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1 © BBJ Consult AG März Er ist kein sozialpolitisches Instrument. Er ist eingebunden in politische Strategien. Die EU unterstützt damit die Mitgliedstaaten. Der Einsatz ist geprägt von partnerschaftlichen Aushandlungsprozessen unter Beteiligung vieler Akteure. …ist ein politisches Instrument der EU für Beschäftigung. Der Europäische Sozialfonds (ESF) BBJ Consult AG August-Bebel-Str Potsdam BBJ spin BBJ Services, Products and Information BBJspin Produktlinie

2 © BBJ Consult AG März Überblick Seminarinhalt 1.Ziele des Seminars 2.Europäische Ziele 3.EU Finanzrahmen Überblick über relevante EU Programme 5.Diskussion, Fragen und Antworten, Erfahrungsaustausch, nächste Schritte, weitere Informationsmöglichkeiten….

3 © BBJ Consult AG März Ziele des Seminars 1.Orientierung und Wegweiser: EU Politik und EU Programme 2.Entscheidungshilfen für Perspektiventwicklung 3.Was ist zu beachten? Wo gibt es Informationen und Beratung? 4.Praktische Tipps 5.Unterstützungsangebote für die weitere Umsetzung

4 © BBJ Consult AG März Ziele des Seminars Aufgabe von BBJ Consult AG im Land Brandenburg im Auftrag des MASGF : „Einwerben von EU-Fördermitteln für das Land Brandenburg“ durch Information und begleitende Unterstützung bei Konzeptentwicklung Antragstellung Partnersuche Aktuelle Infos über

5 © BBJ Consult AG März Europäische Ziele: Lissabonstrategie EU bis zum Jahr 2010 zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum der Welt entwickeln, das beinhaltet u.a.  Auf Vollbeschäftigung und attraktive Rahmenbedingungen für Beschäftigung ausgerichtete Beschäftigungspolitik  Verstärkte Anstrengungen bei allgemeiner und beruflicher Bildung; lebenslanges Lernen  Weiterentwicklung der geografischen und beruflichen Mobilität  Soziale Eingliederung  Bessere Nutzung des mit der europäischen Jugend gebotenen Potentials

6 © BBJ Consult AG März EU Finanzrahmen

7 © BBJ Consult AG März Rubrik 1a Wettbewerbsfähigkeit für Wachstum und Beschäftigung, u.a.  das 7. Rahmenprogramm für Forschung und technologische Entwicklung und Galileo  das neue Rahmenprogramm für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (CIP - für KMU)  das Programm Lebenslanges Lernen - LLL  die Transeuropäischen Verkehrsnetze  Umsetzung sozialpolitische Agenda - PROGRESS Erhöhung der Europäischen Unterstützung für die Lissabon Strategie Wachstumsstimulierung durch Förderung von Wettbewerb Erhöhung der Investitionen in eine moderne Wirtschaft und die Humanressourcen    Ziele und Auswirkungen 74, 1 Mrd. EUR 8,6 %

8 © BBJ Consult AG März Rubrik 1b Kohäsion bei Wachstum und Beschäftigung  Konvergenz  regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung  Territoriale Zusammenarbeit …die neuen Ziele der Europäischen Strukturfonds - Kohäsionsfonds - Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) - Europäischer Sozialfonds (ESF) Deutliche Steigerung von Investitionen durch die Förderung einer Kohäsionspolitik Strukturelle Unterstützung der ärmsten Regionen Schaffung einer Basis für neue Mitgliedsstaaten    Ziele und Auswirkungen 308 Mrd. EUR 35,6 %

9 © BBJ Consult AG März Rubrik 2 Schutz und Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen  Fortsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP)  Fortsetzung der Gemeinsamen Fischereipolitik (GFP)  Bündelung umweltpolitischer Finanzinstrumente in LIFE+ Die einzige Rubrik mit einer Reduktion zum Ende 2013 im Vergleich zu 2006 Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit in der Landwirtschaft, Stärkung des ländlichen Raums Investition in Umweltschutzbelange und eine umweltfreundliche und nachhaltige Fischereiwirtschaft    Ziele und Auswirkungen 371,3 Mrd. EUR 43,0 %

