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Umweltschutz und eine aufrechterhaltbare Entwicklung Die Nicht-Aufrechterhaltbarkeit der Gesellschaft am Anfang des XXI. Jahrhunderts Die Untauglichkeit.

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Präsentation zum Thema: "Umweltschutz und eine aufrechterhaltbare Entwicklung Die Nicht-Aufrechterhaltbarkeit der Gesellschaft am Anfang des XXI. Jahrhunderts Die Untauglichkeit."—  Präsentation transkript:

1 Umweltschutz und eine aufrechterhaltbare Entwicklung Die Nicht-Aufrechterhaltbarkeit der Gesellschaft am Anfang des XXI. Jahrhunderts Die Untauglichkeit der auf die Umweltprobleme gegebenen Antworten Ausweg aus der Krise Iván Gyulai Ökológiai Intézet a Fenntartható Fejlődésért (Ökologisches Institut für eine aufrechterhaltbare Entwicklung) Karcag 14. August 2010

2 Was sind die Probleme? Gesellschaftliche Ungerechtigkeit, eskalierende Konflikte, immer größere Armut Degradierung der Umwelt, Knappheit der Ressourcen zur Aufrechterhaltung des Wachstums Anpassungszwang an die sich verändernde Umwelt, z.B. Klimawandel Rückkehrende Wirtschaftskrisen

3 Die globale gesellschaftliche Schere 3 D i e B e v ö l k e r u n g d e r W e l t u n d i h r E i n k o m m e n die reichsten 20 % die zweiten 20 % die dritten 20 % die vierten 20 % die ärmsten 20 %

4 Gesellschaftliche Gerechtigkeit? Die drei reichsten Menschen der Erde verfügen über ein größeres Vermögen, als das Bruttoinlandsprodukt der 48 ärmsten Staaten der Welt zusammen Die reichsten 2 % der Bevölkerung besitzen 51 % des auf der Welt existierenden Vermögens 3.4 Milliarden Menschen teilen sich 1 % Vermögen Das Vermögen der 225 reichten Menschen beträgt mehr als Tausend Milliarden Dollar, was dem Jahreseinkommen von drei Milliarden Menschen entspricht Im Jahr 2008 gab es 1250 Dollar-Millionäre, ihr Vermögen betrug 4,4 Billionen Dollar Zwischen den Jahren 1990 und 2005 wurde der Einkommensunterschied in zwei Drittel der untersuchten Länder größer

5 Die Nutzung der Umweltsysteme über deren Erhaltungs- und Ernährungsfähigkeit hinaus Ökologischer Fußabdruck

6 Bodenbenutzung und Bodenfläche 6 Bodenbenutzung in den reichen Ländern (ha/Person) die zur Verfügung stehende Bodenfläche (Weltdurchschnitt, ha/Person)

7 Bericht Lebender Planet 2004 ÖKOLOGISCHER FUSSABDRUCK DER MENSCHHEIT 7

8 Es gibt nicht genügend Ressourcen zu der Aufrechterhaltung des wirtschaftlichen Wachstums In dem Jahr 2008 beträgt der Energieverbrauch 12 Milliarden Tonnen Öl- Äquivalentwert (hat sich in 30 Jahren verdoppelt) Ölgipfel? Die bessere Hälfte ist bereits alle geworden Zu der Ersetzung der fossilen Ressourcen ist Zeit notwendig Ist auch aus Klimagründen nicht zugänglich Bis zu dem Jahr 2050 darf nicht mehr als 350 ppm Kohlendioxyd in der Atmosphäre sein wenn wir eine bedeutende Temperaturveränderung vermeiden wollen Es müssten die bestehenden Strukturen aufrechterhalten werden (strukturelle Gefangenheit)

9 Es gibt nicht genügend Ressourcen zu der Aufrechterhaltung des Wachstums Die gesamte Bodenfläche beträgt 149 Millionen Quadratkilometer Davon beträgt die kultivierte Fläche 20 Millionen Acker 7.1 Millionen Es leben 6.8 Milliarden Menschen 0.3 ha kultivierte Fläche 0.1 ha Acker Es erodieren 75 Milliarden Tonnen Boden pro Jahr In China beträgt das Tempo der Erosion das 57-fache der natürlichen Regenerationsfähigkeit in Europa das 17-fache, in Amerika das 10-fache, in Australien das 5-fache Bei diesem Tempo ist in 60 Jahren der Boden alle geworden

10 Es gibt nicht genügend Ressourcen zu der Aufrechterhaltung des Wachstums Millionen Tonnen ausgefischte Fische, Millionen Tonnen 13 Millionen ha Wald sterben pro Jahr (3 866 Millionen) 1 Milliarde Menschen kommen an kein gesundes Trinkwasser 60 % der Ökosysteme der Erde sind degradiert

