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Krippe als Raum ästhetischer Bildung Prof. Dr. Ursula Stenger.

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Präsentation zum Thema: "Krippe als Raum ästhetischer Bildung Prof. Dr. Ursula Stenger."—  Präsentation transkript:

1 Krippe als Raum ästhetischer Bildung Prof. Dr. Ursula Stenger

2 Einstieg und Überblick  Was ist ästhetische Bildung?  1. Theoretische Klärungen  2. Pädagogische Übersetzungen  3. Ästhetische Bildung in der Krippe  Bildnerisches Gestalten und erzieherisches Handeln  Musikalische Kulturen und theatrale Inszenierungen  4. Schlussüberlegungen Krippe als Raum ästhetischer Bildung/ Prof. Dr. Ursula Stenger/ 2

3 I. Theoretische Klärungen: Was ist ästhetische Bildung?  1. Kant  Ästhetisch ist keine Eigenschaft eines Objekts, sondern die Wirkung auf das Subjekt:  Interesseloses Wohlgefallen  Autonomie ästhetischer Erfahrung gegenüber  praktischen Handlungen und  theoretischer Erkenntnis  Souveränität ästhetischer Erfahrung gegenüber der Relationalität (Romantik) Krippe als Raum ästhetischer Bildung/ Prof. Dr. Ursula Stenger / 3

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5 Was ist ästhetische Bildung?  2. Adorno  Vollzugsgeschehen ästhetischer Erfahrung  Negativitätsästhetik  Spiel mit ästhetischer Bedeutungsgenerierung und Zurücknahme  Werk gibt Antworten auf Fragen der Zeit, aber:  Überschuss gegenüber funktionaler Bestimmung  Zaudern und Zögern des Verstehens  Diskontinuität der Erfahrung Krippe als Raum ästhetischer Bildung/ Prof. Dr. Ursula Stenger 5

6 Kinder von Frank Kunert

7 Phänomenologie ästhetischer Erfahrung  3. Merleau-Ponty:  Sich im Prozess der Bildung des sinnlichen Sinns neu zu konstituieren: Muster des Verstehens beiseite lassen  Wagnis und Risiko der Umorganisation unseres Sehens und Verstehens eingehen  Eröffnung neuer Welten und Erfahrungsformen  B: Lektüre eines Romans Krippe als Raum ästhetischer Bildung/ Prof. Dr. Ursula Stenger / 7

8 . „Das Unersetzliche am Kunstwerk.... liegt darin, dass es weit mehr enthält als Ideen, es enthält eine Ideenmatrix; es liefert uns Sinnbilder, deren Sinn wir nie endgültig ausschöpfen werden; und gerade weil es sich und uns in einer Welt einrichtet, deren Schlüssel wir nicht besitzen, lehrt es uns zu sehen und gibt uns zu denken, so wie kein analytisches Werk es je fertigbrächte (...).“ (Merleau-Ponty 1993, 109) Krippe als Raum ästhetischer Bildung/ Prof. Dr. Ursula Stenger / 8

9 II. Übersetzungen ins Pädagogische:  Fingerfertigkeit  Alphabetisierung  Selbstaufmerksamkeit  Sprache 2. Bettina Uhlig (2010)  Hantieren, Erkunden und Begreifen  Auseinandersetzung mit kunstförmig gegebenen Bildern  Wahrnehmen/ Gewahrwerden  Erzeugen, Formen und Gestalten  Einbezug des Phantasierens und Imaginierens Krippe als Raum ästhetischer Bildung/ Prof. Dr. Ursula Stenger / 9 1. Dietrich/Krinninger/Schubert (2012)

10 3. Gerd Schäfer (2006)  Ästhetische Erfahrung als Aisthesis (Wahrnehmung)  Ordnen, Verarbeiten und Gestalten von Wahrnehmungen als zentrales Moment aisthetischer Bedeutungsgenerierung (Bilder /Geschichten)  Entdecken und Beziehen auf Muster, die für wiederkehrende Handlungen gebildet werden  Bezugstheorie: Kognitionstheorie Krippe als Raum ästhetischer Bildung/ Prof. Dr. Ursula Stenger / 10