10 © BBJ Consult AG März Rubrik 3. Freiheit, Sicherheit und Recht; Unionsbürgerschaft 3a. Freiheit, Sicherheit und Recht  Europäischer Flüchtlingsfonds, Rückkehrfonds, Außengrenzenfonds  Daphne: Gewaltbekämpfung; Drogenbekämpfung und -aufklärung 3b. Unionsbürgerschaft  Europäische Kultur und Unionsbürgerschaft (Kultur, Jugend, Bürger/innen für Europa); Medien  Gesundheit und Verbraucherschutz Finanzmittel für kommunale Projekte und in den Feldern Bekämpfung von Betrug, Terrorismus, Grenzkontrollen und andere Maßnahmen steigen deutlich an  Ziele und Auswirkungen 10,8 Mrd. EUR 1,2 %

11 © BBJ Consult AG März Rubrik 4. Die EU als globaler Partner  Europäisches Nachbarschafts- und Partnerinstrument (ENPI)  Instrument für Entwicklungszusammenarbeit und Wirtschaftliche Zusammenarbeit (DCECI)  Heranführungsinstrument (IPA) – (für (potentielle) Kandidatenländer)  Instrument für Stabilität (IFS) Stärkung der Rolle der EU als regionaler Leader Stärkung der Rolle der EU als nachhaltiger Entwicklungspartner Stärkung der Rolle der EU als globaler, politischer Partner    Ziele und Auswirkungen 49,5 Mrd. EUR 5,7 %

12 © BBJ Consult AG März Rubrik 5. Verwaltung  Verwaltungsausgaben für Organe und Institutionen  Ruhegehälter  Europäische Schulen  Ein sehr knappes Budget, das eine effektive Verwaltung erfordert Einfachere und transparentere Haushaltsausführung durch neue EU- Finanzvorschriften  Ziele und Auswirkungen 50,3 Mrd. EUR 5,8 %

13 © BBJ Consult AG März Überblick über relevante EU-Programme 1.PROGRESS 2.Programm für Lebenslanges Lernen 3.Jugend in Aktion 4.Europa für die Bürger 5.Programme „Bekämpfung von Gewalt (DAPHNE III)“ und „Drogenprävention und -aufklärung“ 6.Rahmenprogramm „Solidarität und Steuerung der Migrationsströme“ 7.Instrument für Heranführungshilfe (IPA) 8.Europäisches Nachbarschaftsinstrument (ENPI) 9.Instrument für die Entwicklungszusammenarbeit und die wirtschaftliche Zusammenarbeit 10.Kultur 11.Media

14 © BBJ Consult AG März PROGRESS ( ) Programm für Beschäftigung und soziale Solidarität Fördert die Umsetzung der europäischen Sozialagenda (Element der Lissabonstrategie) Flankiert die Umsetzung des ESF Bündelt vier Aktionsprogramme und einige Haushaltslinien (Bekämpfung von Diskriminierungen, Gleichstellung von Frauen und Männern, Bekämpfung der sozialen Ausgrenzung, Anreize für mehr Beschäftigung) Soll mit 657,59 Mio. € ausgestattet werden, zentrale Umsetzung in Brüssel Wird ergänzt durch Förderung des sozialen Dialogs, Freizügigkeit der Arbeitnehmer, Studien und Fachberichte

15 © BBJ Consult AG März PROGRESS - Unterprogramme UP 1 unterstützt die Umsetzung der Europäischen Beschäftigungsstrategie (23 %) UP 2 unterstützt die Umsetzung der offenen Methode der Koordinierung im Bereich Sozialschutz und Integration (30 %) UP 3 fördert der Verbesserung der Arbeitsbedingungen (Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz) (10 %) UP 4 fördert die Umsetzung der EU-Richtlinien und Prinzipien der Nichtdiskriminierung basierend auf Artikel 13 und Antidiskriminierungsmainstreaming auf EU-Ebene (23 %) UP 5 fördert die Umsetzung der Gendergleichheit und Gender Mainstreaming (12 %)

16 © BBJ Consult AG März PROGRESS - Ziele Verbesserung des Wissenstandes durch Analyse, Bewertung und genaue Überwachung der Maßnahmen Entwicklung statistischer Instrumente und Methoden sowie gemeinsamer Indikatoren Unterstützung und Überwachung der Umsetzung von EU- Rechtsvorschriften und strategischen Zielen Netzwerkarbeit und wechselseitigen Lernen, Ermittlung und Verbreitung bewährter Verfahren auf EU-Ebene Sensibilisierung und Öffentlichkeitsarbeit Finanzierung der wichtigsten EU-Netze zur Förderung und Unterstützung von EU-Strategien.

