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Die neue BIVO Informatikerin EFZ/Informatiker EFZ Info für kant. OdA, Bahnhofbuffet Olten, 13. März 2014.

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1 Die neue BIVO Informatikerin EFZ/Informatiker EFZ Info für kant. OdA, Bahnhofbuffet Olten, 13. März 2014

2 © ICT-Berufsbildung Schweiz Folie 2 Die neue BIVO Informatiker/-in EFZ 1. Umsetzung neue BIVO: die wichtigsten Aktivitäten 2. Lehrbetriebe - was ändert für die Betriebe (Bildungsplan, SIV/Semester) - Support-Betriebe, Generalisten-Betriebe - kann ein Betrieb alle FR ausbilden 3. Berufsfachschulen und üK-Zentren - was ändert - Modulüberarbeitung, weiteres Vorgehen 4. Qualifikationsverfahren - Leistungsbeurteilungen (Erstellung, Validierung) - Ausführungsbestimmungen zum QV 5. Umsetzungsdokumente (Lehrplan BFS, Ausbildungsprogramm üK, Leistungsbeurteilungen, Ausführungsbestimmungen) 6. Comp. Framework: Erstellung, Validierung, Nutzung Leistungsb 7. Diverses, Fragen

3 © ICT-Berufsbildung Schweiz Folie 3 Jubiläum der Informatik-Grundbildung 1994 startete der erste Informatik-Lehrgang Seither ist das Berufsfeld um 50% auf Personen gewachsen Inzwischen sind Informatiker/-in EFZ Rechtzeitig zum runden Geburtstag die neue Bivo in Kraft

4 © ICT-Berufsbildung Schweiz Folie 4 Hauptziele der Revision 2014 Die Hauptziele der Revision bestehen in der Erhaltung und Förderung der Ausbildungsbereitschaft der Lehrbetriebe, Aktualisierung der Ausbildungsinhalte, Harmonisierung der Ausbildung in der ganzen Schweiz, Schärfung der Ausbildung der Fachrichtungen auf das jeweilige Einsatzgebiet, Bereitstellung von Bildungsplänen je Fachrichtung mit einem klaren und für alle gültigen Qualifikationsprofil und Leistungszielen, welche die Ausbildung in allen drei Lernorten transparent festhalten, Schaffung von Grundlagen für die Betriebe für den Einsatz der Lernenden in betrieblicher Praxis,

5 © ICT-Berufsbildung Schweiz Folie 5 Hauptziele Revision 2014 (2) Verbesserung der Lernortkooperation zwischen den drei Lernorten, Optimierung des Qualifikationsverfahrens und Harmonisierung der aktuell sehr unterschiedlichen Umsetzung in den Kantonen Reduktion der Kosten des Qualifikationsverfahrens der Kantone und Erhöhung der Ausbildungseffizienz in den Betrieben

6 © ICT-Berufsbildung Schweiz Folie 6 Hauptunterschiede BiVo 2004 zu BiVo 2014 Schule Überbetriebliche Kurse Bisher: 30 – 64 TageNeu: 35 Tage Qualifikationsverfahren Bisher: jedes Modul = TeilprüfungNeu: jedes Modul Leistungsbeur- teilung= Erfahrungsnote 65% der Lehrzeit im Betrieb

7 © ICT-Berufsbildung Schweiz Folie 7 1. Umsetzung BIVO: die wichtigsten Aktivitäten Fachrichtung auf dem Lehrvertrag festlegen Bestimmen der im Kanton geschulten Fachrichtungen Auswahl der Wahlpflichtmodule für BFS und üK Beratung der Supporter-Firmen Was neu: Informatikpraktiker, Systemtechniker, Betriebsinformatiker Alternative für Repaircentren: Multimedia-Elektroniker Beratung der Generalisten-Firmen Betriebsinformatiker ist sowohl Supporter, Systemtechniker und Programmierer (Generalistische Bildung war eine Schulorganisation) Einsatzmöglichkeiten in allen Bereichen? Betriebsverbund? Schärfung der Fachrichtung: betrieblicher Einsatz gemäss Bildungsplan Wichtig: jeder Betrieb kann jede Fachrichtung ausbilden, wenn die Anforderungen gemäss BIVO erfüllt werden

