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Gefahren der Einsatzstelle FW Hornhausen Wer oder was ist gefährdet ?  Menschen  Tiere  Sachwerte  Umwelt  Mannschaft und  Gerät.

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Präsentation zum Thema: "Gefahren der Einsatzstelle FW Hornhausen Wer oder was ist gefährdet ?  Menschen  Tiere  Sachwerte  Umwelt  Mannschaft und  Gerät."—  Präsentation transkript:

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3 Gefahren der Einsatzstelle FW Hornhausen

4 Wer oder was ist gefährdet ?  Menschen  Tiere  Sachwerte  Umwelt  Mannschaft und  Gerät

5 Durch welche Gefahren ?

6 Mein Tipp

7 Gefahren  A = Angstreaktion  A = Atemgifte  A = Ausbreitung  A = Atomare Gefahren  C = Chemische Stoffe  E = Explosion  E = Einsturz  E = Elektrizität  E = Erkrankung

8 Angstreaktion

9 Vorkommen  Angst ist eine natürliche Reaktion der menschlichen Psyche auf  Bedrohung  Unbekannte Situationen  Belastende Extremsituationen Keine Verhaltensmuster verfügbar Empfindung einer Lebensgefahr Gefahrenbewusstsein ist noch vorhanden

10 Angstreaktion Vorkommen  Angstreaktionen können auftreten bei Fremden Personen Tieren Einsatzkräften  Merke: Angst zu haben ist eine der natürlichen Reaktion der menschlichen Psyche auf die unnatürliche Situation des Einsatzgeschehens

11 Angstreaktion Wirkungen  Allgemeines  Positiver Aspekt Angst schützt den Menschen durch Schärfung der Sinne  Negativer Aspekt Angst kann, bei längerer Dauer oder ständigem Auftreten, auch weitere Stressreaktionen hervorrufen

12 Angstreaktion Wirkungen  Beispiele: Zittern, Schwitzen, Übelkeit (körperliche Reaktionen) Gefühlsmäßiges Abstumpfen Konzentrationsschwächen Tunnelblick, Denkblockaden Fehlverhalten

13 Angstreaktion Wirkungen  Angstreaktionen fremder Personen Häufiges Fehlverhalten, durch das auch Einsatzkräfte gefährdet werden können  Beispiele: Hysterische Anfälle Panikartiges Verhalten Versuch der Selbsttötung

14 Angstreaktion Wirkungen  Angstreaktionen von Tieren Gefährdung durch Unkontrollierte Bewegungen Ausbrechen von Tieren Aggressives Verhalten Niedertrampeln

15 Angstreaktion Wirkungen  Angstreaktionen von Einsatzkräften Auch Einsatzkräfte sind nur Menschen, daher tritt auch bei ihnen die Schutzfunktion der Angst auf Anzeichen entsprechen den Hinweisen zu allgemeinen Wirkungen

16 Angstreaktion Schutz  Vorbeugende Maßnahmen  Gute Ausbildung  Sichere Handhabung der Ausrüstung  Gemeinsame Erfolgserlebnisse schaffen  Vertrauen in eigenes Können und das der anderen  Eigene Leistungsgrenzen und die der Kameraden kennenlernen

17 Angstreaktion Schutz  Schutz vor Angstreaktionen fremder Personen  Mögliches Fehlverhalten fremder Personen bei eigener Einsatztätigkeit berücksichtigen  Bei emotional aufgeheizten Menschenansammlungen ruhige und besonnene Verhaltensweise  Panikartiges Verhalten schon durch geringfügige Auslöser möglich

18 Angstreaktion Schutz  Schutz bei Gefährdung durch Tiere  Schutz durch Abstand  Deckung nutzen  Kanalisierung der Laufrichtung

19 Angstreaktion Schutz  Verhalten bei Erkennen von Angstanzeichen an sich und anderen Kameraden  Pausen einlegen ggf. sich ablösen lassen  Gefühle zulassen  Sich helfen lassen und anderen helfen  Reden lassen und zuhören können  Vertrauen aufbauen  Positive Erlebnisse schaffen

