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1 Prävention an der PSI ( Pestalozzischule Idstein ) Ein Netzwerk stellt sich vor Informationen zum Konzept einer schulischen Sozialarbeit 2010/11M. Wetzel.

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1 1 Prävention an der PSI ( Pestalozzischule Idstein ) Ein Netzwerk stellt sich vor Informationen zum Konzept einer schulischen Sozialarbeit 2010/11M. Wetzel

2 2 Inhaltsverzeichnis Die Netzwerk – „ Knüpfer “ der PSI Das Netzwerk der schulischen Sozialarbeit an der PSI und seine Bedeutung für Schüler Eltern Schule (intern) und Schule (extern)

3 3 Netz – „Knüpfer“ an der PSI Beratung findet an unterschiedlichen Stellen des schulischen Alltags statt: Fr. Göbel-Schmitt + Fr. Kohl: allgemeiner schulischer Bereich Hr. Hutya: SV Bereich + Großveranstaltungen Fr. Göbel-Schmidt + Fr. Hannemann-Schmitt: Betreuung der Mentoren Fr. Kohl: Laufbahnberatung Hr. Schreiner: Berufsberatung Fr. Freudenreich: Schulische Sozialarbeit (im Auftr. der AWO) Fr. Hoffmann: psychologische Beratung Hr. Wesseling: seelsorgerischer Beratung Hr. Wetzel: Beratung bei Drogen + Gewaltproblemen + Großveranstaltungen

4 4 Schüler:Eltern:Schule (intern):Schule (extern):

5 5 Schüler I.: Stärkung der SV Arbeit durch spez. Aktivitäten - z.B. Wochenendseminare (Neuanspach) und andere Schulungen z.B. zum Thema - Gewaltprävention (mit Herrn Hölzel) Anleitung zur Organisation der Großveranstaltungen wie ROCK AM SCHLOSS (Veranstalter ist die SV !) oder 11er Fete (Veranstalter ist der Party-Ausschuß des 11er JG, der hier erstmals in die Veranstaltungs- und Sicherheitskonzepte der Schule herangeführt wird) 13er Fete oder Glühweinfest (Veranstalter ist der 13er Jahrgang !) Dabei geht es zunächst um die Umsetzung eines Sicherheitskonzeptes und der Gewährleistung der Zusammenarbeit mit der Stadt bzw. Polizei aber auch um Verantwortungsübernahme durch Schülergruppen und der Öffnung und positiven Darstellung der Schule nach außen.

6 6 Schüler II.:Einzelberatung von Schülern/innen durch Beratungslehrer erfährt z.Z. eine zunehmende Bedeutung. Während in früheren Jahren nicht zu leugnende Schwellenängste Steine auf dem Weg zum Beratungslehrer darstellten, lassen heute diese Berührungsängste scheinbar nach. Trotz der klaren Bedingung, dass es keine „Schweigepflicht“ gibt, die Beratung also nicht „anonym“ sein kann, werden durchschnittlich pro halben Schuljahr 5 Beratungen zu dem Themenbereich Mobbing aber auch 2 Beratungen zu Autoaggression: vom „Ritzen“ bis zum angekündigten Suizid, 2 Beratungen zu Drogenmissbrauch und 2 Beratungen zu Magersuchtproblemen angenommen. FAZIT: Der Beratungsbedarf nimmt zu !!!

7 7 Schüler III. : Einzel- od. Gruppenberatung von Schülern/innen (und natürlich auch Eltern bzw. Lehrern) spez. zu Mobbing und anderen psychosozialen Problemen wird seit 2010 durch Frau A. Freudenreich im Bereich der schulischen Sozialarbeit angeboten (s. ihre spez. Seite der HP) Ergänzung findet dieses Angebot spez. in Bereich der Notfallintervention bei psychosozialen Notlagen durch Angebote von Frau A. Hoffmann. Beide bieten mit „Schweigerecht / -pflicht“ ausgestattet, allen Hilfesuchenden psychologische und Erziehungsberatung. (Dies bewusst im klaren Unterschied zu dem, den Eltern gegenüber mitteilungs-verpflichteten Beratungslehrer). Kontakt können ebenso anonym wie auch zu all den anderen Beratern aufgenommen werden. (s. Homepage der PSI) Zusätzlich wird das Beratungsangebot im seelsorgerischen Bereich durch die Angebote von Herrn Wesseling, unserem Schulpfarrer ergänzt und sinnvoll abgerundet.

