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Rhythmische Studie für Streichquartett von Hermann Gottschewski (komponiert 2001) Version für Disklavier Erarbeitet und präsentiert an der Musikhochschule.

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Präsentation zum Thema: "Rhythmische Studie für Streichquartett von Hermann Gottschewski (komponiert 2001) Version für Disklavier Erarbeitet und präsentiert an der Musikhochschule."—  Präsentation transkript:

1 Rhythmische Studie für Streichquartett von Hermann Gottschewski (komponiert 2001) Version für Disklavier Erarbeitet und präsentiert an der Musikhochschule Freiburg 2009

2 Beispiel für regelmäßige duale Metrik: Beethoven, Ode An die Freude

3 Ternäre Metrik im 2. Satz von Beethovens Klaviersonate op. 111 (9/16-Takte mit 32stel-Triolen; die Takte selbst sind dual organisiert)

4 Beispiel für eine metrische Struktur mit zwei verschiedenen Werten pro Ebene. Die Longa einer Ebene teilt sich beim Übergang zur nächsten Ebene in Longa und Brevis, während die Brevis zur Longa wird. Damit sich hierbei in allen Ebenen gleiche rhythmische Verhältnisse ergeben, müssen sich Longa und Brevis zueinander im Verhältnis des goldenen Schnittes (einer irrationalen Zahl mit dem Wert ca. 1,618) verhalten.

5 Beispiel für eine metrische Struktur mit drei verschiedenen Werten pro Ebene. Die Longa teilt sich jeweils in Longa und Brevis, während die Brevis zur Media und die Media zur Longa wird. Diese Struktur habe ich in meinem Stück verwendet. Das Verhältnis von Longa zu Media und von Media zu Brevis ist jeweils etwa 1,466 : 1, das Verhältnis von Longa zu Brevis ist 2,148 : 1.

6 Beginn des Stückes Mangels traditioneller Zeichen wurde hier die Notenkopfgröße proportional zur Tondauer gezeichnet. Da jede Stimme nur drei verschiedene Dauern hat, sind sie so hinreichend unterscheidbar. Die Tondauern kann man auch an den Taktstrichen ablesen. Es gibt Vierer-, Zweier- und Dreiertakte. Der erste und vierte Taktteil ist immer eine Longa, der zweite eine Brevis und der dritte eine Media. Die oberen Stimmen haben mehr Taktstriche als die unteren.

7 Fortsetzung: Das Sopran-Motiv wird im Alt und Tenor jeweils in rhythmischer Vergrößerung imitiert. Das Tempoverhältnis zwischen den Imitationen ist stets 1,466 : 1.

8 Am Schluss des ersten Teiles erscheint dasselbe Motiv noch einmal vergrößert im Bass. Der erste Zwischenteil enthält einen strengen Vergrößerungskanon zwischen Sopran, Alt, Tenor und Bass

9 Der zweite Zwischenteil enthält ebenfalls einen strengen Vergrößerungskanon zwischen den vier Stimmen. Insgesamt ist dieser Teil gegenüber dem ersten Zwischenteil durch Vermehrung der Töne um den Faktor 1,466 verlängert. Nach Abschluss des Kanons beginnt die Reprise.

10 Der formale Ablauf der Reprise entspricht demjenigen des ersten Teiles genau, lediglich der harmonische Ablauf ist verändert. Das 2 Minuten kurze Stück schließt mit einem Schlussakkord, der formal gesehen nicht zur Reprise gehört und deshalb hinter dem Wiederholungszeichen steht.

11 Die Gesamtform im Überblick

12 Die Arbeit mit dem Disklavier Vorteile: Vertrauter, lebendiger Klang Nähe zum Instrument Exakte (mathematische) Realisierung der rhythmischen Struktur Wechsel zwischen synthetischer und analytischer Arbeit möglich Aufführung mit realem Instrument in realem Raum Probleme: Wie ein Pianist hat auch der Automat technische Probleme Polyphonie schwieriger durchhörbar als im Streichquartett Enge Stimmführung macht Kompromisse beim Legato erforderlich, die mit dem Pedal kaschiert werden müssen Die feine Regulierung der Klaviermechanik zur perfekten Klang- gestaltung ist nur in Grenzen reproduzierbar

13 Rhythmische Studie für Streichquartett von Hermann Gottschewski (komponiert 2001) Version für Disklavier Erarbeitet und präsentiert an der Musikhochschule Freiburg 2009 Informationen und Material im Internet: Kontakt:


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