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Elternworkshop. Einleitung  Martin Seidl,  Dipl. Sozialpädagoge (FH)  Suchtpräventionsfachkraft  PhoneSmart seit 3 Jahren  2 Kinder  Ich bin nicht.

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1 Elternworkshop

2 Einleitung  Martin Seidl,  Dipl. Sozialpädagoge (FH)  Suchtpräventionsfachkraft  PhoneSmart seit 3 Jahren  2 Kinder  Ich bin nicht neutral!  Kontakt:

3 Einleitung 1. Großes Packet 2. Bis 21 h 3. Jederzeit unterbrechen 4. Vortrag nie vollständig – Handy + Neue Medien 5. Sie können mich danach kontaktieren 6. Broschüren Checkliste

4  Ihre Erwartungen  Wer sind Sie?

5 Themen/Ablauf „Gefahren“ > „Lösungen“ „Gefahren“ Lösungen - Aufklärung - Erziehungsstil - Regeln

6 Überblick „Gefahren“  Beeinträchtigung der allgemeinen Gesundheit  Suchtgefahr  Missbrauch (Mobbing, Verletzung Persönlichkeitsrechte, Kostenfallen, Kontakte mit Fremden, Pornographie, Gewalt, negative Ideologien, Kettenbriefe, Beleidigungen, illegale Downloads, Viren…)  Handystrahlung  Unfallgefahr

7 Verpassen Sie nicht den letzten Zug!

8 Einleitung: Mediennutzung heute nach Rehbein, klässlerJungenMädchenMittel Gesamt7:376:507:14 Während die Zwölf- bis 13-Jährigen im Schnitt 156 Minuten online sind, steigt dieser Wert bei den 18- bis 19-Jährigen auf 260 Minuten an (14-15 Jahre: 191 Min., Jahre: 223 Min.).12

9 Internetnutzung bei Jugendlichen AlterDauer Jahre156 Min Jahre191 Min Jahre223 Min Jahre260 Min. Quelle: JIM-Studie 2015

10 Statistik allgemein zwischen 1987 und 2007: Soziale reale Interaktion von Kindern von 6 auf 2 Stunden täglich gefallen Nutzungszeit elektronischer Medien von 4 auf 8 Stunden gestiegen

11 Ihre Kinder  Wissen das Handy süchtig machen kann  Ca. 5 von 30 haben kein Handy  Viele haben mit Eltern Regeln vereinbart und finden das meist gut!  Whatsapp, Youtube, Spiele

12 Empfehlungen des BM f. Familie Medienkonsum gesamt/TagZeit „jüngere Kinder“< 60 Min. „ältere“ Kinder< 90 Min.

13 Medienkompetenz  Infos verarbeiten, bewerten, unterscheiden  Verantwortungsvoll damit umgehen  Kritisch hinterfragen können  Kreativität erlernen  Kommunizieren lernen  Grenzen und Risiken kennen/ Selbstkontrolle  Umgang mit Konflikten und Gefahren  Technische Fertigkeiten  Lösungen kreieren  Souveräner Umgang  Soziale Medienkompetenz, Teamfähigkeit  Rechtliche Kenntnisse

14 Medienkompetenz  Zuerst Spaß und Freude im echten Leben kennen lernen, dann abwägen was mehr Spaß macht… (Freude)  Risiken im Internet einschätzen können beginnt im Sandkasten und geht weiter am Bolzplatz  Whatsapp Nachrichten schreiben beginnt beim gemeinsamen Abendessen (Kommunikation)  Likes bekommen beginnt in der Familie und echten Freunden (Anerkennung)  Um mit shitstorm umgehen zu können, braucht es erst Auseinandersetzungen mit echten Freunden und den Rückhalt echter Begleitpersonen

15 Einfluss der Bildschirmmedien auf das Lernverhalten und Gesundheit 1. Augen 2. Körper 3. Lernen/Konzentration 4. Erschöpfung (dauernde Erreichbarkeit – kein Abschalten)