17 © BBJ Consult AG März PROGRESS - Jahresarbeitsplan 2007 Budget: 81,9 Mio. EUR - 84 Ausschreibungen vorgesehen Ziele: Schaffung der Grundlagen für die Durchführung von PROGRESS (Aufbau von Strukturen) Stärkung europaweiter Netzwerkstrukturen Bearbeitung von Einzelthemen

18 © BBJ Consult AG März Programm für Lebenslanges Lernen Wesentliche Eckpunkte Zusammenlegung der bisherigen Programme im Sinne des lebenslangen Lernens getrennte Unterprogramme und ressortübergreifende Fördermöglichkeiten Weiterführung der bisherigen Förderaktionen Vereinfachung und Flexibilität Förderung bildungspolitischer Ziele Stärkung der Mobilität

19 © BBJ Consult AG März Programm für Lebenslanges Lernen Sektorprogramme Comenius: Vorschul- und Schulbildung bis zum Ende des Sekundarbereichs II Erasmus: formale Hochschulbildung und an der auf tertiärer Ebene angesiedelten beruflichen Bildung – unabhängig von der Länge des Bildungsgangs und einschließlich Promotionsstudien – Leonardo da Vinci: berufliche Bildung – einschließlich Erstausbildung und beruflicher Weiterbildung Grundtvig: Erwachsenenbildung

20 © BBJ Consult AG März Programm für Lebenslanges Lernen Transversale Aktionen Querschnittsprogramm: Innovationen im Rahmen des lebenslangen Lernens Förderung des Sprachenlernens Entwicklung IKT-basierter Inhalte, Dienste, Didaktik und Praxis Verbreitung und Nutzung von Ergebnissen Zwei sektorale Programme betreffend JEAN MONNET Thema „Europäische Integration“: Förderung der Forschung, Lehrstühle, junge Wissenschaftler/innen

21 © BBJ Consult AG März Programm für Lebenslanges Lernen Förderfähige Maßnahmen: Mobilität von Personen, die in Europa am lebenslangen Lernen teilnehmen Transnationale (Lern-)Partnerschaften; multilaterale Projekte zur Verbesserung der nationalen Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung Multilaterale Innovations- und Innovationstransferprojekte und Netzwerke Beobachtung und Analyse der Politik und der Systeme im Bereich des lebenslangen Lernens, Erstellung von Vergleichsmaterial (u. a. Erhebungen, Statistiken, Analysen und Indikatoren), Maßnahmen zur Förderung der Transparenz und der Anerkennung von Qualifikationen und erworbenen Kenntnissen, Maßnahmen zur Förderung der Zusammenarbeit bei der Qualitätssicherung; flankierende Maßnahmen (Konferenzen, Studien etc.).

22 © BBJ Consult AG März Definitionen LdV LdV Innovationstransfer Nur wenige der bisherigen Pilotprojekte sind von Grund auf innovativ, d. h. sie entwickeln völlig neue Methoden und Inhalte (Innovationsprojekte) Ziel der „Innovationstransferprojekte“ ist daher die Anpassung von Produkten und Ergebnissen aus anderen Ländern an länderspezifische Bedürfnisse Die Partnerschaft muss dabei mindestens drei Länder umfassen

23 © BBJ Consult AG März Programm für Lebenslanges Lernen Neue Aktionen: mehr Kooperation zwischen Unternehmen und Hochschulen stärkere Fokussierung auf den grenzübergreifenden Transfer von Innovation in der Berufsbildung grössere Finanzausstattung für thematische Netzwerke in LdV (zentralisiert) mehr Mobilität von Erwachsenen bei Comenius und Schulpartnerschaften, Mobilitätsförderung für Schüler/innen ab Sek. II Trainingsaufenthalte für Hochschulpersonal in ERASMUS Förderung von Netzwerken und kontinuierlichen Konferenzen im Querschnittsprogramm

24 © BBJ Consult AG März Antragsverfahren LLL Neue Aktionen LEONARDO da VINCI (LdV): Kleine Projekte (bis 3 TN), zunächst nur in der Erstausbildung - Poolprojekte - Vorbereitende Besuche für Projekte 2008 (bis zu einer Woche) Längerfristige Förderzusagen (bis zu vier Jahren) - Lernpartnerschaften (für kleinere, international unerfahrene Einrichtungen)

