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Aussichten für 2016 Stefan Bruckbauer, Chefvolkswirt UniCredit Bank Austria Linz, 29. Februar 2016.

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1 Aussichten für 2016 Stefan Bruckbauer, Chefvolkswirt UniCredit Bank Austria Linz, 29. Februar 2016

2 Ist das Ende der Welt nahe? Vor was man sich nicht fürchten muss Was schwieriger ist Aussichten 2

3 3 Erholung im Euroraum ganz gut, vor allem dank Konsum Deutliche Verbesserung beim Konsum dank Realeinkommen und Arbeitsmarkt

4 4 Trendwende am Arbeitsmarkt im Euroraum Arbeitslosenquoten sinken und Beschäftigung steigt, nicht nur in DE

5 5 Krisenstimmung an den Finanzmärkten Aktien und Anleihen seit Jahresbeginn deutlich unter Druck

6 6 Besonders Banken stark betroffen Aktien verlieren im Durchschnitt 30%, Risikokosten steigen wieder deutlich

7 7 Konjunkturstimmung reagiert auf negative Marktstimmung Auch in D und F Wirkung der Marktunsicherheit – Ö holt etwas auf

8 Warum erwartet der Finanzmarkt das Ende der Welt? Eigentlich läuft die Erholung nicht so schlecht Vor was man sich nicht fürchten muss! Einige Entwicklungen werden übertrieben dargestellt bzw. zu negativ bewertet. Auch in Österreich ist Stimmung schlechter als die tatsächliche Situation. Vor was man sich fürchten kann! Völlig überzeugt ist die Welt von der Erholung nicht. Damit trifft jede Unsicherheit doppelt. Was passiert, wenn Erholung nicht funktioniert? Was sollte die Wirtschaftspolitik tun? 8

9 Ist das Ende der Welt nahe? Vor was man sich nicht fürchten muss Was schwieriger ist Aussichten 9

10 10 Staatshaushalt:Fiskalpolitik deutlich weniger restriktiv 2016 sogar leicht expansiv - vor allem DE, NL, IT und OE Eher nicht fürchten restriktiver expansiver

11 Flüchtlinge: Euroraum zwischen 2-3 Mio. Einwanderer p.a. Zwischen 2 und 0,5% der Bevölkerung pro Jahr, Netto über 1 Mio. pro Jahr Eher nicht fürchten

12 Hoher Anteil ausländischer Bevölkerung Österreich mit sehr hohem Anteil von “im Ausland geborenen” 12 Eher nicht fürchten, aber entscheiden was man will

13 Dank Migration wächst die Bevölkerung Österreichs Ohne Migration würde Bevölkerung schrumpfen – besonders DE 13 Migration sehr unterschiedlich

14 14 Euroaufwertung: Erfolg der EZB bei Abwertung EUR noch immer Trotz Aufwertung seit Jahresbeginn, weiter unter Kaufkraft Euro weiter unterbewertet

15 15 „Krisenherd Ölpreis?“ Ausblick unklar – Rohstoffpreise könnten länger tief bleiben Niedriger Ölpreis ein Konjunkturgeschenk

16 Bedeutung von Öl Euroraum und USA profitieren netto vom niedrigen Ölpreis – auch Österreich 16 Europa und USA profitieren USA: Öl- und Gasförderung in % des BIP

17 Bricht der Welthandel ein? Importvolumen vor allem wegen Rohstoffpreisen eingebrochen 17 Welthandel real läuft

18 Chinas Importe gehen deutlich zurück Österreich noch weniger betroffen, Deutschland stärker 18 Krisenherd China

19 Nur Teile der Exporte nach China sind direkt von chinesischer Nachfrage abhängig (da Vorleistung für Exporte von China) Für Österreich ist Bedeutung Chinas größer als sein Exportanteil 19 Krisenherd China