16 „Die intensive Nutzung von Smartphones wird nach Einschätzung von Experten zu einer spürbaren Zunahme der Kurzsichtigkeit in Deutschland führen.(…) In Asien habe sich der Anteil der Kurzsichtigen in den großen Metropolen innerhalb weniger Jahre von 20 auf 80 Prozent erhöht. Diese rasante Entwicklung könne nur mit gesellschaftlichen Veränderungen zusammenhängen.(…) Kurzsichtigkeit, (…), ist Folge eines zu starken Längenwachstums des Augapfels vor allem zwischen dem 6. und 18. Lebensjahr – in dem Alter, in dem viele Heranwachsende kaum vom Handy oder Computer wegzubekommen sind.“ -

17 Bildschirme versus Bewegung Untersuchung "Wie gesund lebt Deutschland?" – Studie Sporthochschule Köln und DKV  „Das dauerhafte Sitzen hat weitreichende Folgen für den Fett- und Blutzuckerstoffwechsel und macht die Menschen krank“

18 Bildschirme versus Bewegung UNI Cambridge: wenig Bewegung sogar riskanter für einen vorzeitigen Tod, als Übergewicht. Quelle: „Sitzen ist ein Risikofaktor, ähnlich wie Rauchen“, UNI Regensburg Quelle:

19 Sprechen – Interview Gesundheitsamt  MA des GA Rosenheim, seit 20 Jahren SEU, jährlich ca. 900, im Team ca. 3000/Jahr  Alter der Kinder: 5 Jahre  „Auffallend schlechtere Ergebnisse in Grammatik, Wortschatz, Satzbildung, Lautbildung, auditives Erfassen, Merkfähigkeit,  Konzentrationsstörungen  Weniger Geduld, Respekt, Wertschätzung“  „Kontinuierlich jährlich schlechtere Ergebnisse“ These: - Es wird weniger gesprochen - je höher der Medienkonsum desto auffälliger

20 Mediales Multitasking  Viele Infos gleichzeitig (verhindern den Tiefgang)  Arbeitsspeicher im Gehirn ist begrenzt, kann abstürzen  Untersuchung Standfort University:  Multitasker können sich schlechter konzentrieren  Multitasker trainieren sich Oberflächlichkeit an Surfen statt eintauchen!

21 Mediales Multitasking „Mensch als schlechter Multitasker „Schon die Erwartung, bald werde eine Nachricht eintreffen, bewirke eine leistungsmindernde Ablenkung“ - Braunschweiger Neurobiologe Martin Korte

22 Digitaler Burnout „(…)angesichts der Tendenz, dass die Nutzung von Smartphones in Beruf und Freizeit voraussichtlich weiter zunehmen wird, befürchten die Autorinnen eine starke Ausbreitung psychischer Erschöpfungszustände infolge dauernder Erreichbarkeit. Sie empfehlen Berufstätigen, bewusst zwischen Arbeitszeit und Freizeit zu trennen, sich von der Arbeit abzugrenzen, indem sie das Smartphone gelegentlich ausschalten.(…)“ Quelle: University Rotterdamhttp://www.aerzteblatt.de/archiv/160641

23 Digitaler Burnout – Prof. Alexander Markowetz „(…) massive Smartphone-Nutzung führt zu einer unmittelbaren Störung unserer Produktivität und einem Verlust an Lebensglück. Beides zusammen macht uns langfristig krank(…)“ Quelle:

24 Digitaler Burnout – Humboldt-Universität Berlin Durchschnittlich aktivieren wir das Smartphone 63 Mal am Tag, so eine Studie der. Jede Sitzung dauert 2:49 Minuten, insgesamt ergibt das zwei Stunden und 57 Minuten Lebenszeit, die jeden Tag am Handy verdaddelt wird. Quelle:

25 Suchtgefahr  Aktuelles Beispiel  Mutter ruft an 16-jähriger Bruder zockt 8 Stunde/Tag Youtube Klasse an Erzieherinnen Akademie