11 III. Krippen als Orte ästhetischer Bildung  Ästhetische Bildung als Teil kultureller Bildung  Kulturen als Lebensformen in ihrer Form- und Bedeutungsvielfalt Krippe als Raum ästhetischer Bildung/ Prof. Dr. Ursula Stenger / 11

12 Ästhetische Erfahrung in der Krippe  Ästhetische Erfahrungen beginnen häufig im Alltag  Vielfalt ästhetischer Erfahrungsmöglichkeiten im Kontext der Gruppe (B: Geburtstage, Rituale)  Nachahmung, kreative Aneignung und Ausdruck, um etwas über die eigene Sicht der Welt mitzuteilen, und um mit anderen in Austausch zu kommen  Teilhabe an ästhetische Erfahrungen zur Eröffnung kultureller Sinnkonfigurationen Krippe als Raum ästhetischer Bildung/ Prof. Dr. Ursula Stenger / 12

13 Ästhetische Erziehung als Aufgabe  Kinder sind soziale und kulturelle Wesen, die ein Recht darauf haben, vielfältige Formen ästhetischer Erfahrung kennen zu lernen über die sie sich selbst und die Welt je anders erfahren und deuten können (Kunst, Musik....)  Welche Formen ästhetischer Erfahrung können wir Kindern unter 3 anbieten?  Wie gewinnen sie einen Zugang zu den Formen der Weltaneignung?  Verantwortung der Pädagogen, dass Kinder ihre 100 Sprachen entfalten können (Reggio) Krippe als Raum ästhetischer Bildung/ Prof. Dr. Ursula Stenger / 13

14 Ästhetische Erziehung und Bildung  Erziehung als intentionales Geschehen:  Was können wir Kindern vermitteln, zeigen, anbieten?  Wie können wir Kinder unterstützen? (Zeit/Raum/Material)  Was sollten sie kennenlernen, wissen und können, wenn sie die Krippe wieder verlassen?  Bildung als Tätigkeit des Subjekts  Welche Prozesse der Weltzuwendung, der Auseinandersetzung, der Teilhabe geht das Kind ein?  Aspekt der Selbsttätigkeit, des Überschreitens der Grenze des Vertrauten (der Muster)  Selbst-Bildung Krippe als Raum ästhetischer Bildung/ Prof. Dr. Ursula Stenger / 14

15 Wo beginnt es?  Prozesse ästhetischen Erfahrens beginnen, wenn eine besondere Art des Aufmerkens auf etwas und des Gewahr -Werdens der Sinneseindrücke entsteht  Anlässe können im Alltag, aber auch inszenierte Ereignisse und Angebote sein Krippe als Raum ästhetischer Bildung/ Prof. Dr. Ursula Stenger / 15

16 1. Bildnerisches Gestalten: Malen Selbsttätige Prozesse und didaktische Schlüssel  Video Beispiel Krippe als Raum ästhetischer Bildung/ Prof. Dr. Ursula Stenger / 16

17 Analyse der Szene als ästhetische Erfahrung  Materialangebot und Aufgabe  Pinsel und Farbaufstrich sind „so dick“ (zuerst einzelner Farbstrich, dann Gebilde, Imagination?)  Innewerden und Sich richten auf den Sinneseindruck: Wird mitgeteilt (reflektiert, betrachtet, gespiegelt)  Wird zur Gestaltungsidee. Zuerst Zug um Zug, dann vorgreifender  Kulturelle Formate (Fertigkeiten) werden kennen gelernt und genutzt (Umgang mit Pinsel, Bildentstehung...)  Rolle der Pädagogin Krippe als Raum ästhetischer Bildung/ Prof. Dr. Ursula Stenger / 17

18 Bildnerisches Gestalten  Materialerkundungen im Kontext der Gruppe  Beispiel Ton  Übergänge zwischen Exploration, Spiel, ästhetischer Erfahrung und Gestaltung Bilder im Folgenden aus: A. v. d. Beek: Pampers, Pinsel und Pigmente. Verlag das Netz Krippe als Raum ästhetischer Bildung/ Prof. Dr. Ursula Stenger / 18

