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Sucht und soziale Ungleichheit bei Kindern und Jugendlichen Empirische Befunde zu Tabak, Alkohol und illegalen Drogen Prof. Dr. Dieter Henkel Institut.

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Präsentation zum Thema: "Sucht und soziale Ungleichheit bei Kindern und Jugendlichen Empirische Befunde zu Tabak, Alkohol und illegalen Drogen Prof. Dr. Dieter Henkel Institut."—  Präsentation transkript:

1 Sucht und soziale Ungleichheit bei Kindern und Jugendlichen Empirische Befunde zu Tabak, Alkohol und illegalen Drogen Prof. Dr. Dieter Henkel Institut für Suchtforschung (ISFF) Fachhochschule Frankfurt am Main - University of Applied Sciences Vortrag Stadtbergen

2 Gliederung des Vortrags 1. Epidemiologische Befunde ● Tabak ● Alkohol und ● illegalen Drogen 2. Welche präventiven Maßnahmen wären angemessen?

3 Repräsentative bevölkerungsweite deutsche Studien zum Konsum psychoaktiver Substanzen bei Kindern und Jugendlichen ► ► KiGGs-Studie 2007/RKI Kinder- und Jugendgesundheitssurvey N=6.813, Jahre, Modul Schleswig-Holstein N=1.931, Jahre ► ► 2. ESPAD-Studie 2007/IFT Europäische Schülerstudie zu Alkohol und anderen Drogen, Deutschland N=12.448, Jahre ► ► Drogenaffinitätsstudie/BZgA 2004 N=3.032, Jahre ► ► HBSC-Studien Health Behavior of School-aged Children, Jahre NRW 1995, N=2.491 Hessen 2002, N=3.614 Berlin 2003, N=9.596 Thüringen 2005, N=1.800 ► ► Bundesgesundheitssurvey 1998/RKI (N=7.129) kinderbezogene Daten, Alter <15 Jahre

4 Untersuchte Untersuchte Indikatoren zur Beschreibung der sozialen Lage bzw. Benachteiligung von Kindern und Jugendlichen ► ► Einkommen: Armuts- vs. hohes Einkommen der Eltern/Haushalt ► ► Wohlstandsniveau: anhand der finanziellen Lage der Familie, Anzahl der Autos, Computer, Bücher im Haushalt, Anzahl der Urlaubsreisen mit Familie, (kein) eigenes Zimmer pro Kind ► ► Erwerbsstatus: arbeitslos vs. erwerbstätig ► ► Schulform/Bildungsgrad: Hauptschule, Realschule, Gymnasium ► ► Sozialschicht bzw. sozioökonomischer Status: nach Bildung, Einkommen und Berufsstatus der Eltern ► ► Migrationshintergrund: ja/nein

5 Tabak

6 Höchste Raucherquoten (%) stets in den unteren sozialen Statusgruppen Sozialschicht Jungen Mädchen untere obere KiGGS 2007 aktuelles Rauchen Jahre Schulform Jungen+Mädchen Jungen Mädchen Hauptschule Gymnasium ESPAD Tage-Prävalenz des Rauchens Jahre KiGGS-Studie 2007 aktuelles Rauchen Jahre Wohlstandsniveau Jungen+Mädchen Jungen Mädchen niedrigstes höchstes HBSC Berlin 2003 tägliches Rauchen Jahre HBSC Thüringen 2005 tägliches Rauchen Jahre

7 Soziale Gradienten Betrachtet man die soziale Ungleichheit nicht nur dichotom (z.B. untere vs. obere Sozialschicht), sondern differenzierter, so zeigen sich deutlich ausgeprägte soziale Gradienten

8 Kontinuierlicher Anstieg der Raucherquoten hin zum niedrigsten Wohlstandsniveau (Armut) Prävalenzraten (%) des täglichen bzw. mehrmals wöchentlichen Tabakrauchens nach Wohlstandsniveau 11- bis 15-Jährige Klocke & Hurrelmann 1995 (HBSC NRW, N=2.491)