26 Suchtdreieck Mensch, Persönlichkeit Suchtmittel, Medien Umfeld, Familie, Peers Sucht – Missbrauch, Gefahren

27 Ursachen Mediensucht Verfügbarkeit  Medien und Anziehungskraft werden unterschätzt  Geräte sind allgegenwärtig  Sind eigentlich ja eigentlich hilfreiche Gebrauchsgegenstände Umfeld/Eltern  Werbung/Peergroup  Unwissenheit/Überforderung der Eltern  Mangelnde emotionale Bindung zwischen Eltern und Kindern  mangelnde Struktur im Elternhaus (Regeln/Vertrauen/positive Alternativen/Vorbildfunktion) Persönlichkeit des Kindes/Genetik  Neigung zu Extremem  Introvertiert

28 Wie entsteht Abhängigkeit? Erstkonsum gelegentlicher Konsum Regelmäßiger Konsum Intensiver Konsum Abhängigkeit

29 Wie erkenne ich Sucht?  Suchtmerkmale: (Suchttest)  Entzugserscheinungen  „Immer Mehr“  Keine Selbstkontrolle zur Dauer der Nutzung  Vernachlässigung wichtiger Dinge im Leben Kind zeigt wenig Interesse am „echten Leben“ schlechte Entwicklung allg. Lebenskompetenzen  Gedanken kreisen um das Suchtmittel

30 Suchtformen im Zusammenhang mit Smartphone  Spiele  Social Media  Hauptsache „Always on“ – egal was

31 Ganz normale Bedürfnisse: Spaß Spiel Erlebnis in Gruppe Anerkennung Erfolgserlebnis Sich mit anderen messen

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33  Leichter Einstieg - Kostenlos  Lange Gewöhnungsphase  Erfolg leicht errungen  Anerkennung  Faszination  Immer wieder Aufforderung, Gruppendruck, Es endet nie… Fazit:  Hirn gewöhnt sich an bestimmtes Verhalten! Kostenfalle:  Spieleentwickler wollen, dass die Kinder süchtig werden!  „Ich komm nicht mehr weiter“ > Ausweg > kaufen

34 Ausblick Kinder gewöhnen sich an Art des Freizeitverhaltens Steigen evtl. später auf weitere Spiele um

35 Nehmen wir an, Ihr Kind spielt regelmäßig Clash of Clans. Wie gehen Sie damit um?

36 Guten Rahmen finden „Ich würde gerne mit dir über das Spiel reden. Passt es dir jetzt?“ „Können wir morgen nach dem Frühstück sprechen…Ist mir wichtig…“

37 1. Ist-Zustand „Was läuft da eigentlich?“ ohne Bewertung Zuhören Interesse zeigen „Können wir mal zusammen CoC spielen?“ „Spielst du das alleine oder mit anderen zusammen….?“ Wie lang, wie oft, wann.. Nach dem „WARUM“ fragen: „Was reizt ich daran eigentlich?“

38 2. Rückspiegeln, Zusammenfassen, Wiederholen – nicht bewerten! „So wie ich das verstehe, spielst du das Spiel gerne, weil…“ „Also in dem Spiel geht es darum, sein Dorf zu verteidigen…“

39 3. Ihre Meinung ist nun gefragt „Willst du meine Meinung zu dem Spiel hören?“ (Auftrag einholen) „Ich sehe, dass dir das sehr viel Spaß macht und mir ist wichtig, das du Spaß hat…mir ist auch wichtig, dass du nicht die Kontrolle verlierst!“ (Haltung der Eltern)

40 4. Regeln einbetten („Re-framen“) in Betracht ziehen, verweisen Sie auf übergeordnete Abmachung!: „Wir haben ausgemacht, dass….“ Du täglich max. 1 h Medien nutzt (tägl. Gesamtmedienzeit) Du zuerst die Hausaufgaben machst… zuerst Gitarre übst usw. Regelmäßig trainierst

41 5. Regeln erstellen (Soll-Zustand) „Welches Limit schlägst du vor?“ – aushandeln Kinder Einbinden – gemeinsam erstellen Verantwortung übertragen zur Eigenständigkeit erziehen Willenskraft trainieren lassen Vertrauen schenken aufschreiben

42 Weitere Infos: Klicksafe.de Handysektor.de

43 6. Konsequenzen verhandeln „Bist du einverstanden, dass bei Nichteihaltung du 5 Tage Spielverbot erhältst….?“ (realistische Regeln, die sie überprüfen können) Weitere Konsequenz:

