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DEMOKRATISCHE REPUBLIK KONGO. GEOGRAPHISCHE GRUNDLAGEN.

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Präsentation zum Thema: "DEMOKRATISCHE REPUBLIK KONGO. GEOGRAPHISCHE GRUNDLAGEN."—  Präsentation transkript:

1 DEMOKRATISCHE REPUBLIK KONGO

2 GEOGRAPHISCHE GRUNDLAGEN

3 ALLGEMEINES Lage: Zentralafrika Fläche (Weltrang: 11): km² Einwohner (Weltrang: 20): Einwohner je km² Hauptstadt: Kinshasa Amtssprache: Französisch Währung: Kongo Franc (FC) 26 Provinzen HDI-Index: 187/187

4 KLIMA Abwechslungsreiches Klima aufgrund der Größe Beiderseits des Äquator -> Äquatorklima (kontinuierlich warm und feucht) Zentralkongo: heftige Regenfälle (ganze Jahr); Temperatur ständig um 26°C Nord- und Südkongo: Regenzeit (8 Monate)/Trockenzeit Höchster Punkt: Schnee möglich

5 TOPOGRAPHIE Längster Fluss: Kongo (4374km) Höchster Berg: Pic Margherita (5119m) Küstenlänge: 40km Nachbarländer: Kongo (Brazzaville), Zentralafrikanische Republik, Sudan, Uganda, Ruanda, Burundi, Tansania, Sambia, Angola

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7 ETHNIEN UND BEVÖLKERUNG; LEBENSBEDINGUNGEN

8 ETHNIEN UND BEVÖLKERUNG Kongolesen 300 Ethnien: 80% Bantu-Gruppen, 18% Sudangruppen, Pygmäen Europäer (meist Belgier) Religion: 50 % Katholiken, 20% Protestanten, 10% Kimbanguisten, 10% Muslime, 10% indigene Religionen Altersstruktur: 0 – 14 Jahre: 46.7% 15 – 64 Jahre: 50,8% 65 Jahre und älter: 2,5% Städtische Bevölkerung: 34% der Gesamtbevölkerung (Stand 2008) Bevölkerungswachstum: 3, 16% (Stand 2010) Lebenserwartung: 54,7 Jahre (Stand 2010) Kindersterblichkeit: 79,36 pro 1000 Lebendgeburten (Stand 2010) Alphabetisierungsrate: 67,2% (Stand 2010)

9 LEBENSBEDINGUNGEN Schlechte Lebensbedingungen Infrastruktur und Wirtschaft durch Krieg zusammengebrochen 4,2% HIV-Infizierte Verunreinigtes Trinkwasser Vergewaltigungen, Folterungen, Morde, Familien durch Kriege auseinandergerissen Studie: 39% (1000 pro Monat) aller Frauen und 24% aller Männer mind. einmal Opfer einer Vergewaltigung; Massenvergewaltigungen Einwohner pro Arzt Menschenrechte werden wenig geachtet, v.a. Kriegsgebiete Gefängnis-Bedingungen: grausame Hinrichtungen, Unterernährung, keine ärztliche Versorgung Kindersoldaten (Schätzung: ) Gezielte Tötung von Zivilisten durch Militär

10 GESCHICHTE 1482: Portugiese Diogo Cão betrat als erster Europäer das Gebiet des Kongo (damals: Königreich des Mani-Kongo) 1489: Franziskanermönche und Handwerker aus Portugal 1500: Christianisierung durch König -> blutiger Widerstand; Übernahme des portugiesischen Regierungsmodell Folgende Jahrhunderte: enormer Sklavenhandel : Berliner Afrikakonferenz -> Kongo Privatbesitz König Leopold II von Belgien Ausbeutung der natürlichen Ressourcen, v.a. Kautschuk 10 Mio. Menschen starben, viele verstümmelt und gefoltert 1908: internationalem Druck -> Kongo wird Belgischen Kolonie Situation blieb dennoch für die Bevölkerung gleich: Politische Parteien waren verboten, nur Stammesunionen erlaubt