8 8 Schüler IV.: Anstrengungen zur Stärkung des Selbstvertrauens und Aufbau eines halt- und belastbaren Selbstwertgefühls als beste Voraussetzung zur Stabilisierung in Krisensituationen. Dieses hohe Ziel versuchen wir neben dem allgem. pädagogischem Ansatz der Schule spez. durch 2 Maßnahmen zu erreichen:

9 9 Schüler V.: 1. Das Mentorensystem bietet unseren „Stiften“ Anleitung und Vorbild durch ältere Schüler/innen und verhindert so Ausgrenzung. Gleichzeitig wird die Ausbildung reifer Kommunikations- strukturen innerhalb der Schule unterstützt. Die SV Arbeit profitiert so indirekt. Für die Mentoren selber stellt dabei das System ein Übungsfeld zur Ausreifung der eigenen sozialen Kompetenz dar.

10 10 Schüler VI.: 2. Das Lions Quest Programm greift diese Ansätze auf und bietet umfangreiche Methoden und Materialen für Eltern, Lehrer und Schüler an. An der PSI sind inzwischen über 25 Lehrer/innen in dem Programm geschult und können es in der 7. Klasse bedarfsgerecht umsetzen. Zur Zeit wird das LQ-Programm gekoppelt an eine zusätzliche Klassenlehrer- stunde in den 5. bis 7. Klassen eingesetzt. Wie zukünftig das Programm zukünftig durch weitere Schulungen noch intensiver eingesetzt werden kann ist z.Z. noch offen.

11 11 Schüler:Eltern:Schule (intern):Schule (extern):

12 12 Eltern I.: In Einzelberatung können Erziehungs- und Verhaltensprobleme aufgearbeitet und nach Bedarf Kontakte zu weiterführenden Beratungen wie z.B. der Drogenberatungsstelle (Kaffei, T.st.) oder der Familienberatungsstelle (Hölzel, Idst.) hergestellt werden. Gleiches gilt für den Schulpsychologischen Dienst bzw. die Jugendfürsorge und – gerichtshilfe. Elternabende thematisieren regelmäßig die Brennpunkte schulischer Prävention: Alkohol, Rauchen, illegale Drogen, Mobbing und Gewalt.

13 13 Eltern II.: Speziell zu diesen sensiblen Bereichen wurden zurückliegend 4 große Umfragen durchgeführt. Ihre Auswertung wurde umgehend auf der Homepage der PSI veröffentlicht und so allen Eltern zugängig gemacht. Die Auswertungen und Beurteilungen wurden in der Präventions-AG des SEB thematisiert.

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19 19 Diese sehr detaillierte Umfrage zur Gewalt an Schulen umfasste neben der eigene Schule alle Institutionen des Schuleinzugbereichs – von Wallrabenstein bis Niedernhausen. Somit konnten fast 3000 Jugendliche zur ihrer subjektiven Einschätzung dieses Themas erfasst werden. Dabei wurden Jugendliche aller Schulformen (von der Sek I an aufwärts); d.h.: auch Sonderschulen und Fachhochschulen befragt. Die sehr umfangreiche und diff. Auswertung erfolgte schulform-, alters- und auch geschlechtsbezogen. Sie wurde den jeweiligen Schulen getrennt zurückgegeben, um dort im Rahmen der Schulprogrammentwicklung zur eigen- verantwortlichen Umsetzung eigener Handlungskonzepte Verwendung zu finden. Eine Evaluation dieses Prozesses erfolgte über den Idsteiner Präventionsrat. Die Daten der PSI wurden zeitnah veröffentlicht und können auf der Homepage der Schule eingesehen werden:

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21 21 Zum Idsteiner Hessentag wurde schließlich eine 4. Umfrage zu dem Themenbereich durch die Fachhochschule für Polizei, Wiesbaden durchgeführt. Die Untersuchung betraf aber nur die PSI und die Limesschule, Idst. Die erhobenen Daten stehen nur internen Zwecken zur Verfügung und sind somit öffentlich nicht zugängig. Da sich der Fragenkatalog weitgehend an den Vorläuferbefragungen orientierte konnten für die PSI aber schon interessante Tendenzen erfasst bzw. Verifikationen der bereits vorliegenden Daten vorgenommen werden wurde eine Neuauflage der Umfragen von 1998 und 2000 zum Drogenmissbrauch durchgeführt und die Auswertung wieder umgehend veröffentlicht (s. HP der Schule).

