Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Übereinstimmungen und Unverträglichkeiten Zwischen Partizipation und Diskriminerung – Migration und Integration in nationaler und internationaler Perspektive.

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "Übereinstimmungen und Unverträglichkeiten Zwischen Partizipation und Diskriminerung – Migration und Integration in nationaler und internationaler Perspektive."—  Präsentation transkript:

1 Übereinstimmungen und Unverträglichkeiten Zwischen Partizipation und Diskriminerung – Migration und Integration in nationaler und internationaler Perspektive – V. Kaufmann - WS 13/14 M. Hoydem, C. Redmer, K. Schmid, S. Stirm, T. Valenta

2 (Video zur Einstimmung)

3 Einführung EU-Richtlinien Einführung AGG Übereinstimmungen und Unverträglichkeiten Praktische Umsetzung Diskussion

4 lat. discriminatio = Scheidung, Absonderung Positive Diskrimierung Negative Diskrimierung

5 Magna Carta 1215 Bill of Rights (UK) 1689 US- Verfassung Europäische Menschenrechtskonvention

6 Der Genuß der in dieser Konvention anerkannten Rechte und Freiheiten ist ohne Diskriminierung insbesondere wegen des Geschlechts, der Rasse, der Hautfarbe, der Sprache, der Religion, der politischen oder sonstigen Anschauung, der nationalen oder sozialen Herkunft, der Zugehörigkeit zu einer nationalen Minderheit, des Vermögens, der Geburt oder eines sonstigen Status zu gewährleisten.

7 Magna Carta 1215 Bill of Rights (UK) 1689 US- Verfassung Europäische Menschenrechtskonvention 2000/09 Charta der Grundrechte der Europäischen Union

8 Diskriminierungen insbesondere wegen des Geschlechts, der Rasse, der Hautfarbe, der ethnischen oder sozialen Herkunft, der genetischen Merkmale, der Sprache, der Religion oder der Weltanschauung, der politischen oder sonstigen Anschauung, der Zugehörigkeit zu einer nationalen Minderheit, des Vermögens, der Geburt, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Ausrichtung sind verboten.

9 Magna Carta 1215 Bill of Rights (UK) 1689 US- Verfassung Europäische Menschenrechtskonvention 2000/09 Charta der Grundrechte der Europäischen Union 1997 Amsterdamer Vertrag

10 Unbeschadet der sonstigen Bestimmungen dieses Vertrags kann der Rat im Rahmen der durch den Vertrag auf die Gemeinschaft übertragenen Zuständigkeiten auf Vorschlag der Kommission und nach Anhörung des Europäischen Parlaments einstimmig geeignete Vorkehrungen treffen, um Diskriminierungen aus Gründen des Geschlechts, der Rasse, der ethnischen Herkunft, der Religion oder der Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Ausrichtung zu bekämpfen.

11 2000/43: Gleichbehandlungsgrundsatz ohne Unterschied der Rasse oder der ethnischen Herkunft 2000/78: Verwirklichung der Gleichbehandlung in Beschäftigung und Beruf 2002/73: Gleichbehandlung von Männern und Frauen hinsichtlich des Zugangs zur Beschäftigung, zur Berufsbildung und zum beruflichen Aufstieg sowie in Bezug auf die Arbeitsbedingungen 2004/113: Gleichbehandlung von Männern und Frauen beim Zugang zu und bei der Versorgung mit Gütern und Dienstleistungen

12 Umsetzung Die Mitgliedstaaten erlassen die erforderlichen Rechts- und Verwaltungsvorschriften, um dieser Richtlinie bis zum 19. Juli 2003 nachzukommen […].

13 Beschlossen im August 2006 Auf Druck der Europäischen Union geschehen Setzt sich aus 7 Abschnitten zusammen

14 Merkmale von Benachteiligung Rasse Ethnische Herkunft Geschlecht Religion und Weltanschauung Behinderung Alter Sexuelle Identität

15 Anwendungsbereich Auswahlkriterien und Einstellungsbedingungen Beschäftigungs- und Arbeitsbedingungen Berufsberatung und Berufsausbildung Gewerkschaften Sozialschutz Soziale Vergünstigungen Bildung Dienstleistungen

16 Begriffsbestimmungen Unmittelbare Benachteiligung Mittelbare Benachteiligung Belästigung/sexuelle Belästigung Anweisung zur Diskriminierung

