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1 I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Das Netzwerk IQ wird gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Bundesagentur für Arbeit. JOBBEN WÄHREND DES STUDIUMS – AUCH OHNE DEUTSCHEN PASS Arbeit und Leben Berlin e.V

2 I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Wer sind wir? 2 Einrichtung für politische Bildung Beratungsstelle für Migrantinnen und Migranten Teilprojekt Vielfalt und Qualifikation für Brandenburg innerhalb des IQ Netzwerkes Brandenburg Mehr unter:

3 I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Vorstellungsrunde 3 Name Herkunftsland Studiengang Bereits während des Studiums gearbeitet? Konkrete Fragen?

4 I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Herkunftsländer Für internationale Studierende aus verschiedenen Herkunftsländern gelten auch unterschiedliche rechtliche Bestimmungen. EU- & EWR-Staaten sowie die Schweiz Arbeiten ohne besondere Genehmigung – Arbeitnehmerfreizügigkeit. Gleiche Bestimmungen wie bei Studierenden mit deutschem Pass. Ausnahme, wenn Einschränkungen der Arbeitnehmerfreizügigkeit (Kroatien). 4

5 I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Sonderregelungen bei Einschränkungen der Arbeitnehmerfreizügigkeit (Kroatien) Aufenthaltsrechtlich: anderen EU-Bürger/innen gleichgestellt = keine Aufenthaltserlaubnis benötigt. Sie können neben dem Studium arbeiten, jedoch gilt, wie bei Staatsbürger/innen aus Drittstaaten, die 120-Tage-Regel. Mehr als 120 ganze oder 240 halbe Tage im Jahr: Arbeitserlaubnis-EU (inkl. freiwilliger Praktika). Zu beantragen bei der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit. Selbstständigkeit ist jetzt schon möglich. 5

6 I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Arbeiten in Deutschland – Was muss ich beachten? Bürger/innen aus Drittstaaten: Aufenthaltsrecht Alle Personen, die in Deutschland arbeiten: Arbeitsrecht Sozialversicherungen Steuern usw.

7 I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) I.Aufenthaltsrecht (für Studierende aus Drittstaaten) 7

8 I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Bestimmungen für Studierende aus Drittstaaten Aufenthaltserlaubnis nach § 16 Absatz 1 AufenthG: Der Aufenthaltszweck ist das Studium. Aufenthaltszweck darf durch Nebentätigkeit nicht gefährdet werden. 8

9 I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) 120-Tage-Regelung Ohne Genehmigung der Ausländerbehörde dürfen Sie 120 ganze oder 240 halbe Tage im Jahr arbeiten. (- Rechtsgrundlage: § 16 Absatz 3 AufenthG -) Ganze Tage: Wenn mehr als die Hälfte der üblichen Arbeitszeit (in der Regel 8 Stunden) gearbeitet wird, d.h. auch 6-Stunden-Tage gelten als volle Arbeitstage. Halbe Tage: Wenn bis zur Hälfte der üblichen Arbeitszeit (in der Regel 4 Stunden) gearbeitet wird, d.h. auch 3-Stunden-Tage gelten als halbe Arbeitstage. Pausen zählen nicht zur Arbeitszeit. Kombinationen aus ganzen Tagen und halben Tagen sind möglich. 9

10 I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) 120-Tage-Kalender Es ist hilfreich sich die geleisteten Arbeitsstunden aufzuschreiben. Die Ausländerbehörde könnte Sie danach fragen. 10

11 I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Mehr als 120 ganze (240 halbe) Tage arbeiten? Genehmigung der Ausländerbehörde nötig. Konkretes Arbeitsangebot muss vorliegen. Die Ausländerbehörde wiederum muss eine Genehmigung der Bundesagentur für Arbeit einholen (Vorrangprüfung). Auch wenn die Bundesagentur für Arbeit zustimmt, kann die Ausländerbehörde noch die Erlaubnis verweigern, falls sie durch die Arbeit den Erfolg Ihres Studiums gefährdet sieht. 11