9 Ebenfalls kontinuierlicher Anstieg der Raucherquoten mit abnehmendem Sozialstatus Ebenfalls kontinuierlicher Anstieg der Raucherquoten mit abnehmendem Sozialstatus Prävalenzraten (%) der regelmäßigen Raucher/innen nach sozialer Schicht KiGGS Modul Schleswig-Holstein 2007, 49

10 und kontinuierlicher Anstieg des Anteils der starken Raucher/innen vom Gymnasium zur Hauptschule und kontinuierlicher Anstieg des Anteils der starken Raucher/innen vom Gymnasium zur Hauptschule Prävalenzraten (%) des Rauchens von >10 Zigaretten täglich nach Schulform (Konsumenten der letzten 30 Tage) Jährige ESPAD 2007, 49

11 Sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche rauchen nicht nur häufiger und mehr, sondern ► ► auch früher spätestens mit 10 Jahren Hauptschule 21%, Gymnasium 10%, ESPAD 2007) ► ► Sie unterliegen damit viel häufiger hohen tabakbedingten Gesundheits- und Abhängigkeitsrisiken, denn je früher mit dem Tabakrauchen begonnen wird, umso höher ist das Risiko, körperlich zu erkranken und tabakabhängig zu werden (Breslau & Peterson 1996, Taioli & Wynder 1991, Everett et al. 1999, Bornhäuser 2003)

12 Die Gründe für die stärkere Verbreitung des Tabakrauchens können in einer Reihe von psychosozialen Problemen liegen, die bei sozial Benachteiligten häufiger auftreten als bei Gleichaltrigen aus privilegierten Verhältnissen und wahrscheinlich zur starken Verbreitung des Tabakrauchens beitragen:

13 ► ► geringes Selbstwertgefühl und Gefühle des Ausgegrenztseins: Rauchen zur Demonstration von Selbstsicherheit und zur Integration bzw. höheren sozialen Positionierung in peer-groups ► ► Leistungsversagen und Stressbelastungen in der Schule ► ► konflikthafte Beziehungen zu den Eltern ► ► Beeinträchtigungen in der Bewältigung jugendtypischer Entwicklungsaufgaben: Rauchen zur Inszenierung eines Erwachsenenstatus, der z.B. infolge von Armut nur gebrochen und verzögert erreicht wird ► ► Und vor allem leben sozial benachteiligte Kinder in einem sozialen Umfeld, in dem das Tabakrauchen besonders stark verbreitet ist (Familie, Schule, peers): dadurch stärkere Normalisierung und Imitation des Rauchens ► ► Dies gilt vor allem für Kinder und Jugendliche in Armut: Sie haben am häufigsten tabakrauchende Eltern (Henkel 2007)

14 Dementsprechend ► ► sind sie häufiger dem Risiko ausgesetzt, selbst mit dem Rauchen zu beginnen ► ► denn das elterliche Rauchen ist generell ein starker Prädiktor für das Rauchen im Kindes- und Jugendalter

15 Analoge Risikozusammenhänge sind nachgewiesen für ► ► Hauptschüler/innen (z.B. Scholz & Kaltenbach 1995, BZgA 2004) und ► ► Kinder und Jugendliche aus der unteren Sozialschicht (z.B. Gilman et al. 2003, Geckova et al. 2005) ► ► da auch sie in Relation zu den Referenzgruppen (Gymnasium, obere Schicht) weit überproportional häufig rauchende Eltern haben und ► ► zudem wesentlich häufiger Kontakt zu Gleichaltrigengruppen, in denen das Rauchen stark verbreitet ist (ESPAD 2007, 57) ► ► Daraus folgt, dass sozial Benachteiligte auch am häufigsten Gesundheitsrisiken durch das Passivrauchen unterliegen

16 Passivrauchen (%) nach sozialer Schicht Passivrauchen =täglicher Aufenthalt in Räumen, in denen geraucht wird 11- bis 17-Jährige KiGGS Modul Schleswig-Holstein 2007, 49