8 © ICT-Berufsbildung Schweiz Folie 8 2. Änderungen für Lehrbetriebe Bildungsplan ist verbindlich und regelt die Ausbildung in allen drei Lernorten Das Qualifikationsprofil bestimmt das minimale Ausbildungsziel Der Bildungsplan ist Grundlage für die Berufsbildner/-innen betr. Ausbildung/Einsatz in betrieblicher Praxis Und für die Lernenden, sie orientieren sich an den Leistungs- zielen und nehmen dazu in der semesterweisen Standortbestim- mung Bezug Lerndokumentation/Bildungsbericht (Art 14/15 BIVO): Massnahmen sind Pflicht der Berufsbildner/-innen; Nicht-Erreichen der Ziele = Info Vertragsparteien & Massnahm. Die Lernenden stehen im Durchschnitt 3 ¼ Tage dem Betrieb zur Verfügung (65% der Lehrzeit)

9 © ICT-Berufsbildung Schweiz Folie 9 Alle Leistungsziele ein Muss? Müssen alle Leistungsziele des jeweiligen Bildungsplans abgedeckt werden? «im Prinzip ja» Wenn eine Firma eine/-n Informatik-Lehrabgänger/-in anstellt, soll sie sich darauf verlassen können, dass diese/-r das kann, was im Qualifikationsprofil aufgeführt ist. Zu dieser Kompetenz führt die Ausbildung in den drei Lernorten. Ein Muss ist hingegen das Erreichen aller Kompetenzen des Qualifikationsprofils, das gleichzeitig Leitlinie für das QV ist

10 © ICT-Berufsbildung Schweiz Folie 10 Bildungsplan als Lernzielkontrolle Berufliche PraxisLernzielko ntrolle BerufsfachschuleÜberbetriebliche Kurse Informatikerinnen/Informatiker der Fachrichtung Applikationsentwicklung….. Taxonomie Erklärt Geübt Selbstständig A1.1: Nehmen die Bedürfnisse auf und besprechen Lösungsmöglichkeiten, Zielsetzungen und Einschränkungen der Anforderungen mit den Vorgesetzten/Kunden 4 EGK: Auftrag und Pflichtenheft 431 IT-Aufträge selbstständig durchführen 306 IT Kleinprojekt abwickelnIT Kleinprojekt abwickeln A1.2: Bestätigen die Anforderungen mit eigenen Worten (durcharbeiten und Fragen ableiten, auflisten) 4 Englisch 431 IT-Aufträge selbstständig durchführen 306 IT Kleinprojekt abwickelnIT Kleinprojekt abwickeln A1.3: Klären alle Fragen der Fragenliste ab (Fragen zur Lösung, zum Umfeld, zu Abhängigkeiten, Zeitvorstellungen usw.) 3 A1.4: Stellen die Anforderung strukturiert dar (z.B. mit UML) und erstellen das Pflichtenheft und unterteilen es in Anforderungstypen OO implementieren A1.5: Verifizieren die Lösung mit dem Auftraggeber auf Vollständigkeit und Klarheit und holen eine schriftliche Bestätigung ein IT Kleinprojekt abwickelnIT Kleinprojekt abwickeln

11 © ICT-Berufsbildung Schweiz Folie 11 Rechtsgrundlage Art. 14 Lerndokumentation 1 Die lernende Person führt während der Bildung in beruflicher Praxis eine Lerndokumentation, in der sie laufend alle wesentlichen Arbeiten im Zusammenhang mit den zu erwerbenden Handlungskompetenzen festhält. Dabei nimmt sie eine Selbsteinschätzung vor, ob sie die Leistungsziele gemäss Bildungsplan erreicht hat. 2 Die Berufsbildnerin oder der Berufsbildner kontrolliert und unterzeichnet die Lerndokumentation mindestens einmal pro Semester. Sie oder er bespricht sie mindestens einmal pro Semester mit der lernenden Person.

12 © ICT-Berufsbildung Schweiz Folie 12 Bildungsbericht – Massnahmen wenn nötig Art. 15 Bildungsbericht 1 Die Berufsbildnerin oder der Berufsbildner hält am Ende jedes Semesters den Bildungsstand der lernenden Person in einem Bildungsbericht fest. Sie oder er stützt sich dabei auf die Leistungen in der beruflichen Praxis und auf Rückmeldungen über die Leistungen in der Berufsfachschule und in den überbetrieblichen Kursen. Sie oder er bespricht den Bildungsbericht mindestens einmal pro Semester mit der lernenden Person. 2 Die Berufsbildnerin oder der Berufsbildner und die lernende Person vereinbaren wenn nötig Massnahmen zum Erreichen der Bildungsziele und setzen dafür Fristen. Sie halten die getroffenen Entscheide und Massnahmen schriftlich fest. 3 Die Berufsbildnerin oder der Berufsbildner überprüft die Wirkung der vereinbarten Massnahmen nach der gesetzten Frist und hält den Befund im Bildungsbericht fest. 4 Werden die Ziele der vereinbarten Massnahmen nicht erreicht oder ist der Ausbildungserfolg gefährdet, teilt die Berufsbildnerin oder der Berufsbildner dies den Vertragsparteien und der kantonalen Behörde schriftlich mit.