12 I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Studentische Nebentätigkeiten – ohne zeitliche Begrenzungen Studentische Nebentätigkeiten an Hochschulen und anderen wissenschaftlichen Einrichtungen sind ohne zeitliche Begrenzung möglich. Gilt auch für hochschulbezogene Tätigkeiten in hochschulnahen Organisationen, wie zum Beispiel dem AStA. Keine Genehmigung, aber die Ausländerbehörde muss informiert werden. 12

13 I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Praktika Unterschied: freiwilliges oder Pflichtpraktikum. Für Pflichtpraktika (in der Studien- bzw. Prüfungsordnung eines Studiengangs vorgeschrieben): Keine Genehmigung (auch wenn es bezahlt wird). Keine zeitliche Begrenzung. Die 120 Tage bleiben unberührt. 13

14 I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Freiwilliges Praktikum Zählt wie ein normales Beschäftigungsverhältnis (egal ob bezahlt oder unbezahlt). Ohne Genehmigung der Ausländerbehörde: nicht mehr als 120 volle oder 240 halbe Tage im Jahr arbeiten. Die Arbeitstage in einem Nebenjob werden von den 120 vollen oder 240 halben Tagen abgezogen. Kombinationen sind möglich, z.B. 3 Monate Vollzeitpraktikum (60 Tage) und 6 Monate Nebenjob in Teilzeit (60 Tage). 14

15 I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Hospitation …sich als Gast an einer wissenschaftlichen, pädagogischen, kulturellen, politischen o.ä. Einrichtung aufhalten, um die innere Struktur derselben, ihre Arbeitsabläufe und fachlichen Probleme kennenzulernen und berufsspezifische Erfahrung zu gewinnen. Beispiele: bei einer Unterrichtsstunde, beim Rundfunk Gilt nicht als Beschäftigungsverhältnis -> Keine Genehmigung der Ausländerbehörde, 120-Tage-Regelung wird nicht berührt. Manchmal unklar: Hospitation oder freiwilliges Praktikum? -> Im Zweifel Ausländerbehörde fragen. 15

16 I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Selbstständigkeit Genehmigung der Ausländerbehörde nötig. Gesetzeslage nicht eindeutig - § 21 Absatz 6 Aufenthaltsgesetz vs. § 16 Abs. 3 Aufenthaltsgesetz. Antwort des Bundesministerium des Innern: Selbstständige Tätigkeiten während des Studiums können gem. § 21 Abs. 6 AufenthG erlaubt werden. Die Selbstständigkeit darf den Abschluss des Studiums nicht gefährden. Leitfaden: Hochschulabsolvent/innen 16

17 I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) II. Allgemeine Informationen 17

18 I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Wo finde ich einen Studentenjob/ Praktika? Aushänge (Schwarzes Brett, Schaufenster) Im Internet: Auf der Internetseite Ihrer Hochschulen. Praktika z.B. unter Gut ist, wenn der Job zum Studienfach passt. Das hilft auch bei der späteren Arbeitssuche. 18

19 I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Arbeitsvertrag Ein schriftlicher Arbeitsvertrag ist in Deutschland, auch bei Nebenjobs, üblich, aber keine Pflicht. Mündliche Zusagen gelten auch als Vertrag, sind aber schwer zu belegen (Aussage gegen Aussage). Wer länger als einen Monat beschäftigt ist, hat Anspruch auf einen schriftlichen Arbeitsvertrag. 19

20 I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Was steht in einem Arbeitsvertrag? Name und Anschrift beider Vertragsparteien (Arbeitgeber und Student/in) Arbeitsort Beginn und ggf. Ende der Beschäftigung (befristeter/unbefristeter Vertrag) Eventuell Dauer der Probezeit (max. 6 Monate) Kündigungsfristen Kurze Tätigkeitsbeschreibung Arbeitszeit Höhe des Gehalts und wann es gezahlt wird Urlaubsregelung 20

