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(C) 2005 Dipl.-Betriebswirt Werner Völksen Notfallpläne für die Evakuierung von Kunst und Kulturgut VdS-Fachtagung Schutz von Kunst und Kulturgütern am.

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Präsentation zum Thema: "(C) 2005 Dipl.-Betriebswirt Werner Völksen Notfallpläne für die Evakuierung von Kunst und Kulturgut VdS-Fachtagung Schutz von Kunst und Kulturgütern am."—  Präsentation transkript:

1 (C) 2005 Dipl.-Betriebswirt Werner Völksen Notfallpläne für die Evakuierung von Kunst und Kulturgut VdS-Fachtagung Schutz von Kunst und Kulturgütern am in Köln Dipl.-Betriebswirt Werner Völksen

2 (C) 2005 Dipl.-Betriebswirt Werner Völksen Verwaltungsgericht Gelsenkirchen 5 K 1012/85 vom Es entspricht der Lebenserfahrung, dass mit der Entstehung eines Brandes jederzeit gerechnet werden muss. Der Umstand, dass in vielen Gebäuden jahrzehntelang kein Brand ausgebrochen ist, beweist nicht, dass keine Gefahr besteht, sondern stellt für die Betroffenen einen Glücksfall dar, mit dessen Ende jederzeit gerechnet werden muss. Juristen-Lyrik:

3 (C) 2005 Dipl.-Betriebswirt Werner Völksen Herkömmliche Brandschutzmaßnahmen : Nichtbrennbare Baustoffe Niedrige Brandlasten Kleine Brandabschnitte Brandwände, Brandschutztüren und -tore Spezielle Brandmeldeanlagen, die sehr kurze Interventionsmaßnahmen ermöglichen (RAS) Löschanlagen mit spezieller Löschtechnik (z.B. Oxy-Reduct) Wahl der Löschmittel entsprechend dem zu schützenden Gut usw.

4 (C) 2005 Dipl.-Betriebswirt Werner Völksen Die Situation bei Eintreffen der Feuerwehr: Starke Rauchentwicklung Vollbrand, Hitze Retten, Löschen, Bergen, Schützen - aber wie? Lageerkundung Innenangriff (wenn noch möglich) Außenangriff über Leitergerät Löschmittel: Wasser oder Schaum Lage und Personalkapazität lassen Bergung in dieser Phase nicht zu!

5 (C) 2005 Dipl.-Betriebswirt Werner Völksen Hier endet das Brandschutzkonzept ! Zurück bleiben die inzwischen eingetroffenen Mitarbeiter des Museums und schauen sich meist ratlos an. Feuer aus! Wir rücken ab!

6 (C) 2005 Dipl.-Betriebswirt Werner Völksen Leitfaden VdS 3434 Leitfaden für die Erstellung von Evakuierungs- und Rettungsplänen für Kunst und Kulturgut Ziel: Hilfsmittel zur individuellen Gestaltung unter Berücksichtigung der jeweiligen Umstände Wie geht man vor?

7 (C) 2005 Dipl.-Betriebswirt Werner Völksen Organisation der Notfallplanung Phase 1:Bildung des Planungsteams Phase 3: Phase 2:Erarbeitung, Erprobung und Fortschreibung der Notfallpläne Schulung und Training der Mitarbeiter

8 (C) 2005 Dipl.-Betriebswirt Werner Völksen Phase 1: Bildung des Planungsteams Interner Kreis Vertretung der Leitung Brandschutzbeauftragter Sicherungsbeauftragter IT-Leiter Restaurator Leiter Haustechnik Zusätzliche Fachkompetenz Feuerwehr Polizei Bewachungsfirma Versicherer

9 (C) 2005 Dipl.-Betriebswirt Werner Völksen Phase 2: Erarbeitung, Fortschreibung und Erprobung der Notfallpläne Schritt 1: Gefährdungsanalyse Schritt 2: Notfallplan (Erarbeitung und Fortschreibung) Schritt 3: Erprobung

