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Dr. Berndt Birkner AGAF, FACP, FASGE Netzwerk gegen Darmkrebs e.V. Vizepräsident München.

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Präsentation zum Thema: "Dr. Berndt Birkner AGAF, FACP, FASGE Netzwerk gegen Darmkrebs e.V. Vizepräsident München."—  Präsentation transkript:

1 Dr. Berndt Birkner AGAF, FACP, FASGE Netzwerk gegen Darmkrebs e.V. Vizepräsident München

2 Screening im Vergleich JAMA. 2013

3 Information und Einladungspraxis (KFRG) Untersuchungen zur Früherkennung von Krebserkrankungen gemäß § 25 Abs 2, für die von der Europäischen Kommission veröffentlichte Europäische Leitlinien zur Qualitätssicherung von Krebsfrüherkennungsprogrammen vorliegen, sollen als organisierte …. Programme angeboten werden. Regelmäßige Einladung der Versicherten Umfassende und verständliche Information … über Nutzen und Risiken der jeweiligen Untersuchungen… Krebsfrüherkennungs und registergesetz – KFRG. Bundesgesetzblatt 2013

4 Europäische Leitlinie (EU Commission) CRC screening programmes should identify the barriers, needs and facilitators to informed decision-making (IDM) of their target population (including specific groups) (VI - A) Austoker et al. Endoscopy 2012

5 Europäische Leitlinie CRC screening programmes should provide balanced, quantified and unbiased information about CRC (e. g. incidence, risk factors and symptoms) and CRC screening (benefits, harms and risk factors). Scientific evidence should be used to develop patient information materials and should be easily accessible for public consultation (VI - A) Austoker et al. Endoscopy 2012

6 Europäische Leitlinie Any framework developed to communicate CRC screening information must enable individuals to make an informed decision, and should be underpinned by the four ethical principles of autonomy, non-malfeasance, beneficence and justice (VI - A) Austoker et al. Endoscopy 2012

7 Europäische Leitlinie Developing communication strategies for an organised CRC screening programme is important to ensure that as many of the target population as possible receive the relevant information to be able to make informed decisions about whether or not they wish to attend CRC screening (VI - A) Austoker et al. Endoscopy 2012

8 Information (Nat. Krebsplan) Über Darmkrebsfrüherkennung mit dem Ziel: Informierte Patientenentscheidung (shared decision making) ….relevante Informationen über Vor- und Nachteile aller möglichen Ergebnisse im Einklang mit seinen persönlichen Präferenzen/Überzeugungen Verbessertes Informationsangebot über Nutzen und Risiko der Darmkrebsfrüherkennung mit dem Ziel einer informierten Entscheidung Nationaler Krebsplan Zielepapier 1

9 Schlüsselfaktoren der informierten Patientenentscheidung (U.S.A.) Notwendigkeit der Entscheidung für Patient und Arzt Kenntnis und Verständnis der best-verfügbaren Evidenz (Patient-Arzt) Entscheidungsfindung auf dem Boden der ärztlichen Beratung und Patientenpräferenzen Legaré F, Witteman HO. Health Affairs 2013

10 Hemmnisse einer informierten Patientenentscheidung Zeit Patientenprofil (z.B. Umgang und Verständnis von Zahlen, Risiko, Ausbildung) Klinische Situation (Diagnostik, Therapie, Screening) Honorar (leistungsgerechtes Honorar) Legaré F, Witteman HO. Health Affairs 2013

11 Implementierung einer informierten Patientenentscheidung Training der Ärzte (und anderem medizinischem Personal) Verständnis der Patienten für das Gesundheitssystem Informationsmaterial und Entscheidungshilfen Gleichbehandlung und Qualität Kosten Evaluierung Legaré F, Witteman HO. Health Affairs 2013

12 TK (Bayern) Projekt: Information und Einladung In Kooperation mit der KVB (2013 – 2015) Alle 50 und 55. Jährigen erhalten einen Einladungsbrief mit 3 verschiedenen Informationen (TK, KVB, IQWIG) Projektziele: Teilnahmeraten Verständlichkeit der Information Akzeptanz der Information Fortbildung zur Gesprächsführung zur informierte Entscheidung

13 Information Personalisierte vs allgemeine Information Outcome: informierte Entscheidung Outcome: Kenntnis über Screeningtest Outcome: Teilnahme am Screening

14 Edwards AGK et al. Cochrane Database of Systematic Reviews 2013 Personalisierte Information

15 Edwards AGK et al. Cochrane Database of Systematic Reviews 2013 Personalisierte Information

16 Edwards AGK et al. Cochrane Database of Systematic Reviews 2013 Personalisierte Information

17 Edwards AGK et al. Cochrane Database of Systematic Reviews 2013 Personalisierte Information (CRC)

18 Information und Kenntnis Schwartz PH et al. Family Medicine 2013

19 Clinical Gastroenterology and Hepatology 2013; 11: Copyright © 2013 AGA Information und Kenntnis

20 Clinical Gastroenterology and Hepatology 2013; 11: Copyright © 2013 AGA Information und Kenntnis

21 Einladungspraxis Einladungsschreiben vs Einladungsschreiben und Recall (wirksam) face to face Beratung vs Einladungsbrief (wirksam) Standardbrief vs Studienbrief (nicht wirksam) Einladungsbrief vom Hausarzt vs Einladungsbrief (wirksam) FOBT Mailing (wirksam) Festgelegter Termin vs offener Termin (wirksam) Infomaterial und Einladungsbrief (nicht wirksam) Belehrung und Einladungsbrief (wirksam)

22 Camilloni et al. BMC Public Health :464 doi: / Einladungspraxis

23 Camilloni et al. BMC Public Health :464 doi: /

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27 Zusammenfassung (1) Information und informierte Patientenentscheidung Nutzen und Risikobewertung ist offen für subjektiven Bias Informierte Patientenentscheidung ist eine idealisierte Zielvorstellung Personalisierte Information vor allgemeiner Information Information offen für Bias durch Bildung, Sprache, Umgang mit Zahlen u.a.

28 Zusammenfassung (2) Einladungspraxis Recall, am besten mehrfach Persönliches Gespräch (Hausarzt, Facharzt) Definierte Termine Zusendung des FOBT Zentrale Auswertung (QS) Umsetzung durch G-BA bis April 2016


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