Erst bei Kenntnisnahme werden Chatbetreiber in die Verantwortung genommen: Ausschluss des Täters vom Chat, Übermittlung der IP- und Post-Adresse zur Verfügung stellen, Dokumentation (Speichern) des Gesprächsverlaufs

79 79 || || © Barbara Günther, Jugendschutz Von den Betreibern können vorbeugende Schutzmaßnahmen gefordert werden, wie z.B. Möglichkeit des Chat-Nutzers einfach und zeitnah über Belästigungen zu informieren. Speichern der Gesprächs-Files und / oder sog. Screenshots dokumentieren den Gesprächsverlauf, halten persönliche Daten, wie persönliche Angaben des Täters fest und können zur Strafermittlung genutzt werden.

80 80 || || © Barbara Günther, Sexuelle Ausbeutung in Chaträumen ist strafbar: Seit dem 1. April 2004 ist ein Sexualstrafrecht in Kraft, das den Schutz von Kindern und Jugendlichen in Chaträumen verbessert. §176 StGB stellt den sexuellen Missbrauch ohne Körperkontakt unter Strafe, wenn z.B. jemand in einem Chatraum auf ein Kind einwirkt, um es zu sexuellen Handlungen zu bewegen, sich über mit einem Kind zu sexuellen Handlungen verabredet oder ihm pornografische Handlungen oder Bilder zeigt, damit das Kind die gesehenen Handlungen wiederholt. Jugendschutz

81 81 || || © Barbara Günther, Sexuelle Ausbeutung in Chaträumen ist strafbar: Seit dem 1. April 2004 ist ein Sexualstrafrecht in Kraft, das den Schutz von Kindern und Jugendlichen in Chaträumen verbessert. §184 StGB soll der Verbreitung von Kinderpornografie Einhalt gebieten. Er sanktioniert das öffentliche Ausstellen, Herstellen und Anbieten kinderpornografischer Produkte. Verboten ist es nicht nur, einem anderen den Besitz von kinderpornografischen Produkten zu beschaffen (Strafmaß: drei bis fünf Jahre), sondern auch der Eigenbesitz. Jugendschutz

82 82 || || © Barbara Günther, Ebenso kann jemand strafrechtlich verfolgt werden, wenn er im Chat Kinder zum sexuellen Missbrauch anbietet. Gleich, ob es sich dabei um eine ernsthafte Anzeige oder um einen Scherz handelt. Das Gesetz schreibt für diese Delikte eine Freiheitsstrafe von drei Monaten bis fünf Jahren als Strafmaß fest. Die Verjährungsfrist der Straftaten beginnt erst nach der Vollendung des 18. Lebensjahres des Opfers. Jugendschutz

83 83 || || © Barbara Günther, Tipps bei sexuellem Missbrauch: Wenden Sie sich möglichst schnell an die Polizei, Sichern Sie Adresse der Internetseite, Gesprächsverlauf, Datum, Nickname und Profil des Täters, Jugendschutz

84 84 || || © Barbara Günther, Ratgeber Es liegt in der Natur des Chat, dass man nie sicher sein kann, ob das Gegenüber auch wirklich das ist, wofür es sich ausgibt. Scheinbar persönliche Informationen und Fotos müssen nicht unbedingt mit der realen Person übereinstimmen, da die Registrierungsdaten in der Regel nicht verifiziert werden (Fakes). Gerade Kinder und Jugendliche sollten auf diesen möglichen Unterschied zwischen "Online- Persönlichkeit" und Realität hingewiesen werden

85 85 || || © Barbara Günther, Ratgeber – Chatbetreiber Die Möglichkeiten der Chatbetreiber zur Schaffung einer sicheren Umgebung kann vielfach auch als Bewertungsmaßstab für Chatrooms genommen werden Moderation Ständig anwesende Moderatoren beobachten den Chatverlauf Verändern der Textgeschwindigkeit sowie die Skalierbarkeit der Schriftgröße Erleichtert das Erfassen der Gespräche

86 86 || || © Barbara Günther, Ratgeber – Chatbetreiber Anmeldeprozedur Verifizierbarkeit der Daten (Tel.- Handynummer, bestätigung) Einholen der Einverständniserklärung der Eltern über Fax oder bestätigung Fakes Neuanmeldung Gastzugänge mit eingeschränkten Rechten