22 22 Drogen und Sucht-Umfrage 2010 Vergleich der Umfragen (1998 /) 2000 / 2010 Anmerkung: Die Analyse bezieht sich auf alle jeweils erfassten Schüler. Da zwischen 2000 und 2010 mit den neu einbezogenen 5. und 6. Klassen kein direkter Vergleich möglich ist, sind hier die Schüler/innen der 5. und 6. Kl. für Die 2010er Werte unberücksichtigt gelassen. Nur so sind Vergleiche gut möglich. Die Umfrage 1998 sollte wegen diff. Fragestellung und nur geringen Datensatzanzahlen nicht zu Vergleichen herangezogen werden.

23 23 Methodische Kritikpunkte Mit 1111 in die Auswertung aufgenommene Rückmeldungen kann bei ca Schülern der PSI von einer repräsentativen Umfrage ausgegangen werden. Die „Ehrlichkeit“ der Antworten ist natürlich nicht immer gewährleistet und eine Dunkelziffer unbekannter Höhe ist immer mit zu berücksichtigen. Diese sollte aber beim Vergleich mit der Umfrage von /- gleich geblieben sein. Quer- und Rückfragen innerhalb der Umfrage zeigen aber eine überaus hohe Bereitschaft „ehrlich“ oder zumindest innerhalb der Fragen konsequent zu antworten. Kleine Einzel-Fallgruppen sollten aus statistischen Gründen in ihren Ergebnissen ebenfalls kritisch beurteilt werden.

24 24 Inhaltsverzeichnis  Raucher Verhalten 2000 zu 2010 Raucher Verhalten 2000 zu 2010  Alkohol Konsum 2000 zu 2010 Alkohol Konsum 2000 zu 2010  Konsum illegaler Drogen 2000 zu 2010 Konsum illegaler Drogen 2000 zu 2010  Verfügbarkeit an der PSI 2000 zu 2010 Verfügbarkeit an der PSI 2000 zu 2010  Altersabhängigkeit der Nichtraucher-Quote 2010 Altersabhängigkeit der Nichtraucher-Quote 2010  Altersabhängigkeit der Alkohol-Abstinenz-Quote 2010 Altersabhängigkeit der Alkohol-Abstinenz-Quote 2010  Altersabhängigkeit der Drogenverweigerer-Quote 2010 Altersabhängigkeit der Drogenverweigerer-Quote 2010  Beratungsangebote und Inanspruchnahme von Hilfen 2010 Beratungsangebote und Inanspruchnahme von Hilfen 2010  Bewertung Bewertung