17 Alkohol

18 Untersucht man, wie viele Kinder und Jugendliche überhaupt Alkohol konsumieren, so zeigen die Lebenszeit-, 12-Monats- und 30-Tage- Prävalenzraten keine wesentlichen Unterschiede, wenn man differenziert nach ► ► Schulformen (HBSC, ESPAD, BZgA) ► ► Sozialschicht (KiGGS) und ► ► Wohlstandsniveau (HBSC)

19 Eine bedeutsame Differenz findet man Eine bedeutsame Differenz findet man beim binge drinking, wenn man die verschiedenen Schulformen betrachtet binge drinking ► ► gilt als Indikator für problematischen und gesundheitsschädigenden Alkoholkonsum und ► ► ist definiert als 5 und mehr Alkoholeinheiten pro Trinkgelegenheit (z.B. mehr als 2.5 Liter Bier)

20 Frequenz des binge drinking in den letzten 30 Tagen nach Schulform 15- bis 16-Jährige Angaben in % ESPAD 2007, 69

21 Niedriger sozialer Status geht eher seltener einher mit einem regelmäßigen Alkoholkonsumverhalten, sondern häufiger mit sporadisch-exzessiven Trinkmustern, die sozial auffälliger und folgenreicher sind Dementsprechend berichten Hauptschüler/innen auch deutlich häufiger als Gymnasiasten/innen von gravierenden alkoholbedingten Problemen ► ► schlechte Schulleistungen ► ► Gewaltanwendung ► ► Probleme mit der Polizei ► ► Einweisung in Krankenhaus oder Notaufnahme ► ► Sexualverkehr ohne Kondom (ESPAD 2007, 90)

22 Illegale Drogen

23 23 Sozial ungleiche Verteilung der Drogenaffinität Lebenszeitprävalenzraten (%) des Konsums illegaler Drogen (außer Cannabis) und Schnüffelstoffen nach Schulform 15- bis 16-Jährige ESPAD 2007, 121, 127 (sehr ähnliche Resultate bei Speck & Reimers 1999) SubstanzHauptschuleRealschuleGymnasium Schnüffelstoffe Amphetamine Ecstasy Kokain Drogenpilze LSD Crack Heroin

24 Cannabis Keine großen Unterschiede in den 12-Monatsprävalenzraten (%), wenn man zwischen den Schulformen, Sozialschichten und Wohlstandsniveaus differenziert Sozialschicht Jungen Mädchen untere 14 9 obere KiGGS Jahre Schulform Jungen+Mädchen Jungen Mädchen Hauptschule Gymnasium ESPAD Jahre KiGGS Jahre Wohlstandsniveau Jungen Mädchen niedrigstes 6 9 höchstes 6 9 HBSC Thüringen Jahre

25 Doch sind auch die Doch sind auch die Risiken für die Entwicklung einer Cannabisabhängigkeit gleich hoch? ► ► Ergebnisse einer Längsschnittstudie ► ► v. Sydow et al ► ► Zeitspanne 4 Jahre, Alter 14-24, N=2.446

26 Risikofaktoren für die Entwicklung einer Cannabisabhängigkeit (DSM-IV) bei Jugendlichen (14-24 Jahre), die zu Untersuchungsbeginn Cannabis konsumierten, aber nicht abhängig waren OR gibt den Faktor an, um den das Risiko in Relation zur jeweiligen Referenzgruppe (z.B. hoher sozioökonomischer Status) erhöht ist, * signifikant RisikofaktorenAusprägung OR Tod eines Elternteils vor 15. Lebensjahrja39.7* sozioökonomischer Statusniedrig24.2* finanzielle Situationschlecht 7.1* Konsum anderer illegaler Drogenja 7.1* Geschlechtmännlich 4.3 Selbstwertgefühlniedrig 1.9* SCL-90 GSI (Globalindex Schweregrad psychischer Symptome) hoch 1.7* Alterhoch 0.4*