20 Wenn Chinas Wachstum bis 2020 statt auf 6% auf 3% zurückgeht, bedeutet dies (kumuliert) zwischen 1% und 2% weniger Wachstum im Euroraum, zwischen 1 ½ und 2 ½ für Österreich 20 * Siehe Valli Marco, Campanella Edoardo (2015): „Growth uncertainties in China – What it means for the eurozone“, UniCredit Global Themes Series No. 27, May 2015 Krisenherd China

21 21 US Wirtschaft weiterhin stark Gesunkene Arbeitslosenquote, steigende Löhne, weitere Zinserhöhung zu erwarten USA läuft relativ gut

22 “Krisenherd USA” Rezession in den USA? Industrie leidet unter Ölpreis und USD, aber Dienstleistungssektor boomt weiter 22 Krisenherd USA Rezession

23 Österreichs Wirtschaft fällt seit 2012 hinter Euroraum zurück Vor der Krise hatte Österreich Wachstumsvorsprung 23

24 Wachstumsvorsprung vor der Krise dank Konsum und Investitionen Seit 2013 sowohl Konsum, Investitionen als auch Exporte schwach 24

25 Warum Konsumschwäche? - Schwächere Beschäftigungsdynamik, höhere Abgaben und höhere Inflation 25 Löhne Jobs Abgaben Einkommen Inflation Real- einkommen Konsum

26 26 Vor allem durch starken Anstieg der Bevölkerung Anstieg der Erwerbstätigen reicht nicht aus – vor allem seit 2011

27 27 Starker Anstieg des Arbeitskräfteangebots in Österreich Teilweise steigende Erwerbsquote, seit 2008 aber ähnlich wie Deutschland

28 Geringeres Beschäftigungsplus und mehr Arbeitskräfte je zur Hälfte verantwortlich für im Vergleich zu Deutschland steigender Arbeitslosigkeit 28

29 29 Wirtschaft sieht Standort sehr negativ Österreich verliert bei subjektiv wahrgenommener Wettbewerbsfähigkeit und rutscht von 14 auf 26, Deutschland von 16 auf 10 verbessert verschlechtert

30 Österreichs Haushalte sind daher die pessimistischsten im Euroraum Und dies noch hinter Griechenland 30

31 Negative Stimmung trotzdem übertrieben in Österreich Österreicher geben an, die beste finanzielle Situation zu haben (neben DE) 31

32 32 Ausblick für die nächsten Monate: Auslandsaufträge enttäuschen, vorläufig keine Erholung bei Investitionen Positive Effekte der Steuerreform für 2016

33 Ist das Ende der Welt nahe? Vor was man sich nicht fürchten muss Was schwieriger ist Aussichten 33

34 34 BIP-Lücke seit 2007 von 13% verursacht Stress für Staat, Firmen und Haushalte, aber auch für Banken -13%

35 35 Industrieländer investieren/konsumieren zu wenig, sparen zu viel Vor allem der Euroraum, allen voran Deutschland

36 36 Voraussetzung für Wachstum, wenn zu viel gespart wird Anstieg der Schulden, Nebeneffekt – Anstieg des Vermögens - Stopp seit 2009 Schulden

37 37 Antwort: Ultra expansive Geldpolitik im Euroraum/Japan Kaum Wirkung auf Inflationserwartung

38 38 Auch 2016 starke Effekte auf den Anleihemarkt Mit ca. 450 Mrd kauft EZB mehr als die Hälfte der Bruttoemmissionen

39 39 Bisher wenig Effekte auf Kredite Steigende Geldmenge, jedoch kaum Kreditwachstum im Euroraum

40 40 Ein Grund für schwache Kreditentwicklung - Bankenregulierung Eigenkapitalvorgaben steigend und unklar ??