25 © BBJ Consult AG März Comenius – Europäische Prioritäten Multilaterale Projekte: Priorität 1 - Umsetzung des Aktionsplans zur Förderung des Sprachenerwerbs und der Sprachenvielfalt Priorität 2 - Beitrag der Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften zur Lissabon-Strategie Pirorität 3 - Umsetzung der Empfehlung zu Schlüsselkompetenzen für lebenslanges Lernen Priorität 4 - Schulpolitik © BBJ Consult AG März

26 © BBJ Consult AG März Comenius – Europäische Prioritäten Netze: Priorität 1 - Einbindung der Eltern in die Schulbildung Priorität 2 - Sonderpädagogik Priorität 3 - Bekämpfung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, insbesondere in der Schulbildung Priorität 4 - Gesundheitserziehung und Sportunterricht Priorität 5 - Verbindungen zur Arbeitswelt Prioriät 6 - Naturwissenschaftlicher Unterricht © BBJ Consult AG März

27 © BBJ Consult AG März Comenius – Nationale Prioritäten Mobilität und Partnerschaften Prioriät 1 - Verbesserung der Bildungsqualität und damit der Chancengleichheit Priorität 2 - Stärkung der schulischen Eigenständigkeit Priorität 3 -Konfliktlösung und Gewaltprävention an Schulen Priorität 4 - Spracherwerb Priorität 5 - Teilhabe von Lehrern, Eltern, Schülern Priorität 6 - Gesundheit und Umweltbewusstsein © BBJ Consult AG März

28 © BBJ Consult AG März Leonardo – Europäische Prioritäten Multilaterale Projekte und Netzwerke: Priorität 1 - Qualität der Systeme und Verfahren in der Berufsbildung Priorität 2 - Lehrkräfte und Ausbilder in der Berufsbildung Priorität 3 - Innovative e-Learning-Inhalte Priorität 4 - Europäisches Leistungspunktesystem für die Berufsbildung (ECVET) Priorität 5 - Validierung des nichtformalen und informellen Lernens © BBJ Consult AG März

29 © BBJ Consult AG März Leonardo – Nationale Schwerpunkte Multilaterale Projekte und Netzwerke: Menschen mit Migrationshintergrund – zielgruppengerechtes Lernen Demographischer Wandel – inter-generationelles Lernen © BBJ Consult AG März

30 © BBJ Consult AG März Leonardo – Nationale Prioritäten Mobilität: Priorität Frühe Förderung – Reform der frühen und individuellen Förderung in D Priorität Verbundausbildung – Förderung grenzüberschreitender Verbundausbildung Priorität Projektdurchführung im 1. Jahr – Förderung von bis abgeschlossenen Auslandsaufenthalten Priorität Kleine Projekte – Vereinfachtes Verfahren für max. 3 TN; besonders für KMU! Besondere Förderbedingungen für Projekte – Förderung von Poolprojekten zur Förderung indiv. Mobilität © BBJ Consult AG März

31 © BBJ Consult AG März Grundtvig – Europäische Prioritäten Multilaterale Projekte: Priorität 1 – Schlüsselkompetenzen für Erwachsene Priorität 2 – Sicherstellung der Qualität der EB Priorität 3 – Lernen im fortgeschrittenen Alter, generationsübergreifendes Lernen Priorität 4 –Interkulturelles Denkens und Integration von Migranten in die Gesellschaft Priorität 5 – Gesundheitserziehung und Verbraucherschutz Priorität 6 – Verbraucherbildung für marginalisiserte /benachteiligte Bürger, inkl. Strafgefangene und ex- Häftlinge Priorität 7 – Elterliches Lernen und Lernen in der Familie © BBJ Consult AG März

32 © BBJ Consult AG März Grundtvig – Europäische Prioritäten Netze: Priorität 1 – Sprachenlernen in der Erwachsenenbildung (EB) Priorität 2 – EB-Angebote für Menschen mit Behinderung Priorität 3 – EB für Migranten © BBJ Consult AG März

