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18.05.2014 Christian Reuter | | Stand: März 2013.

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Präsentation zum Thema: "18.05.2014 Christian Reuter | | Stand: März 2013."—  Präsentation transkript:

1 18.05.2014 Christian Reuter | reuter@trier.ihk.de | www.ihk-trier.de Stand: März 2013

2 18.05.2014 Christian Reuter | reuter@trier.ihk.de | www.ihk-trier.de Agenda Ausgangslage Eckwerte Ausbildungsinhalte Zwischenprüfung Abschlussprüfung

3 18.05.2014 Christian Reuter | reuter@trier.ihk.de | www.ihk-trier.de Ausgangssituation Die Verordnung Weinküfer stammt aus dem Jahr 1982 Neben Wein wurden weitere Weinerzeugnisse wie z.B. Schaumwein, Glühwein oder sonstige Weinmischgetränke kaum oder gar nicht berücksichtigt. Moderne Verfahren sollen durch offene Formulierungen besser berücksichtigt werden.

4 18.05.2014 Christian Reuter | reuter@trier.ihk.de | www.ihk-trier.de Ausbildungsverhältnisse Weinküfer/Weinküferin zum 31.12.* Margareta Pfeifer, AB 4.3 JahrinsgesamtMännerFrauen 199312611412 199513211715 199921919524 200823120130 200920718027 201018615630 * Datenbank Auszubildende des BIBB auf Basis der Daten der Berufsbildungsstatistik der statistischen Ämter des Bundes und der Länder (Erhebung zum 31. Dezember)

5 18.05.2014 Christian Reuter | reuter@trier.ihk.de | www.ihk-trier.de Neu abgeschlossene Ausbildungsverhältnisse zum 30.09. 2008: 90 davon 12 weiblich 2009: 75 davon 9 weiblich 2010: 63 davon 12 weiblich

6 18.05.2014 Christian Reuter | reuter@trier.ihk.de | www.ihk-trier.de Erarbeitungsphase 30.03.2012Antragsgespräch im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) 26.04.2012Bund-Länder-Koordinierungsausschuss 07.05.2012Weisung erfolgt vom BMWi an BIBB 11.07.2012Konstituierende Sitzung Ende Nov. 2012 SV-Arbeiten möglichst bis Ende November beenden Mitte Jan. 2013 Erste Gemeinsame Sitzung der Sachverständigen des Bundes und der Länder zur Abstimmung von Ausbildungsrahmenplan und dem schulischen Rahmenlehrplan im BMBF in Bonn Mitte Februar 13 Stellungnahme der Spitzenorganisationen (DGB und KWB) Ende Februar 13Endgültige Annahme durch Bund-Länder-KOA und Stellungnahme durch BIBB Hauptausschuss März bis Mai 13 Veröffentlichungsverfahren Mai 2013Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt 1. August 2013Inkrafttreten der neuen Verordnung zum Weintechnologen

7 18.05.2014 Christian Reuter | reuter@trier.ihk.de | www.ihk-trier.de M. Pfeifer, AB 4.3.1 Die Eckwerte für Weinküfer/Weinküferin 1.Berufsbezeichnung: Weinküfer/Weinküferin Regelung nach BBIG und nach § 25 HwO Zuordnung zu Anlage B, Abschnitt 1 (Zulassungsfreie Handwerke), Nr. 30 Weinküfer/Weinküferin 2.Ausbildungsdauer:3 Jahre 3.Struktur und Aufbau: Monoberuf ( zur Differenzierung ggf. -oder- Formulierungen) 4.Zeitliche Gliederung: Zeitrichtwerte mit Gliederung in zwei Abschnitte: vor und nach der Zwischenprüfung 5.Abschlussprüfung/Gesellenprüfung

8 18.05.2014 Christian Reuter | reuter@trier.ihk.de | www.ihk-trier.de Wo werden Weintechnologen eingesetzt Weintechnologen und Weintechnologinnen arbeiten in Winzergenossenschaften, Wein- und Sektkellereien, Weinbaubetrieben und weinwirtschaftlichen Lehr- und Versuchsanstalten. Darüber hinaus sind sie im Wein- und Kellereifachhandel tätig.

9 18.05.2014 Christian Reuter | reuter@trier.ihk.de | www.ihk-trier.de Profil Herstellen von Wein, Sekt, Schaumwein, Perlwein und Weinmischgetränken Vermarkten von Wein und sonstiger betrieblicher Erzeugnisse; Beraten von Kunden Abfüllen, Ausstatten und Verpacken von Weinerzeugnissen Untersuchen von Proben Durchführen sensorischer Prüfungen und Bewerten von Ergebnissen Handhaben und Instandhalten von Maschinen, Geräten sowie Betriebseinrichtungen Planen und Dokumentieren von Arbeiten, Festlegen von Arbeitsschritten sowie Kontrollieren und Bewerten von Arbeitsergebnissen Durchführen von Arbeiten selbständig oder im Team auf der Grundlage von Arbeitsaufträgen unter Beachtung des Umweltschutzes, der Wirtschaftlichkeit, der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes Anwenden von Kommunikations- und Informationstechniken