25 25 Rauchen Vergleich Zurück zum Menü 2010

26 26 Alkohol-Konsum Vergleich Zurück zum Menü 2010

27 27 Drogen-Konsum (illegale D.) Vergleich Zurück zum Menü 2010

28 28 Verfügbarkeit von Drogen an der PSI Vergleich Zurück zum Menü 2010

29 29 Abnahme der Nichtraucher- Quote Zurück zum Menü 2010

30 30 Abnahme der Alkohol-Abstinenz- Quote Zurück zum Menü 2010

31 31 Abnahme der Drogen-Verweigerungs- Quote Zurück zum Menü 2010

32 32 Beratungsangebote und Inanspruchnahme von Hilfen Zurück zum Menü 2010

33 33 Bewertung Erste Gesichtspunkte Stand 2010: Eine erfreulich geringe Fehlerquote von nur ca. 2 % mit +/- Gleichverteilung über die JG ist festzustellen und stellt letztlich die Glaubwürdigkeitsgrundlage der Auswertung dar. Die über die gesamte Schülerschaft betrachtete Analyse wird durch die mittlerweile auf nur noch ca. 40 % relativ gesehen, "geschrumpfte Sek II" (in Relation zur Gesamtschülerschaft) beeinflusst. Entsprechend wichtiger als in den früheren Umfragen sind daher spez. Aussagen zu den Klassenstufen. Dennoch sollte für die Gesamt PSI schon die Erkenntnis sein, dass 28,5 % aller Jungen und 24,4 % aller Mädchen (also auch incl. aller 5. Klässler !) davon ausgehen, dass es an unserer Schule Drogen-Angebote gibt. 24,4 % aller Jungen und 23,2 % aller Mädchen gehen auch von der Möglichkeit des Konsums in der Schule aus. D.h. ein Viertel aller Schüler/innen stehen in Kontakt mit Drogen im Umfeld der Schule! Zurück zum Menü 2010

34 34 Dies wird durch die Gesamtaufwendungen für Drogen pro Monat verdeutlicht: Für legale Drogen belaufen sich die Kosten von allen Jungen auf 6.091,- €, von allen Mädchen auf 4,465,- € Die Monats-Spitzenwerten liegen bei max. 200,- bzw. 150,- € p.P. Für illegale Drogen belaufen sich die Kosten von allen Jungen auf 707,- €, von allen Mädchen auf 80,- €. Die Monats-Spitzenwerte liegen hier max. bei 150,- bzw. 50,- € p.P. Zusammengerechnet geben also alle Schüler/innen. Ca ,- € pro Monat für ihre "Sucht" aus! Eine beeindruckende Zahl. Zurück zum Menü 2010

35 35 Immerhin kennen 56,1 % aller Jungen und 63,3 % aller Mädchen Beratungsangebote und Ansprechpartner. Ungefähr 1,5 % aller Befragten berichten von einer täglichen Einnahme von Medikamenten zur Verbesserung der eigenen Stimmung und des Wohlbefindens. Weiter beachtenswert ist die intensive Nutzung des PCs bzw. des Internets. Über 30 % der aller Jungen und ca. 20 % aller Mädchen verbringen über 2 Stunden pro Tag am Rechner. Spiele-Consolen und TV wurden nicht erfasst und gehen wohl noch zusätzlich ins Rennen. Die wichtigste Nutzung betrifft Chatrooms und Foren, also Kommunikation untereinander, zur Stabilisierung sozialer Kontakte und Beziehungen. Mädchen mit ca. 80 % erwartungsgemäß deutlich höher als Jungen mit ca. 60 % Nutzung. Ebenso erwartungsgemäß und die Ernsthaftigkeit der Angaben belegend, sind die Ergebnisse der mit dem Männer-Vorurteil behafteten Egoshooter-Sparte. Tatsächlich liegen hier die Werte umgekehrt mit ca. 26 % bei Jungen und nur ca. 2 % bei Mädchen. Viele weitere Nutzungen (Recherche, Programmierung …) wurden angegeben aber hier nicht ausgewertet. Zurück zum Menü 2010

36 36 Eine wichtige Zusammenstellung betrifft die jeweilige Abnahme der Nichtraucher, Nichttrinken und der Drogen-Abstinenten über die gesamte Schulzeit hinweg. Immerhin haben Nichtraucher-Programme mittlerweile zu deutlich besseren Ergebnissen als in den 3 zurück liegenden Umfragen geführt und man kann davon ausgehen, dass "nur" noch jeder 2. Schüler mit seinem Abitur auch noch raucht. Wesentlich schlechter ist das Verhalten gegenüber Alkohol: Schon in der 5. Klasse geben ca. 5 % der Jungen an, Alkohol zumindest probierender Weise zu nutzen. Dieser Wert steigt auf ca. 92 % in der 13. Klasse und wird sogar mit ca. 96 % bei Mädchen noch getoppt, die in der 5. Klassen noch überhaupt keinen Bezug zu Alkohol hatten. Der Konsum illegaler Drogen ist bei Jungen mit ca. 19 % doppelt so hoch wie bei Mädchen mit ca. 10 %. (Diese Werte ergeben sich aus der Umrechnung der entspr. Verweigerungszahlen) In der Befragung 2000 gaben 19,2 % aller männl. Befragten an täglich zu rauchen und 2010 nur noch 9,5 %. Bei den Mädchen ergeben sich entsprechende Veränderungen von 2000 mit 25,3 % auf aktuell nur noch 6,9 %. Zurück zum Menü 2010