87 87 || || © Barbara Günther, Ratgeber – Chatbetreiber Chatiquette Sicherheits-Tools Ignore-Button Alarm-Button Flüstern nur nach Bestätigung der Einladung Filtersysteme

88 88 || || © Barbara Günther, Ratgeber – Jugendliche Gespeicherter Gesprächsverlauf:

89 89 || || © Barbara Günther, Ratgeber – Jugendliche Beobachte den Chat: Wie ist das Kommunikationsverhalten allgemein im Chat? Welche Sicherheitsfunktionen gibt es? Sei misstrauisch: Identität des Chatpartners Nickname Flüstern Tel. / Treffen in Schwimmbädern und / oder ohne Begleitung

90 90 || || © Barbara Günther, Ratgeber – Jugendliche Melde Störer Bitte Moderatoren (Eltern) um Rat (Hilfe) Beende das Gespräch Verharmlosungen des Alters Anmache und Provokation Nutze bei Anmache selbst die Anonymität Behaupte, Mitschüler (Eltern, Erwachsene) lesen mit Lerne Abkürzungen, wie CS = Cyber Sex TS = Telefonsex

91 91 || || © Barbara Günther, Ratgeber – Eltern Was Sie wissen sollten: Kinder und Jugendliche sind vertraut mit der Technik, begegnen Tätern jedoch unvorbereitet: Es entsteht Unsicherheit, Angst und Scham. Viele vergessen immer wieder die Möglichkeit die Identität zu faken. Chatter fühlen sich in der Regel in einer vertrauten Umgebung und führen entsprechend ihre Gespräche. Sie verlieren die natürliche Distanz des reellen Lebens Die Du-Form im Chat schafft Vertrauen – auch älteren gegenüber. Der Respekt der persönlichen Intimsphäre verliert sich.

92 92 || || © Barbara Günther, Ratgeber – Eltern Was Sie wissen sollten: Kinder und Jugendliche genießen es, sich mit Erwachsenen gleichberechtigt austauschen zu können. Die Vertrautheit ist oft der mit Freunden und Freundinnen ähnlich, wenn nicht auch intimer, persönlicher. Jede/r kann Opfer werden. Oft mangelt es den Selbstbewussten an gesundem Misstrauen und Widerstandskraft. Sie unterschätzen auch die kriminelle Energie der Täter

93 93 || || © Barbara Günther, Ratgeber – Eltern Was Sie wissen sollten: Im Chat wird nicht nur sexuelle Gewalt durch erwachsene Männer und Frauen verübt, sondern vielfach auch durch Jugendliche. Der Rat schalte einfach den Computer ab beendet die Konfrontation. Ein verständnisvolles Gespräch hilft dem Kind / Jugendlichen, das Erlebte zu verarbeiten und mit den Ängsten (Scham) umzugehen.

94 94 || || © Barbara Günther, Ratgeber – Eltern Was Sie wissen sollten: Filterprogramme bieten meist nicht den Schutz, den sie versprechen. Filterregeln können über veränderte Schreibweise umgangen werden.

95 95 || || © Barbara Günther, Ratgeber – Eltern Was Sie tun können: Begleiten Sie Ihre Kinder beim Chatten: Besonders wichtig für Chatanfänger. Schätzen Sie gemeinsam die Gespräche ab. Sprechen Sie die Sicherheitsfunktionen durch.

96 96 || || © Barbara Günther, Ratgeber – Eltern Was Sie tun können: Stimmen Sie gemeinsam über die Chaträume ab: Alter der Teilnehmer, Sicherheitsfunktionen, Verhalten der Moderatoren, Sicherheitseinstellungen (Anmeldung, Bestätigungen …)

97 97 || || © Barbara Günther, Ratgeber – Eltern Was Sie tun können: Werden Jugendliche bedroht, fangen Sie diese in einer beschützten Umgebung auf: Ängste, Irritationen, Schamgefühl werden Ihnen gegenüber sonst nicht mehr angesprochen. Aus Angst vor Strafe erzählen sie nichts mehr über Online-Zeiten, Chaterfahrungen …

98 98 || || © Barbara Günther, Ratgeber – Eltern Was Sie tun können: Legen Sie Chatzeiten fest Reale Aktivitäten sollten durch das Chatten nicht in den Hintergrund geraten. Konsequenzen bei Nichteinhaltung sollten den Kindern bekannt sein.

