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Cross Compliance Guter landwirtschaftlicher und ökologischer Zustand (GLÖZ) Vers. 2011/01.

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Präsentation zum Thema: "Cross Compliance Guter landwirtschaftlicher und ökologischer Zustand (GLÖZ) Vers. 2011/01."—  Präsentation transkript:

1 Cross Compliance Guter landwirtschaftlicher und ökologischer Zustand (GLÖZ) Vers. 2011/01

2 Folie 2 Rechtliche Hintergründe, Überblick (1) Cross Compliance = Einhaltung anderweitiger Verpflichtungen Grundanforderungen an die Betriebsführung Umwelt Gesundheit von Mensch, Tier und Pflanzen Tierschutz Guter ldw. und ökologischer Zustand (GLÖZ) Dauergrünlanderhaltung

3 Folie 3 Rechtliche Hintergründe, Überblick (2) CC - und somit GLÖZ - ist einzuhalten: Seit 2005 bei Marktordnungs-Direktzahlungen, zB EBP, Mutterkuhprämie,... Seit 2007 bei Ländlicher Entwicklung, zB ÖPUL 2007, AZ,... Kürzung dieser Zahlungen bei CC-Verstößen

4 Folie 4 GLÖZ allgemein Alle ldw. Flächen sind in gutem ldw. und ökologischen Zustand zu erhalten, zB Schutz der ldw. Böden Bodenstruktur und organische Substanz im Boden erhalten Mindestmaß an Landschaftspflegemaßnahmen Vermeidung der Zerstörung von Lebensräumen Festlegung von nationalen Mindeststandards

5 Folie 5 1. Begrünung von Flächen ohne ldw. Produktion Acker ohne ldw. Produktion muss begrünt sein Pflege über die Vegetationsperiode Anlage: 1. 4., ausgenommen Witterung verhindert Einsaat Umbruch: nach , früherer Umbruch nur bei Anbau von Winterungen Anlage von ÖPUL-Begrünungsflächen bestimmter Vertragsproduktion Ausnahmen von Begrünung und Pflege bei anderslautender WF-Projektbestätigung Reinsaaten von Getreide, Mais dürfen nicht mit GLÖZ A beantragt werden.

6 Folie 6 2. Maschineneinsatz bei der Bodenbearbeitung Bodenbearbeitung auf LN ist nicht zulässig: Durchgefrorene Böden Böden, die auch tagsüber nicht auftauen Wassergesättigte Böden Böden, die kein Wasser mehr aufnehmen Überschwemmte Böden Böden mit geschlossener Schneedecke vollständige Bedeckung mit mind. 5 cm

7 Folie 7 3. Bodenbearbeitung in Gewässernähe Mindestabstände Stehende Gewässer 1 ha u. mehr: 10 m Fließgewässer ab 5 m Sohlbreite: 5 m Bodenbearbeitungsverbot gilt nicht für die Neuanlage von Abstandsstreifen Gewässerrand = Flussbett-Oberkante bzw. Böschungsfuß

8 Folie 8 4. Schutz von Terrassen Terrassen dürfen nicht aktiv zerstört werden Ausnahme: behördliche Agrarverfahren

9 Folie 9 5. Verbot des Abbrennens von Stroh Das Abbrennen von Stroh auf Stoppelfeldern ist verboten Behörde kann unter bestimmten Voraussetzungen Ausnahmen festlegen

10 Folie Flächen in zufriedenstellenden agronomischen Zustand erhalten Pflegemaßnahmen zur Ver- hinderung der Verwaldung, Verbuschung und Verödung Ausnahme: Naturschutz Schlägeln: max. 50 % der Acker-/Grünland-/Wein- u. Spezialkulturfläche des Betriebes ohne Hutweide, Streuwiese, Almen, Bergmähder Auf den übrigen Flächen jährliche Nutzung des Aufwuchses durch Ernten oder Beweiden

11 Folie Erhaltung von geschützten Landschaftselementen Durch naturschutzrechtliche Verordnungen und Bescheide geschützte Landschafts- elemente müssen erhalten bleiben Beispiel: Naturdenkmäler

12 Folie Erosionsschutz Obst / Hopfen / Wein Obstbau-, Weinbau- oder Hopfenflächen mit Bodenge- sundung zwischen Rodung und Wiederanpflanzung Begrünung während der Ruheperiode, wenn Ruhe- periode eine Vegetations- periode andauert

13 Folie Fruchtfolgestandard Max. 85 % der Ackerfläche Getreide und Mais, gilt für Betriebe mit weniger als 0,5 GVE/ha LN und über 5 ha Acker Berechnungsgrundlagen: GVE: ÖPUL-GVE LN: gesamte LN (nicht ÖPUL-LN!), ohne Alm, NF und Forst Acker: gesamte Ackerfläche (nicht ÖPUL-Acker)

14 10. Erhaltung der Rebflächen in gutem vegetativem Zustand Erhaltung der Rebflächen in zufriedenstellenden agronomischen Zustand, insbesondere durch entsprechende Pflegemaßnahmen wie Rebschnitt /Folie 14

15 Gewässerschutz und Wasser- bewirtschaftung Bestimmte Wassernutzungen sind bewilligungspflichtig Bewilligungsfrei sind: Benutzung öffentlicher Gewässer im Rahmen des Gemeingebrauchs Benutzung privater Tagwässer – unter bestimmten Voraussetzungen Benutzung des Grundwassers für Haus- und Wirtschaftsgebrauch Angaben zur Bewässerung im MFA-Mantelantrag Seite 2 Folie 15

16 Folie 16 Fruchtfolgeauflagen im Vergleich – CC und ÖPUL 2007 Auflage Gilt für Max. 85 % Getreide, Mais wenn 5 ha Acker CC Mind. 25 % andere Kulturen als Getreide, Mais, GLÖZ A, SL:Grünbrache (N) wenn > 5 ha Acker UBAG Max. 66 % Anteil je Kultur Ausnahme: Ackerfutter UBAG


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