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Proseminar NT –– Leitfaden Hinweg: Suche Rückweg: Darstellung.

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Präsentation zum Thema: "Proseminar NT –– Leitfaden Hinweg: Suche Rückweg: Darstellung."—  Präsentation transkript:

1 Proseminar NT –– Leitfaden Hinweg: Suche Rückweg: Darstellung

2 A) Hinweg: Information suchen 1. (Vor)lesen was? Textausgabe, selbst übersetzen wie? anderen/laut/langsam 2. Vorverständnis empfinde ich Empathie oder Disharmonie zu dem Text? Kann ich sie mir erklären?

3 3. Erste Lektüre: gezielte Information suchen! Frage HilfsmittelAufgabeMethodeBeispiel Welchen Text lese ich?Ausgabe und Text festlegen Textkritik Eph 1,1; Mk 1,1 Was hat der Text wozu gesagt? Zusammenfassung (Inhalt + Intention): schriftlich! spontane Lektüre Wie gliedere ich den Text? Narrativ: sich nach Ort-, Zeit-, Personen-, Handlungs- wechsel u.a. orientieren; Diskursiv: sich nach logischen Einheiten u. rhetorischen Signalen orientieren Textanalyse Joh 11,1-44; 18,28-19,16 Röm 5,12-21 Verstehe ich jedes Wort (semantisch, syntaktisch, pragmatisch, gattungsmäßig,in Bezug auf die realia etc.)? Wörterbücher, Lexika etc. Notizen machen! Textanalyse Mk 4,1-9; Mt 19,2-12 Was wird vor dem Textabschnitt und danach erzählt? Über Ko-text erkundigen und Notizen machen! Kontextanalyse, Intratextualität Mk 11,20-25

4 3. Erste Lektüre: gezielte Information suchen! Frage HilfsmittelAufgabeMethodeBeispiel Wo und wann spielt sich die Geschichte/Rede ab? Enzyklopädien, Kommentare Über engeren Kontext erkundigen und Notizen machen! historische Kritik, Intertextualität Apg 18,12-17; Joh 2,13-22; Mk 6,17-29 Kenne ich die angesprochene Geographie, die Zeitgeschichte und die kulturellen Gegebenheiten? FachliteraturÜber weiteren Kontext erkundigen und Notizen machen! Kontextanalyse Joh 1,28 Mk 7,1-23 Was weiß ich über die Entstehung des Textes und seine Konstitutions- geschichte? Kommentare, Spezialliteratur Über Entstehungs-geschichte erkundigen, Notizen machen und folgende Frage (schriftlich!) beantworten: Wirft diese Information ein neues Licht auf die Intention und den Inhalt des Textes? Literarkritik: Traditions- und Redaktions- analyse Mk 14,3-9; Röm 1,3f.; Mt 3,13-17 Gibt es andere intra- oder extrakanonische Texte, die zu diesem Text eine Parallele bieten? Kommentare, Spezialliteratur Vergleich: wie erklärt sich die Parallele, was bringt der Vergleich der Texte zum tieferen Verständnis unseres Textes? Intratextualität Intertextualität Mk 4,35-41; Lk 11,29-32

5 4. Re-Lektüre: Analyse und Sinnkonstitution Ich lese den Text wieder und aktualisiere ihn: Was läßt der Text implizit? Lücken füllen! Enthält er Widersprüche/Schwierigkeiten? Welche Fragen ergeben sich aus dem Text? Welche Anregungen bekomme ich vom Text, damit ich sie beantworte? Welche anderen Texte helfen mir, diese Fragen zu beantworten? Was ist die Intention des Textes?

6 5. Wiedergabe der Interpretation Synthetische Darstellung meines Textverständnisses. Synthetische Darstellung meines Textverständnisses.

7 6. Rückblick und Anwendung ( = sog. Hermeneutik) Verstehe ich jetzt den Text besser als vorher? Was hat sich an meinem Verständnis geändert? Verstehe ich jetzt den Text besser als vorher? Was hat sich an meinem Verständnis geändert? Wozu ist dieser Text (heute/mir) wichtig/problematisch/aktuell/gut …? Wozu ist dieser Text (heute/mir) wichtig/problematisch/aktuell/gut …?

8 Goldene Regel: Bemühen Sie sich nicht, den Text etwas sagen zu lassen, sondern vermeiden Sie bloß Fehlinterpretationen. Was übrig bleibt, ist was Sie suchen: es steht immer da!

9 Methoden Textkritik_________________________________________________________(synchron)Textanalyse: Grammatische Analyse Grammatische Analyse Semantische Analyse Semantische Analyse Pragmatische Analyse (Gattungen/Textsorten/Formgeschichte) Pragmatische Analyse (Gattungen/Textsorten/Formgeschichte)_________________________________________________________(diachron)Literarkritik: Redaktionsanalyse Redaktionsanalyse Traditionsanalyse (bzw. Quellenkritik) Traditionsanalyse (bzw. Quellenkritik)Religionsgeschichte_________________________________________________________(Horizontverschmelzung) sog. Hermeneutik

10 B) Rückweg: Auslegung darstellen Das eigene Verständnis des Textes so darstellen, daß man das für das Verständnis Überflüssige an Information weg läßt.

11 Empfohlenes Aufbauschema: Titelblatt Inhaltsverzeichnis Vorwort: Thema, Ziel, Methode Text (Textausgabe) und Übersetzung (Überlieferungsgeschichte und) Textkritik Situationsanalyse und Ko(n)-text (= Intratextualität): Gliederung Textanalyse (Form-, Gattungs- und Motivanalyse) unter besonderer Berücksichtigung der syntaktisch-logischen Inhaltsstruktur. * * * Literarkritik: Quellenkritik/Traditions- und Redaktionsanalyse Historische Kontextualisierung/Intertextualität/Religionsgeschichte Fazit (Hermeneutische Aktualisierung) Bibliographie

12 Beispiel:

13

14 … und Formelle Genauigkeit streng beachten !!! (dem Merkblatt streng folgen)

15 Hausaufgaben ! Lesen Sie aus Thomas Söding, Wege der Schriftauslegung. Methoden- buch zum Neuen Testament. Unter Mitarbeit von Christian Münch, Freiburg - Basel - Wien 1998 die Seiten (bes !)


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