10 (C) 2005 Dipl.-Betriebswirt Werner Völksen Teil 1: Ereignisse Brand und Blitzschlag Naturkatastrophen Einbruch und Diebstahl Vandalismus Überfall Andere von außen kommende Einwirkungen (Gase, Wärme/Kälte, Dampf usw. Schritt 1: Gefährdungsanalyse

11 (C) 2005 Dipl.-Betriebswirt Werner Völksen Schritt 1: Gefährdungsanalyse Teil 2: Berücksichtigung äußerer Objektgegebenheiten Lage des Objektes Art der Einrichtung und Ausstattung Gebäudetechnik Sondernutzungen Nebeneinrichtungen und -nutzer Gefährdungen aus der Nachbarschaft Gefährdungen durch Instandsetzungsarbeiten Gefährdungen durch mangelhafte Wartung und Pflege

12 (C) 2005 Dipl.-Betriebswirt Werner Völksen Schritt 1: Gefährdungsanalyse Teil 2: Berücksichtigung äußerer Objektgegebenheiten Eine Besonderheit bei Kunst und Kulturgut: Objekt-ID Notwendig: Zeitnahe und präzise Aktualisierung Inhalte: - Zustand (geprüft) - Größe und Gewicht - Material - Fotodokument - Eigentumsnachweis

13 (C) 2005 Dipl.-Betriebswirt Werner Völksen Teil 2: Berücksichtigung äußerer Objektgegebenheiten Transportmöglichkeiten Lagerungsort (Standortkontrolle) Lagerungsbedingungen Eigenarten und Gefährdungen

14 (C) 2005 Dipl.-Betriebswirt Werner Völksen Phase 2: Erarbeitung, Erprobung und Fortschreibung der Notfallpläne Zeitsektoren V O R dem Schaden V O R dem Schaden WÄHREND des Schadens WÄHREND des Schadens N A C H dem Schaden N A C H dem Schaden Festlegen: Wer macht was?

15 (C) 2005 Dipl.-Betriebswirt Werner Völksen V O R dem Schaden V O R dem Schaden Alarmtafel erstellen Vorhalten von Hilfsmitteln Lagerkapazitäten Transportkapazitäten Gefriertrocknung Prioritäten bei der Rettung Chef vom Dienst-Kalender Verfügbares Personal Sicherheits-Controling und Planfortschreibung OK des Versicherers

16 (C) 2005 Dipl.-Betriebswirt Werner Völksen WÄHREND des Schadens WÄHREND des Schadens Notfallstab einberufen Erstmaßnahmen zur Schadenbekämpfung (Prioritäten für die Rettung festlegen) Evakuierung Dokumentation der Evakuierung Probenentnahme durch Fachrestauratoren zur Schadstoffanalyse Kontaktaufnahme mit dem Versicherer

17 (C) 2005 Dipl.-Betriebswirt Werner Völksen N A C H dem Schaden N A C H dem Schaden Objektsicherung Abstimmung mit dem Versicherer Einleitung von Rettungs-, Sicherungs- und Restaurierungsmaßnahmen Maßnahmen für die Fortführung des Betriebes

18 (C) 2005 Dipl.-Betriebswirt Werner Völksen Organisatorische Vorplanungen sind erforderlich, um im Ernstfall kein Chaos entstehen zu lassen. Es reicht nicht aus, die Planung zu erstellen und dann im Schrank verstauben zu lassen. Die laufende Aktualisierung sollte in eine Hand gegeben werden. Besonders geeignet ist dazu ein gut ausgebildeter Brandschutzbeauftragter, der als Schnittstelle die Kontakte, Informationen und Maßnahmen zusammenführt und laufend pflegt. (Werner Völksen, 2005) Organisatorische Vorplanungen sind erforderlich, um im Ernstfall kein Chaos entstehen zu lassen. Es reicht nicht aus, die Planung zu erstellen und dann im Schrank verstauben zu lassen. Die laufende Aktualisierung sollte in eine Hand gegeben werden. Besonders geeignet ist dazu ein gut ausgebildeter Brandschutzbeauftragter, der als Schnittstelle die Kontakte, Informationen und Maßnahmen zusammenführt und laufend pflegt. (Werner Völksen, 2005)


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