33 © BBJ Consult AG März Grundtvig – Nationale Prioritäten Priorität 1 –Entwicklung von inter-sektoralen Unterrichtsstrategien, insbesondere in der Berufsbildung Priorität 2 – Entwicklung von IKT-gestützte Methoden, Dienstleistungen und Inhalten Priorität 3 –Verbessungen der Einrichtungen für die Erwachsenenbildung Priorität 4 – Integration von Lernenden in den Arbeitsmarkt © BBJ Consult AG März

34 © BBJ Consult AG März Lebenslanges Lernen - Zuständigkeiten © BBJ Consult AG März Comenius Mobilitäten und Partnerschaften Multilaterale Projekte, Netze, Flankierende Maßnahmen Pädagogischer Austauschdienst Information & Antragstellung Exekutivagentur Information & Antragstellung

35 © BBJ Consult AG März Lebenslanges Lernen - Zuständigkeiten © BBJ Consult AG März Erasmus Mobilitäten und Partnerschaften Multilaterale Projekte, Netze etc. DAAD Information & Antragstellung Exekutivagentur Information & Antragstellung Erasmus Hochschulcharta

36 © BBJ Consult AG März Lebenslanges Lernen - Zuständigkeiten © BBJ Consult AG März Leonardo da Vinci Mobilitäten und Partnerschaften Multilaterale Projekte, Netze etc. NA-BIBB Information & Antragstellung Exekutivagentur Information & Antragstellung Innovationstransfer- Projekte

37 © BBJ Consult AG März Lebenslanges Lernen - Zuständigkeiten © BBJ Consult AG März Grundtvig Mobilitäten und Partnerschaften Multilaterale Projekte, Netze etc. NA-BIBB Information & Antragstellung Exekutivagentur Information & Antragstellung

38 © BBJ Consult AG März Verwaltungsvereinfachung LdV –Zuschüsse bis max ,-€ als Pauschale –Maximal 4 Pauschalen je Einrichtung und Jahr ( ,-€) –Öffentliche Einrichtungen: mehr als 50% des Umsatzes von der öffentlichen Hand während der letzten zwei Jahre (keine weiteren Nachweise erforderlich) –Kofinanzierung zukünftig auch als Sachleistung möglich

39 © BBJ Consult AG März Antragsprüfung

40 © BBJ Consult AG März Antragstellung 2007 – aktuelle Fristen LLL © BBJ Consult AG März

41 © BBJ Consult AG März Antragsverfahren LLL Teilnehmerländer: –EU-Mitgliedstaaten, ab 2007 einschließlich Bulgarien –und Rumänien –EWR: Island, Liechtenstein, Norwegen –Kandidaten: Türkei –Schweiz –Öffnungsklausel: Länder des westlichen Balkans

42 © BBJ Consult AG März Wichtige Internet-Adressen EU-Kommission, Generaldirektion Bildung und Kultur: ERASMUS: Deutscher Akademischer Austauschdienst LEONARDO, GRUNDTVIG: Nationale Agentur Bildung für Europa beim BIBB (NA beim BIBB) COMENIUS: Pädagoischer Austauschdienst © BBJ Consult AG März

43 © BBJ Consult AG März Jugend in Aktion ( ) Ziele Förderung der aktiven Bürgerschaft junger Menschen im Allgemeinen und ihrer europäischen Bürgerschaft im Besonderen Entwicklung der Solidarität junger Menschen, insbesondere zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts der Europäischen Union Förderung des gegenseitigen Verständnisses der Völker durch die jungen Menschen Beitrag zur Entwicklung der Qualität der Systeme zur Unterstützung der Aktivitäten junger Menschen und zur Entwicklung der Kompetenzen der Organisationen der Zivilgesellschaft im Jugendbereich Förderung der europäischen Zusammenarbeit in der Jugendpolitik.

