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Zukunft der Kirche – Kirche der Zukunft Projekt 2020. „Entwicklung von Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften im Bistum Trier und Strukturplan 2020“ Pfr.

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Präsentation zum Thema: "Zukunft der Kirche – Kirche der Zukunft Projekt 2020. „Entwicklung von Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften im Bistum Trier und Strukturplan 2020“ Pfr."—  Präsentation transkript:

1 Zukunft der Kirche – Kirche der Zukunft Projekt „Entwicklung von Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften im Bistum Trier und Strukturplan 2020“ Pfr. Dr. Martin Lörsch

2 2 Die Herausforderungen für die Kirche in der Gegenwart

3 3 Gesellschaftliche Faktoren und binnenkirchliche Problemanzeigen Säkularisierung und Wertewandel Individualisierung und Pluralisierung Wandel der Familiensituation Religiöse Sprach- und Hilflosigkeit Milieuverengung Komm-Struktur Binnen- Orientierung Spaltung: Pastoral - Caritas Dominanz der Medienwelt – Verlust an Sprachkultur Spirituelle Defizite Wandel von der Industrie- zur Wissens- und Informations- gesellschaft Von der Arbeits- zur Freizeitgesellschaft mehrdimensionale Mobilität – mobile Gesellschaft Globalisierung

4 4 Die Antwort im Geist des Zweiten Vatikanischen Konzils Pastoral und Caritas zueinander in Beziehung bringen und aufeinander beziehen Rückkehr zu den spirituellen Quellen Rückkehr in die Diakonie Die Zeichen der Zeit erkennen und im Licht des Evangeliums sehen Die Gotteskrise – hinter der Kirchenkrise entdecken Den Glauben in der gegenwärtigen Gesellschaft anbieten

5 5 Das projekt Entwicklung von Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften und Strukturplan Januar 2005 bis 30. Juni 2008

6 6 Die Reformprozesse im Bistum Trier PASTORALSCHREIBEN „Als Gemeinschaft in Bewegung – nach innen und außen“ 2. Vatikan. Konzil ( ) Gesellsch. Wandel Kirche in der Krise Sparprozess

7 7 1.Wir ordnen Aufgaben, Zuständigkeiten und Räume und gestalten so das Leben als Volk Gottes im Bistum Trier auf neue Weise. 2.Wir überprüfen unsere Arbeit und nehmen Abschied von dem, was nicht zukunftsfähig ist. 3.Wir vertiefen unsere Freundschaft mit Jesus und lassen uns von ihm herausfordern. 4.Wir unterbrechen unsere gewohnten Sichtweisen und schauen mit den Augen Jesu auf die Welt. 5.Wir setzen uns ein für Barmherzigkeit und Gerechtigkeit und suchen dafür neue Formen. 6.Wir führen einen klugen und aufrichtigen Dialog mit allen Menschen guten Willens und arbeiten konstruktiv mit Ihnen zusammen. 7.Wir bringen unseren Glauben und unsere Hoffnung ins Gespräch und laden ein zum Mitgehen. Bischof Reinhard Marx: Die Pastoralen Leitlinien

8 8 Die Ziele

9 9 1.Die Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften treten in einen Prozess der Gemeindeentwicklung ein und entwickeln alternative Szenarien für die eigene Pfarrstruktur. 2.In einem beteiligungsorientierten Verfahren wird der Entwurf des Strukturplans 2020 vorgestellt, erarbeitet und durch den Bischof in Kraft gesetzt. 3.Das Bischöfliche Generalvikariat organisiert die Rahmenbedingungen und stellt die notwendigen Mittel zur Verfügung. Bis 2007/2008 sollen folgende Ziele erreicht werden:

10 Der Zeitplan

11 11 Pfarreien / Pfarreiengem. Dekanate Phase 1: ,05 Bistum Phase 2: 05, ,06 Start: Wahrnehmen Phase 3: 11, ,07 Meilenstein: Entwurf Str.Plan Phase 4: ,07 Beschluss: Struktur- plan 2020 Juni 2007 Phase 5: 07, ,08 Personali- sierung Reflexion Bistumsfest Vorbereitung: Umsetzung des Struktur-plans 2020 BroschüreImpulsheft 1 / 2 FragebogenStrukturplan 2020 Projektstart: Ende:

