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„Und plötzlich sind sie Teenager…“ Modul 2: Gespräche mit Teenagern

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Präsentation zum Thema: "„Und plötzlich sind sie Teenager…“ Modul 2: Gespräche mit Teenagern"—  Präsentation transkript:

1 „Und plötzlich sind sie Teenager…“ Modul 2: Gespräche mit Teenagern

2 Ziele Die Mütter und Väter…
… wissen, dass eine gute Beziehung zu ihren Kinder eine schützende Wirkung hat … sind sich der Wichtigkeit des Monitorings (aufmerksam sein) bewusst … kennen hilfreiche Strategien in der Kommunikation … tauschen sich mit anderen Müttern/Vätern aus … sind motiviert, sich mit ihrem Teenager über den heutigen Anlass auszutauschen

3 Grösste Wirkung über das Modelllernen
3. Erziehungsmethoden was wir sagen 2. Beziehung wie viel wir verstehen und uns kümmern 1. Beispiel/Vorbild was wir den Kindern vorleben Mit dem was Eltern sagen, um Werte zu vermitteln, nehmen sie verschwindend gering Einfluss. Es kommt hauptsächlich auf ihr Vorbild und die Qualität der Beziehung an. In der Pubertät mehr denn je. Die Jugendlichen brauchen und suchen Orientierung für ihre Zukunft. Also gefährden Sie nicht die Beziehung zu Ihren Kindern, indem Sie sie aus dem Haus „predigen“, vertrauen Sie auf Ihr Vorbild. Kinder lernen in erheblichem Masse durch das, was sie bei den Erwachsenen sehen. Der zweitstärkste Wirkfaktor ist die Eltern-Kind-Beziehung. Bei einer guten Beziehung nehmen die Kinder das, was ihnen die Eltern vermitteln wollen , in einem wesentlich grösseren Masse an als bei einer schlechten Beziehung. Deshalb kann man allen Eltern raten viel Engagement in eine gute Beziehung zu ihrem Kind zu investieren. An dritter Stelle steht die Wirkung von hilfreichen Erziehungsmethoden. Kinder lernen beispielsweise sehr gut aus natürlichen Konsequenzen und nicht so sehr durch Bestrafung.

4 Warum ist Beziehung/Gespräch wichtig?
Eine gute Beziehung zu ihren Eltern stärkt Jugendliche. Sie schützt sie vor Alkohol- und andern Substanzproblemen. Jugendliche, deren Eltern über die Aktivitäten informiert sind und wissen, mit wem sie ihre Freizeit verbringen, konsumieren weniger regelmässig Alkohol, Tabak oder illegale Substanzen Dasselbe gilt für Jugendliche, die mit ihrem Vater oder ihrer Mutter über ihre Sorgen sprechen können. Quelle: Schülerinnen- und Schülerbefragung (Sucht Schweiz, HBSC, 2010) Punkt 2 erklärt, weshalb das elterliche Monitoring zentral ist

5 Kommunikation Faustregel: 60% nonverbal 30% paraverbal 10% verbal
Sobald zwei Personen sich gegenseitig wahrnehmen können, kommunizieren sie miteinander, da jedes Verhalten kommunikativen Charakter hat. Watzlawick versteht Verhalten jeder Art als Kommunikation. Da Verhalten kein Gegenteil hat, man sich also nicht nicht verhalten kann, ist es auch unmöglich, nicht zu kommunizieren. Dieses Axiom ist auch bekannt als Metakommunikatives Axiom. Wir kommunizieren also auch nonverbal und unbewusst. (Quelle: 2011) Vergleich mit dem Bild: Tochter lacht über Befehle des Vaters… «Man kann nicht nicht kommunizieren» erkannte der 1921 geborene Paul Watzlawick schon früh. Seine Theorie baut darauf, dass wenn sich zwei Personen wahrnehmen, diese auch miteinander kommunizieren. Theorie der Kommunikation - Man nennt dies auch das metakommunikative Axiom. Menschen legen in ihrer Art eine Verhaltensweise dar oder ab – sie Verhalten sich also auf eine gewisse Weise. Da Verhalten kein Gegenteil hat – man kann sich nicht nicht Verhalten – liegt der Schluss nahe, dass man nicht nicht kommunizieren kann. … - Auch wenn man nichts sagt, kommuniziert man, z.B. mit Gestik ,Ausdruck, Reaktion, usw. – also nonverbal. Auch wenn ich auf eine Aussage des Gegenübers nicht reagiere, kommuniziere ich trotzdem. Ich übermittle nämlich, dass ich nichts dazu zu sagen und gebärden habe. Das kann daher rühren, dass mich das nicht betrifft, ich keine Ahnung habe, nicht reagieren will, usw. Für das Gegenüber ist das aber eine klare Botschaft sein. … - Auch mein Aussehen, mein Auftritt, meine Kleidung, meine Frisur, mein Geruch kommuniziert. Mein Gegenüber bekommt von mir einen ersten Eindruck von meinem Äusseren, meiner Erscheinung. Diese Kommunikation kann ich nicht verhindern, also nicht nicht kommunizieren. Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck trifft folglich ganz ins Schwarze. (Quelle: (Strategie- und Marketingberatung), 2007.) Faustregel: 60% nonverbal 30% paraverbal 10% verbal