37 37 Für den Alkoholkonsum ergeben sich andere Tendenzen: So z.B. gaben 2000 aufsummiert 28,3 % der Jungen und 26,3 % der Mädchen an oft d.h. täglich oder wöchentlich Alkohol zu konsumieren waren diese Werte bei Jungen mit 42,8 % deutlich höher und mit 24,6 % bei Mädchen +/- gleich. Offensichtlich täuschen wir uns aber als subjektive Betrachter der Jugend- scene, wenn wir unreflektiert von einer Zunahme des Alkoholmissbrauchs ausgehen. Sozialstudien des CDR Uni Ffm bestätigen dies: Dort wurden an 20 Schulen mit Fokus auf jährige ein Rückgang des Rauchens von 36 % 2002 auf 24 % 2008 festgestellt, mit Angleichung in der Geschlechtsdifferenzierung ohne eine Verlagerung in ein früheres Einstiegsalter. Zurück zum Menü 2010

38 38 Auch in anderen Studien konnte das öffentliche Bild zum Alkoholmissbrauch nicht bestätigt werden. Dies wurde zudem auch von einer BzgA Erfassung belegt: 1979 wurde dort von einer 44 % Alkohol Präverenz berichtet, die sich 2008 auf 29 % erniedrigt. Ebenso wurden auch hier keine Hinweise gefunden auf eine Vorverlagerung des Einstiegs: Durchschnittliches Einstiegsalter 2002 war 12,9 Jahre, 2008 sogar leicht erhöht mit 13,3 Jahren. Ebenfalls konnte aus diesen Untersuchungen keine Bestätigung abgeleitet werde, dass evtl. spez. kleine Risikogruppen zu extremen Missbrauch neigen. Wie gesagt - man glaubt es nicht - aber auch unsere Zahlen lassen diese Interpretation zu! Zurück zum Menü 2010

39 39 Erfreulich stellen sich bei uns die Veränderungen im Bereich der illegalen Drogen dar: Extacsy spielt kaum noch eine Rolle und Cannabis-Produkte stellen das Hauptsegment. So genannte harte Drogen haben hier keine Bedeutung. Der Anteil der Drogen-Verweigerer ist seit 1998 stetig gestiegen: von 74,7 % im Jahr 1998, bestätigt mit 75,0% im Jahr 2000 auf mittlerweile 84,2 % bei den Jungen und von 80,1 % über 78,3 % auf mittlerweile 93,3 % bei Mädchen. Ebenso rutschen die Summen-Konsumverhaltenswerte von gelegentlichem bzw. wöchentlichen bzw. täglichen Gebrauch illegaler Drogen aufsummiert ebenfalls über beide Geschlechter und alle befragten Schüler/innen von 1998 mit 23 % auf 2000 auf 22,2 % auf mittlerweile 2010 nur noch ca. 9 %. Dies stellt eine Halbierung des illegalen Drogenkonsums dar. Auch hierfür gibt es tendenzielle Bestätigungen durch die CDR-Studie. Da hierfür natürlich statistisch auch die Aufnahme des 5. und 6. JG in die Datengrundlage mitverantwortlich ist, wurde im Vergleich der Umfragen spez. diese Datensätze herausgerechnet und in einer zusätzlichen Aus- wertung nur das Verhalten der Oberstufe analysiert. Die festgestellten Tendenzen bestätigen sich. Das will doch schon was heißen …… Zurück zum Menü 2010

40 40 Eltern III.: In Veranstaltungen zu diesen Themenbereichen (s. u.) wendet sich die Schule stets zusammen mit dem SEB an die erweiterte Öffentlichkeit und bietet sich als Diskussionsplattform an. Nachfolgend geben 3 Folien Auskunft über 15 Jahre Prävention an der PSI mit allen Veranstaltungen:

