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Unternehmen Kommune – Neue Herausforderungen für die Gemeinden Bürgermeisterseminar, 3. September 2007 Christoph Wolff.

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Präsentation zum Thema: "Unternehmen Kommune – Neue Herausforderungen für die Gemeinden Bürgermeisterseminar, 3. September 2007 Christoph Wolff."—  Präsentation transkript:

1 Unternehmen Kommune – Neue Herausforderungen für die Gemeinden Bürgermeisterseminar, 3. September 2007 Christoph Wolff

2 WestLB AG Herzogstraße Düsseldorf Unternehmen Kommune – Neue Herausforderungen für die Gemeinden Christoph Wolff 3. September 2007 Seite 2 Einführung Die Doppik verändert die Dokumentation über das Vermögen und das Handeln der Kommunen. Dieses zieht vielschichtige Veränderungen nach sich, so dass die Kommune zunehmend mit einer unternehmerischen Struktur verglichen werden wird: Kostentransparenz und konstruktive Aufgabenkritik Ressourcenverbräuche werden transparenter und Folgekosten rücken stärker in den Vordergrund (Lebenszyklusbetrachtung). Dies wird in Verbindung mit der Darstellung von Produktkosten in den Ergebnisplänen / -rechnungen zu einer konstruktiven Aufgabenkritik führen. Veränderte Einsicht in die Kommune Bürger, Kommunalaufsicht und Banken werden eine andere Einsicht in die Kommunen, d. h. Politik und Verwaltung bekommen. Damit werden sich die Ansprüche an Art und Umfang kommunaler Leistungen sowie deren Wirtschaftlichkeit bzw. Rentabilität wandeln. Neue Herausforderung für die Gemeinden

3 WestLB AG Herzogstraße Düsseldorf Unternehmen Kommune – Neue Herausforderungen für die Gemeinden Christoph Wolff 3. September 2007 Seite 3 Handlungsbedarf aus den Erkenntnissen des Gesamtabschluss  Es entsteht Vergleichbarkeit mit der Dokumentation der in andere gesellschaftsrechtliche Formen ausgegliederten kommunalen Betätigungsbereiche.  Spätestens mit der Erstellung des ersten Gesamtabschlusses wird die Kommune in stärkerem Maße als Konzern wahrgenommen werden, der sich in vielen Punkten dem Vergleich mit einem Unternehmenskonzern wird stellen müssen.  Durch diese Wahrnehmung wird von außen der Druck auf die Kommune zunehmen, das Verhalten / Instrumentarium aus der klassischen Unternehmenssteuerung wie Controlling und Beteiligungsmanagement zu übernehmen. Dies wird aber eher einen positiven Nutzen für die politischen Entscheidungsträger und die Kommune insgesamt haben. Einführung Neue Herausforderung für die Gemeinden

4 WestLB AG Herzogstraße Düsseldorf Unternehmen Kommune – Neue Herausforderungen für die Gemeinden Christoph Wolff 3. September 2007 Seite 4 Die Beurteilungsmaßstäbe für Ihr Handeln werden sich mittel- bis langfristig verändern Sie, als Bürgermeister, werden künftig stärker als unternehmerisch denkender und handelnder Konzernvorstand gesehen Deshalb lohnt es bereits heute, sich die folgende Frage zu stellen:  Anhand welcher Parameter wird der Erfolg meiner Arbeit zukünftig beurteilt? Warum sind diese Punkte für Sie als Bürgermeister wichtig? Neue Herausforderung für die Gemeinden

5 WestLB AG Herzogstraße Düsseldorf Unternehmen Kommune – Neue Herausforderungen für die Gemeinden Christoph Wolff 3. September 2007 Seite 5 Die Folgekosten einer kommunalen Investition werden evident: Über Abschreibungen und kalkulatorische Kosten werden die Folgekosten offengelegt Die Frage nach der Amortisation über den Lebenszyklus wird gestellt werden Etwaiger Zuschussbedarf wird so transparent Durch die erhöhte Transparenz besteht eine fairere Abstimmungsgrundlage im Gemeinderat oder bei einem Bürgerentscheid Kommunale Dienstleistungen werden ebenfalls tangiert: Abschreibungen, kalkulatorische Kosten und Pensionsverpflichtungen fließen in die „Produktkalkulation“ ein Der „wahre“ Preis der Dienstleistung wird transparent Mit Umstellung auf die Doppik muss ggf. ggf. die Beschlussfassung über Erhöhung der Verwaltungsgebühren, Eintrittsgelder etc. oder Quersubventionierung erfolgen  Amortisation und „wahrer“ Preis hängen auch von Nutzerzahl ab » Demografie Wie greift das in einander? Kostentransparenz und konstruktive Aufgabenkritik

