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8.06.01.P01/OC Anpassung an den Klimawandel in der Praxis – Universität Bern – 8. Juni 2016 Session 5: Trockenheit und Wasserressourcenmanagement – Vortrag.

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Präsentation zum Thema: "8.06.01.P01/OC Anpassung an den Klimawandel in der Praxis – Universität Bern – 8. Juni 2016 Session 5: Trockenheit und Wasserressourcenmanagement – Vortrag."—  Präsentation transkript:

1 P01/OC Anpassung an den Klimawandel in der Praxis – Universität Bern – 8. Juni 2016 Session 5: Trockenheit und Wasserressourcenmanagement – Vortrag von O. Chaix, INTEGRALIA AG 8. Juni 2016 Bestimmen von Risikogebieten mit Handlungsbedarf bei Trockenheit Olivier Chaix INTEGRALIA AG Session 5 – Trockenheit und Wasserressourcenmanagement

2 P01/OC Anpassung an den Klimawandel in der Praxis – Universität Bern – 8. Juni 2016 Session 5: Trockenheit und Wasserressourcenmanagement – Vortrag von O. Chaix, INTEGRALIA AG 8. Juni Thematik = 3 Werkzeuge = 3 Berichte Auslöser der 3 Berichte ist ein Postulat aus dem Nationalrat Bundesamt für Umwelt Hrsg. (2014). Umgang mit lokaler Wasserknappheit in der Schweiz. Bericht des Bundesrates zum Postulat «Wasser und Landwirtschaft. Zukünftige Herausforderungen» (Postulat von Nationalrat Hansjörg Walter vom 17. Juni 2010). BAFU. Bern. 88 S. Drei Berichte zum Thema Wasserknappheit: Bundesamt für Umwelt Hrsg., Expertenberichte zum Umgang mit lokaler Wasserknappheit in der Schweiz: (2016) Bestimmung von Regionen mit Handlungsbedarf bei Trockenheitsog. «Modul 1» (in Arbeit)Vorgehen für eine regionale Wasserressourcenplanung«Modul 2» (2015) Umgang mit Wasserressourcen in Ausnahmesituationen«Modul 3» 2

3 P01/OC Anpassung an den Klimawandel in der Praxis – Universität Bern – 8. Juni 2016 Session 5: Trockenheit und Wasserressourcenmanagement – Vortrag von O. Chaix, INTEGRALIA AG 8. Juni 2016 Methodenbericht «Modul 1» /13486/16390/16393/index. html?lang=de En français: […]=fr

4 P01/OC Anpassung an den Klimawandel in der Praxis – Universität Bern – 8. Juni 2016 Session 5: Trockenheit und Wasserressourcenmanagement – Vortrag von O. Chaix, INTEGRALIA AG 8. Juni 2016 Ziel und allgemeines Vorgehen 4 Teil A: Vorarbeiten auf Kantonsebene Teil A: Vorarbeiten auf Kantonsebene Gesamtsynthese mit Wasserknappheits- hinweiskarten, basierend auf kantonalem Expertenwissen Gesamtsynthese mit Wasserknappheits- hinweiskarten, basierend auf kantonalem Expertenwissen NEIN Vertiefen? Präzisieren? JA Teil C: Vertieftes Vorgehen für einzelne Bilanzierungs- räume oder Problemfelder Teil C: Vertieftes Vorgehen für einzelne Bilanzierungs- räume oder Problemfelder Vertiefte Synthese basierend auf einer detaillierteren Analyse von Ressourcen, Erschliessung und Wasser-Bedarf (REB) Vertiefte Synthese basierend auf einer detaillierteren Analyse von Ressourcen, Erschliessung und Wasser-Bedarf (REB) REB Ziel: Gebiete mit Handlungsbedarf für eine regionale Wasserressourcenplanung identifizieren Vorgehen: Teil B: Situationsanalyse für jeden Bilanzierungsraum Teil B: Situationsanalyse für jeden Bilanzierungsraum

5 P01/OC Anpassung an den Klimawandel in der Praxis – Universität Bern – 8. Juni 2016 Session 5: Trockenheit und Wasserressourcenmanagement – Vortrag von O. Chaix, INTEGRALIA AG 8. Juni 2016 Vorgehen – Teil A Auf gesamtkantonaler Ebene 5 Teil A: Vorarbeiten auf Kantonsebene Kanton in Bilanzierungsräume aufteilen Wissensstand des Kantons abklären - verfügbare kantonale Grundlagen Zu untersuchende Problemfelder festlegen Ziele, Detailierungsgrad und Arbeitsweise definieren Umgang mit Zukunftsszenarien festlegen