44 © BBJ Consult AG März Jugend in Aktion Maßnahmen Aktion 1 "Jugend für Europa" Jugendbegegnungen Jugendinitiativen Jugenddemokratie-Projekte Aktion 2 "Europäischer Freiwilligendienst" Individueller europäischer Freiwilligendienst Europäischer Freiwilligendienst für Gruppen Zusammenarbeit zwischen Zivil- und Freiwilligendiensten Aktion 3 "Jugend für die Welt" Zusammenarbeit mit den Nachbarländern des erweiterten Europa Entwicklung einer thematischen Zusammenarbeit mit anderen Ländern

45 © BBJ Consult AG März Jugend in Aktion Maßnahmen Aktion 4 „Unterstützungssysteme für junge Menschen" Förderung von auf europäischer Ebene im Jugendbereich tätigen Einrichtungen Unterstützung des Europäischen Jugendforums Ausbildung und Vernetzung von Akteuren in der Jugendarbeit Informationsmaßnahmen für junge Menschen und sozialpädagogische Betreuer Partnerschaften Aktion 5 „Unterstützung der europäischen Zusammenarbeit im Jugendbereich" Jugendseminare und jugendbezogene Veranstaltungen während der kommenden EU-Präsidentschaften Unterstützung von Tätigkeiten zur Verbesserung des Verständnisses und des Kenntniserwerbs im Jugendbereich

46 © BBJ Consult AG März Jugend in Aktion - Zuständigkeiten © BBJ Consult AG März Jugend in Aktion Deutsche Agentur JUGEND IN AKTION Information & Antragstellung Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur.. je nach Maßnahme:

47 © BBJ Consult AG März Jugend in Aktion Dezentrale Antragstellung: Antragsfristen Projektbeginn zwischen 1. Februar und April und Juni und September und November und Zentrale Antragstellung (z.T. für Aktion 4): Antragsfristen Projektbeginn zwischen 1. Februar und Juni und September und Zusätzliche Aufrufe für 3.2 „Jugend für die Welt“, aktuell zum

48 © BBJ Consult AG März Jugend in Aktion - Europäische Prioritäten Prioritäten 2007: Europäisches Jahr der Chancengleichheit für alle Verbesserung der Gesundheit junger Menschen Strukturierter Dialog (Aktion 5.1 – Begegnung junger Menschen mit Verantwortlichen der Jugendpolitik) © BBJ Consult AG März

49 © BBJ Consult AG März Europa für die Bürger Ziele Bürger/innen die Möglichkeit zur Interaktion und zur Partizipation am Aufbau eines immer stärker zusammenwachsenden Europas geben Eine europäische Identität stiften Das gegenseitige Verstehen der europäischen Bürger/innen fördern, dabei ihre kulturelle Diversität achten und würdigen sowie zum interkulturellen Dialog beitragen

50 © BBJ Consult AG März Europa für die Bürger Maßnahmen Aktion 1: Aktive Bürger/innen für Europa - Städtepartnerschaften (max EUR Zuschuss) - Bürgerschaftliche Projekte und flankierende Maßnahmen Aktion 2: Aktive Zivilgesellschaft in Europa - Unterstützung von zivilgesellschaftlichen Organisationen: - Strukturelle Hilfe auf Basis ihres Arbeitsprogramms auf europäischer Ebene - Transnationale Projekte

51 © BBJ Consult AG März Europa für die Bürger Maßnahmen Aktion 3: Gemeinsam für Europa - Veranstaltungen mit großer Öffentlichkeitswirkung, wie z. B. Gedenkfeiern, - Studien, Erhebungen und Meinungsumfragen - Informations- und Verbreitungsinstrumente Aktion 4: Aktive Europäische Erinnerung - Erhalt und Pflege von Archiven und Gedenkstätten (Nationalsozialismus, Stalinismus)

52 © BBJ Consult AG März Europa für die Bürger Antragsberechtigte: Das Programm steht allen Akteur/innen offen, die die aktive europäische Bürgerschaft fördern. (Spezifizierung bei den einzelnen Aktionen) Mittelausstattung: : 215 Mio. EURO, davon für Aktion 1: mind. 45 % Aktion 2: 31 % Aktion 3: 10 % Aktion 4: 4%

53 © BBJ Consult AG März Europa für Bürgerinnen und Bürger - Zuständigkeiten © BBJ Consult AG März Europa für Bürgerinnen und Bürger Alle Aktionen Exekutivagentur Information & Antragstellung

54 © BBJ Consult AG März Europa für die Bürger Antragsfristen 2007 für das EU-Programm "Europa für Bürger" Aktion 1 - Aktive Bürger/innen für Europa Städtepartnerschaften / Bürgerprojekte: Phase 1: (Zeitraum 1.5. – ) Phase 2: (Zeitraum 1.8. – ) Phase 3: (Zeitraum – ) Phase 4: (Zeitraum 1.1. – ) Thematische Netzwerke von Partnerstädten: (Zeitraum ) Aktion 2 - Aktive Zivilgesellschaft in Europa Strukturelle Förderung: (für das Jahr 2007). Unterstützung für Initiativen zivilgesellschaftlicher Organisationen: (Zeitraum – ) Aktion 4 - Aktive europäische Erinnerung Erhaltung der wichtigsten mit Deportationen in Verbindung stehenden Stätten und Gedenken an die Opfer: (Zeitraum bis ).