99 99 || || © Barbara Günther, Ratgeber – Eltern Was Sie tun können: Bei Verstößen steht die Dokumentation und Sicherung an vorderster Stelle: Ein Gesprächsverlauf kann dokumentiert werden, in dem ein Screenshot (drücken Sie ALT GR + DRUCK, öffnen Sie ein Text- oder Bildbearbeitungsprogramms und fügen über STR + V ein) gemacht wird oder der Gesprächsverlauf kopiert wird (mit der Maus den Text im Chatfeld markieren, über STR - C kopieren und im Textverarbeitungsprogramm über STR + V einfügen).

100 100 || || © Barbara Günther, Ratgeber – Eltern Was Sie tun können: Lernen Sie selbst den Umgang mit dem Computer und dem Internet. Lassen Sie sich von Ihren Töchtern und Söhnen die Technik erklären und lassen Sie sich deren Lieblingschats zeigen. Chatten Sie regelmäßig gemeinsam mit Ihrem Kind – genauso wie Sie gemeinsam Fernsehen gucken.

101 101 || || © Barbara Günther, Ratgeber – Eltern Was Sie tun können: Probieren Sie mit Ihren Töchtern und Söhnen aus, wie man sich gegen sexuelle Anmache und Exhibitionisten im Chat wehren kann. Sprechen Sie kein Chatverbot aus! Dadurch erreichen Sie nur, dass Ihre Kinder heimlich chatten (bei Freunden, im Internetcafe). Seien Sie ihren Kindern ein Vorbild dafür, dass keine persönlichen Informationen ins Netz gehören (z.B. auf Schulwebseiten, Vereinen).

102 102 || || © Barbara Günther, Ratgeber – Eltern Was Sie tun können: Probieren Sie mit Ihren Töchtern und Söhnen aus, wie man sich gegen sexuelle Anmache und Exhibitionisten im Chat wehren kann. Sprechen Sie kein Chatverbot aus! Dadurch erreichen Sie nur, dass Ihre Kinder heimlich chatten (bei Freunden, im Internetcafe). Seien Sie ihren Kindern ein Vorbild dafür, dass keine persönlichen Informationen ins Netz gehören (z.B. auf Schulwebseiten, Vereinen).

103 103 || || © Barbara Günther, Ratgeber – Eltern Was Sie tun können: Legen Sie für Ihr Kind eine zweite adresse an, damit Ihre Tochter/Ihr Sohn nicht die offizielle adresse der Familie an Unbekannte weitergibt. Stellen Sie den Computer mit Internetanschluss an einen zentralen Platz in der Wohnung (Diele, Wohnraum oder Arbeitszimmer), so dass Sie nebenbei mitbekommen, wie lange und womit sich Ihre Tochter/Ihr Sohn im Internet beschäftigt. Versuchen Sie, möglichst keine Web-Cam anzuschaffen

104 104 || || © Barbara Günther, Ratgeber – Eltern Was Sie tun können: Versuchen Sie, möglichst keine Web-Cam anzuschaffen. Beziehen Sie den Austausch über Erfahrungen im Chatraum genauso in das alltägliche Familiengespräch ein wie Erlebnisse in der Schule, im Rahmen der Berufsausbildung oder in der Freizeit. Betätigen Sie sich nicht als Wachhund, doch behalten Sie die Internetaktivitäten ihrer Kinder im Auge. Schauen Sie z.B. unter Verlauf und Temporary Internet Files nach, auf welchen Seiten Ihr Sohn/Ihre Tochter gesurft hat.

105 105 || || © Barbara Günther, Ratgeber – Eltern Was Sie tun können: Seien Sie achtsam, wenn ihre Kinder wiederholt umgehend den Computer ausstellen, sobald Sie den Raum betreten, wenn sie Geschenke oder Anrufe von unbekannten Menschen bekommen, stundenlang online sind – besonders abends oder sich ohne ersichtlichen Grund auffällig verhalten plötzlich unter starken Stimmungsschwankungen leiden, sich vom Familienleben zurückziehen von einem Tag auf den anderen keine Bereitschaft mehr haben, über ihre Internetaktivitäten zu sprechen.

106 106 || || © Barbara Günther, Meldestellen Nutzen Sie die Möglichkeit von Polizei und Meldestellen: Stelle für Jugendschutz in Telemedien: Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia (FSM): Kriminalpolizeidirektion Nürnberg: Tel.: 0911 / Jugendamt Stadt Nürnberg: Tel.: 0911 /


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