6 WestLB AG Herzogstraße Düsseldorf Unternehmen Kommune – Neue Herausforderungen für die Gemeinden Christoph Wolff 3. September 2007 Seite 6 Die Zahl der Einwohner geht zurück, die Generationengewichte verschieben sich deutlich: In der Folge ändern sich Nutzerzahlen und Nutzungsdauer der öffentlichen Institutionen und Dienstleistungen (Schulen, Bibliotheken, Krankenhäuser, ÖPNV, etc.) Dies wirft Fragen auf:  In welchen Umfang und in welcher Qualität sind künftig diese Kapazitäten vorzuhalten?  Ist die angesetzte Nutzungsdauer angemessen, oder zu lang? Ein Rückbau der Kapazitäten oder eine kürzere Nutzungsdauer bedingen höhere Abschreibungen und ggf. höhere Nutzungsentgelte  Kann und will ich dies an den Bürger weitergeben? Welche Auswirkungen hat dies auf die Nachfrage? Der demografische Wandel hat Auswirkungen auf die Amortisation von Investitionen Kostentransparenz und konstruktive Aufgabenkritik

7 WestLB AG Herzogstraße Düsseldorf Unternehmen Kommune – Neue Herausforderungen für die Gemeinden Christoph Wolff 3. September 2007 Seite 7 Letztlich muss sich jede Kommune den aufkommenden Fragen stellen:  Was sind die Aufgaben der Daseinsvorsorge von morgen ?  Welche Vermögenswerte braucht die Kommune in welchem Ausmaß und welcher Ausstattung ? Einige konkrete Beispiele:  Benötige ich aufgrund des höheren Sicherheitsbedürfnisses und des schlechteren Sehvermögens der älteren Bevölkerung eine andere Qualität der Straßenbeleuchtung ?  Muss ich auf sinkende ÖPNV-Nutzerzahlen und/ oder veränderte Nutzerwünsche reagieren?  Z.B. durch Reorganisation von Haltestellen und vermehrten Einsatz von Ruf- und Sammeltaxen?  Müssen bsplw. Gelenkbusse gegen kleinere Fahrzeuge getauscht werden?  Ist die Qualität der Gehsteige altengerecht ?  Ist das Vorhalten eines Breitbandkabels künftig Bestandteil der Daseinsvorsorge?  … Aufgabenkritik hervorgerufen durch Kostentransparenz und Demografie Kostentransparenz und konstruktive Aufgabenkritik

8 WestLB AG Herzogstraße Düsseldorf Unternehmen Kommune – Neue Herausforderungen für die Gemeinden Christoph Wolff 3. September 2007 Seite 8 Der Umgang mit den Bedürfnissen einer alternden Bevölkerung entscheidet darüber, ob Ihre Kommune bei der zu erwartenden Altersmigration Gewinner oder Verlierer ist Der Zu- bzw. Abfluss von Einwohnern hat Einfluss auf die Finanzzuweisungen Dies kann den Effekt verstärken und die Attraktivität der Kommune weiter sinken lassen oder steigern Entscheidend ist, die knappen Ressourcen „richtig“ auf die Generationengewichte zu verteilen Deshalb werden öffentliche Leistungen für die abnehmende Zahl junger Menschen tendenziell höher subventioniert werden müssen  Das Gebot der Stunde ist eine stärkere Fokussierung und eine größere Flexibilität in der Organisation und im Umgang mit Vermögensgegenständen (u.a. Alternativnutzungen von Anfang an planen) Gewinner oder Verlierer im Wettbewerb der Kommunen vor dem Hintergrund einer Altersmigration Kostentransparenz und konstruktive Aufgabenkritik