13 © ICT-Berufsbildung Schweiz Folie 13 Führung der Lernenden richtig gemacht Führen die Berufsbildner/-innen der Betriebe, wie in Art. 14 und 15 vorgegeben… … gibt es keine Lernenden mehr, die keine 4 im Durchschnitt der Module haben Weil…. Das Leistungsziel von vornherein kommuniziert worden ist In den Semester-Standortbestimmungen spätestens über ungenügende Modulabschlüsse geredet worden ist Und Massnahmen eingeleitet wurden Bis zum allfälligen Lehrjahr-Wiederholen Und wenn nichts fruchtet, bis zur Kündigung

14 © ICT-Berufsbildung Schweiz Folie 14 Support-Betriebe Aktive Beratung der Betriebe, falls nicht schon geschehen Versuchen, keine Lehrbetriebe zu verlieren Informatikpraktiker oder Systemtechniker empfehlen Diskussion der Anschlusslösung für IP: Art. 2 Dauer und Beginn 1 Die berufliche Grundbildung dauert 4 Jahre. 2 Inhaberinnen und Inhabern eines eidgenössischen Berufsattests Informatikpraktikerin oder Informatikpraktiker absolvieren die volle Dauer der beruflichen Grundbildung. Von bereits bestandenen Modulen werden sie dispensiert.

15 © ICT-Berufsbildung Schweiz Folie 15 Betriebsinformatiker – Teils Sys, Teils Appi Betriebsinformatiker/-innen haben Leistungsziele in beiden Bereichen Es handelt sich NICHT um einen Support-Plus oder Sys-light Können Betriebsinformatiker vorwiegend im technischen Umfeld eingesetzt werden, ohne Programmierung? Betriebsinformatiker sind die Leute, die dafür sorgen, dass der IT-Betrieb läuft. Sie haben einen technischen Teil (Systemtechnik light) und einen Programmierer-Teil (Applikationsentwickler light) – wichtige Kompetenzen für den Betrieb. Wenn es dann tief technisch wird (zB einen komplexen Server installieren mit vielen Abhängigkeiten), holen sie eine/n Informatiker/in der Fachrichtung Systemtechnik dazu. Die IPA findet in einem relevanten Ausschnitt aus den Tätigkeiten der Betriebsinformatik statt.

16 © ICT-Berufsbildung Schweiz Folie Änderungen für BFS/ük Bivo-Artikel1617 Abs. 1, LeistungsdokumentationZeugnisKompetenznachweis* Abs. 2, Resultat der Leistungsbeurt.*21/4/a21/4/b Abs. 3, Vergleich der Leistungsbeurt.*B&Q regelt * Jedes Modul wird mit einer validierten Leistungsbeurteilung abgeschlossen *: ein Blatt mit einer Note

17 © ICT-Berufsbildung Schweiz Folie 17 Änderungen für Schulen/üK Lektionen und üK sind verbindlich geregelt (BIVO Art 9/10) Sowohl EGK- wie Informatiklektionen sind «obere Grenze» Die Ausbildungsinhalte sind zeitlich aufeinander abzustimmen, die kant. OdA ist verantwortlich für die Organisation der Lernortekooperation Die Module sind verbindlich festgehalten Wahlpflichtmodule werden von der kant. OdA bei der B&Q beantragt Das Erreichen der Kompetenz der Module wird durch geregelte Leistungsbeurteilungen und einheitliche Validierungskriterien geprüft Der Modulinhalt, die Leistungsbeurteilungen und die Notengebung sind schweizweit einheitlich

18 © ICT-Berufsbildung Schweiz Folie 18 Vorgaben für Schulen und üK Ziel: handlungskompetenzorientierter Unterricht Geregelt in den beiden Umsetzungsdokumenten: Für BFS: Lehrplan für die BFS Generelle Regelungen für die Schulen wie Handlungsorientierung im Unterricht, Durchführung von Leistungsbeurteilungen, Lernortkooperation etc. Für üK: Ausbildungsprogramm für die üK Analog wie für BFS, auf die üK-Anbieter ausgerichtet