12 12 Die wichtigsten Etappen der Phase 2: 31. Mai – 31. Oktober Diözesane Startveranstaltung – ( ) Startveranstaltungen in den 35 Dekanaten Kontrakt mit den Dechanten bei der BiDeKo Workshop „RaumSchnitte“ mit Prof. Schubert „Glauben leben – Glauben bezeugen in nachchristlicher Gesellschaft“ Studienfahrt ins Bistum Magdeburg Veröffentlichung der Leitwerte für die 35 Dekanate Promotorentreffen der Dekanate in Schweich Versand des Fragebogens an die Pfarrämter März - Mai 06Beratungsprozesse in den Dekanaten u. Pfarreien Rückgabe der Fragebögen an die Dekanate ( ) Übergabe der Dekanatsvoten ans Projektteam Vorstellung des Entwurfs „Strukturplan 2020“

13 13 Die Herausforderungen

14 14 Gestaltungs- und Entwicklungs- spielraum für die Pfarreien und Pfarreien- gemeinschaften im Bistum Trier 3. Finanz- Prognosen 2. Mitglieder- Entwicklung und Bindungsverhalten 1. Demografische Entwicklung / Altersprognosen 4. Personalprognosen für Priester, Diakone, Hauptberufliche und das Ehrenamt

15 15 Zu 1. Bevölkerungsentwicklung z.B. Landkreis Cochem-Zell ( ) Bevölkerungs- entwicklung [1] [1] Gesamt- bevölkerung im Landkreis Cochem-Zell Personen unter 20 Jahre Jahre über 60 Jahre [1] [1] Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Rheinland-Pfalz Zeitreihen, Strukturdaten, Analysen, I. Bevölkerungsentwicklung und -struktur, Bad Ems 2002,

16 16 Zu 2. Bindungsverhalten Konfessionszugehörigkeit: katholisch Oberschicht / Obere Mittelschicht Mittlere Mittelschicht Untere Mittelschicht / Unterschicht Soziale Lage Grund- orientierung A Traditionelle Werte Pflichterfüllung, Ordnung C Modernisierung II Patchworking, Virtualisierung B Modernisierung I Konsum-Hedonismus und Postmaterialismus © Sinus Sociovision 2003 Quelle: Verbraucheranalyse 2003, Basis = Fälle = stark überrepräsentiert = überrepräsentiert = unterrepräsentiert = stark unterrepräsentiert = durchschnittlich ,5% 9,1% 42,1% 34,5% 34,0% 36,3% 31,8% 36,7% 33,3% 38,4% Sinus B3 Konsum-Materialisten Sinus B1 Etablierte Sinus C2 Experimentalisten Sinus B12 Postmaterielle Sinus BC3 Hedonisten Sinus B2 Bürgerliche Mitte Sinus C12 Moderne Performer Sinus A23 Traditions- verwurzelte DDR- Nostalgische Sinus A12 Konservative Sinus AB2 34,7% Ø =

17 17 Immobilien Bistum: 21 Immobilien Kirchengemeinden:  Kirchen / Kapellen (davon 336 nach 1950 erbaut)  745 Pfarrhäuser  812 Pfarrheime  448 Kindergärten Zu 3. Immobilien im Bistum Trier

18 18 Zu 4. Priester des Bistums Trier ( )

19 19 Zum aktuellen Stand

20 20 Zwei Grundmodelle stehen bei der Neuordnung der Pfarrei zur Verfügung: Was bisher entschieden ist… 1.Neuordnung der Pfarreien in ca. 180 Einheiten 2.Zwei Modelle stehen zur Auswahl: Zusammenführung von Pfarreien zu einer Pfarrei Die Pfarreiengemeinschaft als verbindliche Kooperation von Pfarreien (Pfarreienrat, Kirchengem.Verband) 3.Leiter jeder Einheit ist ein Pfarrer - kooperative Zusammenarbeit mit den Haupt- und Ehrenamtlichen und den Gremien 4.Pastoralreferenten/-innen arbeiten auf Dekanatsebene 5.Personalisierung je nach Größe, Komplexität und pastorale Herausforderung; mindestens: Pfarrer und Gemeindereferent/-in

