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Astrid Winkler ECPAT Österreich Arbeitsgemeinschaft zum Schutz der Rechte von Kindern vor sexueller Ausbeutung Kinder und Jugendliche im Netz – Eine Gratwanderung.

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Präsentation zum Thema: "Astrid Winkler ECPAT Österreich Arbeitsgemeinschaft zum Schutz der Rechte von Kindern vor sexueller Ausbeutung Kinder und Jugendliche im Netz – Eine Gratwanderung."—  Präsentation transkript:

1 Astrid Winkler ECPAT Österreich Arbeitsgemeinschaft zum Schutz der Rechte von Kindern vor sexueller Ausbeutung Kinder und Jugendliche im Netz – Eine Gratwanderung zwischen Selbstbestimmung und Schutz

2 Überblick 1.Vorstellen ECPAT Netzwerk 2.Einige Fakten zum Nutzungsverhalten & Problemen 3.Selbstbestimmung vs. Schutz: 4.Kinder und Jugendliche stärken

3 1. Das ECPAT Netzwerk 1996: 4 ECPAT Gruppen in Asien Momentan 82 Gruppen in mehr als 70 Ländern Partizipation als Grundsäule: EICYAC - ECPAT International Child and Youth Advisory Committee Österreich: gegründet 2003, 12 Mitglieder Jugendbeirat per Statut verankert Schwerpunktbereiche: ▫ Lobby-Arbeit und Bewusstseinsbildung, ▫ Schulungen für Jugendliche sowie für spezielle Zielgruppen ▫ Forschung, Evaluation und Monitoring, ▫ Beratung zu Kinderschutzmaßnahmen (z.B. Kinderschutzrichtlinien) sowie zum Kinderschutzkodex für Tourismusunternehmen ▫ Meldewebseite: ▫ make-IT-Safe Peer Experts Programm:

4 ECPAT Leitbild "Jedes Kind hat in jedem Land dieser Welt Anspruch auf umfassenden Schutz vor allen Formen der kommerziellen Ausbeutung und des sexuellen Missbrauchs.“ (UN- Kinderrechtskonvention Art. 34)

5 ECPAT International, 2014

6 ECPAT Beteiligung im eNACSO Netzwerk European NGO Alliance for Child Safety Online: 23 Kinderrechts-NGOs, die auf europäischer Ebene Lobbying betreiben, um das Internet zu einem sichereren Platz für Kinder Und Jugendliche zu machen.

7 2. Fakten - Europa repräsentativ ausgewählte Kinder im Alter von 9 bis 16 Jahren, die das Internet nutzen, sowie je ein Elternteil wurden im Frühjahr/Sommer 2010 in 25 europäischen Ländern befragt. Onlinenutzung ist Bestandteil des Alltags der Kinder: 93% der 9- bis 16-Jährigen gehen zumindest wöchentlich online, 60% jeden Tag oder fast jeden Tag. Zunehmend nutzen jüngere Kinder das Internet: tw. 7-8 Jahre; europaweit nutzt bereits ein Drittel der Neun- bis Zwölf-jährigen Internetnutzer das Internet täglich, bei den 15- bis 16-Jährigen sind es 80%. 59% der Neun- bis 16-Jährigen haben ein Profil in einem sozialen Netzwerk. Nur ein Drittel attestiert den Eltern mehr Wissen über das Internet als sie selbst haben

8 Risiken - Auswahl 12% der europäischen Kinder und Jugendlichen zwischen neun und 16 Jahren bereits Erfahrungen mit dem Internet gemacht, die sie unangenehm berührt oder verletzt haben. 14% der Neun- bis 16-Jährigen geben an, in den letzten zwölf Monaten Bilder mit offensichtlich sexuellem Inhalt gesehen zu haben. 23% der befragten Kinder in den letzten zwölf Monaten sexuelle oder pornographische Inhalte gesehen (alle Medien). Alle Risiken nehmen mit dem Alter zu.