20 Atemgifte

21 Vorkommen  Brandrauch  Freiwerden gefährlicher Stoffe z.B. Säure, Laugen usw.  Ausströmen von Gasen  Düngemittelzersetzung z.B. nitrose Gase  Faulgase in Vertiefungen oder Behälter z.B. Silos, Kanäle, Gruben

22 Atemgifte Wirkung  Erstickende Wirkung z.B. Stickstoff, Methan, Sauerstoffmangel  Reiz und Ätzwirkungen z.B. Ammoniak, Chlor  Wirkung auf Blut, Nerven und Zellen z.B. Blausäure, Kohlenmonoxid  Wirkung auch zeitverzögert möglich

23 Atemgifte Schutz  Gefahrenbereiche (z.B. verrauchte Räume) meiden  Auf Brandrauch, gefährliche Stoffe (Kennzeichnung) achten  Kennzeichnung dem Gruppen- bzw. Staffelführer melden, ggf. Rückzug  Im Zweifel lässt Gruppen- bzw. Staffelführer immer Pressluftatmer anlegen

24 Ausbreitung

25 Gefahren bleiben im Allgemeinen nicht auf ihre Quelle beschränkt, sie können sich in verschiedene Richtungen ausbreiten. Wirkung und Vorkommen  Ausbreitung des Brandes und des Brandrauches auf Einrichtungsteile, Räume, Gebäude, usw.  Beeinträchtigung oder Zerstörung von Flucht-, Rettungs- oder Rückzugswege

26 Ausbreitung Wirkung und Vorkommen  Ausbreitung von Bränden in geschlossenen Räumen bei Luftzufuhr; z.B. durch öffnen von Türen oder Fenster  Folgeunfälle im Straßenverkehr  Freiwerden gefährlicher Stoffe Auslaufen, Ausströmen, Aufwirbeln, Verdampfen z.B. durch beschädigte Behälter  Anstieg des Hochwassers

27 Ausbreitung Wirkung und Vorkommen  Glatteisbildung durch Löschwasser  Zunahme des Windes bei Waldbränden  Falscher Löschmitteleinsatz  usw.

28 Ausbreitung Schutz  Ausbreitung des Schadens beobachten, melden und erforderlichenfalls ausweichen  Wasser am Rohr und Deckung beim Vorgehen  Rettungs- und Rückzugswege sichern  Gezielte Brandbekämpfung  Richtiger Einsatz der Löschmittel

29 Ausbreitung Schutz  Verkehrssicherung  Kennzeichnung der gefährlichen Stoffe beachten; dem Gruppen-, bzw. Staffelführer melden, ggf. Rückzug  Eisflächen abstreuen

30 Atomare Gefahren

31 Vorkommen  Einrichtungen mit radioaktiven Stoffen, z.B. Füllstandsanzeigen in Brauereien, Ziegeleien sowie radioaktive Strahlen in Krankenhäuser, Arztpraxen, Laboren u. ä.  Transport von radioaktiver Stoffe auf Straße und Schiene

32 Atomare Gefahren Wirkung  Strahlung geht von radioaktiven Stoffen aus, nicht abschaltbar (wie z.B. elektrische Energie) Radioaktive Strahlung kann auch Materialien wie Holz, Gestein, Metall, Körpergewebe durchdringen

33 Atomare Gefahren Wirkung  Gefährdungen  Äußere Bestrahlung, Äußere Verunreinigung (auch als Kontamination bezeichnet) Ablagerungen radioaktiver Stoffe auf Oberflächen, z.B. Haut oder Kleidung, die dort weiterstrahlen

34 Atomare Gefahren Wirkung  Gefährdungen  Innere Verunreinigung (auch als Inkorporation bezeichnet) Aufnahme radioaktiver Stoffe in den Körper, die dort weiterstrahlen und besonders intensiv die Körperorgane schädigen können

35 Atomare Gefahren

36 Schutz  Beim Einsatz Kennzeichnungen beachten und sofort dem Gruppen- bzw. Staffelführer melden  Kennzeichnung Flügelrad, zusätzliche Kennzeichnungen im Gebäude und im Straßenverkehr