9 WestLB AG Herzogstraße Düsseldorf Unternehmen Kommune – Neue Herausforderungen für die Gemeinden Christoph Wolff 3. September 2007 Seite 9 Hierbei meint Deinvestition sowohl Einstellung oder Verminderung einer Leistung, z.B. Abriss eines Gebäudes, aber auch die Übertragung der Leistungserbringung auf einen Dritten, auch außerhalb des Konzerns Kommune Bei den Möglichkeiten der Übertragung gibt es ein breites Spektrum: Verkauf eines kommunalen Unternehmens Verkauf von Vermögenswerten an einen Dritten, zum Zwecke der Aufrechterhaltung einer Leistung und der Unterhaltung der Vermögenswerte Leasing PPP-Modelle Die sich daraus ergebenden Wechselwirkungen auf die Bilanz und GuV sind in einer langfristigen Bilanz- und GuV-Planung transparent zu machen Wer diese Fragen stellt muss mit einer sehr langfristigen Investitions- und Deinvestitionsplanung antworten Kostentransparenz und konstruktive Aufgabenkritik

10 WestLB AG Herzogstraße Düsseldorf Unternehmen Kommune – Neue Herausforderungen für die Gemeinden Christoph Wolff 3. September 2007 Seite 10 Mit Einführung der Doppik werden Risiken kommunaler Investitionen und kommunalen Handelns offenbart; z.B. in Form von: Rückstellungen für Drohverluste, oder Rückstellungen für unterlassene Instandhaltung Rückstellungen reduzieren das EK ! Rückstellungen für Pensionen / Alterssicherungen Die Risiken nehmen tendenziell zu, wenn Aufgaben bei sinkender Einwohnerzahl in geringerer Stückzahl vorgenommen werden ( umgekehrter Lernkurveneffekt ) Ein Beispiel: Hoch- und Tiefbaumaßnahmen, z.B. bei Spezialimmobilien wie Schulen oder Bäder, die ein Spezialwissen erfordern, werden ggf. in größeren Abständen und in geringerem Ausmaß durchzuführen sein. Ist es dann noch effizient, dies mit eigenen Kräften machen zu wollen? Mit Blick auf diese Risiken und vor dem Hintergrund knapper Ressourcen sollte verstärkt über PPP- Modelle oder eine komplette Übertragung derartiger Vorhaben nachgedacht werden Risiken aus öffentlichen Investitionen/öffentl. Handeln Kostentransparenz und konstruktive Aufgabenkritik

11 WestLB AG Herzogstraße Düsseldorf Unternehmen Kommune – Neue Herausforderungen für die Gemeinden Christoph Wolff 3. September 2007 Seite 11 Doppik macht per Produkt-/ Projektkalkulation die Kosten einer Leistung/Investition transparent und schafft Vergleichbarkeit Zwangsläufig treten Eigen- und Fremderstellung in eine stärkere Konkurrenzbeziehung ein, es entsteht ein Rechfertigungszwang für die Eigenerstellung (siehe Diskussion um den § 107 GO) Damit einher geht die Frage, wie viel Verwaltung, in welcher Qualität benötigt wird Die Anforderungen an Flexibilität und Fachwissen der Mitarbeiter in Verwaltung und kommunalen Unternehmen sind gestiegen. Bereits heute findet ein Wettbewerb mit der Privatwirtschaft um hochqualifizierte Mitarbeiter statt. Dieser Wettbewerb wird sich verschärfen Ist es unter diesen Umständen nicht sinnvoll, die eigenen wertvollen Ressourcen auf die zwingend hoheitlich zu erbringende Aufgaben zu konzentrieren und andere Leistungen einzukaufen? Konkurrenz mit Privatwirtschaft als Chance sehen und zur politischen Weichenstellung nutzen Kostentransparenz und konstruktive Aufgabenkritik

12 WestLB AG Herzogstraße Düsseldorf Unternehmen Kommune – Neue Herausforderungen für die Gemeinden Christoph Wolff 3. September 2007 Seite 12 Die individuelle Beantwortung der aufgeworfenen Fragen entscheidet über Aufbau von Bilanz / GuV Lässt sich die Bilanz/GuV, im wohlverstandenen Sinne, durch Politik/Verwaltung instrumentalisieren ? Die Interaktivität von Kommunalpolitik und Bilanzstrukturpolitik führt zu der Frage nach Bilanz- und Erfolgskennzahlen und deren Aussagekraft und Sinnhaftigkeit Kennzahlen bleiben nicht nur internes Steuerungsinstrument, sondern sie werden ebenfalls Kommunikationsmedium für den politisch interessierten Bürger Die Weiterentwicklung der Kennzahlendiskussion wird auf Dauer nicht zu umgehen sein. Denkbar ist auch, dass die Kommunalaufsicht Ihre Aufgabenerfüllung an Kennzahlen knüpft, die Gewährung von Landeszuschüssen daran gekoppelt wird, die Doppik auch bei Bund und Ländern Einzug hält, und horizontale und vertikale Finanzausgleichsströme an Kennzahlen gekoppelt werden. Die durch Doppik veränderte Einsicht in die Kommune führt zu einer anderen Sicht auf die Kommune Veränderte Einsicht in die Kommune