19 © ICT-Berufsbildung Schweiz Folie 19 Informatikmittelschulen Gemeinsam Wahlmodule festgelegt – Hauptziel ist, gute Grundlage für Applikationsentwickler/-innen Wer die im Praktikum beschäftigen wird, ist nicht bekannt – entsprechend auf wirkliche Applikationsentwickler-Betriebe ausgerichtet Im Sinne des gemeinsamen Marketings mit der Marke «IMS» ist es wichtig, von einem gleichen Produkt in allen Regionen zu reden

20 © ICT-Berufsbildung Schweiz Folie 20 Modulüberarbeitung, aktueller Stand neue Module (Ziel: bis publiziert): Modul 419: Ablösung der Module 118/225 Modul 426: Objektorientiert implementieren mit agilen Methoden Modul 437: Ablösung der Module 112/137 Modul 458: Ablösung der Module 157/158 Überarbeitung aller Module, die in min. 5 Kantonen gewählt wurden, die anderen bleiben im heutigen Zustand Laufend publiziert links/news/projekt-revision-bivobipla-informatiker-in/http://www.ict-berufsbildung.ch/infobox- links/news/projekt-revision-bivobipla-informatiker-in/ Ende März werden alle kant. OdA nochmals aufgerufen, die Modulpläne aufgrund der neuen Module zu prüfen und allenfalls nochmals einzureichen (inkl. Semesterzuteilung) Beachten, dass BFS/üK Vorbereiter für Betriebs-Einsatz sind

21 © ICT-Berufsbildung Schweiz Folie 21 Ausführungsbestimmungen zum QV Grundlage: BIVO und Wegleitung IPA Im Dokument werden Details zur Abschlussprüfung geregelt (resp. zur Validierung) Die Regelungen sind verbindlich für alle Kantone Ziel ist Harmonisierung des heute sehr unterschiedlichen QV Status des Dokuments: Vor Verabschiedung durch B&Q, resp. Inkraftsetzung nat. OdA QV: Bestehensregeln a. praktische Arbeit: 30 % (min. Note 4); b. erweiterte Grundkompetenzen: 20 %; c. Informatikkompetenzen: 30 % (min. Note 4); d. Allgemeinbildung: 20 %. Gesamtnote (min. Note 4)

22 © ICT-Berufsbildung Schweiz Folie 22 Vergleichbarkeit der Leistungsbeurteilungen Ziele: Einheitliche Leistungsbeurteilungs-Standards Handlungskompetenzorientierung durchsetzen Reduktion des Aufwandes für die «Prüfungserstellung» Reduktion des Prüfungsaufwandes Interkantonale Zusammenarbeit

23 © ICT-Berufsbildung Schweiz Folie 23 Wiederholung von Leistungsbeurteilungen Heute uneinheitliche Regelung in den kant. Gesetzen: Teilweise MUSS man wiederholen, wenn ungenügender KN Anderorts DARF MAN NICHT wiederholen…, nur Lehrjahr Sicht der nat. OdA: Wiederholungen fördern Minimalismus: «schaue mal, kann ja noch wiederholen» Keine Wiederholungen zulassen Aber Standortbestimmung ernst nehmen und Massnahmen anordnen Es geht schlussendlich um die Berufstauglichkeit!

24 © ICT-Berufsbildung Schweiz Folie 24 Einstufung im nationalen Qualifikationsrahmen Teilnahme ICT-BB CH an Pilotprojekt SBFI Internationalisierung des Berufsfeldes überdurchschnittlich Entsprechend ist es wichtig, unsere Abschlüsse einzustufen Damit ausländische Chefs verstehen, welches Niveau unsere Leute erreichen Einstufung für Informatikpraktiker, Informatiker, Mediamatiker, Fachausweis, Diplom

25 ICT Competence Framework Eine Dienstleistung von ICT-Berufsbildung Schweiz Zentrales Verfahren zur Sicherstellung der Vergleichbarkeit der Leistungsbeurteilungen für die Module der Informatikkompetenzen Bern, 12. März 2014 / Ae

26 © ICT-Berufsbildung Schweiz Folie 26 Ein innovatives System für eine starke Ausbildung Informatik- module Leistungs- Beurteilung Betriebliche Bildungs- planung Einsatz ab Weiter- entwicklung e-Teaching e-Testing e-Workspace ICT-CF

