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Anna Heermann Institut für Fremdsprachen Universität Bergen Heimat. Eine hermeneutische Herausforderung.

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Präsentation zum Thema: "Anna Heermann Institut für Fremdsprachen Universität Bergen Heimat. Eine hermeneutische Herausforderung."—  Präsentation transkript:

1 Anna Heermann Institut für Fremdsprachen Universität Bergen Heimat. Eine hermeneutische Herausforderung

2 Impressionen von Heimat Was aber ist Heimat?

3 Dissertationsprojekt „Das was man nicht los wird und nicht ertragen kann“. Zur Konzeption von Heimat bei Herta Müller _________ Ziele Tradierung der Heimatthematik in ausgewählten Werken Herta Müllers untersuchen Kontinuitäten? Brüche? Widersprüche?

4 Heimat. Eine hermeneutische Herausforderung 1.Zur Problematik des Heimatbegriffes 1.Wege zu einem Verständnis von Heimat

5 1. Zur Problematik des Heimatbegriffes Bedeutungswandel  Bedeutungs- verschiebungen Weites Assoziationsfeld Subjektive Besetzung

6 1.1 Heimat im Bedeutungswandel 19. Jahrhundert Raue Realität Besitz Erbe Aufenthaltsrecht Utopische Gegenwelt Zeitalter der Industrialisierung Kompensationsfunktion (Bürgertum)  Kitschige Heimatvorstellungen

7 1.1 Heimat im Bedeutungswandel Drittes Reich Mentalität Heimat kann man sich erarbeiten (Eduard Spranger: Der Bildungswert der Heimatkunde, 1943; Hans Grimm: Volk ohne Raum, 1926) Integration des Heimatbegriffes in die NS-Ideologie  Legitimation der Politik des Dritten Reiches Oskar Martin-Amorbach: Der Sämann (1937)

8 1.1 Heimat im Bedeutungswandel Nachkriegszeit Deutsche Wiedervereinigung  Neuer Aufwind Vergangenheitsflucht und –bewältigung Ambivalenter Begriff Filmindustrie: Remakes von Filmen aus der NS-Zeit vs. Neuer Deutscher Film Anti-Heimatbewegung Neuverhandlung der nationalen Identität (Historikerstreit)

9 1.1 Heimat im Bedeutungswandel Fazit Eine Vielzahl von Auslegungen von und Konnotationen mit Heimat, die im Zuge der Begriffsgeschichte entstanden sind heute noch aktuell im Gebrauch. existieren nebeneinander her.

10 1.2 Subjektive Besetzung des Heimatbegriffes Ausgabe: / Nr. 15

11 1.2 Subjektive Besetzung des Heimatbegriffes

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17 Fazit Die subjektive Besetzung erweitert das Assoziationsfeld noch zusätzlich, weil die Auslegung von Heimat in Abhängigkeit zu Biographie und subjektiven Gefühlen geschieht.

18 2. Wege zu einem Verständnis von Heimat Duden „Land, Landesteil oder Ort, in dem man [geboren und] aufgewachsen ist oder sich durch ständigen Aufenthalt zu Hause fühlt (oft als gefühlsbetonter Ausdruck enger Verbundenheit gegenüber einer bestimmten Gegend)“  Einschränkung des Heimatbegriffes auf bestimmte Qualitäten

19 2. Wege zu einem Verständnis von Heimat Keine allgemeingültige Auslegung möglich  Jeder neue Versuch Heimat (neu) zu definieren würde der Flut an bestehenden Definition von Heimat nur eine weitere hinzuzufügen.

20 2. Wege zu einem Verständnis von Heimat Heimat als dynamischer Dialog, der einem bestimmten Kontext unterliegt räumliche Dimension soziale Dimension historische Dimension  Kontext prägt das Verständnis von Heimat  Auslegung geschieht immer aus einem bestimmten Blickwinkel

21 2. Wege zu einem Verständnis von Heimat H H Heimat Autor legt Heimat vor seinem Kontext aus Analysand legt Heimat des Autors vor seinem Kontext aus

22 2. Wege zu einem Verständnis von Heimat Der Verständnis- und Auslegungsprozess ist immer subjektiv.  Prämisse für das Auslegen und Verstehen von Heimat: Welchem Kontext unterliegt der Autor? Welchem Kontext unterliegen wir als Analysanden?


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