6 Was eine gute Kommunikation fördert…
ElternLehre® Schulstart Kommunikation und Neue Medien Was eine gute Kommunikation fördert… 25. Februar Abend Beim Zuhören: Ich nehme mir Zeit, schenke dem Kind die volle Aufmerksamkeit Ich warte, bis sich mein Kind ausgesprochen hat Ich achte auf den Blickkontakt → Augenhöhe Ich achte auch auf den Gesichtsausdruck, die Stimme, die Gestik… Ich vergewissere mich – durch nachfragen, ob ich mein Kind richtig verstanden habe. Ist eine Person kommunikationsfähig, kann diese Botschaften klar und deutlich formulieren, so dass das Gegenüber die Message einfach und richtig verstehen kann. Kommunikationsfähigkeit bedeutet jedoch auch vielmehr, Botschaften anderer richtig zu interpretieren. Hierfür ist es von besonderer Bedeutung nicht nur, gut zuzuhören, sondern auch alle anderen Signale wie Mimik, Gestik und Körperhaltung zu entschlüsseln und entsprechend darauf zu reagieren. Wer im Beruf mit seinen Kollegen gut zurechtkommt gilt als kommunikationsfähig. 2011 Jemand der über eine gute Kommunikationsfähigkeit verfügt, kann zuhören. ... unterbricht nicht. ... argumentiert nachvollziehbar. ... hält Blickkontakt. ... spricht laut und deutlich. ... achtet auf Wortwahl. ... achtet auf Intonation. ... äußert seine Meinung und kann sie vertreten. ... bleibt sachlich. ... akzeptiert andere Meinungen. ... beherrscht Körpersprache. … behandelt seine Gesprächspartner als gleichberechtigt. ... kann mit Gefühlen umgehen. ... besitzt die Fähigkeit zur Einsicht. ... ist selbstkritisch. ... beherrscht seine Sprache. ... ist selbstbewusst. ... ist aufgeschlossen und beliebt. ... kann auch über unangenehme Dinge reden. Jemand der über eine schlechte Kommunikationsfähigkeit verfügt, ... ... kann sich nicht konzentrieren. ... unterbricht seinen Gesprächspartner. ... argumentiert nicht oder uneingeschränkt und willkürlich. ... hält keinen oder nur verlegenen Blickkontakt. ... spricht leise und undeutlich. ... spricht unüberlegt und nutzt übermäßig Umgangssprache. ... spricht in unangenehmer Tonlage. ... hat keine eigene Meinung. ... diskutiert unsachlich. ... ist besserwisserisch und unbelehrbar. ... beherrscht keine Körpersprache. ... geht nicht auf seinen Gesprächspartner ein. ... hat seine Gefühle nicht unter Kontrolle. ... ist stur und uneinsichtig. ... ist von sich uneingeschränkt überzeugt. ... beherrscht seine Sprache nicht. ... kann nicht mit Fremden kommunizieren. ... hat wenig soziale Kontakte. ... kann nicht über unangenehme Dinge sprechen. (Quelle:

7 Was eine gute Kommunikation fördert…
ElternLehre® Schulstart Kommunikation und Neue Medien Was eine gute Kommunikation fördert… 25. Februar Abend Beim Sprechen: Ich sehe mein Gegenüber beim Sprechen an Ich spreche langsam und ruhig, laut und deutlich Ich sage, was ich denke, was ich fühle, was ich will… in der Ich-Form Ich vergewissere mich, was das Kind verstanden hat Ich frage nach der Meinung des Kindes Ich-Form Ich Aussagen ermöglichen es Ihnen, Ihre Gefühle auszudrücken und dabei ruhig zu bleiben Ich Aussagen bieten eine Möglichkeit, Gefühle auszudrücken, ohne Vorwürfe zu machen

8 Konfliktlösung durch Kommunikation
weg von: hin zu: Vergangenheit Zukunft Vorwürfe Wünsche Abwertung Selbstwert achten Andeutungen Klarheit Du-Botschaften Ich-Botschaften Wertungen Beschreibungen Vergangenheit: Gestern hast du wieder Vorwürfe: Immer lässt du… Abwertung: die kann das besser als du, du lernst das nie.. Jetzt habe ich dir schon 1000x gesagt, du sollst und du verstehst es immer noch nicht. Andeutungen: nicht direkt sprechen Du-Botschaften: du kannst mich mal Wertung: dein Bruder kann das viel besser als du