55 © BBJ Consult AG März Europa für die Bürger Zeitplan – Europa – Thematische Netzwerke -Fristen Fristen ab Jährlich: Für Projekte zwischen Folgejahr und Folge- Folgejahr Beispiel: Antragsfrist  für Projekte zwischen dem und dem

56 © BBJ Consult AG März Europa für die Bürger Auszug aus Förderrichtlinien: …. antragstellende Organisation muss auf transnationaler Grundlage arbeiten, entweder aufgrund der Einrichtungsstruktur (Netzwerk oder eine Einrichtung mit Tochtereinrichtungen in verschiedenen förderfähigen Ländern) oder / und aufgrund des Arbeitsprogramms.

57 © BBJ Consult AG März Europa für die Bürger Auszug aus Förderrichtlinien: …. Förderfähige Kosten Die Kosten, die bei der Festlegung der Höhe des Betriebskostenzuschusses berücksichtigt werden, sind diejenigen, die für den reibungslosen Ablauf aller im Arbeitsprogramm enthaltenen dauerhaften und normalen Aktivitäten der Einrichtung notwendig sind. Darunter fallen insbesondere Personalkosten, allgemeine Ausgaben (Mieten und Nebenkosten, Einrichtung, Bürobedarf, Telekommunikation, Porto usw.), Ausgaben für interne Sitzungen, Kosten für Werbung, Information und Verbreitung und Kosten, die direkt das Arbeitsprogramm der Einrichtung betreffen. (max. 80 % in Abhängigkeit vom Gesamtbudget )

58 © BBJ Consult AG März Europa für die Bürger Auszug aus Förderrichtlinien: …. Zur Bewertung der betrieblichen Leistungsfähigkeit müssen die Einrichtungen mit ihrem Antrag Folgendes einreichen: Lebensläufe (nach EUROPASS) a) des gesetzlichen Vertreters der Einrichtung und b) der wichtigsten Mitarbeiter (die Mitarbeiter/Kontaktpersonen, die für die allgemeine Koordinierung des Arbeitsprogramms verantwortlich sind), aus denen deren einschlägige Berufserfahrung für die Umsetzung des vorgeschlagenen Arbeitsprogramms hervorgeht; c) mindestens einen Tätigkeitsbericht, der eine Beurteilung der Ziele und Aktivitäten der Einrichtung ermöglicht.

59 © BBJ Consult AG März Europa für die Bürger Auszug aus Förderrichtlinien: …. Zur Bewertung der finanziellen Leistungsfähigkeit müssen die Einrichtungen mit ihrem Antrag folgende Unterlagen einreichen: a) Private Einrichtung: von einem zugelassenen unabhängigen Rechnungsprüfer beglaubigte Abschlüsse des letzten abgeschlossenen Geschäftsjahres mit Gewinn- und Verlustrechnung sowie Bilanz b) Öffentliche Einrichtung: Wenn der Antragsteller eine öffentliche Einrichtung ist, genügen die bisherigen geprüften Abschlüsse. Öffentliche Einrichtungen werden nicht auf ihre finanzielle Leistungsfähigkeit überprüft. …. bei schwacher finanzieller Leistungsfähigkeit Vorlage einer Banksicherheit

60 © BBJ Consult AG März Programm „Bekämpfung von Gewalt (DAPHNE III)“ und Programm „Drogenprävention und -aufklärung “ Ziele Bekämpfung von Gewalt sowie Aufklärung über und Prävention des Drogenkonsums; Schutz der Bürger vor Gewalt und Erreichung eines hohen Maßes an Gesundheitsschutz, Wohlergehen und sozialem Zusammenhalt Reduzierung von Drogenkonsum, -abhängigkeit und drogenbedingten Schäden Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Kinder, Jugendliche und Frauen Förderung grenzübergreifender Maßnahmen zur Errichtung multidisziplinärer Netze: Erweiterung der Wissensgrundlage, Erfahrungsaustausch; Untersuchung von Gewaltphänomenen; Sensibilisierungsmaßnahmen; Förderung eines offenen Dialogs Beteiligung der Zivilgesellschaft an der Umsetzung und Weiterentwicklung der Drogenstrategie und der Aktionspläne der Europäischen Union Überwachung Durchführung und Bewertung der spezifischen Maßnahmen im Rahmen der Drogenaktionspläne und