37 Atomare Gefahren Schutz  Strahlenbelastung so gering wie möglich durch Abstand halten ! Einsatzzeit begrenzen ! Abschirmung nutzen ! z.B. Mauer, Erdwall, die die Strahlung verringern durch tragen von PA und Schutzanzug äußere und innere Verunreinigungen vermeiden

38 Atomare Gefahren Schutz  Verletzungen sofort ärztlich versorgen lassen  Festgelegte Gefahrenbereiche beachten  Absperrgrenze Gefahrenbereich mind. 50 m

39 Chemische Stoffe Kennzeichnung von Chemischen Stoffen

40 Chemische Stoffe Vorkommen  Bei Feuerwehreinsätzen fast überall möglich z.B. Lager, chemische Industrie, besondere Verarbeitungsbetriebe, Verkaufsstätten, Transportfahrzeuge, Straße, Schiene, Haushalt, Labore usw.

41 Chemische Stoffe Wirkung  ätzend Zerstörung von Materialien und Körpergewebe  reizend Haut, Speise- und Atemwege, Augen  sehr giftig, giftig, gesundheitsschädlich

42 Chemische Stoffe Wirkung  brennbar  brandfördernd  explosionsgefährlich  krebserregend  fortpflanzungsgefährdend  umweltgefährlich (Wasser, Luft, Boden)  gefährliche Reaktionen auch mit Wasser

43 Chemische Stoffe Schutz  Beim Einsatz Kennzeichnung und äußere Merkmale des Gefahrguts beachten und sofort dem Gruppen- bzw. Staffelführer melden  Richtiger Einsatz von Löschmittel  Behälter nicht beschädigen  Spezielle Schutzausrüstung nach Weisung

44 Chemische Stoffe Schutz  Windrichtung beachten  Zündquellen vermeide, beseitigen  Nicht rauchen, nicht essen, nicht trinken  Benetzte Kleidung ablegen  Betroffene Hautstellen mit viel Wasser abwaschen  Verletzungen sofort ärztlich versorgen lassen  Festgelegten Gefahrenbereich beachten

45 Explosion

46 Vorkommen  Sprengstoffe, Munition, Feuerwerkskörper  Brennbare Stäube  Dämpfe brennbarer Flüssigkeiten  Brennbare Gase  Erdgasleitungen  Druckgasflaschen im Feuer oder bei Verkehrsunfällen  Löschen von überhitzten Fetten mit Wasser

47 Explosion Wirkung  Explosion  Außerordentlich Schnell verlaufende Verbrennung  Starke Wärmeentwicklung  Flammen  Hoher Druckanstieg  Greller Lichtblitz  usw.

48 Explosion Wirkung  Stichflammen  Einige Meter weit reichender Flammenstrahl bei plötzlicher Verbrennung  Druckgefäßzerknall  Zerstörung eines Druckbehälters durch mechanische Einflüsse oder Wärme  Zusätzliche Explosion eines brennbaren Inhaltes möglich

49 Explosion Wirkung  Fettexplosion  Wasser in überhitztes Fett, Teer o. ä. Heftiges Herausspritzen und Brennen der Flüssigkeit (unechte Explosion)

50 Explosion Schutz  Beim Einsatz Kennzeichnungen und äußere Merkmale des Gefahrgutes beachten und sofort dem Gruppen- bzw. Staffelführer melden  Zündquellen vermeiden, nicht rauchen  Deckung nutzen

51 Explosion Schutz  Richtiger Einsatz der befohlenen Löschmittels  Staubaufwirbelungen vermeiden (Mehlstaub, Getreidestaub) z.B. durch Sprühstrahl  In überhitztes Fett kein Wasser spritzen  Festgelegte Gefahrenbereiche beachten (Absperrgrenze)

52 Einsturz

53 Vorkommen  Brände, Explosionen  Hochwasser, Unwetter  Verkehrsunfälle  Baufällige Gebäude, Baumängel  Baugruben

54 Einsturz Vorkommen  Verschütten von  Personen oder Einsatzkräften durch nachrutschendes Erdreich oder Baumaterial  Umstürzen von  Maschinen  Fahrzeugen  Kränen  Einrichtungsgegenständen u. ä.