27 © ICT-Berufsbildung Schweiz Folie 27 Grundlage Qualifikationsbereich Informatikkompetenzen (BiVo 2014) Verordnung über die berufliche Grundbildung Informatiker/in EFZ vom 1. November 2013 Art. 16 und 17 Die Berufsfachschulen und die Anbieter der überbetrieblichen Kurse dokumentieren die Leistungen der Lernenden in den Modulen der Informatikkompetenzen in Form je eines Kompetenznachweises. Art. 24 Abs. 4 Bst. f sowie Art. 16 Abs. 3 und Art. 17 Abs. 3 Die Kommission B&Q stellt die Vergleichbarkeit der Leistungsbeurteilungen in den Berufsfachschulen und in den überbetrieblichen Kursen sicher. Die dadurch entstehenden Kosten gelten als Kosten des Qualifikationsverfahrens und werden von den Kantonen getragen.

28 © ICT-Berufsbildung Schweiz Folie 28 Zwei Wege führen zum Ziel Der Kanton XY beteiligt sich an einer zentral organisierten Lösung. ICT Competence Framework von ICT-Berufsbildung Schweiz Der Kanton XY wählt eine eigenständige dezentrale Organisation. Einhaltung der Vorgaben der Kommission B&Q

29 © ICT-Berufsbildung Schweiz Folie 29 Verfahrensübersicht «zentral organisiert»

30 © ICT-Berufsbildung Schweiz Folie 30 Auftragsverhältnis Der Kanton X beauftragt ICT- Berufsbildung Schweiz die Validierung und Qualitätssicherung der Leistungsbeurteilungen der Berufsfachschulen und der Anbieter von überbetrieblichen Kursen im Rahmen des nationalen Systems «ICT Competence Framework» vorzunehmen. Der Kanton trägt anteilig die Vollkosten des Betriebs. Das System wird nicht Gewinn orientiert betrieben.

31 © ICT-Berufsbildung Schweiz Folie 31 Auftragscontrolling ICT-Berufsbildung Schweiz erstattet an den Kanton X jährlich Bericht über die inhaltliche Auftragserfüllung und legt eine Jahresrechnung vor. Kanton X entscheidet jedes Jahr über Fortführung oder Auflösung des Vertrags.

32 © ICT-Berufsbildung Schweiz Folie 32 Leistungsinhalt ICT-Berufsbildung Schweiz baut und betreibt ein System zur zentralen Verwaltung von Leistungsbeurteilungen (ICT Competence Framework). Die OdA organisiert und führt die Erstellung, Validierung, Speicherung und Veröffentlichung der Leistungsbeurteilungen. Dem Kanton X stehen drei Varianten offen, von der OdA-Dienstleistung profitieren zu können (s. weiter unten).

33 © ICT-Berufsbildung Schweiz Folie 33 Finanzierung Investitionskosten / Fixe Kosten ICT-Berufsbildung Schweiz finanziert den Aufbau des «ICT Competence Framework». CHF Inbetriebnahme per Betriebskosten / Variable Kosten Die beteiligten Kantone tragen die Kosten des laufenden Betriebs. Diese sind je nach gewählter Dienstleistungsvariante verschieden (s. weiter unten).

34 © ICT-Berufsbildung Schweiz Folie 34 Varianten und Preisbeispiele Variante «Full Service» (Erstellung, Validierung, Speicherung und Veröffentlichung der Leistungsbeurteilungen, Zugriff Schweiz weit) CHF 15.- /LB /Lernender Rechenbeispiel Kanton X Parameter: Total 100 Lernende in 4 Lehrjahren Total 32 LB in 4 Lehrjahren durchschn. 8 LB /Jahr /Lernender 8 x CHF 15.- x 100 = CHF Jahresgebühr oder 32 x CHF 15.- = CHF QV-Kosten/Lernender Variante «Quality Service» (Validierung, Speicherung und Veröffentlichung der Leistungsbeurteilungen, Zugriff Schweiz weit) CHF 10.- /LB /Lernender Rechenbeispiel Kanton X Parameter: Total 100 Lernende in 4 Lehrjahren Total 32 LB in 4 Lehrjahren durchschn. 8 LB /Jahr /Lernender 8 x CHF 10.- x 100 = CHF Jahresgebühr QV-Kosten/Lernender = 32 x CHF 10.- = CHF eigene Erstellungskosten Variante «System Service» für eigenständige Organis. (Speicherung der Leistungsbeurteilungen, Zugriff nur auf eigne LB) CHF 3.-/LB /Lernender Rechenbeispiel Kanton X Parameter: Total 100 Lernende in 4 Lehrjahren Total 32 LB in 4 Lehrjahren durchschn. 8 LB /Jahr /Lernender 8 x CHF 3.- x 100 = CHF Jahresgebühr

