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Dialog im Licht des Evangeliums Anstöße zum geistlichen Dialog.

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Präsentation zum Thema: "Dialog im Licht des Evangeliums Anstöße zum geistlichen Dialog."—  Präsentation transkript:

1 Dialog im Licht des Evangeliums Anstöße zum geistlichen Dialog

2 Dialog im Licht des Evangeliums Anstöße zum geistlichen Dialog Leitfaden Kurzfassung Inhalt Grundlegendes zum geistlichen Dialog Gestaltung des Dialogs Zentrale Fragehorizonte Dialog-Schritte Dialog-Formate Zeitraster Dialog-Monitor Perspektiven und Konsequenzen

3 Dialog im Licht des Evangeliums Anstöße zum geistlichen Dialog Leitfaden Kurzfassung Grundlegendes zum geistlichen Dialog

4 Dialog ist: ein geistlicher Prozess eine Grundhaltung ein zielgerichteter Gesprächsprozess grundsätzlich offen für alle Themen nach innen und nach außen gerichtet Geistlicher Dialog heißt: auf Gott und aufeinander hören.

5 Dialog im Licht des Evangeliums Anstöße zum geistlichen Dialog Leitfaden Kurzfassung Gestaltung des Dialogs

6 Dialog greift Impulse des Zweiten Vatikanischen Konzils auf: Gegenseitiger Dialog zwischen Kirche und Welt (Pastoralkonstitution des Zweiten Vatikanischen Konzils „Gaudium et spes“ Nr. 40/92) Offener Dialog der Christen untereinander (Pastoralkonstitution des Zweiten Vatikanischen Konzils „Gaudium et spes“ Nr. 43)

7 Dialog orientiert sich in Ausdruck und Stil an der Aussage von Epheser 4,15: „Wir wollen uns, von der Liebe geleitet, an die Wahrheit halten und in allem wachsen, bis wir ihn erreicht haben. Er, Christus, ist das Haupt.“ Dialog lebt im und vom Gebet: Herr, du Lenker und Beschützer deiner Kirche, gib allen, die sich zum Dialog versammeln, den Geist der Wahrheit, der Einsicht und des Friedens. Leite uns in deiner Liebe und schenke uns Geduld und Verständnis füreinander. Lass uns erkennen, was dir gefällt, und mit ganzer Kraft deinen Willen verwirklichen. Darum bitten wir durch Jesus Christus. nach einem Tagesgebet bei einem Konzil oder einer Synode

8 Dialog ist mehr als eine Form der Kommunikation ist mehr als eine Methode, um zu gemeinsamen Entscheidungen zu kommen sucht nach einmütigen Entscheidungen bedarf der „Kunst des rechten Hörens“

9 Dialog braucht Zeiten der Unterbrechung, der Stille, des Gebets und der biblischen Lesung lebt vom Perspektivwechsel bedeutet „in den Schuhen des anderen gehen zu lernen“

10 Dialog im Licht des Evangeliums Anstöße zum geistlichen Dialog Leitfaden Kurzfassung Zentrale Fragehorizonte

11 Ausgangspunkt Gemeinsame Überlegungen von Deutscher Bischofskonferenz und Zentralkomitee der deutschen Katholiken zur Themenfindung für den Dialog: Priester und Laien in unserer Kirche Unser Dienst an und in der Gesellschaft Im Erzbistum Freiburg wird eine dritte Themenstellung ergänzt: Glaubensverkündigung an die Jugend

12 Drei zentrale Fragehorizonte für den Dialog im Erzbistum Freiburg Was hat die Welt mit Gott zu tun? Wie geben wir den Glauben weiter? Wie sieht Kirche in Zukunft aus?

13 Portal-Motive nehmen die zentralen Fragehorizonte in den Blick

14 Portal-Motiv Themenmotive dienen der Vertiefung des Fragehorizontes „Was hat die Welt mit Gott zu tun?“

15 Portal-Motiv Themenmotive dienen der Vertiefung des Fragehorizontes „Wie geben wir den Glauben weiter?“

16 Portal-Motiv Themenmotive dienen der Vertiefung des Fragehorizontes „Wie sieht Kirche in Zukunft aus?“

17 Dialog im Licht des Evangeliums Anstöße zum geistlichen Dialog Leitfaden Kurzfassung Dialog-Schritte

18 Was soll konkret in den Blick genommen werden? Grenzen Sie die Fragestellung ganz genau ein! Es besteht sonst die Gefahr, dass Sie alles oder nichts ansprechen und nicht zu einer gemeinsamen Perspektive finden.

19 Was geschieht derzeit tatsächlich im ausgewählten Themenbereich? Kirche ereignet sich nicht in einem luftleeren Raum. Es ist wichtig, sich zunächst die tatsächliche Praxis vor Augen zu halten.

20 Welche neuen Aspekte und Herausforderungen ergeben sich aus der Wahrnehmung und der Annahme der aktuellen Situation? Gesellschaftliche Zusammenhänge und kirchlicher Kontext unter- liegen Veränderungen. Dadurch können Spannungen und Unsicherheiten entstehen. Diese gilt es wahrzunehmen und zu beschreiben.

21 Welche Vorgaben gelten derzeit in dem gewählten Themenbereich? Meist gibt es bestimmte geistliche, theologische, pastorale und konkrete Vorgaben, manchmal auch kirchliche Gesetze, die in den einzelnen Themen- und Lebens- bereichen gelten. Informieren Sie sich, damit Sie inhaltlich und sachlich auf dem neusten Stand sind und Hintergründe sowie Zusammenhänge kennen. Nichts ist für einen Dialog ein größeres Hindernis, als auf Grund von Vermutungen oder nach dem Hörensagen zu diskutieren.

