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Zander 2013 Tauchgangsberechnung Tauchgangberechnung Gasaustausch / Diffusion Löslichkeit von Gasen Mikroblasen Tabelle / Computer Rechen-Modelle Deep.

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Präsentation zum Thema: "Zander 2013 Tauchgangsberechnung Tauchgangberechnung Gasaustausch / Diffusion Löslichkeit von Gasen Mikroblasen Tabelle / Computer Rechen-Modelle Deep."—  Präsentation transkript:

1 Zander 2013 Tauchgangsberechnung Tauchgangberechnung Gasaustausch / Diffusion Löslichkeit von Gasen Mikroblasen Tabelle / Computer Rechen-Modelle Deep Stops Sauerstofffenster Dekompression mit höherem Gratient

2 Zander 2013 Tauchgangsberechnung Gasaustausch / Zell-Atmung Der Sauerstoff [O 2 ] wird in den roten Blutkörperchen (Hämoglobin) gebunden -> dies ist eine chemische Bindung Der Rücktransport des CO 2 geschieht ebenfalls chemisch gebunden im Hämoglobin

3 Zander 2013 Tauchgangsberechnung Im Unterschied zum Gasaustausch bei dem die Gase O 2 und CO 2 chemisch an dem Hämoglobin gebunden werden, werden die Inert -Gase nicht chemisch gebunden sondern diffundieren auf Grund des Gratientengefälles in die Körperflüssigkeit. Diffusion

4 Zander 2013 Tauchgangsberechnung Löslichkeit von Gasen nach Henry

5 Zander 2013 Tauchgangsberechnung Die Löslichkeit der Gase häng ab von: 1)Partialdruck (je höher desto lös) 2)Temperatur (je kälter desto lös) 3)Dauer (je länger desto lös) 4)Löslichkeitskoefizient (LK) (je größer desto lös) Löslichkeit von Gasen

6 Zander 2013 Tauchgangsberechnung Die Gewebe werden unterschiedlich schnell ge –und entsättigt. Der Vorgang gehorcht einer e-Funktion. Nerven, Gehirn, Rückenmark, Blut, Nieren (3 -15min) Muskeln, Haut, Magen, Darm (20 – 150min) Knochen, Knorpel, Fett (160 – 630min) Löslichkeit von Gasen

7 Zander 2013 Tauchgangsberechnung Beim Auftauchen kann der Stickstoff im Gewebe und im Blut Gasblasen bilden, ohne dass es zu Symptomen einer DCS kommt. Diese Blasen werden Mikroblasen genannt. Mikroblasen : entstehen im venösen Kreislauf hauptsächlich am Ende eines Aufstieges und in den nachfolgenden 3 – 4 Stunden an der Oberfläche. wandern in die Lunge, wo sie sich in den Kapillaren ansammeln und den Gasaustausch behindern (Intrapulmonarer Rechts-Links Shunt im Unterschied zum Foramen ovale). Hoher Shunt (Verstopfung der Kapilare) Bei Nullzeit Tauchgängen in Tiefen über 30 Meter unter Ausnutzung der gesamten Nullzeit. Und kurzen Oberflächenintervallen zwischen mehreren Tauchgängen Mikroblasen

8 Zander 2013 Tauchgangsberechnung Nimm die erreichte maximale Tiefe substrahiere den Sicherheitstop dividiere das Resultat durch 2 Ergebnis = Tiefe des ersten deep stops Dauer 2-3min Ist die Distanz zwischen dem Sicherheits-Stop grösser als 10m dann fahre fort. Beispiel: Tiefe max = 40m; Sicherheitsstop = 3m Deep stop ist (40-3)/2 => 18,5m und 2 Minuten 18,5 – 3 = 15,5 -> grössere Distanz als 10m also Nächster Deep stop bei 15,5 / 2 = 7,75 also ca 8m und 2min Letzter Stop 3m 3min Pyle

9 Zander 2013 Tauchgangsberechnung Bühlmann Hahn: Gewebemodell mit bis zu 16 Geweben Wienke: RGBM reduced gratient bubble modell Pyle: Deep stops Modelle

