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Heterogenität im Schulalltag C Integrativer Sportunterricht HS 2014 foto: imago.

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Präsentation zum Thema: "Heterogenität im Schulalltag C Integrativer Sportunterricht HS 2014 foto: imago."—  Präsentation transkript:

1 Heterogenität im Schulalltag C Integrativer Sportunterricht HS foto: imago

2 Heterogenität im Schulalltag C Integrativer Sportunterricht HS 2014 Integrativer Sportunterricht?! «Das Besondere am Integrations-Sport ist für mich, die Themen des Unterrichtes an die Schüler mit Förderbedarf anzupassen und so zu verändern, dass jeder seinen Spass hat» (Frau Kablitz, IGS Bonn-Beuel, 2011). «Die Lehrer müssen den Sportgenuss zu den Schülern bringen» (Herr Bachmann, IGS Bonn- Beuel, 2011).

3 Heterogenität im Schulalltag C Integrativer Sportunterricht HS 2014 Ziele  Die Studierenden können Chancen im Hinblick auf die Förderung der Integration von Lernenden mit einer Beeinträchtigung im Sportunterricht benennen.  Die Studierenden können mögliche Konsequenzen für die persönliche Unterrichtstätigkeit ableiten.  Die Studierenden kennen konkrete Umsetzungsbeispiele für die Praxis.  Die Studierenden kennen unterschiedliche Lösungsstrategien im Umgang mit grosser Heterogenität im Sportunterricht und können diese situationsangepasst anwenden.  Die Studierenden kennen aktuelle Lehr-/Lernunterlagen und Projekte im Schulbereich, freiwilligen Schulsport und Vereinssport.

4 Heterogenität im Schulalltag C Integrativer Sportunterricht HS 2014 Agenda  Einstieg in die Thematik  Guter Sportunterricht  «Im Sport dabei sein»  Herausforderungen im (gemeinsamen) Sportunterricht  Umsetzung für die Praxis  Ausblick 13./

5 Heterogenität im Schulalltag C Integrativer Sportunterricht HS 2014 Guter Sportunterricht

6 Heterogenität im Schulalltag C Integrativer Sportunterricht HS 2014 Guter Sportunterricht Ein Klärung gleich zu Beginn! Empirische Befunde zeigen, dass Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen bei einer angemessenen Unterstützung erfolgreich in den Sportunterricht an Regelschulen integriert werden können.  keinerlei negative Auswirkungen für die nicht-behinderten Lernenden  Lernende ohne Behinderungen tendieren zu leicht positiveren Einstellungen gegenüber Gleichaltrigen mit Behinderungen (Fediuk, 1999; Doll-Tepper & Niewerth, 2003; Block & Obrusnikova, 2007)

7 Heterogenität im Schulalltag C Integrativer Sportunterricht HS 2014 Guter Sportunterricht Dem Sport werden besondere Integrationsleistungen zuerkannt und wie selbstverständlich auch dem Schulsport zugesprochen. Für den Sportunterricht schien aufgrund günstiger Rahmenbedingungen sogar eine Vorreiterrolle in der fachbezogenen Integrationsdebatte möglich zu sein, da er weniger als andere Fächer reglementiert sei. (Wurzel, 1991, 13f)

8 Heterogenität im Schulalltag C Integrativer Sportunterricht HS 2014 Guter Sportunterricht Kriterien guten Sportunterrichts (Gebken, 2005) 1.Strukturiertheit 2.Optimale Nutzung der zur Verfügung stehenden Zeit 3.Lange Einbindung der Lernenden in motorische Aktivitäten 4.Methodenvielfalt 5.Stimmigkeit der Ziele, Inhalte und Methoden 6.Unterrichtsklima 7.Sinnstiftende Unterrichtsgespräche 8.Förderhaltung 9.Feedback 10.Leistungserwartungen und Kontrollen Kriterien guten Unterrichts (Meyer, 2006) 1.Klare Strukturierung des Unterrichts 2.Hoher Anteil echter Lernzeit 3.Lernförderliches Klima 4.Inhaltliche Klarheit 5.Sinnstiftendes Kommunizieren 6.Methodenvielfalt 7.Individuelles Fördern 8.Intelligentes Üben 9.Transparente Leistungserwartungen 10. Vorbereitete Umgebung