55 Einsturz Wirkung  Einsturz von  Gebäuden  Brücken oder Tunnel  Herunterfallen von  Gegenständen und Gebäudeteilen

56 Einsturz Schutz  Abstand halten  Trümmerschatten beachten  Bei akuter Gefahr  Akut einsturzgefährdete Gebäudeteile nicht betreten  Im Gefahrenbereich befindliche Einsatzkräfte treten Rückzug an und melden sofort dem Gruppen- bzw. Staffelführer

57 Einsturz Schutz  Verhalten zur Vermeidung von Einsturzgefahren  Bei Holzkonstruktionen die Knotenpunkte zuerst ablöschen  Befohlene Löschmittel gezielt einsetzen (Gewichtzunahme durch Löschmittel)  An der Einsatzstelle möglichst geschützte Stellen aufsuchen z.B. Türen, Fenster

58 Einsturz Schutz  Nach erfolgtem Einsturz  Erschütterungen vermeiden  Bei der Suche nach Verschütteten behutsam vorgehen  Im Gefahrenbereich nicht mehr Einsatzkräfte als notwendig

59 Elektrizität

60 Vorkommen  An sehr vielen Einsatzstellen vorhanden  Niederspannung bis 1000 Volt Haushalte, fast alle Gebäude, Straßenbeleuchtung, Freileitungen usw.  Hochspannung über 1000 Volt Freileitungen, Transformatoren, Schaltanlagen, Kraftwerke, Oberleitungen von Bahnanlagen usw.

61 Elektrizität Wirkung  Nerven und Muskelstörung  Verbrennungen  Herzrhythmusstörungen  Tod  Wirkung auch als Zündquelle

62 Elektrizität Schutz  Immer davon ausgehen, dass Spannung noch nicht abgeschaltet !!!  Bei Feuerwehreinsätzen Schutzeinrichtungen häufig zerstört  Mindestabstand von Spannung führenden Teilen  Niederspannung 1 m  Hochspannung 5 m

63 Elektrizität Schutz  Mindestabstand von herabgefallenen Leitungen 20 m  Mindestabstand bei Einsatz von CM- Strahlrohr Sprühstrahl Vollstrahl  Niederspannung 1 m 5 m  Hochspannung 5 m 10 m  Bei B- Strahlrohr Erhöhung um jeweils 10 m

64 Erkrankung

65 Vorkommen  Ansteckung beim Umgang mit Verletzten oder mit infektiösen Stoffen  z.B. Übernahme der Atemschutzmaske des Vorgängers Umgang mit Verletzten ohne Handschuhe Nichtbeachten der Lagerhinweise gesundheitsschädlicher Stoffe

66 Erkrankung Vorkommen  Gefahr der mechanischen Verletzung  z.B. Stolpergefahr Eisglätte Getroffen werden durch schlagendes Strahlrohr  Schock als Folgereaktion auf Verletzungen oder von Schreck oder Angst

67 Erkrankung Wirkung  Bei Ansteckung oft erst nach längerer Zeit feststellbar  Bei mechanischen Verletzungen Folgen sehr unterschiedlich  z.B. Knochenbrüche Schnittwunden Bewusstlosigkeit

68 Erkrankung Wirkung  Bei Schock folgende Anzeichen möglich  z.B. Fahle Blässe Frieren Kalter Schweiß auf der Stirn Schneller und schwacher tastbarer Puls

69 Erkrankung Schutz  Persönliche Ausrüstung tragen  Spezielle Schutzausrüstung je nach Anordnung  z.B. Schnittschutz Gesichtsschutz Pressluftatmer Chemikalienschutzanzug

70 Erkrankung Schutz  Beim Umgang mit Verletzten Infektionsschutzhandschuhe tragen  Richtiges Verhalten im Einsatz  Lebensrettende Sofortmaßnahmen anwenden  Hautkontakt mit gesundheitlichen Stoffen vermeiden  Atemschutzmasken reinigen und desinfizieren lassen

71 Welche Möglichkeiten der Gefahrenabwehr gibt es ? Verteidigen Retten Angreifen Zurückziehen

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73

74

75 Das Allerletzte


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