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Aktionsprogramm 2012 - Kurzfassung der Neuerungen DI Franz Xaver Hölzl Bodenschutzberatung Abteilung Pflanzenproduktion.

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Präsentation zum Thema: "Aktionsprogramm 2012 - Kurzfassung der Neuerungen DI Franz Xaver Hölzl Bodenschutzberatung Abteilung Pflanzenproduktion."—  Präsentation transkript:

1 Aktionsprogramm Kurzfassung der Neuerungen DI Franz Xaver Hölzl Bodenschutzberatung Abteilung Pflanzenproduktion

2 Sperrfristen – Verbotszeiträume für die Ausbringung von N-hältigen Düngemitteln /Folie 2 Verbots- zeitraum N-Düngerarten Betroffenen Flächen bzw. Kulturen 15. Oktober Februar Stickstoffhältige Mineraldünger, Gülle, Jauche, nicht entwässerter Klärschlamm Gesamte landwirtschaftliche Nutzfläche ohne Gründeckung 15. November Februar Stickstoffhältige Mineraldünger, Gülle, Jauche, nicht entwässerter Klärschlamm Gesamte landwirtschaftliche Nutzfläche mit Gründeckung Achtung: max. 60 kg N ab 1. Oktober bis zum Ausbringungsverbot CC ALT – AP 2008

3 § 2 Sperrfristen Zeiträume, mit Ausbringungsverbot von N-hältigen Düngemitteln auf LN /Folie 3 VerbotszeitraumN-Düngerarten Betroffene Flächen bzw. Kulturen ab 15. Oktober bis 15. Februar Stickstoffhältige Handelsdünger, Gülle, Biogasgülle, Gärrückstände, Jauche, nicht entwässerter Klärschlamm Ackerflächen (LN) ohne angebauter Frucht vor dem 15. Oktober ab 15. November bis 15. Februar Ackerflächen (LN )mit Anbau einer Kultur vor dem 15. Oktober ab 30. November bis 28. Februar Dauergrünland und Wechselwiese CC neu

4 § 3 Hanglagendüngung Ø Neigung > 10 % zu einem Gewässer im 20 m-Bereich Böschungsoberkante und Schlag Ø Neigung > 10 % zu einem Gewässer im 20 m-Bereich Böschungsoberkante und Schlag Mais, Zuckerrüben und Kartoffeln Schutzmaßnahmen bei Mais, Zuckerrüben und Kartoffeln Vermeidung einer Düngerabschwemmung durch Querstreifeneinsaat, Quergräben mit bodenbedeckendem Bewuchs oder sonst. gleichwertige Maßnahme (Schlagteilung) oder Anlage eines mind. 20 m gut bestockten Streifens zwischen Gewässer und der zur Düngung vorgesehenen Ackerfläche oder Anbau quer zum Hang oder abschwemmungshemmende Anbauverfahren (zB Schlitzsaat, Mulchsaat, Direktsaat) oder Bestockung über den Winter Ausgenommen sind Schläge < 1 ha in alpinen Berggebieten /Folie 4 CC neu

5 § 4 Ausbringungsverbote Keine N-hältigen Düngemittel auf Schneebedeckte Böden < 50 % des Bodens eines Schlages schneefrei /Folie 5 CC neu

6 /Folie 6 Düngung entlang von Gewässern - Randzonen Grafik: DI Karl Bauer, LK Ö * Kleine Schläge (< 1 ha und < 50 m Breite), Entwässerungsgräben) ALT – AP 2008

7 § 5 Düngung entlang von Gewässern - Randzonen * Kleine Schläge (< 1 ha und < 50 m Breite), Entwässerungsgräben) CC neu

8 § 6 Lagerung von Wirtschaftsdüngern - Feldmieten die Verbringung des Stallmistes vom Hof frühestens nach drei Monaten erfolgt eine landwirtschaftliche Verwertung zumindest jährlicher Räumung und anschließendem Wechsel des Standortes generell nach 8 Monaten Pferdemist nach 12 Monaten die Feldmietengröße (N-Gehalt im zwischengelagerten Stallmist) übersteigt nicht die gesetzlichen Düngungs-Vorgaben auf der Fläche, auf der sich die Feldmiete befindet bzw. inkl. jener Flächen, die an die Feldmiete unmittelbar angrenzen Keine Feldmietenanlage für Mist aus der Küken-, Junghennen-, und Legehennenhaltung /Folie 8 CC neu

9 § 7 Sachgemäße Düngung Düngebegrenzung im Herbst: Düngebegrenzung im Herbst: Acker: Max. 60 kg N feldfallend nach Ernte der letzten Hauptfrucht bis zum Beginn der jeweiligen Sperrfrist (15. November bei Anbau einer Kultur bis 15. Oktober) Grünland und Wechselwiese: Max. 60 kg N feldfallend ab 1. Oktober bis zum Beginn der jeweiligen Sperrfrist (30. November) neu

10 § 7 Sachgemäße Düngung Düngezeitpunkt Düngezeitpunkt rasch wirksamer stickstoffhältiger Düngemittel wie Handelsdünger, Gülle, Jauche und Klärschlamm etc. nur bei Bodenbedeckung oder unmittelbar vor der Feldbestellung oder zur Förderung der Getreide-Strohrotte max.30 kg Stickstoff je Hektar keine Düngung zum Maisstroh ab ! /Folie 10 neu

11 § 7 Sachgemäße Düngung Aufzeichnungsverpflichtung ab Aufzeichnungsverpflichtung ab Betriebsbezogene Dokumentation (siehe O4-Schema-Anahng E) LN, düngungswürdige LN Ausgebrachte N-hältige Düngemittel ab Lager, feldfallend, jahreswirksam Wirtschaftsdüngertransfer N-Bedarf der Kulturen Ausgenommen sind Betriebe < 5 ha LN < 2 ha Gemüse (Gemüsebau) oder Wein (Weinbau) 90 % Dauergrünland Dokumentation spätestens bis 31. März des Folgejahres 7 Jahre Aufbewahrungspflicht /Folie 11 neu

12 Verhandlungsverlauf AP 2012 Nitrat-RL – Überprüfung alle 4 Jahre Nationale Herausforderungen: Wasserversorger und NGOs: Kritik an zu geringer Wirksamkeit (vor allem zu Herbstdüngung/Ausnahmen und Düngerobergrenzen in Anlage 3) LK: keine Verschärfungen bzw. Erleichterungen WR-Behörde/AMA: Fragen der Kontrollierbarkeit Europ. Kommission – Empfehlungen für aktuelle Überarbeitung zu: Verbotszeiträume / Ausnahmen Hanglagen Schneebedeckte Böden Randstreifen Lagerraum - Feldmieten /Folie 12

13 Verhandlungsverlauf AP 2012 Diskutiert und nicht gekommen: Diskutiert und nicht gekommen: Direkte Verwertung der AMA-Kontrollen für Sanktionierung Strengere Sperrfristen 25 m Düngeabstand zu Brunnen (Wasserentnahmestellen) Hanglagen – direkt-Eintrag – genereller Eintrag Lagerraumerhöhung: Fast jährlicher Ausnahmeantrag 11 Monate für Betriebe > 50 % Mais an der LN Feldmieten: 25 m Abstand zu Brunnen (Wasserentnahmestellen) nur für eigenen Betrieb - Verbot für die Lagerung von betriebsfremdem Mist keine Lagerung von Geflügelmist Schlagbezogene Aufzeichnungen /Folie 13

14 /Folie 14 Gültigkeit Seit 5. Mai 2012 in Kraft


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