9 Heterogenität im Schulalltag C Integrativer Sportunterricht HS 2014 Guter Sportunterricht 1.Strukturiertheit 2.Optimale Nutzung der zur Verfügung stehenden Zeit 3.Lange Einbindung der Lernenden in motorische Aktivitäten 4.Methodenvielfalt 5.Stimmigkeit der Ziele, Inhalte und Methoden 6.Unterrichtsklima 7.Sinnstiftende Unterrichtsgespräche 8.Förderhaltung 9.Feedback 10.Leistungserwartungen und Kontrollen Behinderungsarten  Mehrperspektivität  Bewegungsbeziehungen  Lösungsstrategien

10 Heterogenität im Schulalltag C Integrativer Sportunterricht HS 2014 «Im Sport dabei sein»

11 Heterogenität im Schulalltag C Integrativer Sportunterricht HS 2014 «Im Sport dabei sein» Mehrperspektivität Sinnrichtungen sportlichen Handelns Leistung Bewertung der Leistung nach anerkannten Kriterien (Zeit, Weite, Höhe) Spannung Ambivalenz des Handlungsverlaufes bezgl. Gelingen und Misslingen (Spiel, Erlebnis, Abenteuer, Risiko) Köpererfahrung Vollzug der Bewegung selbst mit den durch sie erschlossenen sensitiven Reizen (Körpererfahrung, Bewegungsgefühl) Gesundheit Körperlich-seelische Folgen der Bewegung (Wohlbefinden) Körperausdruck Ästhetische Aufnahme der Handlung durch andere Menschen (Präsentation, Darstellung) Miteinander Beisammensein mit anderen Menschen während oder aus Anlass der sportlichen Situation (Kooperation) Kurz (2004)

12 Heterogenität im Schulalltag C Integrativer Sportunterricht HS 2014 «Im Sport dabei sein» Bewegungsbeziehungen nebeneinander bewegen miteinander bewegen mit Unterstützung bewegen Weichert (2008); BASPO (2014)

13 Heterogenität im Schulalltag C Integrativer Sportunterricht HS 2014 «Im Sport dabei sein» Lösungsstrategien (Weichert, 2008; BASPO, 2014) Homogenisierung Kompensation Rollenzuteilung Zufall und Glück

14 Heterogenität im Schulalltag C Integrativer Sportunterricht HS 2014 Herausforderungen im (gemeinsamen) Sportunterricht

15 Heterogenität im Schulalltag C Integrativer Sportunterricht HS 2014 Sportliche Leistung Leistungsmodell im sportmotorischen Konzept (Lehrmittel Erwachsenensport, Broschüre 4, Das sportmotorische Konzept, BASPO, 2011 und Kernlehrmittel Jugend+Sport, BASPO, 2009); Häusermann et al. (2014).

16 Heterogenität im Schulalltag C Integrativer Sportunterricht HS 2014 Körperbe- hinderung Epilepsie Diabetes Schwerst-/Mehrfachbehinderung Sehbehinderung Hörbehinderung Wahrnehmungsstörungen Verhaltensauffälligkeiten Autismus-Spektrum- Störung Geistige Behinderung Psychische Störungen / Erkrankungen Sportliche Leistung und Behinderung Menschen mit Behinderung und ihre besonderen Herausforderungen im Sport (Häusermann et al., 2014, 28).

17 Heterogenität im Schulalltag C Integrativer Sportunterricht HS 2014 Dialog Lernende lernen Lehrende lehren beurteilen beraten beobachten aufnehmen umsetzen verarbeiten Lehren und Lernen im Sport Das Modell des pädagogischen/andragogischen Konzepts (Lehrmittel Erwachsenensport, Broschüre 3, Das andragogische Konzept, BASPO, 2011 und Kernlehrmittel Jugend+Sport, BASPO, 2009); Häusermann et al. (2014).

18 Heterogenität im Schulalltag C Integrativer Sportunterricht HS 2014 Schwerst-/Mehrfachbehinderung Sehbehinderung Hörbehinderung Wahrnehmungsstörungen Verhaltensauffälligkeiten Autismus-Spektrum-Störung Geistige Behinderung Körperbehinderung Epilepsie Diabetes Psychische Störungen / Erkrankungen Lehren und Lernen im Sport mit Behinderung Menschen mit Behinderung und ihre besonderen Herausforderungen im Bewegungslernen (Häusermann et al., 2014, 28).

19 Heterogenität im Schulalltag C Integrativer Sportunterricht HS 2014  Methodische Herausforderungen Herausforderungen im (gemeinsamen) Sportunterricht

20 Heterogenität im Schulalltag C Integrativer Sportunterricht HS 2014 Lehr- und Lernstufen Lehr- und Lernstufen im Rahmen des pädagogischen Konzepts (Kernlehrmittel Jugend+Sport, 2009, 36; BASPO, 2014, 14; Häusermann et al., 2014, 96).