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20 Bilder im Folgenden aus: A. v. d. Beek: Pampers, Pinsel und Pigmente. Verlag das Netz

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25 Wie kommen 2 jährige Kinder zu diesen Bildern?  Ästhetische Erfahrung als Schwerpunkt der Gruppe  Eigene ästhetische Erfahrung als background  Raum u. Material u. Situationen anbieten  Kreislauf des Zirkelns von Ideen und Zugangsformen in Gang halten  Interesse, Involviert sein Krippe als Raum ästhetischer Bildung/ Prof. Dr. Ursula Stenger / 25

26 Didaktische Schlüssel  Beobachtung: Signale u. Ausdrucksformen wahrnehmen, deuten, spiegeln: Das Sehen unterstützend zeigen u. artikulieren  Gelingende, die innere Welt des Kindes einbeziehende Interaktion: Anknüpfen, antworten u. erweitern durch gemeinsame, auch versprachlichende Bezugnahme auf Drittes (geteilte ästh. Erfahrung)  Wahrnehmungserfahrungen ermöglichen, Ausdrucksformen anbieten u. gemeinsam entwickeln (Geschichten, Dramaturgien, Bilder, Klangformen, Inszenierungen)  Persönlichkeitsbildung unterstützen (innere Impulse, Interessen, Wünsche in Ausdrucksgestalten wahrnehmen u. anregen)  Gruppensituationen, Interaktionen mit peers in ästhetischen Erfahrungen anbahnen u. unterstützen  Dokumentation und Zeigepraktiken im Alltag, um das Zirkeln von Ideen zu ermöglichen (vgl. Viernickel/Stenger 2010) Krippe als Raum ästhetischer Bildung/ Prof. Dr. Ursula Stenger / 26

27 2. Musik – Kulturen entwickeln  Musik als „Sprache“ anbieten und entwickeln  Alltagsintegriert oder als musikalische Frühförderung  Singen, Spiel mit Instrumenten, Tanzen  Institution, Ausbildung, Orientierungen der Fachkräfte, Prozesse in die Analyse von Musikkulturen einbeziehen (vgl. Stenger 2012; ) Krippe als Raum ästhetischer Bildung/ Prof. Dr. Ursula Stenger / 27

28 Beispiel: Musikkindergarten in Weimar (auch mit 1-3 jährigen Kindern)  Geführte Musikbeschäftigungen  Freies Musizieren  Allein, in Gruppen, auch begleitet  B: Lorenz (3;1) singt häufig aus Ronja Räubertochter „Wir rauben, stehlen, verbreiten die Angst...“ Analyse seiner Gesangs – und Begleitvariationen mit Trommel (vgl. K. Schmidt 2008, insbesondere 131) Krippe als Raum ästhetischer Bildung/ Prof. Dr. Ursula Stenger / 28

29 Fachdidaktische Zugänge betonen die Entwicklung der spezifischen Kompetenzen  Fragen nach der Bildungsbedeutsamkeit im Sinne der Persönlichkeitsentwicklung bleiben u.U. offen  Musik/Singen Lernen steht in der Gefahr, den Prozess instruktiv zu gestalten, um auf das „Beherrschen“ der Sache auszugehen (Imort 10;81)  Musikalisches Wahrnehmen u. Ausdrücken Krippe als Raum ästhetischer Bildung/ Prof. Dr. Ursula Stenger / 29

30 3. Theatrale Inszenierungen für Kinder U3(neue Entwicklung seit 2005)  „Der vorherrschende Irrglaube in der ‚pädagogisch wertvollen‘ Kultur für (Klein)Kinder ist es, zu denken, man müsse irgendetwas verniedlichen, damit das Kind es versteht. Aber genau darum geht es nicht. Man muss das Echte und Wahrhaftige nehmen. Darum geht es.“ (K. Hess in dan Droste 2009, 161) Krippe als Raum ästhetischer Bildung/ Prof. Dr. Ursula Stenger / 30