10 18.05.2014 Christian Reuter | reuter@trier.ihk.de | www.ihk-trier.de Behandeln, Ausbauen, Überwachen Ausbildungsschwerpunkte sind nicht verordnet. Durch offene Formulierung (z.B. Erzeugnisse) können firmenspezifische Prozesse berücksichtigt werden. Betriebliche Strukturen Zur Anpassung an betriebliche Strukturen werden offene Formulierungen verwendet. Grobstruktur: Annehmen, Vorbereiten, Verarbeiten, Vergärung Abfüllen, Etikettieren, Verpacken Vorstellen, Bewerten, Vermarkten …von Erzeugnissen … von Trauben, Maische oder Most Schaumwein/Sekt WeinWeinmischgetränke …von Erzeugnissen

11 18.05.2014 Christian Reuter | reuter@trier.ihk.de | www.ihk-trier.de Inhalte Abschnitt A Annehmen von Trauben, Maische, Most und Wein, Verarbeiten von Trauben, Maische und Most, Steuern der alkoholischen Gärung, Behandeln und Ausbauen von Jungwein und Wein unter Anwendung oenologischer Verfahren, Durchführen von Analysen und sensorischen Bewertungen, Abfüllen von Erzeugnissen, Lagern von Erzeugnissen, Verpackungsmaterialien, Behandlungs- und Betriebsstoffen, Vorstellen und Vermarkten von Erzeugnissen, Informations- und Kommunikationstechniken anwenden, Kellerbuchführung, Durchführen von Hygienemaßnahmen.

12 18.05.2014 Christian Reuter | reuter@trier.ihk.de | www.ihk-trier.de Integrative Inhalte Abschnitt B Integrative Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten: Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht, Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes, Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit, Umweltschutz, Planen und Vorbereiten von Arbeitsabläufen, Arbeiten im Team, Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen

13 18.05.2014 Christian Reuter | reuter@trier.ihk.de | www.ihk-trier.de Zwischenprüfung Die Zwischenprüfung soll zum Anfang des zweiten Ausbildungsjahres stattfinden. Die Zwischenprüfung findet in den Prüfungsbereichen Analyse und Behandlung sowie rechtliche Grundlagen und Verfahren statt. Analyse und Behandlung 120 Minuten (praktisch) Rechtliche Grundlagen und Verfahren 90 Minuten (schriftlich) a)Proben ziehen b)Analytische Untersuchung durchführen c)Filtration vorbereiten d)Behandlungsstoffe bereitstellen e)Erzeugnisse sensorisch prüfen und beschreiben Im Rahmen der Arbeitsprobe ist ein situatives Fachgespräch von höchstens 20 Minuten durchzuführen a)Rechtliche Grundlagen anwenden b)Trauben, Maische und Most verarbeiten c)Mengen ermitteln und berufsbezogene Berechnungen durchführen d)Gärprozesse einleiten e)Qualitätsstufen zuordnen f)Vorschriften der Lebensmittelhygiene be- achten

14 18.05.2014 Christian Reuter | reuter@trier.ihk.de | www.ihk-trier.de Abschlussprüfung Herstellen eines Weinproduktes Verkostung und Vermarktung KellerwirtschaftWirtschafts- und Sozialkunde Arbeitsaufgabe 180 Minuten mit Fachgespräch von höchstens 20 Minuten Arbeitsprobe 45 Minuten mit Gesprächssimulation von höchstens 20 Minuten Schriftlich 150 Minuten Schriftlich 60 Minuten a)Erzeugnisse behandeln und oenologische Verfahren durchführen b)Süßreservemengen ermitteln und analytische Verfahren anwenden c)Sterilabfüllungen vorbereiten d)Erzeugnisse aus Trauben nach gesetzlichen Vorschriften ausstatten a)Wein sensorisch prüfen und beschreiben b)Kunden beraten und Erzeugnisse präsentieren a)Arbeitsabläufe planen b)Trauben, Maische und Most verarbeiten c)Wein ausbauen d)Klärverfahren anwenden e)Erzeugnisse abfüllen f)Erzeugnisse lagern und verpacken g)Verkostungen vorbereiten h)nach Wahl des Prüflings: h)a) Wein zu Schaum- und Perlwein verarbeiten h)b) ein sonstiges Weinerzeugnis verarbeiten a)allgemeine wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge der Berufs- und Arbeitswelt darstellen und beurteilen 30% 10%

15 18.05.2014 Christian Reuter | reuter@trier.ihk.de | www.ihk-trier.de Bestehensregelung 1.im Gesamtergebnis mit mindestens ausreichend 2.in mindestens drei Prüfungsbereichen mit mindestens ausreichend 3.in keinem Prüfungsbereich mit ungenügend

16 18.05.2014 Christian Reuter | reuter@trier.ihk.de | www.ihk-trier.de Die neue Verordnung zum Weintechnologe und zur Weintechnologin tritt am 1. August 2013 in Kraft.

17 18.05.2014 Christian Reuter | reuter@trier.ihk.de | www.ihk-trier.de Vielen Dank!


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