13 WestLB AG Herzogstraße Düsseldorf Unternehmen Kommune – Neue Herausforderungen für die Gemeinden Christoph Wolff 3. September 2007 Seite 13 Entwicklung des Kennzahlensets durch das Innenministerium NRW sicherlich nicht zum reinen Selbstzweck Wo Kennzahlen existieren, gibt es auch schnell Jemanden, der meint, damit eine wirtschaftliche Lageeinschätzung der Kommune vornehmen zu können Jedoch: eine Analogie zur Beurteilung von Unternehmensbilanzen lässt sich aufgrund der besonderen Aufgabenstellungen der Kommunen, der Art ihres Vermögens und der kaum zu beeinflussenden Rahmenbedingungen nicht herstellen ! Allerdings werden sich auf die Einzelkommune bezogene und interkommunale Vergleichskennzahlen herausbilden Diese geben indirekt Wirtschaftlichkeitseinschätzungen wider – und lassen damit auch Rückschlüsse auf die Bonität zu. Möglicherweise wird es eher eine Entwicklung in Richtung Cash-Flow basierter Kennzahlen geben Kennzahlen zur Beurteilung der Lage einer Kommune Veränderte Einsicht in die Kommune

14 WestLB AG Herzogstraße Düsseldorf Unternehmen Kommune – Neue Herausforderungen für die Gemeinden Christoph Wolff 3. September 2007 Seite 14 Auf Dauer wird sich vermutlich eine bonitätsorientierte Bepreisung in der Kommunalfinanzierung nicht vermeiden lassen Diese zu erwartende Entwicklung wird durch die WestLB und die gesamten öffentlichen Banken ausdrücklich nicht befürwortet! Es steht jedoch zu befürchten, dass spätestens dann, wenn die verschiedenen staatlichen Ebenen ihre Beziehungen untereinander auch an Kennzahlen knüpfen, diese Entwicklung in Gang kommt Nach Aussagen einiger Kommunen gibt es vereinzelt bereits Kreditinstitute, die anhand weicher Faktoren, vergleichbar einer Bonitätskennzahl, Kommunen weitere Kreditaufnahmen verwehren Allerdings: Ein solcher Systemwechsel kann nur sehr langsam vollzogen werden und nur für die Zukunft greifen Auswirkungen auf die Finanzierung durch Etablierung von Kennzahlensystemen Veränderte Einsicht in die Kommune

15 WestLB AG Herzogstraße Düsseldorf Unternehmen Kommune – Neue Herausforderungen für die Gemeinden Christoph Wolff 3. September 2007 Seite 15 Die Struktur der Bilanz und GuV ist für Sie wichtig, weil sie etwas über Ihre künftigen Handlungs- spielräume aussagt:  Sie ist Ausdruck dafür, wir stark eine Kommune sich „entschlackt“ hat, um freie Ressourcen für künftige Aufgaben zu haben  Sie wird vermutlich mit darüber entscheiden, welche Kreditspielräume Ihnen die Kommunalaufsicht zugestehen wird  Sollte die vorab skizzierte Entwicklung Realität werden, entscheidet die Struktur Ihrer Bilanz / GuV zukünftig zudem über die Kosten Ihrer Kreditaufnahme und die Bereitschaft der Banken Ihnen überhaupt Kredit zu gewähren Zur Relevanz der Struktur von Bilanz und GuV Veränderte Einsicht in die Kommune