21  Differenzieren des Angebotes  Variieren der Lernsituation Bewegung und Behinderung Bundesamt für Sport animato – Stefan Häusermann

22 Heterogenität im Schulalltag C Integrativer Sportunterricht HS 2014 Lehr- und Lernstufen  Differenzierung des Angebots äussere Differenzierung innere Differenzierung  Variation der Lernsituation Aufgabenstellung Methode Sozialform BASPO (2014, 15f)

23 Heterogenität im Schulalltag C Integrativer Sportunterricht HS 2014 Umsetzung für die Praxis  Variation der Lernsituation Stafette:1. Gruppe Transportstafette 2. Gruppe Begegnungsstafette Gerät:1. Gruppe Trampolin (Strecksprung) 2. Gruppe Barren (Stützen / Schwingen mit Abgang) Spiel:1. Gruppe Brennballformen 2. Gruppe Unihockey Erleichtern - Grundform - Erschweren

24 Heterogenität im Schulalltag C Integrativer Sportunterricht HS 2014 Umsetzung für die Praxis

25 Heterogenität im Schulalltag C Integrativer Sportunterricht HS 2014 Literatur Block, M. E., & Obrusnikova, I. (2007). What is inclusion? In M.E. Block (Ed.), A teacher's guide to including children with disabilities in general physical education (3rd ed., pp.15-28). Baltimore: P. H. Brookes Bundesamt für Sport BASPO (Hrsg.). (2009). Kernlehrmittel Jugend+Sport. Magglingen: Bundesamt für Sport. Bundesamt für Sport BASPO (Hrsg.). (2011). Lehrmittel Erwachsenensport. Magglingen: Bundesamt für Sport. Bundesamt für Sport BASPO (Hrsg.). (2014). Sport und Handicap. Wege zum gemeinsamen Sport. Magglingen: Bundesamt für Sport. Doll-Tepper, G. & Niewerth, T. (2003), Kinder und Jugendliche mit Behinderungen im Sport. In W. Schmidt, I. Hartmann-Tews & W.-D. Brettschneider (Hrsg.), Erster Deutscher Kinder- und Jugendsportbericht ( ). Schorndorf. Fediuk, F. (1999). Integrativer Schulsport. Eine Analyse nationaler und internationaler Beiträge zum gemeinsamen Schulsport von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderungen. Kassel: Gesamthochschul-Bibliothek. Gebken, U. (2005). Guter Sportunterricht für alle! In A. Gogoll & A. Menze-Sonneck (Hrsg.), Qualität im Schulsport (S ). Hamburg: Czwalina. Häusermann, S. (2008). Mit Unterschieden spielen. Herzogenbuchsee: Ingold Verlag/PluSport. Häusermann, S., Bläuenstein, C. & Zibung, I. (2014). Sport erst recht - Grundlagen in der Begleitung von Menschen mit Behinderung im Sport. Herzogenbuchsee: Ingold Verlag/PluSport. Kurz, D. (2004). Von der Vielfalt sportlichen Sinns zu den pädagogischen Perspektiven im Schulsport. In P. Neumann / E. Balz (Hrsg.), Mehrperspektivischer Sportunterricht. Orientierungen und Beispiele (S ). Schorndorf: Hofmann. Meyer, H. (2006). Was ist guter Unterricht. Berlin: Cornelsen. Weichert, W. (2008). Integration durch Bewegungsbeziehungen. In F. Fediuk (Hrsg.), Inklusion als bewegungspädagogische Aufgabe (55-95). Hohengehren, Baltmannsweiler: Schneider Verlag. Wurzel, B. (1991). Sportunterricht mit Nichtbehinderten und Behinderten. Untersucht am Beispiel von Sehenden und Blinden. Schorndorf: Hofmann.

26 Heterogenität im Schulalltag C Integrativer Sportunterricht HS 2014 Ziele  Die Studierenden erkennen, welche Chancen sich im Hinblick auf die Förderung der Integration von Lernenden mit einer Beeinträchtigung im Sportunterricht ergeben.  Die Studierenden können mögliche Konsequenzen für die persönliche Unterrichtstätigkeit ableiten.

27 Heterogenität im Schulalltag C Integrativer Sportunterricht HS 2014 Ausblick 13./ : Sporthallen Allmend, Zihlmattweg 46 Hallenschuhe mitbringen Kleidung, um sich bewegen zu können


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