41 41 Geldpolitik gewaltige Belastung für den Bankensektor Negativzinsen und flache Zinskurve senken Margen gewaltig

42 EZB will beliebtestes Produkt „abschaffen“ Weitere Vorbereitung tieferer (negativer) Zinsen? 42 Krisenherd Geldpolitik

43 43 Auch China versucht Wachstum durch Investitionen zu erzwingen Der Preis, Überkapazitäten und steigende Verschuldung

44 44 Alternative Export? Abwertungswettlauf? Am Ende nicht sinnvoll. Derzeit zu Lasten USD

45 Ist das Ende der Welt nahe? Vor was man sich nicht fürchten muss Was schwieriger ist Aussichten 45

46 46 Ausblick

47 Unterschiedliche Zinsentwicklung 2016/2017 Kurzfristige Auswirkung auf den EUR/USD 47

48 48 Ausblick für FX und Zinsen 48

49 49 Ausblick für Österreich

50 Was ist, wenn dieses Szanario nicht eintritt? Welche Optionen gibt es dann? “Normale” Geldpolitik an Grenzen angekommen. Fiskalpolitik ist gefordert (schwierig aufgrund hoher Schulden) “Helicopter Money” – Zentralbank finanziert Ausgaben Was würde dies bedeuten? Inflation? In einer deflationären Welt? Langfristige Zinsen würden steigen Moral Hazard, ja! Alternativen? Staat geht bankrott? Dramatische Umverteilung? Abbau des Sozialstaates? 50

51 51 In Europa starker Zuwachs populistischer Parteien Druck Wachstum und Arbeitsplätze zu liefern steigt

52 52 Das vorliegende Dokument ist eine interne Arbeitsunterlage der UniCredit Bank Austria AG und nur für den Dienstgebrauch bestimmt. Sein ausschließlicher Zweck besteht darin, über die globale makroökonomische Analyse der Märkte und den Ausblick auf ihre Entwicklung aus der Sicht der UniCredit Bank Austria AG zu informieren. Das vorliegende Dokument ist keine Anlageberatung oder Anlageempfehlung. Die enthaltenen Informationen sind insbesondere kein Angebot und keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren. Sie dienen nur der Information und können eine auf die individuellen Verhältnisse und Kenntnisse des Anlegers bezogene Beratung nicht ersetzen. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Wert und Rendite einer Anlage können plötzlich und in erheblichem Umfang steigen oder fallen und können nicht garantiert werden. Auch Währungsschwankungen können die Entwicklung des Investments beeinflussen. Es besteht die Möglichkeit, dass der Anleger nicht die gesamte investierte Summe zurück erhält, insbesondere dann, wenn die Kapitalanlage nur für kurze Zeit besteht. Der Inhalt des vorliegenden Dokumentes – einschließlich Daten, Nachrichten, Charts usw. – ist Eigentum der UniCredit Bank Austria AG und ist urheberrechtlich geschützt. Der Inhalt des Dokumentes stützt sich auf interne und externe Quellen, die im Dokument auch als solche erwähnt werden. Die in diesem Dokument enthaltenen Informationen sind mit großer Sorgfalt zusammengestellt worden und es sind alle Anstrengungen unternommen worden, um sicherzustellen, dass sie bei Redaktionsschluss präzise, richtig und vollständig sind. Ungeachtet dessen, übernimmt die UniCredit Bank Austria AG keine Verantwortung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gebotenen Informationen und daher auch nicht für jeglichen Verlust, der direkt oder indirekt aus der Verwertung jeglicher in diesem Dokument enthaltenen Informationen entsteht. Alle Einschätzungen oder Feststellungen stellen unseren Meinungsstand zu einem bestimmten Zeitpunkt dar und können ohne Verständigung abgeändert werden. Die UniCredit Bank Austria AG verpflichtet sich jedoch nicht, das vorliegende Dokument zu aktualisieren oder allfällige Überarbeitungen zu veröffentlichen, um Ereignisse, Umstände oder Änderungen in der Analyse zu berücksichtigen, die nach dem Redaktionsschluss des vorliegenden Dokumentes eintraten. Das vorliegende Dokument wurde von der UniCredit Bank Austria AG, Abteilung Economics & Market Analysis Austria, Schottengasse 6-8, A-1010 Wien, hergestellt. Irrtum und Druckfehler vorbehalten. Haftungsausschluss

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