17 4 Unterabschnitte: 1.) Verbot der Benachteiligung 2.) Organisationspflichten des Arbeitgebers 3.) Rechte der Beschäftigten 4.) Ergänzende Vorschriften

18 Abschnitt 3: Schutz vor Benachteiligung im Zivilrechtsverkehr Abschnitt 4: Rechtsschutz Abschnitt 5: Sonderregelungen für öffentlich- rechtliche Dienstverhältnisse Abschnitt 6: Antidiskriminierungsstelle Abschnitt 7: Schlussvorschriften

19 Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz KÄPPEL, Martin/WOLF, Kristina: AGG-Das neue Gleichberechtigungsgesetz. Für Entscheider in Unternehmen und Personalstellen des öffentlichen Dienstes. Regensburg u.a diskriminierung.php?lang=de, besucht am diskriminierung.php?lang=de

20 Fall: Mit 60 zum alten Eisen? EU-Richtlinien = deutsches Recht? Quelle: Online http://www.duden.de/_media_/full/F/Flugzeug jpg

21 Kündigungsschutz Zugang zu Wohnraum Frist zur Geltendmachung von Ansprüchen Rolle von Verbänden Viktimisierung (u.a.) Unverträglichkeiten/Defizite

22 Kündigungsschutz Bildquelle: Online http://www.jobmensa.de/images/faq/original_kuendigungsschutz.jpg

23 Ethnische Diskriminierung bei der Wohnungssuche Ein afrikanisches Paar wollte eine Wohnung in Aachen besichtigen und wurde von der Hausmeisterin mit den Worten abgewiesen, die Wohnung werde nicht an "Neger...äh, Schwarzafrikaner oder Türken" vermietet. Mit dieser Äußerung und der Verweigerung der Besichtigung habe die Hausmeisterin laut Urteil des Gerichtes die Menschenwürde und damit das allgemeine Persönlichkeitsrecht der Mietinteressenten verletzt. Das Oberlandesgericht Köln sprach dem Paar einen Schadensersatz zu. (OLG Köln, Urteil vom U 51/09) Quelle: Online http://www.bug-ev.org/themen/recht/agg-urteile/ethnische-diskriminierung.html Hier greift das AGG, doch bleiben aus europarechtlicher Perspektive Lücken.

24 Bildquelle: Online http://t1.ftcdn.net/jpg/00/35/21/58/400_F_ _dyf869g4jq4UjJdiQTm32JA8HGbUkzSD.jpg

25 Beispielsweise der darf die Betroffenen im Verfahren nur begrenzt unterstützen. Bildquelle: Online http://www.antidiskriminierung.org/files/PM_advd_Publikation_ pdf

26 Meint die ungerechtfertigte Benachteiligung von Menschen, die Klage dagegen erhoben haben, wenn diese tatsächlich als Diskriminierung anerkannt wurde. nur im Bereich Beschäftigung und Beruf Bildquelle: Besucht am http://www.opferforschung.de/logo.gif

27

28 Als das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz vor fünf Jahren erlassen wurde, waren die Hoffnungen derer, die sich in der Beratung oder in politischen Strukturen mit Antidiskriminierungsrecht beschäftigt haben sehr groß. Sehr groß war auch die Hoffnung von vielen Menschen, die Diskriminierungserfahrung machen. Diese Hoffnungen wurden in den ersten Jahren sehr stark zurückgeschraubt und haben sich meines Erachtens mittlerweile auf einem realistischen Level eingepegelt. Wir können mit diesem Gesetz arbeiten. Auf der symbolischen Ebene des öffentlichen Diskurses wird professionell über Diskriminierung als gesellschaftliche Realität gesprochen. Auf der rechtlichen Ebene wird geschaut, wie wir mit diesem Instrument arbeiten können und wo es weiterentwickelt werden muss. Das ist eine positive Entwicklung, denn am Anfang dominierte eine sehr unsachliche Diskussion gegen das Gesetz und damit auch über das Thema Diskriminierung. Ich ziehe also insgesamt ein positives Resümee. ( DORIS LIEBSCHER Anitdiskriminierungsbüro Sachsen) Quelle: Online http://www.antidiskriminierung.org/files/advd%20Gespr%C3%A4ch%205%20Jahre%20AGG.pdf

29 Interessant AGG-Hopping

30


Herunterladen ppt "Übereinstimmungen und Unverträglichkeiten Zwischen Partizipation und Diskriminerung – Migration und Integration in nationaler und internationaler Perspektive."

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen