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Bewegte Schule GR Präsentation Austauschtreffen 2016 für Lehrerkollegien Zusammengestellt von Brigitte Rychen Fachstelle PEP www.pepinfo.ch - Februar 2016-

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1 Bewegte Schule GR Präsentation Austauschtreffen 2016 für Lehrerkollegien Zusammengestellt von Brigitte Rychen Fachstelle PEP - Februar © Fachstelle PEP / GFCH/Gesundheitsamt GRwww.pepinfo.ch

2 Was benötigt der Mensch in seinem Alltag, um diesen möglichst gesund bewältigen zu können?

3 ESSEN TRINKEN

4 ESSEN TRINKEN BEWEGUNG

5 ESSEN TRINKEN BEWEGUNG PSYCHISCHE GESUNDHEIT ein tragendes soziales Umfeld, Emotionsregulation Körperzufriedenheit

6 Ess- und Bewegungsverhalten Unser Ess- und Bewegungsverhalten ist häufig nur in geringem Masse vernunftgesteuert Es hängt oft von Aspekten psychischer Gesundheit ab, insbesondere von emotionaler Befindlichkeit und der Fähigkeit Emotionen regulieren zu können. Essen und/oder Bewegung dient vielen Menschen dazu, ihre Emotionen zu regulieren. Essen und/oder Bewegung lenkt von als unangenehm empfundenen Gefühlen ab und beruhigt.

7 Emotionsregulation Gegen Essen und/oder Bewegung als Möglichkeit für die Emotionsregulation ist nichts einzuwenden, wenn auch andere Möglichkeiten gelernt und Fähigkeiten entwickelt werden können, um mit unterschiedlichen Gefühlszuständen vielseitig und kreativ umzugehen. Über möglichst vielseitige, unterschiedliche und konstruktive Strategien zur Emotionsregulation zu verfügen und damit erfolgreich Emotionen bewältigen zu können, ist für die psychische (und auch physische) Gesundheit elementar und gehört zu den Schlüsselfertigkeiten emotionaler Kompetenz.

8 Emotionen und Gedanken Gefühle wie: – Angst, Unsicherheit, Leere, Traurigkeit, Einsamkeit, Wut, Verzweiflung Gedanken wie: – Selbstzweifel, -kritik – und –abwertung...beeinflussen sich wechselseitig und haben... zusammen mit gesellschaftlichen Normen und Werten, Leistungsidealen, digital veränderten Bildern in Medien, die perfekte Menschen zeigen, Botschaften aus der Schönheitsindustrie und die jeweils aktuelle eigene Lebenssituation und (negative) Erfahrungen...oft Auswirkungen auf unser Selbstwertgefühl und damit auf unseren Körper

9 Selbstwertgefühl und Körperbild Die Zufriedenheit mit dem eigenen Körper hängt in hohem Masse von der Bewertung des eigenen Körpers ab. Löst die Bewertung des eigenen Körpers ungute Gefühle aus, sinkt die Zufriedenheit mit dem Körper und damit das Selbstwertgefühl. Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper wirkt sich häufig auf das Ess- und Bewegungsverhalten aus. – Rigides Ess- und Diätverhalten bis hin zu Essstörungen – Muskelsucht – Aus Scham über den eigenen Körper sportliche Aktivität meiden

10 Healthy body image Körperbild - Definition Körperbild wird als „Aspekt des Selbstkonzeptes“ (Wahrnehmung und Wissen um die eigene Person) verstanden, das sich aus der Gesamtheit der Einstellungen (Wahrnehmung, Kognitionen, Affekte und Wertungen) zum eigenen Körper konstituiert. (Clement & Löwe) 1996)

11 Healthy body image Selbstwert - Definition Mit Selbstwertgefühl wird die (oft auch unbewusste) emotionale Einschätzung des eigenen Wertes verstanden Es ist der subjektive Wert, den man sich selber und seiner Person zuschreibt.