6 P01/OC Anpassung an den Klimawandel in der Praxis – Universität Bern – 8. Juni 2016 Session 5: Trockenheit und Wasserressourcenmanagement – Vortrag von O. Chaix, INTEGRALIA AG 8. Juni a 2a 1 1 y y b b 2b x x x x 6 Ökologie der Oberflächen- gewässer (Schutz der Oberflächen- gewässer) 5a Private Wasserversorgung Landwirtschaft- liche Bewässerung Beschneiung Wärme und Kühlung Abwasser- entsorgung Wasserkraft Öffentliche Wasserversorgung Nachhaltige Grundwasser- nutzung (Schutz des Grundwasers) y y y y y y y y y y Häufigste Problemfelder? (insbesondere bei Trockenheit)

7 P01/OC Anpassung an den Klimawandel in der Praxis – Universität Bern – 8. Juni 2016 Session 5: Trockenheit und Wasserressourcenmanagement – Vortrag von O. Chaix, INTEGRALIA AG 8. Juni Beispiele für die Wahl der Problemfelder (AKV = Aufsichtwskommission Vierwaldstättersee = UR, SZ, OW, NW, LU)

8 P01/OC Anpassung an den Klimawandel in der Praxis – Universität Bern – 8. Juni 2016 Session 5: Trockenheit und Wasserressourcenmanagement – Vortrag von O. Chaix, INTEGRALIA AG 8. Juni 2016 Hergiswil Kerns Stans Wolfen- schiessen Engelberg Ober- ricken- bach Alpnach Sarnen- Giswil Lungern Sach- seln Luzern Gersau Schwyz Küss- nacht Weggis Lauerz Urseren Andermatt Göschenen Wassen Maderanertal Muotathal Sisikon Schächental Alt- dorf Gurtnellen Silenen Erstfeld Isenthal See- dorf Hasliberg Oberhasli Brienzer- see Lütschine Einzugsgebiete: AKV (Entscheid ) Kt.Bern (zum Vergleich) Obere Emme 11 Beckenried Beispiele einer Aufteilung in Bilanzierungs- räumen

9 P01/OC Anpassung an den Klimawandel in der Praxis – Universität Bern – 8. Juni 2016 Session 5: Trockenheit und Wasserressourcenmanagement – Vortrag von O. Chaix, INTEGRALIA AG 8. Juni 2016 Arbeiten in den Bilanzierungsräumen 9 Teil B: Situationsanalyse für jeden Bilanzierungsraum Ausprägung des Wasserknappheitsproblems in jedem Problemfeld ermitteln Synthese erstellen: kantonale Wasserknappheitshinweiskarte Handlungsbedarf pro Bilanzierungsraum und Problemfeld ermitteln Relevanz jedes Problemfelds ermitteln Vorgehen – Teil B

10 P01/OC Anpassung an den Klimawandel in der Praxis – Universität Bern – 8. Juni 2016 Session 5: Trockenheit und Wasserressourcenmanagement – Vortrag von O. Chaix, INTEGRALIA AG 8. Juni mittel gering null sehr hoch hoch Relevanz des Problemfeldes 60 km 10 km 0 km Innerschweizer Kantone: Kilometer beschneite Skipisten im Bilanzierungsraum inkl. Loipen Innerschweizer Kantone: Kilometer beschneite Skipisten im Bilanzierungsraum inkl. Loipen 0.5% 0.1% 0% Kanton Bern: Anteil der beschneiten Ski-Pisten an der Gesamtfläche des Bilanzierungsraums gemäss Raumplanung Kanton Bern: Anteil der beschneiten Ski-Pisten an der Gesamtfläche des Bilanzierungsraums gemäss Raumplanung Restwasserproblematik wegen Beschneiung 7 7 Relevanz – Beispiele einer Relevanzskala Wie wichtig ist ein bestimmtes Problemfeld für die Bewertung des Handlungs- bedarfs in einem Bilanzierungsraum?

11 P01/OC Anpassung an den Klimawandel in der Praxis – Universität Bern – 8. Juni 2016 Session 5: Trockenheit und Wasserressourcenmanagement – Vortrag von O. Chaix, INTEGRALIA AG 8. Juni Ausprägung – Beispiele einer Ausprägungsskala 2a Nicht sichergestellte Versorgungssicherheit bei öffentlichen Versorgungen wegen mangelnder Vernetzung der Wasserversorgungen Wie schlimm das Wasserknappheitsproblem eines bestimmten Problemfeldes? Wie gravierend wirkt es sich in einem bestimmten Bilanzierungsraum aus?

