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Förderung erneuerbarer Energien in Kleinbetrieben und im Selbsthilfebereich Carsten Hellpap & Dishna Schwarz Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit.

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Präsentation zum Thema: "Förderung erneuerbarer Energien in Kleinbetrieben und im Selbsthilfebereich Carsten Hellpap & Dishna Schwarz Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit."—  Präsentation transkript:

1 Förderung erneuerbarer Energien in Kleinbetrieben und im Selbsthilfebereich Carsten Hellpap & Dishna Schwarz Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) Programm GATE gate

2 Entwicklungspolitischen Ziele der Energiepolitik Ausreichende Versorgung aller Bevölkerungsschichten mit Energie günstiges Preisniveau für Energie hohe Nachhaltigkeit der Energieproduktion (wirtschaftliche Rentabilität, ökologische und soziale Verträglichkeit) gate

3 Ausgangssituation gate 1,6 Milliarden Menschen keinen Stromanschluss und keinen Zugang zu Öl oder Gas; starkes Stadt-Land-Gefälle Folge: geringere Lebensqualität, keine Chancengleichheit 1/3 des Energieverbrauchs in Entwicklungsländern basiert auf der Verbrennung von Holz, Pflanzenresten und Dung Folgen: hohe Arbeitsbelastung, Gesundheitsprobleme, ökologische Probleme

4 Spezifische Energiepolitische Ziele Ausbau des nationalen Stromnetzes Förderung netzunabhängiger erneuerbarer Energien gate Reduzierung des Biomasseenergieverbrauchs durch höhere Energieeffizienz Erhöhung der Nachhaltigkeit der Biomasseversorgung

5 Verbesserung der Effizienz und Nach- haltigkeit von Biomasse als Energieträger gate Agrarforstwirtschaft lokales Forstmanagement Verbesserung der Holzkohleproduktion Einführung und Verbreitung von energieeffizienterer Herde und Öfen Verbreitung der Biogastechnologie

6 Elektrifizierung Ausbau des nationalen Stromnetzes, Aufbau regionaler Stromnetze Windkraftanlage Kleinwasserkraftanlagen Diesel- oder Biotreibstoffgeneratoren Geothermische Anlagen, Gezeitenkraftwerke gate Förderung netzunabhängiger alternativer erneuerbarer Energien Fotovoltaik Windkraftanlage Kleinwasserkraftanlagen Diesel- oder Biotreibstoffgeneratoren

7 Rolle der Privatwirtschaft in unattraktiven Märkten gate Konzepterstellung (Beraterfirmen, lokale Kleinfirmen) Finanzierung von Maßnahmen (lokale Großindustrie, internationale Industrie/Banken) Produktion von Anlagen/Komponenten (internationale Industrie, lokales Handwerk) Ausbildung/Fortbildung/Beratung (Beraterfirmen) Händler (Kleinhandel) Dienstleister (lokale Kleinbetriebe) Verbraucher-Kunde-Zielgruppe (lokale Kleinbetriebe)

8 Ziel Kleinbetriebsorientierter Energiepolitik gate Versorgung von Kleinbetrieben mit Energie zu günstigen Preisen Förderung einer rentablen Energieerzeugung durch Stärkung der Rolle des Kleingewerbes (Produzent, Händler, Dienstleister) Verbesserung der Umweltverträglichkeit der Energieerzeugung und des Energieverbrauchs durch Kleinbetriebe

9 Erfolgsfaktoren für Kleinbetriebsorientierte Energiepolitik gate Zugang zu geeigneten, kostengünstigen Energietechnologien technologische und Management Kompetenz Dienstleistungsstruktur Finanzmittel (Kredite, Subventionen) Marktzugang/Marktstabilität

10 Förderung der technologischen und Managementkompetenz gate Förderung der Grund-, Berufs- und Fortbildung im Bereich erneuerbare Energien Förderung des Zugangs zu Informationen und Wissen Beratung (technisch, Buchführung, Management, Marketing) Förderung der Kommunikation und Netzwerkbildung Kenntnisse der Vor- und Nachteile der Technologien (wirtschaftlich, ökologisch) der Anforderungen an Ressourcen, Infrastruktur der Eignung für spezifisches Verbrauchsmuster

11 Verfügbarkeit von Finanzmittel gate Kredite Kredithöhe (häufig bis 500 US $ in Erfolgsfällen bis 5000) Laufzeiten (meist 1 Jahr) Kleinbetriebe verfügen in der Regel über begrenzte Eigenkapitalmittel Starke Begrenzung der Investitionsmöglichkeiten in erneuerbare Energietechnologien Bevorzugung von technologischen Lösungen mit geringen Investitionskosten aber eventuell hohen Operationskosten

12 Finanzierungs- und Fördermodelle gate Finanzierungen für Endverbraucher/Selbstversorger mit/ohne Subvention Zielgruppenspezifische Kredite von Banken/Mikrofinanzinstitutionen integrierte Kredite von Anlagenherstellern Kreditlinien von Mikrokreditinstitutionen in Kooperation mit Anlagenproduzenten Leasing/Mietmodelle von Energiedienstleistungsunternehmen Gemeinschaftsmodelle Genossenschaften Kommunaler Betrieb Förderung von Energieerzeugern/Kleinbetrieben a)Batterieladestationen b)Weiterverkäufer von Strom c)Verkäufer von Kleinanlagen

13 Pro und Contra Subventionen gate Subventionen für Erdölprodukte, Gas überwiegend kritisch, da sie Energieerzeugung auf der Basis alternative Träger stark beeinträchtigen; häufig eher Reichen zugute kommen; Ebenso kritisch andere Subventionen für Operationskosten Eher positive Beurteilung von Anschaffungssubventionen/ Markteinführungshilfen für netzunabhängige Systeme über Händler oder Finanzinstitution Ebenso positiv Preisstaffelung (Spartarife)

14 Subventionspolitik gate Subventionspolitik der meisten Länder geht in folgende Richtung: Subventionen mit temporären Charakter Subventionen sind leistungsbezogen (kWh) Subventionen schließen Wettbewerb mit ein Subventionshöhe wird laufend angepasst (entsprechend Kosten, Marktentwicklung)


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