12 Healthy body image Körperunzufriedenheit Einige Zahlen aus den Jahren 2009/2010 (Deutschland und CH) Im Laufe der Pubertät nimmt der Anteil der Mädchen, die mit ihrer Figur unzufrieden sind um 50% zu, 46% sind mit ihrem Gewicht unzufrieden 1/3 der jährigen Jungs finden ihre Figur nicht okay 17% der Jungs möchten muskulöser sein ( KIGGS Studie 2006 – 17`000 Jugendliche / Dr. Sommer Studie 2009) 50% Mädchen und 20-30% Jungs (Alter 15) in Schweiz fühlen sich zu dick (HBSC 2010)

13 Healthy body image...nicht nur bei Jugendlichen

14 Healthy body image Körperbild als zentrale Sorge Sorgen um das Körperbild stand an 1. Stelle von 15 Bedenken wie Stress, Schule oder Familie 31% der Mädchen und Jungs sorgten sich um das Körperbild (Ergebnis aus: National survey of young Australians 2010 mit 50`012 Befragten zwischen 11 und 24 Jahren) Zu einem ähnlichen Ergebnis kam 2013 eine unveröffentliche Studie aus Wien

15 Healthy body image Studie ZHAW 2015 Schweiz 65% der befragten Mädchen und 44% der befragten Jungs sind mit ihrem Körper unzufrieden Davon möchten 60% der Mädchen schlanker sein (gleichviele haben bereits mind. eine Diät gemacht) Mit 77% möchte ein Grossteil der Jungs mehr Muskeln, 54% gaben an, wirklich dafür etwas zu tun Ca 1/5 der befragten Jugendlichen hat ein negatives Körperbild und kann sich schlecht von unrealistischen Körperbildern abgrenzen. Sie sind überzeugt davon, dass sie selbstbewusster und glücklicher wären, wenn sie ihren Körper verändern könnten. ( Das gesunde Körperbild von Jugendlichen in der Deutschschweiz /Studie ZHAW 2015 im Auftrag von Gesundheitsförderung Schweiz)

16 Healthy body image Relevanz für die Schule und Gesundheitsförderung Kinder und Jugendliche sind heute schon früh einer kritischen Aus- einandersetzung mit ihrem Körper ausgesetzt. Sie lernen früh, welche Körper der Norm und dem Ideal entsprechen Bei zahlreichen Jugendlichen ( und auch Erwachsenen) ist der Körper und damit Figur, Gewicht und Aussehen Sorge Nummer 1 Mit dem Wunsch Idealbildern möglichst nahe zu kommen, liegt teilweise ein grosser Teil der persönlichen Aufmerksamkeit und Konzentration beim eigenen Körper und Aussehen und dessen ständiger Optimierung > auch in der Schule bei den Schüler und SchülerInnen

17 Auseinandersetzung Mit dem Fragesnack oder den Fragekarten kann eine erste Auseinandersetzung zu Essen, Bewegung, Gefühle und Körper angeregt werden (Unterlagen über TN Austauschtreffen/ Bewegte Schule GR oder auf > Bodytalk)www.pepinfo.ch Weitere Unterlagen: Fühl dich wohl (8 Karten für ein positives Körpergefühl) bei TN Austauschtreffen oder bestellen bei Bewegte Schule GR Bodytalk PEP (Bausteine für die Arbeit aneinem gesunden Selbstwert- und positivem Körpergefühl) herunterladen bei pepinfo

18 Haltung in dieser Auseinandersetzung nicht wertend dialogisch nicht wertend wertschätzend

19 Methodik – dialogisches Arbeiten Prinzipen des dialogischen Arbeitens Eigene lernende Haltung Radikaler Respekt (Ich respektiere unterschiedliche Ansichten) Keine Bewertungen( gegenseitig) Themen erkunden Offenheit Verlangsamung zulassen ( keine Stundenziel verfolgen) Selbstbeobachtung / Selbstreflexion Hartkemeyer 2002)

20 Wesentlichste Merkmale Prinzipen des dialogischen Arbeitens Bedingungslose positive Wertschätzung (keine Bewertung von Aussagen) Empathie (verstehen lernen der Welt- und Sichtweise anderer Menschen/ von SchülerInnen) Kongruenz ( Echtheit, Ehrlichkeit, Wahrhaftigkeit)

21 Healthy body image Unterschiedlichkeit und Vielfalt Der Weg zum Ziel bedeutet bei uns anzufangen... Respekt sich selbst und andern gegenüber ((lernen) Stärkung der Toleranz sich selbst und andern gegenüber Akzeptanz von Unterschiedlichkeit von Körpern JA-sagen zu Körpervielfalt We like everyBODY

22

23 Healthy body image Packen wir es an......und setzen uns ein für ein gesundes Körperbild


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