31 B: Inszenierung ästhetischer Erfahrungs/Experimentierfelder (Helios Theater- Hamm)  Entwicklung einer theatralen Inszenierung für 2- 4 jährige Kinder  Kamera-ethnographisch begleitet von Bina Mohn und Gesche Wartemann Krippe als Raum ästhetischer Bildung/ Prof. Dr. Ursula Stenger / 31

32 Begegnungen mit der Kunst des Theaters  Spielformen der frühen Kindheit (erkunden, bauen, etc.) werden transformiert und „auf neue, ungewohnte und überraschende Weise“ als ästhetische Erfahrungen re- inszeniert. (Winderlich 2009; 73)  Herausforderung nicht- routinierten Wahrnehmungshandelns durch das Theater (vgl. ebd.)  Anregung ästhetischer Erfahrungen, Eröffnung von Bildungsräumen Krippe als Raum ästhetischer Bildung/ Prof. Dr. Ursula Stenger / 32

33 Entwicklung und Vorbereitung  Kinder wurden wöchentlich zu den fortentwickelten Proben des Stücks eingeladen  Überprüfung der Ideen und Darstellungsformen durch die Reaktionen der Kinder  Begegnung mit den Kindern als Austauschprozess über das Theaterverständnis:  Was ist interessant und was funktioniert? (vgl. Wartemann 2009; 175 ff.)  Kein „Vermitteln“ eines bestehenden Theaterverständnisses  Austausch auch mit begleitenden Wissenschaftlern Krippe als Raum ästhetischer Bildung/ Prof. Dr. Ursula Stenger / 33

34 Rezeption – Produktion  Gesten und Handlungen  Mimetische Bezüge auf das Stück – auch über die Zeit hinweg – und auf andere Kinder  Gewahrwerden von Wahrnehmungen  Verwandlung: Handeln als ein anderer (Spiel im als ob modus)  Entwicklung neuer Ausdrucksformen  Reaktionen während der Aufführung: Nähe und Distanz Krippe als Raum ästhetischer Bildung/ Prof. Dr. Ursula Stenger / 34

35 Wie wird das Theater für die Allerkleinsten zum Theater?  Erwartungshaltungen generieren, Theaterrahmen herstellen:  Vorbereiten  Empfangen  Einladen  Raum wechseln „Verbale, musikalische, gestische und räumliche Markierungen“ stimmen auf den Rezeptionsprozess ein (Wartemann 09; ) Krippe als Raum ästhetischer Bildung/ Prof. Dr. Ursula Stenger / 35

36 Rollen u. Funktionen der Begleiter (vgl. Priester 09, 203 ff.)  Vermittlung theatraler Konventionen u. Regeln  Vermittlung zwischen den Kindern u. dem Bühnengeschehen: Orientierung an den Reaktionen  Intimität, Nähe u. Rituale: Sicherheit geben, Referenz sein  Ermunterung u. Bestätigung verstärkt das Wechselspiel zwischen Kindern u. Bühne  Fokussierung von Aufmerksamkeit u. Begeisterung  Ko- Konstitution der „fremden“ Erfahrung (auch Erwachsene sind Adressaten) – Austausch hinterher  Voraussetzungen schaffen: Kulturelle Teilhabe Krippe als Raum ästhetischer Bildung/ Prof. Dr. Ursula Stenger / 36

37 Schlussüberlegungen  Wozu ästhetische Bildung in der Krippe –  Wozu überhaupt ästhetische Bildung Krippe als Raum ästhetischer Bildung/ Prof. Dr. Ursula Stenger / 37

38 Schlussüberlegung  Wozu die theoretischen Klärungen zu Beginn?  Können Orientierung geben zu Fragen ästhetische Erfahrung, Erziehung und Bildung in der Krippe und Vereinseitigungen entlarven  Fachdidaktische Perspektive fragt nach der Entwicklung von fachlicher Kompetenz (Z.B. Musik) und vergisst das ganze Kind  (Ko-) Konstruktivistische Perspektiven überbetont die eigenaktive Tätigkeit und vergessen den kulturellen Kontext  Alphabetisierung allein genügt nicht  Sensibilisierungsparcours à la Kükelhaus führen nicht automatisch zu ästhetischer Bildung (Konsequenzen für Raumgestaltung) Krippe als Raum ästhetischer Bildung/ Prof. Dr. Ursula Stenger / 38