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43 43 Präventionsarbeit an der PSI Veranstaltungen und besondere Aktivitäten/Projekte im Laufe der 15 Jahren Und zum Dritten… 2000 Erste Schulung von 20 Lehrern in Lions Quest an der PSI 2000 Referat zum Gewalt an Schulen bei der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen ASF; Wetzlar-Asslar; mit Herrn Kürtell 2000 Referat zum Gewalt an Schulen bei der Konferenz evangelischer Pfarrer; Idstein Heftrich; mit Herrn Kürtell 2000 Referat zum Gewalt an Schulen bei der Jungen Union des RTK; Idstein-Niederauroff; mit Herrn Kürtell 2000 Referat zum Gewalt an Schulen bei dem Kreisausschuss des RTK; Bad-Schwalbach; mit Herrn Kürtell 2000 Mitarbeit im Entstehungsprozess und Mitgestaltung des Schulprogramms (Beschreibung der schulischen Sozialarbeit und Entwurf eines Verhaltenskatalogs) 2000 Wiederholung der Umfrage zum Drogenkonsum an der PSI, Gesamterfassung aller Schüler der PSI, Auswertung und Erfassung von Verhaltensänderungen gegenüber Lions Quest Nach-Schulungen (5 Lehrer) und Einsatz in 7. Klassen, Start der Begleitseminare Ende Abendveranstaltung zum Thema Magersucht und Essstörungen; mit Referentin des Frankfurter Zentrum für Essstörungen 2002 Umfrage der FH Wiesbaden zum Drogen und Gewaltproblem an Schulen in Zusammenhang mit dem Polizeibistro am Hessentag. Ausarbeitung und Umsetzung eines Veranstaltungskonzept zur Primärprävention für alle 5.,6.und 7. Klassen des Schulverbundes in Zusammenarbeit mit der Landes Polizei 2003 Autorenlesung: Ulla Rah und Tochter „lieber high als stinknormal“ 2003 Verleihung des Präventionspreises des RTK 2004 PSI = Rauchfreie Schule; Beratung und Unterstützung der SV 2004 Gewaltpräventionsseminar mit der SV und den Herren Hölzel und Kürtell 2004 ADS Informationsveranstaltung SEB mit Dipl. Psych. Götz Müller 2004 Ritzen und andere autoaggressive Verhaltensstörungen Referentin Dr. Mallmann 2005 Der Killer in mir. Eine Theateraufführung zum Thema Essprobleme. Klassen 7 und 8

44 44 Präventionsarbeit an der PSI Veranstaltungen und besondere Aktivitäten/Projekte im Laufe der 15 Jahren Und weiter… 2006 Handyverbote an Schulen??? Gewalt-Videos aus dem Internet und ihre Verbreitung verschiedene Veranstaltungen an der PSI, Limesschule und der Stadthalle 2007 Alkohol, Klartext reden, Veranstaltung des Kreiselternbeirates an der PSI 2007 PC und Suchtverhalten 2007 Frau A. Hoffmann übernimmt die Nachfolge von Frau Dr. G. Rippen und bietet für die Mitglieder der PSI Erstfall-Intervention und Beratungsangebote in psychosozialen Beratungsfragen an Jahrgangsfest der 5. Klassen: „Röckchen am Schloss“ und Halloween-Feier unter Mitwirkung der Mentoren 2008 Bildung und Aufgabenbeschreibung eines Krisen-Interventions-Teams an der PSI als Antwort auf Amok-Fälle 2008 Einführung des Schulsanitäter-Dienstes 2009 Einführung der Mittagsbetreuung und des Mensa-Dienstes 2009 Start des Streitschlichter Modells: Mediation an der PSI 2009 Erstmalige 11er Party als Schulveranstaltung an der PSI 2009 Projekte zur sexuellen Gewalt zusammen mit „Wildwasser“ und „Bizeps“, jeweils Wiesbaden 2009 Erneute Verleihung des Präventionspreises des RTK 2010 Eröffnung der Mensa 2010 Absetzen der diesjährigen schulinternen 13er Fete als RK auf Gewaltexzesse bei der Heftricher Feier 2010 Einrichtung einer Planstelle für schulische Sozialarbeit Trägerschaft: AWO 2010 Wiederholung der Umfrage zum Drogenkonsum an der PSI Gesamterfassung aller Schüler der PSI, Auswertung und Erfassung von Verhaltensänderungen gegenüber 1998, 2000 und 2002 ……………………….. ………. …