11 Worin kann wohl der Grund für die kontinuierliche Anhäufung der Probleme liegen? Die ansteigende Armut und der Verfall der Umwelt haben einen gemeinsamen Grund, und zwar die Priorität des Wirtschaftswachstums Tim Jackson: Prosperity without Growth Von der Welt wird für die Heilung ihrer Beschwerden das Wirtschaftswachstum angewandt, das, wodurch die Krankheit verursacht wird Die Antworten, die auf die Probleme gegeben werden, beziehen sich nicht auf die Ursachen, sondern auf die Auswirkungen

12 Der Beweis: Das Wirtschaftswachstum und der Wohlstand der Gesellschaft Das Bruttoinlandsprodukt und der wirtschaftliche Wohlstand 12

13 Der Techno-Optimismus, die Gesellschaft des Wissens

14 Die Gesellschaft des Wissens Noch mehr Wissen. Die Antwort ist die technologische Entwicklung. Wir können auf einer wissenschaftlichen und technischen Basis alles lösen. Probleme: Gesellschaftliche Polarisation Wissen und Weisheit

15 Die Ökoeffizienz

16 Ökoeffizienz Der Wettbewerb zwingt zu einer höheren Ökoeffizienz Der Profit wird jedoch wieder in neue Entwicklungen investiert Das sehr viele Effiziente zusammen überschreitet die Erhaltungs- und Ernährungsfähigkeit, sowie die Toleranzgrenze der Umwelt Durch die neuen Entwicklungen entstehen neue Arbeitsplätze, die zu neuen Umweltbelastungen führen Die Effizienz ist kein Wundermittel

17 Gesellschaftlicher Weg Abschaffung der Armut, weil 1. Die Armut Umweltprobleme verursacht 2. Die Armen keine guten Konsumenten sind, sie stehen dem Wachstum im Weg Antworten: 1. Beschleunigung des Wachstums, mehr Ressourcen für soziale Zwecke (Wettbewerb und Polarisation) 2. Wissenstransfer (Untergang der adaptiven Kulturen) 3. Subventionen, Hilfeleistungen

18 Was sind die Mechanismen, von denen die Armut produziert wird? Die Maximierung des Profits: wenig und schlecht bezahlte Angestellte, niedrige Beitragszahlungs-Ansprüche Die Anzahl der Leute, die durch die Arbeitseffizienz aus der Beschäftigung ausgeschlossen werden, ist höher, als die Anzahl der Leute, die aus den Erträgen der Arbeitseffizienz unterhalten werden können Die Maximierung des Profits bedarf der niedrigen Löhne und Beiträge Von der profitmaximierenden Wirtschaft werden die Erträge privatisiert und die Lasten vergesellschaftet Amortisierte Arbeitskraft und degradierte Umwelt, beides zu Kosten der Gesellschaft Die Einkommens- Umstrukturierungs-Rolle der Zinsen in der Gesellschaft Ungleicher Zugriff auf Ressourcen und Informationen

19 Der Umweltschutz

20 Die falsche Auffassung von Umweltschutz Ziel der Umwelt-Regelung ist es, den guten Zustand der Elemente der Umwelt zu bewahren, mittels der Vorbeugung, der Eliminierung und der Kompensierung in Bezug auf die bedeutenden Umwelt- Wirkungen Die Umwelt besteht aus Elementen, z.B. aus der Luft, dem Wasser, dem Boden, der biologischen Vielfalt und der von dem Menschen geschaffenen Umgebung Gleichzeitig belasten wir die Umwelt auf drei Arten: durch den Verbrauch von Ressourcen und Raum, und den Ausstoß von Schmutzstoffen. Die Verschmutzung stammt aus dem Verbrauch von Ressourcen und Raum, und zu der Beseitigung der Verschmutzung sind Ressourcen und Raum erforderlich.

21 Abwasseraufbereitung und die aufrechterhaltbare Entwicklung Lokaler Ertrag Reduzierung der Verschmutzung des Grundwassers Ende des Lebenszyklus Zeitraum des BausAbfall Betriebszeitraum Reversible und Irreversible Auswirkungen der Bauarbeiten (Abwasserkanalisationsnetz und Kläranlage) Der Energieverbrauch und die Emissionen der Bauarbeiten Energie- und Materialbedarf Bedarf an Ressourcen aus der Natur Abbau und Verarbeitung der Baumaterialien Energie Umweltdruck Der Verbraucher zahlt Gewinn Betriebskosten Investitionskosten Steuern Staatliche Einnahmen Wachstum Aus der Aufbereitung des Abwassers stammender Schlamm In den BodenKompostierungVerbrennung Transport- und Energieemission Gefährliche StoffeEnergieemission