39 Wozu ästhetische Bildung in der Krippe?  Mit Rittelmeyer (2010) könnte man enorme Transferwirkungen belegen, dabei aber den Kern verfehlen  Mit Mollenhauer (1988) könnte man begründen, warum in den aktuellen Studien keine „Kompetenzmessungen“ zur ästhetischen Bildung stattfinden:  Abgesehen von der nicht-Operationalisierbarkeit  Stellt ästhetische Bildung die Normalitätsentwürfe des herkömmlichen Bildungsbegriffs grundsätzlich in Frage Krippe als Raum ästhetischer Bildung/ Prof. Dr. Ursula Stenger / 39

40 Wozu ästhetische Bildung in der Krippe?  Über ästhetische Bildungsprozesse setzen wir uns dem Fremden, Unwägbaren, Beunruhigenden aus, wenn es uns in Werken und Gestaltungsformen entgegentritt oder wir selbst (mit anderen) etwas gestalten, hervorbringen.  Ein Märchen, ein Theaterstück, ein Bild- sie alle geben uns Rätsel auf, sind in ihrer Bedeutung (mit Adorno) nicht fassbar, was gerade ihren Reichtum ausmacht.  Sie führen in unsicheres Terrain, wo Kinder mit Mitteln der Farbe, der Klänge, der Sprachen von sich und ihrem Blick auf die Welt erzählen können. Krippe als Raum ästhetischer Bildung/ Prof. Dr. Ursula Stenger / 40

41  Mit Johannes Bilstein könnte die Kunst ein „Gegengewicht zum großen Funktionieren“ bilden. Das bedeutet,...  „dass die Kinder ein Angebot gezeigt bekommen, das über die reine Nützlichkeit hinausgeht, dass ihnen vorgemacht und gezeigt wird, was man mit den Augen alles sehen und erfassen, was man mit den Händen alles gestalten und malen kann, welche Klang-Schönheiten man mit den Mitteln des Leibes hervorbringen kann. Dass sie einen Blick darauf und ein Gehör dafür gewinnen, wie reich und bunt und vielfältig die Welt ist, in die sie hineinwachsen sollen: Voller Bilder und Dinge, Plastiken und Zeichnungen, voller Töne und Klänge, Melodien und Gesänge. Und dass dieser Reichtum ihnen allen zur Teilhabe offen und zur Verfügung steht;“ (Bilstein 2007, 177) Krippe als Raum ästhetischer Bildung/ Prof. Dr. Ursula Stenger / 41

42 Ästhetische Erfahrungen  Sind Ressourcen  Bieten Orientierungen  Bieten Kindern die Möglichkeit, ihr Selbst- und Welt-Bild zu inszenieren, zu gestalten, zu entwickeln und ins Gespräch zu bringen  Sind Gelegenheiten, die eigenen Grenzen immer wieder zu überschreiten Krippe als Raum ästhetischer Bildung/ Prof. Dr. Ursula Stenger / 42

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45 VIELEN DANK FÜR IHRE AUFMERKSAMKEIT Krippe als Raum ästhetischer Bildung/ Prof. Dr. Ursula Stenger / 45