45 45 Schüler:Eltern:Schule (intern):Schule (extern):

46 46 Schule (intern) I.: Die schulische Sozialarbeit bzw. Prävention fand innerhalb des Prozesses der Schulentwicklung die Möglichkeit ihre Positionen zu entwickeln und zu verankern. Dieser Prozess erfolgte in enger Zusammenarbeit mit den Gremien der Elternschaft, der Schüler und natürlich der Lehrer. Der 3. Teil des Schulprogramms beschreibt dies ausführlich und formuliert Handlungskataloge wird an der PSI eine Planstelle für schulische Sozialarbeit vom RTK als Schulträger eingerichtet.

47 47 Schule (intern) II.: Beratungsangebote sind natürlich nicht nur an Schüler und Eltern gerichtet sondern auch an Lehrer. Umfangreiche Materialiensammlungen und Unterrichtshilfen bzw. Reihen stehen abrufbereit. Referendare können auf zusätzliche Hilfen zurück- greifen. Die Rittersaal Bibliothek erweitert stetig durch Neuerwerbungen den Bestand zum Thema. Schulungen und schulinterne Fortbildungen zu Lions-Quest wurden in den letzten Jahren organisiert und erfolgreich durchgeführt.

48 48 Schule (intern) III.: Begründet durch regen Austausch und Kontakte über den Präventionsrat werden die Inhalte der polizeilichen Präventionsarbeit in der Schule aufgegriffen. Herr Kürtell (POM) steht als Polizeibeamter der Idsteiner Polizeistation der PSI zu Verfügung und stellt dem AG-Jaguar Konzept (Wiesbaden) entnommenen Konzepte regelmäßig in 8. Klassen vor. Vertreter der Polizei zeigen auch bei den bereits benannten Veranstaltungen Präsenz (in Uniform) und erhöhen so die Akzeptanz der Polizei als Ansprechpartner.

49 49 Schule (intern) IV.: Diese polizeilichen Nähe zur der Schule wird seit dem 9. September 2005 durch die landesweit einheitliche und für alle Nutzer gebührenfreie Rufnummer 0800 – unterstützt. Über diese Trouble Line können zunächst Kontakte zur Polizei hergestellt, Fragen gestellt / beantwortet werden, aber auch Hinweise zu konkreten Straftaten gegeben werden. Sie sollte aber nicht als Notruf Nr. gebraucht werden.

50 50 Schüler:Eltern:Schule (intern):Schule (extern):

51 51 Schule ( extern ) I.: Die Zusammenarbeit mit der Stadt Idstein garantiert einen intensiven Informationsaustausch. Die aktive Mitarbeit im Präventionsrat, die Kooperation mit dem Ordnungsamt und der Stadt-Jugendpflege sind hier vorrangig zu benennen.

52 52 Schule ( extern ) II.: Nur so sind viele unserer Veranstaltungen wie z. B. Rock am Schloss überhaupt erst möglich. Diese Veranstaltungen sind inzwischen mit den dahinter stehenden Konzepten unbestritten anerkannter Teil städtischer Jugendarbeit. Die Schule nutzt diese Gelegenheit zur “Öffnung“ und “Selbstdarstellung“. Für das Schüler-Organisationsteam bietet sich nebenbei wieder einmal eine Plattform zum Einüben sozialer Kompetenz.

53 53 Schule ( extern ) II.: Die enge Zusammenarbeit mit versch. übergeordneten Institutionen, wie dem SSA und auch der Arbeitsgemeinschaft der Beratungslehrer, ABRA des RTK und Wiesbadens ermöglicht u. a. eine vergleichende Bewertung von Tendenzen an Schulen des näheren Umfeldes. Ein Austausch über Idstein hinaus garantiert auch hier wieder einen intensiven Informationsfluss. Schulungen und AG-interne Fortbildung erhalten die Fachkompetenz der Beratungslehrer und gewährleisten ein Unterstützungspotential innerhalb der ABRA.

54 54 Vielen Dank für Ihr Interesse Für weiterführende Fragen stehe ich Ihnen natürlich zu Verfügung. Kontakt


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