22 Weiteres Beispiel für die Weiterbelastung der Verschmutzung: die Handhabung des Klimawandels Der Klimawandel wird von der Emission der Gase bewirkt, die einen Treibhauseffekt verursachen Ersetzen wir die fossilen Energieträger mit erneuerbaren Energieträgern, z.B. mit Biomasse Von der EU wurde ursprünglich in Bezug auf den gesamten Treibstoffverbrauch folgender Anteil der Anwendung von Treibstoffen von biologischer Herkunft vorgeschrieben: 5.75 % für das Jahr 2010, 20 % für das Jahr 2020 Nur dass eine Ersetzung von 20 % die gesamte Nährbodenfläche von Europa in Anspruch nehmen würde Die auf der ganzen Welt hergestellten gesamten landwirtschaftlichen Grundstoffe mit einem Zucker-, Stärke- und Ölgehalt könnten kaum mehr, als 10 % von allen fossilen Treibstoffen ersetzen! Falls die gesamten natürlichen Lebensplätze der tropischen Zone zu zwecken der landwirtschaftlichen Treibstoffherstellung umgestaltet werden würden, so könnte 30 % des gegenwärtigen Verbrauchs ersetzt werden Während im Laufe der Umgestaltung der natürliche Ökosystem im Vergleich zu der eingesparten Menge eine mehrfache Menge von Gasen freikommen würde die den Treibhauseffekt verursachen (s. Indonesien)

23 Auswege

24 Die Antwort auf die Probleme: Das aufrechterhaltbare Wachstum Brundtland Bericht: Eine Möglichkeit für die zukünftigen Generationen zu der Befriedigung der Bedürfnisse Die Fragen der Umwelt und der Entwicklung hängen zusammen Die in dem System vorhandenen Probleme können mit separierten Institutionen und Fachpolitiken nicht gelöst werden Zwei verschiedene Deutungen: 1. Den erreichten Wohlstand, das Wirtschaftswachstum, die Institutionen, die Umwelt etc. aufrechterhalten 2. Die Aufrechterhaltbarkeit ist ein System von Relationen (Kultur), das die Harmonie zwischen dem Menschen und seiner (gesellschaftlichen und natürlichen) Umwelt gewährleistet

25 Das System der Ursachen und Wirkungen, das den Zustand der Umwelt bestimmt Zustand Belastungen Physische Strukturen Produktion-Verbrauch System der Institutionen System der gesellschaftlichen Relationen System der Werte

26 Wurzeln der nicht-aufrechterhaltbaren Gesellschaft Werte, die den Wohlstand bestimmen Gesundheit, FreizeitSicherheit Liebe, Glücklichkeit Zugriff auf die Ressourcen und Institutionen Rechte Materieller Wohlstand Qualität der Umwelt

27 Die Werte bestimmen Strukturen, und die Strukturen bestimmen Funktionsweisen Der oberster Wert ist der materielle Wohlstand An Geld kann man auf den großen Märkten kommen, viele Menschen, viele Verbraucher Die Menschen migrieren von dem Land in die Städte (in die Richtung der großen Märkte) das führt zur Urbanisierung In den Städten wächst die Kaufkraft, und auf dem Land geht sie zurück Es entsteht eine gebietliche Ungleichheit Die Entwickler bringen Ressourcen für die Entwicklung des ländlichen Raumes auf Die Entwicklungsressourcen fließen in die Richtung der großen Märkte zurück An beiden Polen wird irgendeine Komponente der Lebensqualität schlechter werden Es entsteht eine weitere Migration, z.B. die Entstehung der Agglomerationen

28 Das neue Paradigma Innerhalb der Grenzen der Erhaltungs- und Ernährungsfähigkeit der Umwelt zu leben, damit auch die zukünftigen Generationen ihre Bedürfnisse befriedigen können Das Ziel der Entwicklung ist die aufrechterhaltbare Gesellschaft. Die Wirtschaft ist ein Mittel, kein Ziel. Sie ist ein Vermittler zwischen der Gesellschaft und der Umwelt. Die Umwelt ist eine Grenze und eine Möglichkeit zugleich.

29 Drehbuch 1 GEGENWÄRTIGER WEG – zu erwartende Zukunft Verbrauch / Belastung Erhaltungs- und Ernährungsfähigkeit 1,0 Erde 1, 25 Erde

30 Drehbuch 2 1,0 Erde 1,25 Erde Erhaltungs- und Ernährungsfähigkeit Verbrauch / Belastung ÖKOEFFIZIENZ-WEG – zu erwartende Zukunft

31 Drehbuch 3 1,0 Erde 1,25 Erde Erhaltungs- und Ernährungsfähigkeit Verbrauch / Belastung AUFRECHTERHALTBARKEIT – zu erwartende Zukunft

32 Was ist zu dem Vorankommen erforderlich? Was wiederhergestellt werden muss – die Moral – das kann nicht mit Geld bewerkstelligt werden, weil das von dem Geld kaputtgemacht worden ist

33 Die Macht der Moral Unsere Institutionen, unsere technischen Mittel werden von dem Menschen betrieben Die Moral bestimmt die wirtschaftliche Leistung der Gesellschaft und den Zustand der Umwelt Die Moral, die richtigen Werte sind das größte Vermögen der Gesellschaft Der Weg der Entwicklung führt von der Selbstsüchtigkeit in die Richtung der Zusammenarbeit Die Zusammenarbeit ist ein natürlicher Wunsch des menschlichen Hirns

34 Die Antwort Mehr Zusammenarbeit Mehr Empathie für unsere Mitmenschen und der Umwelt Vertrauen, gegenseitige Großzügigkeit


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