46  Literatur  Adorno, T. W. (1973): Ästhetische Theorie. Frankfurt a. M.: Suhrkamp Taschenbuch Verlag.  Bilstein, J. (2007): Paradoxien des Unnützen. In: Bilstein, J., Dornberg, B. & Kneip, W. (Hrsg.): Curriculum des Unwägbaren. Oberhausen: ATHENA-Verlag, S  Boehm, G. (1980): Bildsinn und Sinnesorgane. In: Neue Hefte für Philosophie. Anschauung als ästhetische Kategorie. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, S  Boehm, G. (1990): Über die Konsistenz ästhetischer Erfahrung. In: Z. f. Päd. 36 Jg Nr. 4., S  Bollig, S. (2004): Zeigepraktiken: How to Do Quality with Things. In: Honig, M-S., Joos, M. & Schreiber, N. (Hrsg.): Was ist ein guter Kindergarten? Weinheim und München: Juventa Verlag, S  Borg, K.: Ästhetische Bildung. Nifbe-Themenheft Nr. 7.  Derrida, J. (1972): Die Schrift und die Differenz. Frankfurt a. M.: Suhrkamp Verlag.  Dietrich, C., Krinninger, D. & Schubert, V. (2012): Einführung in die Ästhetische Bildung. Weinheim und Basel: Beltz Juventa.  Dorste, G. Dan (Hrsg.) (2009): Theater von Anfang an! Bildung, Kunst und frühe Kindheit. Bielefeld: transcrpit Verlag.  Imort, P. (2010): Singen. In: Duncker, L., Lieber, G., Neuss, N. & Uhlig, B. (Hrsg.): Bildung in der Kindheit. Kallmeyer in Verbindung mit Klett, S  Kant, I. (1977): Kritik der Urteilskraft. Frankfurt a. M.: Suhrkamp Taschenbuch Verlag.  Kirchner, C. (2010): Malen und Zeichnen. In: Duncker, L., Lieber, G., Neuss, N. & Uhlig, B. (Hrsg.): Bildung in der Kindheit. Kallmeyer in Verbindung mit Klett, S  Mattenklott, G. (2004): Einleitung 1. Teil: Zur ästhetischen Erfahrung in der Kindheit. In: Mattenklott, G. & Rora, C. (Hrsg.): Ästhetische Erfahrung in der Kindheit. Weinheim und München: Juventa Verlag, S  Menke, C. (1991): Die Souveränität der Kunst. Frankfurt a. M.: Suhrkamp Verlag.  Merleau-Ponty, M. (1984): Das Auge und der Geist. Hamburg: Felix Meiner Verlag.  Merleau-Ponty, M. (1993): Die Prosa der Welt. München: Wilhelm Fink Verlag.  Merleau-Ponty, M. (1994): Das Sichtbare und das Unsichtbare. München: Wilhelm Fink Verlag.  Merleau-Ponty, M. (1995): Der Zweifel Cézannes. In: Boehm, G. (Hrsg.): Was ist ein Bild? München: Wilhelm Fink Verlag, S  Mollenhauer, K. (1988): Ist ästhetische Bildung möglich? In: Z. f. Päd. 34 Jg Nr. 4., S  Müller, H-R. (2004): Übergänge. Bildungsbewegungen im Geflecht symbolischer Ordnungen. In: Mattenklott, G. & Rora, C. (Hrsg.): Ästhetische Erfahrung in der Kindheit. Weinheim und München: Juventa Verlag, S Krippe als Raum ästhetischer Bildung/ Prof. Dr. Ursula Stenger / 46