21 21 Zum aktuellen Stand des Projekts 2020 Kommunikation des Projekts 2020 im Bistum Trier Beteiligungsorientiertes Verfahren Materialien Verlässlichkeit und Zeitstruktur Umgang mit der Komplexität der Fragestellung Prozessverankerung Engagement und Prozesskultur Interne und externe Sicht Vermittlung der 3 Prozesse (Bistum – Dekanat - Pfarrei) - und deren gegenseitige Beeinflussung Das projekt 2020 als geistl. Prozess Abschied und Trauer Hören auf die Stimmen der Gemeinden – wer bestimmt? Angemessenes Tempo Tendenz „mehr des selben“ Die verborgenen Bilder der idealen Gemeinde bei HA und EA Lähmung: sinnvolle Größenordnung der neuen Einheiten und deren Personalisierung Positive Aspekte Problemanzeigen

22 22 Die Herausforderungen

23 23 Vergrößerung der pastoralen RäumePräsenz der Kirche vor Ort Neue Qualität der Seelsorgeknapper werdende Ressourcen Orientierung an der Zahl der PfarrerOrientierung am Volk Gottes Geistliche GemeinschaftGestaltung des sozialen Lebens am Ort Geistlicher Weg nach innenÖffnung gegenüber den Fragen der Zeit Differenzieren nach AdressatenIntegrieren BewahrenErneuern Es gilt, gemeinsam nach Wegen zu suchen, wie diese Spannungsbögen in Balance gehalten werden können.

24 24 Die Herausforderungen für die Priester, die Haupt- und Ehrenamtlichen sowie für die Gemeinden Besinnung auf das Anliegen des Konzils Klärung des Leitungsverständnisses und der Leitungskompetenz der (leitenden) Pfarrer in den neuen pastoralen Räumen Erwartungsklärung und –veränderung in den Gemeinden Pastorales Planen und Handeln in den verschiedenen Raumperspektiven: Ort – Pfarrei / Pfarreiengemeinschaft – Dekanat – Bistum / Kooperation und Vernetzung zwischen Territorium – Kategorie – Caritas – Ökumene usw. Stärkung der Kompetenzen bei den Ehrenamtlichen – mit Hilfe von Hauptamtlichen Geistliche Erneuerung – Wege erwachsenen Glaubens Wege in die Diakonie: Rückkehr der Caritas in die Gemeinde

25 25 Bischof Klaus Hemmerle „Laß mich dich lernen, dein Denken und Sprechen, dein Fragen und Dasein, damit ich daran die Botschaft neu lernen kann, die ich dir zu überliefern habe.“ Bischof Klaus Hemmerle, Spielräume Gottes und der Menschen, Freiburg 1996, 329. Ausblick

26 26 …/… 20. Die in der Gottesliebe verankerte Nächstenliebe ist zunächst ein Auftrag an jeden einzelnen Gläubigen, aber sie ist ebenfalls ein Auftrag an die gesamte kirchliche Gemeinschaft, und dies auf all ihren Ebenen: von der Ortsgemeinde über die Teilkirche bis zur Universalkirche als ganzer. …/… Papst Benedikt XVI. Enzyklika DEUS CARITAS EST ( )

27 27 Weitere Informationen zum projekt 2020 finden Sie im Internet unter: Pfr. Dr. Martin Lörsch und Ute Wagner

28 28 Literatur und Quellen Statistische Daten: Bücher: Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung Hg.), Die demografische Lage der Nation. Wie zukunftsfähig sind Deutschlands Regionen?, München 2006 (DTV). Birg, H., Die demographische Zeitenwende. Der Bevölkerungsrückgang in Deutschland und Europa, München 4. Aufl (Beck). Wichtige Fundorte für demographische Daten im Internet: Die Bertelsmann-Stiftung bietet die Möglichkeit, die demographischen Prognosen für alle Landkreise und Städte über Einwohner zu erheben: Rheinland-Pfalz Stat. Landesamt Rheinland-Pfalz: Saarland Stat. Landesamt Saarbrücken: Katholische Kirche (Linke Leiste: „Zahlen und Fakten)http://dbk.de/


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