35 © ICT-Berufsbildung Schweiz Folie 35 Verfahrensübersicht «eigenständig organisiert»

36 © ICT-Berufsbildung Schweiz Folie 36 Variantenvergleich Zentrale Organisation Aufsicht durch Kommission B&Q Bezahlung Autoren durch ICT (bei «Full Service») Bezahlung Validierung durch ICT (bei «Full Service» und «Quality Service») Qualität durch Vergleiche Zugriff auf nationalen Leistungsbeurteilungs-Pool Profitieren von Skaleneffekten Weitere Dienstleistungen möglich E-Testing (in Vorbereitung) Lehrmittel (in Vorbereitung) Blended Learning (in Vorbereitung)... Eigenständige Organisation Vorgaben der Kommission B&Q Bezahlung Autoren durch Kanton Bezahlung Validierung durch Kanton Interkantonale Vergleiche evtl. selber organisieren Eigener Leistungsbeurteilungs-Pool

37 © ICT-Berufsbildung Schweiz Folie 37 Zusammenfassend Unabhängig vom gewählten Modell (national vs. kantonal) müssen alle Leistungsbeurteilungen von einer von der Schule / vom üK-Anbieter unabhängigen Instanz validiert werden. Die Kantone sind frei in der Wahl zwischen einer eigenen Validierungsstelle (Expertenkommission analog heute) der Beteiligung an eine nationalen Lösung (ICT-CF) In beiden Fällen haben die Kantone die dadurch entstehenden Kosten als Kosten des QV zu tragen.

38 © ICT-Berufsbildung Schweiz Folie 38 Was haben Sie für Fragen?

39 © ICT-Berufsbildung Schweiz Folie 39 SBFI-Projekt Optimierung QV Berufl. Grundbildung Zentrale Anliegen: Die Kantone wünschen eine Vereinfachung der QV und damit verbunden eine Reduktion der Anzahl Prüfungen (Notenpositionen) Die OdA wünschen eine Vereinheitlichung der QV in den verschiedenen Kantonen Aufwand und Nutzen der eingesetzten QV-Möglichkeiten und des gesamten QV sollten abgeglichen sein Infos: ml?lang=de Infos: ml?lang=de

40 © ICT-Berufsbildung Schweiz Folie 40 Einführungsmassnahmen/Umsetzungsunterlagen TerminWerWasStatus Kant OdABestimmen WahlpflichtmoduleErl AgrAusführungsbestimmungen QV mit Prüfung*Erl AgrLehrplan für die Berufsfachschulen*Erl AgrAusbildungsprogramm üK-Zentren*Erl Nat OdAVergl. Leistungsbeurteilungen *Erl Nat. OdAInformation Chefexperten & BerufsinspektorenErl B&QVerabschiedung *Umsetzungsdokumente Nat OdAInkraftsetzung *Umsetzungsdokumente AG Lehr.Abschluss Überarbeitung Module AgrErste gemeinsame Leistungsbeurteilungen Nat.OdAICT-Competence Framework operativ (Modul-DB)

41 © ICT-Berufsbildung Schweiz Folie 41 Wieso keine Fachrichtung Support? Jährlich ganze Schweiz Aus der Vernehmlassung: Zu kleine Differenz zu Sys+Betr.inform Diskussion = es braucht Angebot für Realschüler/-innen Realität: der Anteil Real ist bei Supportern D-CH bei ca 20%, ZH 30% - demgegenüber 12% in Berufsmaturitätsschule Supporter = 3-j-verkürzt, wichtige Möglichkeit für IP Realität: jährlich kaum über 10 in ZH&BE auf diesem Weg Diskussion = es braucht Supporter für Arbeitsplatz ohne Server, für Benutzerunterstützung Brauchen wir 2018 tatsächlich noch solche Leute?? Betriebe schauen auf Schulstufe und Noten, ausgerechnet die Argumente für den schulischen Weg Lehre = praktischer Weg, Gewicht auf Berufsmotivation etc


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