44 Gesprächsführung 1. Rahmen finden 2. Ist-Zustand statt bewerten 3. Zusammenfassen, Rückspiegeln 4. Meinung äußern 5. Regeln einbetten 6. Regeln aushandeln 7. Konsequenzen besprechen

45 Mediennutzungsvertrag 

46 Familienkonferenz  Regelmäßige Gespräche  Heft anlegen-Protokoll führen  Anwesenheitsliste  Jeder kann Themen einbringen  Zimmer verschönern wollen  Urlaub  Haushalt…..  Positiv besetzen: Taschengeld usw.

47 Suchtgefahr  Social Media  Ähnlicher Gesprächsverlauf wie bei Spielen  Auch hier Regeln und Konsequenzen vereinbaren  „Hi, bin on!“ – macht das Sinn? thematisieren  Empfangene und gesendete Nachrichten schätzen und nachschauen  Anzahl der Kontakte reflektieren  Unterscheidung wertvolle/nicht-wertvolle Nachrichten  Summton und Ton ausstellen

48 Suchtgefahr  Hauptsache „Always on“ – egal was  Facebook, Twitter, Whatsapp, Newschannel, google,…..  I forgot my phone ansehen – „Hast du das auch schon mal erlebt?“  Auch hier wie oben beschrieben: Ist-Zustand Zusammenfassung Meinung äußern Regeln Konsequenzen

49 Verfügbarkeit reduzieren  In der 5. Klasse > Handy ist hauptsächlich bei den Eltern  In der 6. Klasse > Handy ist hauptsächlich bei den Eltern oder Regeln oder regelmäßige intensive Gespräche

50 Technische eingriffe  Keine Flatrate als Handyvertrag  Zu Hause W-Lan zumindest zeitweise abstellen  Schützen Sie zu Hause alle entsprechenden Geräte mit Passwort.  Nutzen Sie bei Kindern bis zur 5. Klasse notfalls auch später Kindersicherungssoftware

51 Alternativen anbieten  Echte Spielgeräte in Wohnung (TT, Basketballkorb, Musikinstrumente…..  Medienfreie Tage >Spieleabend  Sport, Vereine, Pfadfinder  Kinder fragen was ihnen Spaß macht  Body Percussion  Sorgen Sie für medienfreie Zeiten auch innerhalb der Schulveranstaltungen!

52 Bindung  Zeigen Sie Verständnis!  Nicht gleich urteilen  Bieten Sie Struktur!  Beschützen Sie ihr Kind! – Führen Sie es in die Selbständigkeit  Seien Sie selbst gut drauf!!!

53 Vorbildfunktion „Kinder machen uns fast alles nach!“ Eltern haben eine aktive Vorbildfunktion  Wie nutzen wir als Eltern die neuen Medien?

54 3. Gefahren im Netz – seien Sie auf der Hut!  Cybermobbing  Filme  Konsequenzen thematisieren  Sanktionen aussprechen  „Wir sind auf deiner Seite“  Verletzung Persönlichkeitsrechte >  persönliche Daten (weiterreichen) thematisieren  Handy Passwort schützen  sparsam mit persönlichen Daten umgehen  Kostenfallen  Illegale Downloads  Spiele

55 3. Gefahren im Netz – seien Sie auf der Hut!  Kontakte mit Fremden (Film) Kontakte mit Fremden  Fremde Kontakte „NO GO“!  „Welche realen Möglichkeiten hast du Freunde zu bekommen?“  Profilbild  Thematisieren anhand Film  Weitergabe persönlicher Daten

56 3. Gefahren im Netz – seien Sie auf der Hut!  ungeeignete Inhalte:  Pornographie,  Gewalt,  Musik,  negative Ideologien, Handy Inhalte immer wieder gemeinsam ansehen, notfalls ohne Kinder Regeln aufstellen wie oben beschrieben

57 3. Gefahren im Netz – seien Sie auf der Hut!  Angstmachende Inhalte („Du kannst immer zu uns kommen)  Beleidigungen (thematisieren > kann zur Strafe führen)  illegale Downloads, Uploads (klicksafe) illegale Downloads, Uploads  Viren (Virenschutz)