47  Parmentier, M. (2004): Ästhetische Bildung. In: Benner, D. & Oelkers, J. (Hrsg.): Historisches Wörterbuch der Pädagogik. Weinheim und Basel: Beltz Verlag, S  Priester, E. (2009): Der Erwachsene im Produktionsprozess >>Holzklopfen<<: Rollen Funktionen des Begleiters innerhalb der theatralen Kommunikation. In: Dorste, G. Dan (Hrsg.): Theater von Anfang an! Bildung, Kunst und frühe Kindheit. Bielefeld: transcrpit Verlag, S  Rittelmeyer, C. (2010): Warum und wozu ästhetische Bildung. Oberhausen: ATHENA Verlag.  Rombach, H. (1994): Der Ursprung Philosophie der Konkreativität von Mensch und Natur. Freiburg im Breisgau: Rombach Verlag.  Schäfer, G. E. (2006): Ästhetische Bildung. In: Fried, L. & Roux, S. (Hrsg.): Pädagogik der frühen Kindheit. Weinheim und Basel: Beltz Verlag, S  Schmidt, K. (2009): Musik-Kultur leben Frühkindliche musikalische Bildung im KISUM-Musikkindergarten Weimar. Marburg: Tectum Verlag.  Stenger U./Franzen, A.: Ausdrucksformen von Krippenkindern.In: Die Jüngsten in der Kita -Ein Handbuch zur Krippenpädagogik. Kammerlander, C. / Weegmann, W..Stuttgart S  Stenger, U. (2012): Komplexe Bildungsprozesse von Kindern erforschen: Musikkulturen in Krippen als Bildungskontexte. In: Viernickel, S., Edelmann, D., Hoffmann, H. & König, A. (Hrsg.): Krippenforschung Methoden, Konzepte, Beispiele. München und Basel: Ernst Reinhardt Verlag, S  Stenger, U.: Die Krippe als Bildungsort. In: "Kinderwelten - Bildungswelten. Unterwegs zur Frühpädagogik", hrsg. von Schäfer, G. u.a. Cornelsen 2010, S  Stenger, U.: Kulturwissenschaftlich-phänomenologische Zugänge zu Beobachtungen in der Krippe. In: Frühkindliche Lernprozesse verstehen, hrsg. von: Schäfer, G. /Staege, R. Weinheim/München 2010, S  Stritzker, U., Peez, G. & Kirchner, C. (2008): Frühes Schmieren und erste Kritzel – Anfänge der Kinderzeichnung. Norderstedt: Books on Demand GmbH.  Sunnen, P. (2009): „Wir haben das Mega-Orange gemacht!“ - Vorschulkinder inszenieren sich als Lernende an der Schnittstelle von Schul- und Gleichaltrigenkultur. In: de Boer, H. & Deckert-Peaceman, H. (Hrsg.): Kinder in der Schule. Wiesbaden: VS Verlag, S  Uhlig, B. (2010): Prozesse ästhetischen Lernens. In: Duncker, L., Lieber, G., Neuss, N. & Uhlig, B. (Hrsg.): Bildung in der Kindheit. Kallmeyer in Verbindung mit Klett, S  Viernickel, S. & Stenger, U. (2010): Didaktische Schlüssel in der Arbeit mit null- bis dreijährigen Kindern. In: Kasüschke, D. (Hrsg.): Didaktik in der Pädagogik der frühen Kindheit. Kronach: Carl Link Verlag, S  von der Beek, A. (2008): Pampers, Pinsel und Pigmente Ästhetische Bildung von Kindern unter drei Jahren. Weimar und Berlin: verlag das netz.  Waldenfels, B. (1995): Ordnungen des Sichtbaren. In: Boehm, G. (Hrsg.): Was ist ein Bild? München: Wilhelm Fink Verlag, S  Wartemann, G. (2009): Wechselspiele. Die Inszenierung des Theaterrahmens und die Fragilität der Spielvereinbarungen im Theater für die Allerkleinsten. Beobachtungen zur Produktion >>Holzklopfen<< des Helios Theaters. In: Dorste, G. Dan (Hrsg.): Theater von Anfang an! Bildung, Kunst und frühe Kindheit. Bielefeld: transcrpit Verlag, S  Winderlich, K. (2009): Kooperationen im Kontext ästhetischer Bildung. Zum Zusammenspiel von Kunst und Pädagogik im Theater für die Allerkleinsten. In: Dorste, G. Dan (Hrsg.): Theater von Anfang an! Bildung, Kunst und frühe Kindheit. Bielefeld: transcrpit Verlag, S  Winderlich, K. (Hrsg.) (2010): Kunst und Ästhetik. Aus der Reihe „Bildungsjournale Frühe Kindheit“. Berlin: Cornelsen Verlag Scriptor.  Wohlfahrt, G. (1995): Das Schweigen des Bildes. In: Boehm, G. (Hrsg.): Was ist ein Bild? München: Wilhelm Fink Verlag, S Krippe als Raum ästhetischer Bildung/ Prof. Dr. Ursula Stenger / 47


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