16 WestLB AG Herzogstraße Düsseldorf Unternehmen Kommune – Neue Herausforderungen für die Gemeinden Christoph Wolff 3. September 2007 Seite 16 Verschiedene moderne Finanzierungsinstrumente und Beratungsleistungen der WestLB im Verbund mit Ihrer Sparkasse können dazu beitragen, Ihre identifizierten Investitions-/Deinvestitionsmaßnahmen zu realisieren und Ihre Bilanz und GuV in Ihrem Sinne zu strukturieren : Leasing bedeutet ein öffentliches Gut neu oder in verbesserter Form anbieten zu können, ohne eine Bilanzverlängerung zu bewirken, aber sehr wohl entsprechende GuV-Belastungen auszulösen. Es bedeutet auch eine neue Risiko- und Chancen-Allokation bei der Verteilung des Restwertrisikos und vor allem mehr Flexibilität. Sale-and-lease-back bedeutet, die Bilanz zu verkürzen und damit z. B. die Eigenkapitalquote zu verbessern sowie die GuV mit Aufwendungen stärker zu belasten (Tilgung in der Leasingrate). Der Verkauf von Forderungen hat in der Bilanz eine vergleichbare Wirkung wie das sale-and- lease-back. Eine Verbriefung von Forderungen kann neue Kapitalgeber erschließen; die Wirkung in der Bilanz ist vergleichbar dem Verkauf von Forderungen. Beitrag der WestLB und der Sparkassen Veränderte Einsicht in die Kommune

17 WestLB AG Herzogstraße Düsseldorf Unternehmen Kommune – Neue Herausforderungen für die Gemeinden Christoph Wolff 3. September 2007 Seite 17 PPP-Modelle bedeuten möglicherweise Investitionen in einem größeren Umfang zu bewerk- stelligen, vorzuziehen oder überhaupt erst möglich zu machen, die die Kommune auf eigener Bilanz so gar nicht darstellen könnte. Außerdem werden bei diesem Modell Risiken neu verteilt. Optimierung von Verwaltungsabläufen und Neuorganisation z. B. des Liegenschaftsmanagements bedeutet eine deutliche Entlastung der G+V. Aufbau/ Optimierung des Beteiligungsmanagements und Controllings Zinsderivate, um den Zinsaufwand zu optimieren bzw. das Zinsänderungsrisiko vernünftig zu steuern Unser Cash-Mangement-System ermöglicht eine Reduzierung Ihrer Zinsbelastung im Kassenkreditbereich Unsere M&A-Leistungen unterstützen Sie bei geplantem Rückkauf (Rekommunalisierung) oder Verkauf (teil-)kommunaler Gesellschaften Beitrag der WestLB und der Sparkassen Veränderte Einsicht in die Kommune

18 WestLB AG Herzogstraße Düsseldorf Unternehmen Kommune – Neue Herausforderungen für die Gemeinden Christoph Wolff 3. September 2007 Seite 18 Bis hier lediglich Betrachtung der Einzelbilanz der Kommune, ab 2010: Gesamtabschluss erforderlich In ihm werden alle Formen kommunaler Betätigung in einer konsolidierten Bilanz zusammengefasst Es wird evident mit welchen Vermögenswerten der Konzern Stadt welche Aufgaben erbringt, und dies mit welcher Effizienz bzw. Rentabilität. Welche Zuschussbedarfe ergeben sich?  Hier erlangt das Stichwort Beteiligungssteuerung Relevanz… Der Gesamtabschluss – mehr als nur die Summe der Einzelbilanzen! Handlungsbedarf aus den Erkenntnissen des Gesamtabschluss

19 WestLB AG Herzogstraße Düsseldorf Unternehmen Kommune – Neue Herausforderungen für die Gemeinden Christoph Wolff 3. September 2007 Seite 19 Es ist fraglich ob die wirtschaftliche Potenz (Beitrag Haushaltsfinanzierung/ Quersubventionierung) der kommunalen Unternehmen in 5 bis 10 Jahren noch gegeben ist Fähigkeit der Stadtwerke hohe Konzessionsabgaben und Gewinne auszuschütten wird durch stärkere Regulierung, Unbundling und Festlegung der Durchleitungsentgelte, sinken Muss ein Unbundling erfolgen, entstehen zus. Kosten und suboptimale Unternehmensgrößen Was heißt das konkret?  Spätestens 2009 kommt die Anreizregulierung mit den Preisvorgaben für 2 -5 Jahre  Der VKU rechnet mit Kürzungen gegenüber den beantragten Tarifen von bis zu 30%  Der Sektorendurchschnitt soll binnen 6-8 Jahren auf dem Effizienzniveau des besten Bieters sein  Erwartung: Die operativen Ergebnisse der Stadtwerke reduzieren sich bis 2010 um bis zu 25%  Sinkende Markteintrittsbarrieren erhöhen Wechselraten der Kunden  Fähigkeit, notwendige Investitionen durchzuführen, sinkt  Wert der Stadtwerke sinkt Steuerung der Beteiligungen des Konzerns Stadt – noch mehr Professionalität gefragt Handlungsbedarf aus den Erkenntnissen des Gesamtabschluss