12 P01/OC Anpassung an den Klimawandel in der Praxis – Universität Bern – 8. Juni 2016 Session 5: Trockenheit und Wasserressourcenmanagement – Vortrag von O. Chaix, INTEGRALIA AG 8. Juni 2016 Handlungsbedarf – Bestimmung des Handlungsbedarfs 12 gering - mittel null - gering hoch - sehr hoch mittel - hoch Relevanz Problemfeld geringe - mittlere keine - geringe starke – sehr starke mittlere - starke mittel – hoch (1) gering - mittel Ausprägung des untersuchten Problemfelds hoch – sehr hoch null - gering Handlungs- bedarf: (2) (1) falls die geringe Ausprägung noch ungewiss ist oder zu bestätigen bleibt (2) falls die Ausprägung eindeutig als "keine bis gering" eingestuft werden kann Wie hoch ist der Bedarf nach der Erarbeitung einer regionalen Wasser- ressourcenplanung bzw. -Bewirtschaftung in einem Bilanzierungsraum?

13 P01/OC Anpassung an den Klimawandel in der Praxis – Universität Bern – 8. Juni 2016 Session 5: Trockenheit und Wasserressourcenmanagement – Vortrag von O. Chaix, INTEGRALIA AG 8. Juni 2016 Resultate Beispiel des Kantons Bern – Ohne Zukunftsszenarien 13 Keine offizielle Karten!

14 P01/OC Anpassung an den Klimawandel in der Praxis – Universität Bern – 8. Juni 2016 Session 5: Trockenheit und Wasserressourcenmanagement – Vortrag von O. Chaix, INTEGRALIA AG 8. Juni 2016 Synthese «Worst case» «Trend» 14 Beispiel des Kantons Bern – Ohne Zukunftsszenarien Keine offizielle Karten!

15 P01/OC Anpassung an den Klimawandel in der Praxis – Universität Bern – 8. Juni 2016 Session 5: Trockenheit und Wasserressourcenmanagement – Vortrag von O. Chaix, INTEGRALIA AG 8. Juni 2016 Der Bedarf ist höher als das nachhaltig verfügbare Dargebot und als die ermittelte effektive konzessionierte Nutzung Heute in einem Trockenjahr unbedenklich Der Bedarf ist, wie bei der Beurteilung der Erschlies-sung vermutet, mit den verfügbaren Ressourcen nur knapp zu decken. GW 1 GW 2 GW 3 OF 5 Konzession für GW 3 Genutzte Konzession Konzessio- nen für Nutzung OF 4 m 3 / Jahr /Halbjahr /Monat Effektive Nutzung von GW 1 Genutzt ohne Konzession Effektive Nutzung von GW 3 Genutzt ohne Konzession Ressourcen aus Oberflächen- gewässern (OF) Grundwasser- ressourcen (GW) Konform geschützt Konform geschützt OF 4 Summe Bedarf aus GW 2 Summe Bedarf aus GW 3 Summe Bedarf aus OF 4 Summe Bedarf aus OF Summe der Konzessio- nen für die Nutzung von GW 1 R essourcen (aus Kapitel 3.2, Abb. 14) E rschliessung (aus Kapitel 4, Abb. 15) B edarf (aus Kapitel 5, konsumtiv) Genutzt ohne Konz. Annahme: Darstellung für Trockenheitszenario Annahme: Darstellung für Zukunftsszenario Konzes- sionen Verbrauch heute Grund- wasser- schutz Summe Bedarf aus GW 1 Vorgehen – Teil B Vorgehen Teil C Auszug: Das REB- Diagramm

16 P01/OC Anpassung an den Klimawandel in der Praxis – Universität Bern – 8. Juni 2016 Session 5: Trockenheit und Wasserressourcenmanagement – Vortrag von O. Chaix, INTEGRALIA AG 8. Juni 2016 Erfolgsfaktoren und Hindernisse Erfolgsfaktoren 1.Die Methode ist flexibel: sie passt sich gut den kantonalen Gegebenheiten an. 2.Sie ist beliebig ausbaubar: man kann damit sowhol einfache Fälle als auch recht komplexe Situationen beurteilen. 3.Schon aufgrund des reinen Expertenwissens der kantonalen Fachleute kann sie aussage- kräftige Resultate.liefern. 16 Hindernisse 1.Es gibt keine Gesetzesgrundlage, welche die Kantone verpflichtet, die Methode anzuwenden. 2.Die Methode erscheint recht anspruchsvoll auf den ersten Blick (obwohl die Praxis zeigt, dass dem nicht so ist, wenn man sie zielgerichtet und pragmatisch anwendet). 3.Über die Methode wurde noch nicht breit informiert (soll im Frühjahr 2017 erfolgen)


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