21 I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Lohn/ Steuern/ Sozialversicherungen Entlohnung: Brutto und Netto Brutto: Gehalt ohne Abgaben (Steuern, Sozialversicherungen) Netto: Gehalt nach Abzügen (Steuern, Sozialversicherungen) Als Arbeitnehmer/in erhalten Sie den Nettolohn. Die verschiedenen Beschäftigungsverhältnisse unterscheiden sich in erster Linie in der Art der Besteuerung und im Umgang mit den Sozialabgaben. Details unter: oder 21

22 I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Sozialversicherungen Krankenversicherung, Pflegeversicherung und Arbeitslosenversicherung müssen bei der Beschäftigung von Studierenden nicht gezahlt werden. => Weniger Abzüge vom Bruttolohn In der gesetzlichen Rentenversicherung besteht Versicherungspflicht. Die Krankenversicherung ist für alle Studierende verpflichtend. Familienversicherung oder günstigere Versicherungsbeiträge für Studierende. Wenn Sie mehr als 20 Stunden Pro Woche arbeiten, verlieren Sie den Studierendenstatus in der Krankenversicherung. (Sie gelten dann als Arbeitnehmer/in.) 22

23 I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Lohnsteuer Einkommensabhängig Elektronische Lohnsteuerkarte Verschiedene Lohnsteuerklassen Steuerfreibetrag: Werbekostenpauschale: Hilfe bei der Steuererklärung: Steuerberater/innen (kostenpflichtig) 23

24 I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Beschäftigungsformen I Reguläre studentische Beschäftigung Nicht nur auf ein paar Wochen begrenzt Mehr als 450 / Monat Weniger als 20 Std./ Woche Steuerpflichtig Rentenversicherungspflicht Kurzfristige Beschäftigung Weniger als 50 Tage/ Jahr bei einem Arbeitgeber oder auf zwei Monate begrenzt (Keine Lohnobergrenze) Steuerpflichtig, eventuell pauschal Sozialversicherungsfrei 24

25 I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Beschäftigungsformen II Mini-Job (geringfügig beschäftigt) Bis zu 450 brutto/ Monat Arbeitszeit irrelevant Befreiung von der Lohnsteuer Rentenversicherung: geringer Beitrag oder Befreiung Midi-Job Mehr als 450 und weniger als 850 brutto/ Monat Lohnsteuerpflichtig Rentenversicherungspflicht 25

26 I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Schwarzarbeit Vorsicht vor Schwarzarbeit! Schwarzarbeit bedeutet, dass die Arbeit nicht angemeldet wird, und keine Steuern und Sozialversicherungsbeiträge gezahlt werden. Indiz: Nur mündliche Absprachen und Barauszahlung ohne Belege. Mögliche Konsequenzen, wenn bewusst schwarz gearbeitet wird: Bußgeld und bei Studierenden aus Drittstaaten: Verlust des Aufenthaltstitels. 26

27 I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Selbstständige Tätigkeit Wann bin ich selbstständig? Ich schreibe eine Rechnung. Honorarvertrag oder Werkvertrag Freie Mitarbeit Was brauche ich? Freiberufliche Tätigkeit: Steuernummer vom Finanzamt Gewerbliche Tätigkeit: Anmeldung beim Gewerbeamt Alle Selbstständigen müssen eine Einkommenssteuererklärung abgeben, sonst schätzt das Finanzamt die zu zahlenden Steuern. Hilfe bei Beratungsstellen für Existenzgründer (Gründungsservices). 27

28 I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) 28 Weitere nützliche Links: https://www.study-in.de/de/leben/job-geld https://www.daad.de/deutschland/in-deutschland/arbeit/de/ studierende.de/fragen_zur_vorbereitung/finanzierung/jobben/

29 I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) 29 Beratung & Unterstützung: Career Services: Unterstützung bei der Karriereplanung und den Berufseinstieg mit Beratung und Veranstaltungen Auf der Internetseite deiner Hochschule Hochschulteam der Arbeitsagenturen: Informationen zum Arbeitsmarkt und Berufseinstieg mit Beratung und Veranstaltungen Gründungsservices: Qualifizierungen, Beratungen und Coachings für Gründungsinteressierte 455.de Campus Offices: Arbeits- und Sozialrechtliche Anfangsberatung

30 I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Fragen? 30


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