10 Zander 2013 Tauchgangsberechnung Computer: Aladin ZHL8 Tabelle: Bühlmann / Hahn Haldane (1906/1908) Computer vs Tabelle

11 Zander 2013 Tauchgangsberechnung Bei Computer geführten Tauchgängen tauchen Taucher kurz vor Erreichen der Nullzeit in geringere Tiefen auf. Der Comper zeigt dies an, so dass der Taucher immer am Rande der Dekopflicht taucht. Dadurch sind einige Gewebe immer dicht an der Grenze und maximal gesättigt. Es entstehen gerade mal keine Mikroblasen. Nullzeit-Tauchgänge dieser Art sind nicht ungefährlich! Computer vs Tabelle

12 Zander 2013 Tauchgangsberechnung Es gibt zwei Herangehensweisen: Deterministisch ( ist die Auffassung, dass alle – insbesondere auch zukünftige – Ereignisse durch Vorbedingungen eindeutig festgelegt sind ) Modellrechnungen wie bekannt z.B. ZHL8. Bühlmann / Hahn Satistsich ( Sie ist eine Möglichkeit, eine systematische Verbindung zwischen Erfahrung und Theorie herzustellen ) Ermitteln von Tabellen auf Basis dokumentierter und gemachter Erfahrungen. Die einzelnen Tabellen unterscheiden sich in der tolerierten Grenzen. US-Navy Rechen Modelle

13 Zander 2013 Tauchgangsberechnung Modellrechnungen: Pefusionsmodell (ZHL8, PADI DSAT) -- Adaptiv(Körperliche Belastung[Puls, Atemfrequenz], Temperatur) Blasenmodell (VPM, RGBM) Blasenmodelle ermitteln die Größe einer Mikroblase in Abhängigkeit von Umgebungsdruck und Sättigung. Rechen Modelle

14 Zander 2013 Tauchgangsberechnung Open Source Modelle z.B. Heinrichs Weikamp rechnet auch nach ZHL x Nachteil einer open source: Schnell mal ein Fehler reinprogrammiert > statt < Abhilfe, der Hersteller führt einen Qualitäts-Mechanismus ein, überprüft die Varianten und zertifiziert diese. -Ist das dann noch open source? -hoher Aufwand und hohe Verantwortung für den Zertifizierenden. Rechen Modelle

15 Zander 2013 Tauchgangsberechnung Nullzeit = 90 - Doppelte Tauchtiefe Bsp 90 – (2*30m) = 30 min Vergleiche Navy Tabelle Achtung 90 foot sind ungefähr 30m 1ft = 33,3cm 90er Regel ;-)

16 Zander 2013 Tauchgangsberechnung Sauerstofffenster Der Sauerstoff diffundiert in die Zelle auf Grund des höheren Gratienten und wird verbraucht ( Arbeit / Innere Zellatmung). Der Druckunterschied zwischen Alveole und Sauerstoff in der Zelle beträgt 0,1bar. Dieser Druckunterschied wird als Saurstofffenster bezeichnet. 0,1bar Bühlmann

17 Zander 2013 Tauchgangsberechnung Dekompression mit ppO 2 Plus Wie von Bühlmann gezeigt wird durch ein erhöhtes Angebot von Sauerstoff in der Atemluft die Behandlung in der Druckkammer wesentlich verkürzt. Dieser Effekt lässt sich durch das Gratientengefälle erklären. Ein geringeres Angebot von Inertgasen in der Einatemluft erhöht die Neigung des Gefälles, was die Diffusion des Inertgases in die Alveole und damit das Abatmen begünstigt. Bühlmann

18 Zander 2013 Tauchgangsberechnung Austauchen mit Sauerstoff (BG)

19 Zander 2013 Tauchgangsberechnung Tauchgangsberechnung deco2000 / Schema WG = WiederholungsGruppe OFP= OberFlächenPause ZZ = ZeitZuschlag SST= Safety Stop SST


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