27 Die Risiken für die Entwicklung einer Cannabisabhängigkeit nehmen mit abnehmendem Sozialstatus zu Entspricht den Befunden der allermeisten angloamerikanischen Studien, aber es gibt auch andere empirische Daten Anteil der 15- bis 16-Jährigen mit einem positiven Score im Cannabis Abuse Screening Test (CAST, Legleye et al. 2007) ESPAD 2007, 101 Hauptschule 0.4% Realschule 1.2% Gymnasium 0.7% Gesamtschule1.8% Aber Jahre = Einstiegsalter, andere Verteilung wahrscheinlich erst im höheren Alter

28 28 Migrationshintergrund Prävalenzraten (%) des Konsums von Tabak, Alkohol und Cannabis Jahre KiGGS-Studie 2007, 606 Jungen Migrations- hintergrund ja Migrations- hintergrund nein aktuelles Rauchen2632 Alkohol mindestens 1-mal/Woche3748 Cannabis 12-Monatsprävalenz1415 Mädchen aktuelles Rauchen2433 Alkohol mindestens 1-mal/Woche1628 Cannabis 12-Monatsprävalenz 810

29 Arbeitslosigkeit und Konsum psychoaktiver Substanzen

30 Repräsentative Prävalenzdaten z Repräsentative Prävalenzdaten zum Konsum von Tabak, Alkohol und illegalen Drogen differenziert nach arbeitslosen und erwerbstätigen Jugendlichen gibt es für Deutschland nur für das Tabakrauchen

31 31 Raucherquoten bei 18- bis 25-Jährigen nach Erwerbsstatus BZgA-Drogenaffinitätsstudie 2008 (adj. Alter, Geschlecht)

32 Zur Frage, ob die Arbeitslosigkeit für Jugendliche ein Risikofaktor für die Entwicklung von Substanzproblemen darstellt, liegen aus verschiedenen anderen Ländern zahlreiche methodisch gut angelegte Längsschnittstudien mit repräsentativen Stichproben vor Sie weisen übereinstimmend nach, ► ► dass vor allem für männliche arbeitslose Jugendliche in Relation zu Erwerbstätigen signifikant höhere Risiken bestehen, ► ► riskante Substanzkonsummuster und Substanzabhängigkeiten zu entwickeln

33 Ergebnisse aus 11 Längsschnittstudien: Jugendliche In Relation zur Erwerbstätigkeit war die Arbeitslosigkeit mit einem signifikant höheren Risiko für die Entwicklung folgender Substanzprobleme assoziiert: Autoren, LandSubstanzprobleme Risiko Männer/Frauen Peck, Plant 1986 (Schottland)Konsum illegaler Drogen für M nicht F Power, Estaugh 1990 (UK)heavy drinking für M nicht F Janlert, Hammarström 1992 (Schweden)riskanter Alkoholkonsum für M nicht F Hammer 1992 (Norwegen)Cannabiskonsum für M nicht F Hammarström, Janlert 1994 (Schweden)Einstieg in Tabakrauchen für M und F Fergusson et al (Neuseeland)Nikotinabhängigkeit DSM-IV für M nicht F dtoDrogenabhängigkeit DSM-IV für M nicht F Montgomery et al (UK)Alkoholprobleme CAGE-Test Stichprobe nur M dtoheavy drinking Stichprobe nur M dtoTabakrauchen Stichprobe nur M Fergusson et al (Neuseeland)Alkoholmissbrauch/Abhängigkeit DSM-IVM+F dtoDrogenmissbrauch/Abhängigkeit DSM-IVM+F Dooley, Prause 2004 (USA)Alkoholmissbrauch/Abhängigkeit DSM-IIIM+F Christoffersen 2000 (Dänemark)*)Missbrauch Alkohol/Drogen DSM-IVfür M > F Unger et al (USA)*)Einstieg in TabakrauchenM+F Anmerkungen *) Risiko bei Arbeitslosigkeit der Eltern M+F keine Geschlechterdifferenzierung