9 Du – Botschaften Du-Botschaften senden wir mit dem Ziel:
die andere Person soll ihr Verhalten ändern. Sie soll uns den Gefallen tun, sich so zu verhalten, wie wir es gerne hätten. Aber: Wir haben nicht Anspruch darauf, dass uns zuliebe jemand sein Verhalten ändert. Wir können jedoch günstige Rahmenbedingungen schaffen, z.B. durch die Anwendung von Ich-Botschaften. Sie fördern die Bereitschaft zur Veränderung, sie erhalten die dazu benötigte Energie, sie verbessern das Beziehungsklima. Quelle: In Anlehnung an Rogge Uwe 2001

10 Ich – Botschaften Person beschreibt die Situation, wie sie sie sieht und spricht ihre Gefühle an Kein Beschuldigen der anderen Person, weder indirekt noch direkt. Die Sache wird von der Beziehung getrennt. Quelle: In Anlehnung an Rogge Uwe 2001

11 Monitoring der Mutter/des Vaters
WAS ist das? Aufmerksam sein für die Freunde und Freundinnen, für die Aktivitäten des Kindes ausserhalb der Familie. Etwas darüber herausfinden wollen. Interesse zeigen. WARUM ist das wichtig? Monitoring reduziert: - Kontakte mit problematischen Peers - Straftaten Konsum legaler und illegaler Substanzen riskantes Sexualverhalten im Jugendalter Das Monitoring kann in den wissenschaftlichen Forschungen gemessen werden: Was wissen die Eltern über die Aktivitäten ihres Kindes und dessen Freunde? Wissen entsteht nur zum Teil über sprachliche Mitteilungen. Viele Informationen können auch über nonverbale Kommunikation vernommen werden oder über viele aufmerksame Beobachtungen, die Eltern täglich machen. Bei den Jugendlichen, bei denen die Eltern viel Informationen haben, scheint sich dies positiv auf das Risikoverhalten auszuwirken . So werden weniger : -Kontakte mit devianten Peers -Delinquenz -Konsum legaler und illegaler Drogen -riskantes Sexualverhalten im Jugendalter festgestellt zusf. Crouter & Head (2002)

12 Wie sieht das konkret aus?
Informationen einholen mit anderen Eltern reden; mit den Freunden und Freundinnen des Kindes reden; Gespräche mit den Jugendlichen über ihre Freizeit führen Kontrolle und Regelungen Jugendliche müssen fragen, wenn sie in den Ausgang wollen; sie müssen die Rückkehrzeiten einhalten; sie müssen erzählen, was sie vorhaben Selbstöffnung der Jugendlichen Jugendliche erzählen von sich aus Kerr & Stattin (2000) Im Jugendalter sinkt die Zeit, die Jugendliche mit ihren Eltern verbringen. Die Judengliche sind mobiler und virtueller. Information: Durchs Gespräch etwas in Erfahrung bringen verringert asoziales Verhalten, insbesondere bei Jugendlichen, die die viel Freizeit unüberwacht verbringen. Auch wenn die Jugendlichen denken, die Eltern hätten kein Recht, über Dinge wie Freunde und Freizeit zu bestimmen. Kontrolle und Regelungen aufstellen verringert den Kontakt mit devianten Peers (schlechter Einfluss von Gleichaltrigen). Achtung: Nur, wenn die Jugendlichen sich nicht überkontrolliert fühlen, sonst kann die Wirkung sich ins Gegenteil kehren. Bei älteren Adoleszenten wirkt es oft, mitzuteilen, dass man die Freunde nicht mag. Der grösste Schutzfaktor wird bei der Selbstöffnung der Jugendlichen festgestellt.

13 Förderung der Selbstöffnung
Was können Sie tun? Basis: gute, liebevolle Beziehung Vertrauen entgegenbringen Als verlässliche Bindungsperson zu Verfügung stehen Zeitliche und räumliche Möglichkeiten für entspannte Gespräche schaffen Selbstöffnung bedeutet, dass Jugendliche sich von sich aus mitteilen. Das schützt die Jugendlichen am wirksamsten. Jugendliche werde Ihnen kaum die Dinge Erzählen, die für sie besonders wichtig sind, auch Themen in denen es Meinungsverschiedenheiten mit den Eltern gibt, werden tendenziell gemieden. Sie können den Rahmen dazu beitragen, dass Ihr jugendliches Kind von sich erzählt. Dieser besteht aus der Haltung, dass Sie dem Kind wohlgesinnt sind, dass Sie zur Verfügung stehen und dass Sie ihm vertrauen. Zum Rahmen gehören auch zeitlich und räumliche Bedingungen, wann und wo, kann ein entspanntes Gespräch entstehen? Beachten Sie, dass freier gesprochen wird, wenn man sich neben einander befindet als gegenüber.


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