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Zusammenfassung: B. Bergmeister-Keckeis COMENIUS (1592 – 1670) Teil 2 Hoher Anteil an echter Lernzeit.

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1 Zusammenfassung: B. Bergmeister-Keckeis COMENIUS (1592 – 1670) Teil 2 Hoher Anteil an echter Lernzeit

2 2 Zehn Merkmale guten Unterrichts 1.Klare Strukturierung des Unterrichts 2.Hoher Anteil an echter Lernzeit 3.Lernförderliches Klima 4.Inhaltliche Klarheit 5.Sinnstiftendes Kommunizieren 6.Methodenvielfalt 7.Individuelles Fördern 8.Intelligentes Üben 9.Transparente Leistungsvereinbarungen 10.Vorbereitete Umgebung

3 3 2.Hoher Anteil echter Lernzeit Time on Task Definition (MEYER 2004, S. 40): –Die echte Lernzeit (time on task) ist die vom Schüler tatsächlich aufgewendete Zeit für das Erreichen der angestrebten Ziele.

4 4 empirische Untersuchungen: Die Frage nach der Lernzeit war eine der wichtigen Grundfragen der school effectiveness – Forschung der 60er- u. 70er-Jahre (USA) Michael RUTTER (1980): Fünfzehntausend Stunden. Schule und ihre Wirkung auf Kinder. (Weinheim, Beltz) –Beispielhafte, wichtige europäische Studie (Londoner Sek-1- Studie) –Zeitanalysen: Wie viel Zeit widmen Lehrer und Schüler effektiv dem Thema der Stunde und nicht dem Aufbau von Geräten, dem Verteilen von Materialien, dem Bewältigen von Diziplinstörungen und dem Einsammeln von Unterschriften, Mitteilungen etc. ?

5 5 RUTTER – Ergebnis: –Die echte Lernzeit variierte im Schulvergleich zwischen 65% und 85%. –Wo sich die Unterrichtsstunden durch einen hohen Anteil effektiver Arbeitszeit auszeichneten, zeigten die Schüler weniger unangemessenes Verhalten. (RUTTER 1980, S. 145) –Schüler brauchen Futter. Sonst machen sie Mist. (MEYER 2004, S. 42)

6 6 HELMKE u. RENKL (1993): –Grundschul-Untersuchung: Strukturierung des Unterrichts erhöht Schüleraufmerksamkeit und reduziert Störungen. hohes Lerntempo – sinkende Lernfreude geringes Lerntempo – unproduktive Nebentätigkeiten Lehrer geben nach Fragen nur 0,9 Sekunden Zeit! AUFSCHNAITER u. AUFSCHNAITER (2003): –Zeitfenster für konzentriertes Arbeiten: 30 Sekunden – maximal 5 Minuten

7 7 Ratschläge (MEYER 2004, S. 45) –Pünktlichkeit: Guter Unterricht fängt pünktlich an und endet pünktlich! –Auslagerung non instructional activities Geld Klassenbuch etc. Gewährung von Freiräumen –nicht nur starres Zeitkorsett –Zeit zum Pflegen von Freundschaften –Zeit zu raufen und Zeit sich wieder zu vertragen. –Gute Lehrerinnen und Lehrer tolerieren unterschiedliche Arbeitstempi. –Repertoire an kleinen körperbezogenen Übungen, um Bewegungsmangel vorzubeugen –Lob der Langsamkeit – Stoff gründlich durchnehmen, wiederholen!

8 8 Bearbeitungsvorschlag (portfoliorelevant) –Welche Möglichkeiten sehen Sie für Ihren Unterricht, time on task zu verbessern? –Wie können in Ihrer Schule/Ihrem Unterricht Freiräume geschaffen werden, die die personale, und soziale Kompetenz fördern? Geben Sie Vorschläge und analysieren Sie diese nach Ihrer Kompetenzförderung.


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