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Luzern Prof. Bernard Wandeler, Hochschule Luzern – Soziale Arbeit 18. Mai 2014 Arbeit mit Randgruppen in Albanien Coaging for Employment FICE-Congress.

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1 Luzern Prof. Bernard Wandeler, Hochschule Luzern – Soziale Arbeit 18. Mai 2014 Arbeit mit Randgruppen in Albanien Coaging for Employment FICE-Congress 2013 in Bern

2 Folie2, 18. Mai 2014 Inhalt: 1.Berufsbildung in Albanien 2. Ansatz der sozialen Integration 3. Erfahrungen des Pilotprojekts 4. Hypothesen

3 Folie3, 18. Mai 2014 Albanien ca. 3.2 Mio Einwohnende 1 Mio AlbanerInnen leben im Ausland (Italien, Griechenland, USA, Kanada) Hauptstadt: Tirana (1 Mio EinwohnerInnen)

4 Folie4, 18. Mai Berufsausbildung in Albanien 1.1 Arbeit und Ausbildung der alb. Jugend In den 90igern fundamentaler Systemwechsel in der Politk, Wirtschaft und in der Gesellschaft. Die Entwicklung der Berufsbildung steht am Anfang und muss neu entwickelt werden. Grosse Auswanderungszahlen – sehr grosse Jugenderwerbslosigkeit in Städten – kaum Arbeitsmöglichkeiten auf dem Land Die soziale Integration von marginalisierten Gruppen (Jugend) in Erziehung, Berufsbidlung und Arbeitsmarkt wurden in den letzten Jahren immer wichtiger

5 Folie5, 18. Mai Ausgegrenzte Gruppen Albanien hat mehrheitlich die internationalen Verträge der menschenrechte ratifiziert und unterschrieben. UNO Pakt I (Sozialrechte) (CESCR) UNO Pakt II (Bürgerrechte) (CCPR) Internationales Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung (CERD) Übereinkommen über die Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau (CEDAW).

6 Folie6, 18. Mai Ausgegrenzte Gruppen SchulabbrecherInnen Gruppen in abgelegenen Regionen Waisen Roma und Egyptians Menschen mit Behinderung Von Menschenhandel gefährdete Personen (z.B. junge Romafrauen) Alleinstehende, verwitwete und geschiedene Mütter

7 Folie7, 18. Mai 2014 Mit dem Zusammenbruch des Kommunismus wurden die Romas zu den ersten Arbeitslosen und landeten schnell am Rande der Gesellschaft. Roma Kinder werden von anderen Kindern und Lehrpersonen in der Schule diskriminiert. Die Schulen sind von Romasiedlungen weit entfernt Die Gefahr von Entführungen besteht Nur 13% besuchen den Kindergarten. 43% der 16-jährigen sind Analphabeten, nur jedes zweite Roma-Kind benendet die Schule. (Tamo & Karaj, 2007, p ). Ohne Schulabschluss haben Jugendliche Romas keinen Zugang zur staatlichen Berufsbildungsprogramme, die allgemeinen Grundlagen fehlen. Im Staatsdienst, in der Armee, in hochqualifizierten-Berufen (z.B. Ärtze, Ingenieure usw.) sind Romas nicht vertreten. Die Erwerbslosigkeit von Romas liegt zw % 1.3 Die Situation der Roma-Gemeinsahft

8 Folie8, 18. Mai social inclusion 2.1 Überlegungen und Ziele Der Ansatz des Coaching-Cycle versucht zum herkömmlichen albanischen Berufsbildungsverständnis einen alternativen Ansatz aufzuzeigen, der methodisch sehr gemeinwesenorientiert ist. Hauptziele: Integration in die Arbeitswelt überhaupt ermöglichen Individulle und innovative Wege ausprobieren Entwickeln von eigenen Geschäftsideen Sehr prozessorientiertes Arbeiten. Selbstmotivation ist eine Voraussetzung um erfolgreich seinen eigenen Weg zu suchen. Arbeit in Gruppen und individuelles Begleiten sowie Zusammenarbeit mit den betroffenen Akteuren.

9 Folie9, 18. Mai Der Coaching-Cycle In Gruppen Lernen und Arbeiten Selbst- und Sozialkompetenzen entwickeln (Z.B Gruppenarbeit, Konfliktlösungsstrategien, Motivation, Offenheit und Höflichkeit, Teamfähigkeit etc.) Entdecken der Arbeitwelt und der Berufsbildung Die Teilnehmenden entwickeln eigene realistische Vorstellungen und skizzieren ihren Weg, um in die Arbeitswelt einzusteigen. Individuelles Begleiten Die Teilnehmenden entwickeln mit den Coaches einen persönlichen Entwicklungsplan. Schnupperlehren und Praktika Sie erleben erste Berufserfahrungen in der Arbeitswelt. Sie entdecken unterschiedliche Berufsrealitäten- und Felder mit allen Anforderungen, Möglichkeiten und Grenzen. Projektarbeit Die Teilnehmenden entwickeln in Kleingruppen eine eigene Projektidee.

10 Folie10, 18. Mai Die Coaches ausbilden Die Ausbildung wurde durch AlbVet (swisscontact), den lokalen NGOs und der Hochschule Luzern entwickelt. Die Coaches sind Mitarbeitende von lokalen Organisationen, welche alle mit diesen Randgruppen arbeiten. Die Ausbildung der Coaches behinhaltet die gleichen Module wie der Coaching-Cycle, jedoch drei Monate im voraus. Die Umsetzung des Programms wird unmittelbar in Zusammenarbeit mit den Coaches überprüft und wenn nötig angepasst. Jeder Ausbildungsblock wird nach der Umsetzungsphase überprüft, die Erfahrungen werden ausgetauscht, Optimierungen diskutiert und neue Massnahmen getroffen.

11 Folie11, 18. Mai Die Coaches und die Gruppen 400 Teilnehmende in 10 Städten 40 Coaches von 15 lokalen NGOs Projektstart AdressatInnen: Januar 2011 Ende des ersten Coaching- Cycles: Juni 2012 Start des zweiten Runde Juli 2012

12 Folie12, 18. Mai Erste Erfahrungen des Pilotprojekts Die Coaches und die NGOs sind sehr heterogen (es ist ein Geschäft) Einige Teilnehmende besuchten kaum die Schule und haben bereits familiäre Verantwortlichkeiten Externe Beratung vs. gemeinsame Projektentwicklung (Top Down) Der Ansatz ist für alle Beteiligten völlig unbekannt (Partizipation ist völlig unbekannt) Strukturelle und soziale Schwierigkeiten sind Realität: Der albanische Arbeitsmarkt (informell, wenig legal) Die enorme Diskriminierung von Randgruppen

13 Folie13, 18. Mai Hypothesen Wir sind nicht in der Lage die sozialen, politischen und ökonomischen Realitäten zu verändern, aber wir können die Coaches und die Teilnehmenden motivieren neue Wege auszuprobieren. Wir entwickeln Selbstvertrauen. Das Projekt bekämpft auf lokaler Ebene Ausschlussmechanismen und knüpft unter den betroffenen Gruppen und der lokalen Arbeitswelt Beziehungen. Da Erwerbslosigkeit in Albanien weitverbreitet ist, sollten wir im Projekt vermehrt auf self-employment setzen.


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