58 Was ist das?

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60 Handystrahlung  Macht Handystrahlung unfruchtbar?  smartphone/handystrahlung-kocht-spermien.html smartphone/handystrahlung-kocht-spermien.html  BA f. Strahlenschutz  WHO

61 Empfehlungen Handystrahlung  Offline Modus  Nachts nicht neben Bett  Kurz telefonieren, Lautsprecher  Abstand

62 Unfallgefahr  Mittlerweile großes Thema  Regeln setzen  Youtube Filme ansehen  Phonesmart-share.de

63  Vielen Dank fürs Zuhören und Mitmachen!

64 B. Unsere Kinder  Pubertät („Geschlechtsreifung“)  Gehirnumbau, Hormonschub  Gehen ins Kontra (raus aus dem Ei) Abnabelung, Abgrenzung zu den Eltern  Verfallen in Extreme (Nähe-Distanz, Konsum, Klamotten…)  Ziehen sich zurück  Verzerrte Wahrnehmung von sich selbst und der Welt  Unsicherheiten, Ängste  Große Bewältigungsaufgabe

65 B. Unsere Kinder  Sie brauchen  Verständnis, Respekt, Aufmerksamkeit  Liebe, Zeit, jemand der ihnen zuhört  Begleitung hin zur Selbständigkeit, Diskussionspartner  Schutz und Grenzen statt Verbote  Freiräume zur Entwicklung  Zutrauen, Lob, Stärkung  Vorbilder, positive, starke Eltern  Ehrlichkeit

66 Einige Gedanken - Studie d. UNI Bamberg  Eltern haben Einflussmöglichkeiten C. Eltern und ihre Rolle

67 Autoritative Erziehung (Orientierung) Elterliche Wertschätzung äußert sich darin,  dass Eltern die Einmaligkeit und Besonderheit ihrer Kinder anerkennen;  dass sie ihre Kinder in allen Situationen respektvoll behandeln;  dass sie ihre Kinder unterstützen und ihnen helfen, wenn immer sie das brauchen;  dass sie sich freuen, mit ihnen zusammen zu sein und gemeinsame Aktivitäten genießen;

68 Fordern und Grenzen setzen bedeutet,  dass Eltern ihren Kindern etwas zutrauen und Forderungen stellen, die ihre Entwicklung voranbringen;  dass sie Konflikte mit ihren Kindern nicht scheuen, aber konstruktiv austragen;  dass sie gegenüber ihren Kindern eigene Meinungen haben und diese überzeugend vertreten;  dass sie klare, dem Entwicklungsstand ihrer Kinder angemessene Grenzen setzen und auf deren Einhaltung bestehen;

69 Gewährung von Eigenständigkeit heißt für Eltern,  dass sie ihre Kinder mit ihren Bedürfnissen und Ansichten ernst nehmen;  dass sie prinzipiell gesprächs- und kompromissbereit sind;  dass sie ihren Kindern ein Optimum an eigenen Entscheidungen ermöglichen und dadurch ihre Entscheidungsfähigkeit und Selbstverantwortlichkeit stärken;  dass sie ihren Kindern Möglichkeiten eröffnen, um eigene Erfahrungen zu sammeln HÖREN SIE IHREN KINDERN ZU! (aktives Zuhören) (Quelle: Klaus A. Schneewind, Universität München/ schad.de/mediapool/86/864596/data/F-i-G_Medienkonzept.pdf )http://achim- schad.de/mediapool/86/864596/data/F-i-G_Medienkonzept.pdf

70 Ergebnis des Autoritativen Erziehungsstiels  Leistungsbereitschaft,  schulische Kompetenz,  Selbstvertrauen,  Eigenständigkeit,  psychosoziale Reife,  Selbstkontrolle,  Resistenz gegenüber deviantem Verhalten,  moralisches Urteilsvermögen (vgl. Gray & Steinberg, 1999; Steinberg, 2001).

71 Arbeitsauftrag 1. Nennen Sie „positive oder negative Fälle“ 2. Allgemeine Fragen

72  Vielen Dank fürs Zuhören!


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