34 Plausibel werden diese Befunde, wenn man die gut dokumentierten psychosozialen Folgen betrachtet, die länger anhaltende Arbeitslosigkeit bei Jugendlichen (und Erwachsenen) hervorrufen kann (Paul & Moser 2001; Kieselbach & Beelmann 2007) ► ► Minderung des Selbstwertgefühls ► ► reduzierte soziale Wertschätzung, Verlust sozialer Kontakte ► ► Verlust der Lebensperspektive, Zukunftsängste ► ► Abnahme der Lebenszufriedenheit ► ► Zunahme familiärer Konflikte ► ► finanzieller Stress ► ► psychosomatische Beschwerden ► ► Zerfall von Zeitstrukturen, Monotoniestress ► ► erschwerte Bewältigung jugendtypischer Entwicklungsaufgaben, z.B. Gewinnung von Autonomie und Festigung der Identität infolge der verlängerten Abhängigkeit von den Eltern

35 Präventive Ansätze

36 Tabakprävention Wirksame Maßnahmen ► ► Erhöhung der Tabaksteuer ab 2002 ► ► Rauchverbote an Schulen ► ► Altersprüfung an Zigarettenautomaten ab 2007

37 37 Rückgang der Raucherquoten in allen Schulformen, aber bei Konstanz des Prävalenzgefälles zu ungunsten der Hauptschule 30-Tages-Prävalenzraten (%) des Tabakrauchens Rückgang von 2003 nach 2007 nach Schulform, Jahre ESPAD 2003, 2007, 57

38 38 Blick in andere Länder: z.B. Kalifornien/USA Entwicklung der Prävalenz (%) des Tabakrauchens in den Jahren in Kalifornien California Department of Health Services 2006

39 39 Kalifornien/USA Prävalenz (%) des Tabakrauchens nach sozioökonomischem Status im Jahr 2005 California Department of Health Services 2006

40 40 social mainstreaming d.h. es muss immer geprüft werden, ob die präventiven Maßnahmen folgende zentrale Kriterien erfüllen: ► ► Entsprechen sie in ihrer Schwerpunksetzung den sozialen Gradienten in der epidemiologischen Verteilung der Prävalenzen und Risiken? ► ► d.h. sind sie verstärkt auf die sozial benachteiligten Gruppen gerichtet? ► ► und sind sie so wirksam, dass sie letztendlich zu einer Reduktion bzw. Beseitigung der sozialen Gradienten in der Suchtproblematik beitragen?

41 Präventive Maßnahmen müssen so beschaffen sein, ► ► dass sie möglichst viele Kinder und Jugendliche erreichen ► ► Sozial Benachteiligte aber haben es vergleichsweise schwer, sich selbst zu motivieren, an sucht- und gesundheitsbezogenen Präventionsmaßnahmen teilzunehmen (Henkel 2000) ► ► Daher müssen Präventionsangebote niedrigschwellig sein und ► ► somit vorzugsweise in Institutionen implementiert werden, zu denen sozial Benachteiligte ohnehin Kontakt haben

42 Diese Kriterien erfüllen vor allem (1) die Schulen Hier muss unzweifelhaft eine präventive Schwerpunktsetzung in der Hauptschule erfolgen, da hier der Anteil der Risikogruppen überproportional hoch ist, d.h. der Kinder und Jugendlichen, die ► ► der unteren Bildungs- und Sozialschicht angehören, ► ► in Armut bzw. auf niedrigem Wohlstandsniveau leben ► ► und von Arbeitslosigkeit bedroht sind

43 Diese Kriterien… (2) die Massenmedien, da visualisierte Präventionsbotschaften auch Jugendliche mit geringem Bildungsniveau gut erreichen und das Fernsehen besonders für sozial benachteiligte Jugendliche (arme, arbeitslose, untere Sozialschicht) eine weit überdurchschnittlich hohe Attraktivität ausübt (Klocke 2001, Shell-Studie 2003, KiGGS-Studie 2007) Mediale Präventionskampagnen müssen genauso sein wie die Alkohol- und Tabakwerbung ► ► zielgruppengenau ► ► langfristig angelegt und ► ► vor allem alltäglich präsent

44 Diese Kriterien… (3) die Kinder- und Jugendarbeit in den Kommunen Daher ist hier ein Ausbau vor allem in Gemeinden und Stadtteilen mit hoher sozialer Benachteiligungsdichte zu fordern

45 Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit


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