11 1960: Unabhängigkeit Kongos (viele Probleme) Erster Kongolesische Premierminister: Patrice Lumumba -> wenig später von Joseph Mobutu und USA eliminiert (Kalter Krieg -> wollte Kongo als strategischen Partner) Ab 1965 Diktatur unter Mobutu (Umbenennung Kongos in Zaire) 1997: Nach 30-jähriger Tyrannei -> Regime wird gestürzt Neuer Präsident: Laurent Kabila (-> ähnlich wie Mobutu) Zweite Rebellion = Gosse afrikanische Krieg 2001: Ermordung Kabilas -> Sohn Joseph Kabila wird Nachfolger Friedensverhandlungen; Frieden dennoch bis heute instabil

12 WIRTSCHAFT Rohstoffe: Kupfer, Kobalt, Coltan, Diamanten, Uran, Gold, etc. BIP je Einwohner (Stand 2009): 160 US-$ Wirtschaftssektoren: – Dienstleistungen: 25 % – Industrie: 17 % – Landwirtschaft: 58 % Industrie: Bergbau, chemische Industrie, Konsumgüterproduktion (Textilien, Schuhe, Zigaretten, Lebensmittel, Getränke), Zement, Diamanten Agrarprodukte: Kaffee, Zucker, Palmöl, Kautschuk, Tee, Chinin, Maiok, Bananen, Edelhölzer

13 Wirtschaftswachstum: 6,4 % (Stand 2006, geschätzt) Inflationsrate: 18,2 % (Stand 2006, geschätzt) Auslandsschulden: 8,4 Milliarden US-$ (Stand 2002, Weltbank) Kredite: Weltbanktochter IDA (International Development Association), Afrikanische Entwicklungsbank (AfDB), Pariser Club: USA (16%), Frankreich (11%), Belgien und Japan (7%) 2010: Schuldenerlass von 82% der Gesamtschulden Importe aus Deutschland: 50,6 Mio. (Stand 2006) Exporte nach Deutschland: 14,3 Mio. (Stand 2006)

14 ARM TROTZ ROHSTOFFREICHTUM Kongo -> eines der rohstoffreichsten Länder der Welt Bis 60er Jahre Förderung des Exports von Bodenschätze Trotz schlechter Arbeitsbedingungen -> relativ akzeptable Umstände Gécamines (größtes Bergbau-Unternehmen) -> Infrastruktur (Schulen, Krankenhäuser, Straßen, Stromversorgung,…) Unter Diktator Mobutu -> Verstaatlichung der Bergbauunternehmen; hörte auf in Mienen zu investieren, steckte Gewinne selbst ein Rohstoffe führen bis heute zu (bewaffneten) Konflikten zwischen Bevölkerungsgruppen, Rebellenführern, Staat, Militär, westlichen Unternehmen und angrenzenden Staaten Coltankrieg: Zur Herstellung von technischen Geräten, wie z.B. Handy, Computer, Digitalkameras, Medizintechnik,… wird Coltan (wird aus Erz gewonnen) benötigt 80% der weltweiten Coltan-Vorkommen sind im Kongo -> Umweltzerstörung, blutiger Krieg

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16 ENTWICKLUNGSHILFE Internationale Entwicklungshilfe: UNICEF, SOS-Kinderdorf, Ärzte-ohne- Grenzen Beispiel UNICEF: Frauen- und Kindervergewaltigungen Spenden- und Bewusstseinskampagnen; fordert Opferschutz Gesetze vom Staat; Bau von City of joy (medizinische und psychologische Betreuung für Opfer) Soldatenkinder internationaler Druck von Friedenstruppen auf Milizenführer Notfallhilfe: Impfkampagnen, schulische Einrichtungen, Trinkwasser, Notunterkünfte, Sanitäranlagen Langfristige Entwicklungshilfe ohne Frieden nicht möglich Hilfe für Straßenkinder und Kinderarbeiter

17 DANKE FÜR EURE AUFMERKSAMKEIT Anna-Lisa und Mirjam


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