20 WestLB AG Herzogstraße Düsseldorf Unternehmen Kommune – Neue Herausforderungen für die Gemeinden Christoph Wolff 3. September 2007 Seite 20 Hinzu kommt eine Kürzung der GVFG-Mittel (Stichwort Querverbund) Was ist die Gesamtwirkung?  Die aus dem kommunalen Kernhaushalt zu leistenden Zuschussbedarfe im ÖPNV, bei den Bädern, Bibliotheken etc. werden tendenziell zunehmen  Macht es vor diesem Hintergrund für manch ein kommunales Unternehmen Sinn eigenständig zu bleiben?  Können interkommunale Zusammenschlüsse eine Lösung sein? Auch die kommunalen Wohnungsunternehmen / -bestände werden noch einmal in den Blickpunkt geraten (Risiko kostendeckender Vermietung) – können genossenschaftliche Modelle eine Lösung sein?  Sind Sie bzw. Ihr Beteiligungsmanagement auf diese Entwicklungen vorbereitet? Steuerung der Beteiligungen des Konzerns Stadt – noch mehr Professionalität gefragt Handlungsbedarf aus den Erkenntnissen des Gesamtabschluss

21 WestLB AG Herzogstraße Düsseldorf Unternehmen Kommune – Neue Herausforderungen für die Gemeinden Christoph Wolff 3. September 2007 Seite 21 Zur Erreichung Ihrer gesteckten Ziele wird es notwendig sein, steuernd in die Beteiligungen „hineinzuregieren“ – abgeschirmte Königreiche darf es, soweit vorhanden, nicht mehr geben Die Zusammenarbeit zwischen Kommune und kommunalen Unternehmen muss wesentlich verzahnter werden Insbesondere isolierte Strategiefindungen und Planungen sind nicht mehr durchzuhalten Ein positives Beispiel für eine enge Kooperation ist das stadtkonzernweite Cash Management, das bei Unternehmenskonzernen schon lange im Einsatz ist. Es ermöglicht: eine Senkung der Zinsbelastung eine integrierte Liquiditätssteuerung und eine einheitliche Struktur in allen Konzerneinheiten Notwendigkeit zur integrierten „Konzernsteuerung“ Handlungsbedarf aus den Erkenntnissen des Gesamtabschluss

22 WestLB AG Herzogstraße Düsseldorf Unternehmen Kommune – Neue Herausforderungen für die Gemeinden Christoph Wolff 3. September 2007 Seite 22 Bereits heute sollten Sie eine Vision davon entwickeln, was im Gesamtabschluss, in der Bilanz und GuV morgen zu lesen sein soll. Es ist notwendig eine Strategie zu entwickeln Dazu müssen Sie wissen, was und wie Ihre AöR´s, Eigenbetriebe und GmbH´s etc. bilanzieren Daraus ergibt sich ggf. Handlungsbedarf, z.B. das Herauslösen bestimmter Aktiva oder Passiva mit Hilfe der vorab beschriebenen Finanzierungsinstrumente; wie gehen Sie mit stillen Reserven um? Sinnvoll sind rechtzeitige Gespräche mit den Entscheidern der Beteiligungen Gibt es Interessenkonflikte hinsichtlich der Bilanzierung, sofern private Partner beteiligt sind? Auch die Frage nach der Sinnhaftigkeit von Eigenbetrieben vor dem Hintergrund eines Gesamt- abschlusses sollte gestellt werden. Oftmals wurden diese lediglich aus Transparenzgründen gegründet Notwendigkeit zur integrierten „Konzernsteuerung“ Handlungsbedarf aus den Erkenntnissen des Gesamtabschluss

23 WestLB AG Herzogstraße Düsseldorf Unternehmen Kommune – Neue Herausforderungen für die Gemeinden Christoph Wolff 3. September 2007 Seite 23 Ein Resümee Doppik und unternehmerische Brille liefern Ihnen Transparenz und damit gute Argumente, frühzeitig Entwicklungen auf den Weg zu bringen und Ihre Kommune fit für die kommenden Herausforderungen zu machen Nutzen Sie diese Chancen in der kommunalpolitischen Auseinandersetzung und in der Kommunikation mit der politisch interessierten Öffentlichkeit


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