9 Beispiele Österreich (Vergleich mit anderen Ländern), Auswahl: Einstiegsalter bei 10 Jahren, EU: 9J. 51% nutzen das Internet täglich oder fast täglich, EU: 60 %. 53 % der Kinder in Österreich nutzen das Internet über Mobiltelefone oder Smartphones, EU 34 %. Fähigkeiten (Medienkompetenz) leicht über dem europäischen Durchschnitt. Exzessive Nutzung leicht unter dem Durschnitt. Österreichische Kinder vertrauen mehr auf Internet: wichtige und sinnvolle Informationen (54% : 44 %). 62% haben ein Profil innerhalb eines sozialen Netzwerks, EU: 59 %. Bilder mit sexuellem bzw. pornographischem Inhalt gesehen: Ö und D am stärksten betroffen (ca. 30 %).

10 Bsp: Cyber-Mobbying (Rat auf Draht, 2015):

11 Jugendliche Bilderwelten (SaferInternet, 2015):

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13 3.Selbstbestimmung versus Schutz: Herausforderungen Online 24/7; Generation „Head down“ Gap Kinder – Eltern: Die Risikoeinschätzung der Eltern und Kinder geht in Ö überdurchschnittlich auseinander; betrifft ALLE Bereiche (sexuelle Inhalte, Mobbying, Bullying, sonstige problematische Inhalte)! Bsp.: 6 % zu 17 % bei sexuellen Inhalten. Bei geringer Internetnutzung begegnen die Kinder dennoch vielen Risiken. Österreich: Risiken im Vergleich zu den Chancen überrepräsentiert.

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15 Die UN-Kinderrechtskonvention

16 Die vier Grundprinzipien Diskriminierungsverbot: Alle Kinder haben die gleichen Rechte. Kein Kind darf - egal aus welchen Gründen (Hautfarbe, Herkunft, Staatsangehörigkeit, Sprache, Geschlecht, Religion, Behinderung, Vermögen der Eltern etc) - benachteiligt werden. Vorrang des Kindeswohls: Bei Entscheidungen, die Kinder betreffen, muss das Wohl des Kindes ein vorrangiges Kriterium sein. Entwicklung: Alle Kinder haben ein Recht auf Leben, Existenzsicherung und bestmögliche Entfaltungsmöglichkeiten. Beteiligung: Kinder sollen bei Entscheidungen, die sie selbst betreffen, angemessen eingebunden werden und ihre Meinung äußern können.

17 Die 10 Grundrechte der UN-Kinderrechtskonvention

18 Partizipation – UN Kinderrechtskonvention Lat. Particeps = an etwas teilnehmend Kann heißen: Beteiligung, Teilhabe, Mitwirkung, Mitbestimmung, Mitentscheidung Art 12 Kinderrechtskonvention: (Berücksichtigung des Kindeswillens) (1) Die Vertragsstaaten sichern dem Kind, das fähig ist, sich eine eigene Meinung zu bilden, das Recht zu, diese Meinung in allen das Kind berührenden Angelegenheiten frei zu äußern, und berücksichtigen die Meinung des Kindes angemessen und entsprechend seinem Alter und seiner Reife. (2) Zu diesem Zweck wird dem Kind insbesondere Gelegenheit gegeben, in allen das Kind berührenden Gerichts- oder Verwaltungsverfahren entweder unmittelbar oder durch einen Vertreter oder eine geeignete Stelle im Einklang mit den innerstaatlichen Verfahrensvorschriften gehört zu werden.

19 Was Kinder und Jugendliche stärkt Medienkompetenz stärken: Jugendliche & Eltern & Schulen & Sonstige Prävention Intervention – Hilfe suchen Eltern: Wissen statt Beschränkung Peer Programme

20 Was Kinder und Jugendliche stärkt… Betroffene unterstützen! Du bist nicht schuld! Belästiger sperren Beweise sichern Hilfe suchen: Schule, Polizei, Fachstellen Eltern sollten Interesse am Netz-Leben der Kinder zeigen. Förderung der Medienkompetenz, damit Kinder besser mit Risiken und möglichen Gefahren und Verletzungen umgehen können. Beschränkungen vermindern zwar Risiken, verringern aber auch die Möglichkeiten und Fähigkeiten der Kinder, mit Gefahren umzugehen! Freunde als erste Anlaufstelle  Peer-group sehr wichtig!

21 DANKE! Astrid Winkler Kontakt:


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