22 Welche Freiräume sind für eine Weiterentwicklung vorhanden bzw. aus Ihrer Sicht möglich? Sammeln Sie unterschiedliche, auch gegensätzliche Argumente und versuchen Sie, diese gegen- einander abzuwägen. Seien Sie nicht einseitig, sondern versuchen Sie immer auch positive Argumente für die jeweiligen Gegenpositionen zu finden.

23 In welche Richtung kann/soll es künftig konkret gehen? Finden Sie eine gemeinsame Perspektive, auf die Sie miteinander zusteuern möchten. Es braucht keine einstimmige, sondern eine einmütige Übereinkunft. Dies bedeutet, alle Beteiligten müssen mit dem Ergebnis oder einem gefundenen Kompromiss tatsächlich einver- standen sein, auch wenn sie selbst diese Lösung von sich aus nicht vorgeschlagen hätten.

24 Wer kann entscheiden? Welche Ebene ist in den Entscheidungsprozess einzubeziehen bzw. Adressat von Voten, Erkenntnissen? Unterscheiden Sie die Ergebnisse und Erkenntnisse danach, was Sie selbst bewegen können und was Sie an eine andere Zuständigkeits- ebene weitergeben.

25 Die folgenden Fragen dienen der Vergewisserung und sollen auf jeden Lebens- und Themenbereich hin gestellt werden: Wo stehen wir? Was wird in einem bestimmten Kontext momentan getan? Wie wird dort gehandelt? Wofür stehen wir? Was sagt uns die Botschaft des Evangeliums und der Glaube der Kirche für den jeweiligen Kontext? Wohin gehen wir? Welche neuen Perspektiven ergeben sich im jeweiligen Kontext? Wo braucht es Veränderung und wo gilt es Bewährtes weiterzuführen?

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27 Die Dialog-Schritte lassen sich gut mit diesen Fragen zur Vergewisserung verknüpfen. Sie stehen auch in einem engen Bezug zur Grundarchitektur der Pastoralen Leitlinien.

28 Wo stehen wir? vgl. Grundvoraussetzungen kirchlichen Handelns (PLL S. 9-13) - die gesellschaftliche Wirklichkeit annehmen - die Wirklichkeit des Reiches Gottes erfahren Wofür stehen wir? vgl. Dimensionen kirchlichen Handelns (PLL S ) - Berufung - Sammlung - Sendung Wohin gehen wir? vgl. Kategorien pastoraler Aufgaben (PLL S ) - Auftrag - Abschied - Aufbruch

29 Dialog im Licht des Evangeliums Anstöße zum geistlichen Dialog Leitfaden Kurzfassung Dialog-Formate

30 In welcher Weise wird der Dialog durchgeführt? Erkundungsaufträge an Gruppen, Gremien, Fachbereiche und kirchliche Institutionen Zukunftskongresse für den Dialog in Lebens- und Sozialräumen Fokusgruppen zur Einbindung externer und spezifischer Perspektiven

31 Dialog im Licht des Evangeliums Anstöße zum geistlichen Dialog Leitfaden Kurzfassung Zeitraster

32 erster Fastensonntag ( ) von Pfingsten ( ) bis Herbst – Herbst 2011 bis Frühjahr – Frühjahr 2012 bis Herbst 2012 Herbst 2012 Hirtenbrief des Erzbischofs Start der Erkundungsaufträge Besuch von Papst Benedikt in Freiburg Start der Zukunftskongresse und Fokusgruppen Katholikentag in Mannheim Forum der Räte Fortschreibung der Pastoralen Leitlinien

33 Dialog im Licht des Evangeliums Anstöße zum geistlichen Dialog Leitfaden Kurzfassung Dialog-Monitor

34 Dialog-Beiträge werden jeweils dem Begriff zugeordnet, der dem Anliegen am besten entspricht.

35 Rückmeldung Die Rückmeldung erfolgt über den Rückmelde-Button auf der Internet-Seite

36 Dialog im Licht des Evangeliums Anstöße zum geistlichen Dialog Leitfaden Kurzfassung Perspektiven und Konsequenzen

37 Forum der Räte Gemeinsame Tagung von Diözesanrat, Diözesanpastoralrat, Priesterrat und Dekanekonferenz und berufener Einzelpersonen Weiterentwicklung und Fortschreibung der Pastoralen Leitlinien

38 Dialog im Licht des Evangeliums Anstöße zum geistlichen Dialog Leitfaden Kurzfassung Geistlicher Dialog ist keine Methode, sondern eine Haltung.

39 Seligpreisungen Selig, die das Interesse des anderen lieben wie ihr eigenes – denn sie werden Frieden und Einheit stiften. Selig, die immer bereit sind, den ersten Schritt zu tun – denn sie werden entdecken, dass der andere viel offener ist, als er es zeigen konnte. Selig, die nie sagen: Jetzt ist Schluss! – denn sie werden den neuen Anfang finden. Selig, die erst hören und dann reden – denn man wird ihnen zuhören. Selig, die das Körnchen Wahrheit in jedem Diskussionsbeitrag heraushören – denn sie werden integrieren und vermitteln können. Selig, die ihre Position nie ausnutzen – denn sie werden das Klima prägen. Selig, die unterliegen und verlieren können – denn der Herr kann dann gewinnen. Bischof Klaus Hemmerle

40 Informationen und Rückfragen Erzbischöfliches Seelsorgeamt Stabsstelle Pastorale Entwicklung und Projekte Okenstr Freiburg Telefon:0761 / Fax:0761 / Internet:www.zeit-fuer-dialog.de

41 Herzlichen Dank für Ihr Interesse!


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