61 © BBJ Consult AG März Programm „Bekämpfung von Gewalt (DAPHNE III)“ und Programm „Drogenprävention und -aufklärung “ Zielgruppe Alle Gruppen, die mit der Gewalt- oder Drogenproblematik befasst sind Opfer von Gewalt und gewaltgefährdete Personen. Jugendliche, drogengefährdete Personen und Personen aus sozialen Problemvierteln Antragsberechtigte Öffentliche oder private Organisationen und Einrichtungen, die im Bereich der Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Kinder, Jugendliche und Frauen oder im Bereich der Unterstützung von Opfern tätig sind, mit der Umsetzung gezielter Aktionen betraut sind, durch die die Ablehnung solcher Gewalt oder eine Änderung der Haltung und des Verhaltens gegenüber gefährdeten Gruppen und Gewaltopfern gefördert werden soll, im Bereich der Drogenprävention und –aufklärung tätig sind.

62 © BBJ Consult AG März Programm „Bekämpfung von Gewalt (DAPHNE III)“ und Programm „Drogenprävention und -aufklärung “ Maßnahmen: –Seminare und Zusammenkünfte von Experten oder andere Aktivitäten, um die Wissensgrundlage des Programms zu verstärken und die im Rahmen von DAPHNE erhaltenen Informationen zu verbreiten. –Direkte Anwendung, Nutzung und Verbreitung vorhandener bewährter Praktiken; –Entwicklung von Indikatoren über Gewalt und Sammeln einschlägiger Daten –Syntheseberichte und Herausfiltern von Grundsatzfragen und potenziellen Richtungen

63 © BBJ Consult AG März Programm „Bekämpfung von Gewalt (DAPHNE III)“ und Programm „Drogenprävention und -aufklärung “ Maßnahmen: –Ermittlung und Austausch bewährter Praktiken und Arbeitserfahrungen –Darstellung von Umfragen, Studien, Forschungsarbeiten; –Feldarbeit unter Einbeziehung der Begünstigten, insbesondere von Kindern und Jugendlichen, in alle Phasen des Entwurfs, der Durchführung und der Evaluierung des Projekts; –Errichtung nachhaltiger multidisziplinärer Netze; –Schulung/Ausbildung sowie Gestaltung von Erziehungspaketen –Entwicklung und Durchführung von Behandlungsprogrammen und Unterstützung für Opfer und Risikopersonen einerseits und Täter andererseits.

64 © BBJ Consult AG März Rahmenprogramm ‚Solidarität und Steuerung der Migrationsströme Das Rahmenprogramm umfasst asyl- und einwanderungs- politische Maßnahmen sowie den Schutz der EU-Außengrenzen. Es soll damit einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts in Europa leisten. Das Rahmenprogramm setzt sich aus vier Fonds zusammen: 1.Der Europäische Flüchtlingsfonds (EFF) 2.Außengrenzenfonds 3.Europäischer Fonds für die Integration von Drittstaatsangehörigen (INTI) 4.Europäischer Rückkehrfonds

65 © BBJ Consult AG März Instrument für Heranführungshilfe Mit dem IPA (Instrument for Pre-accession Assistance) unterstützt die EU Beitrittskandidatenländer und potentielle Beitrittskandidaten bei der allmählichen Übernahme der Normen und Politiken der EU. Fördermittel Millionen € Förderfähige Länder Beitrittskandidaten: zum Beispiel Kroatien, Türkei potentielle Beitrittskandidaten: zum Beispiel Albanien, Bosnien und Herzegowina

66 © BBJ Consult AG März Europäisches Nachbarschaftsinstrument (ENPI) Das ENPI dient der Umsetzung der Europäischen Nachbarschaftspolitik. Diese zielt darauf ab, die Beziehungen der EU zu ihren Nachbarstaaten nachhaltig zu stärken und zu vertiefen. Den EU-Nachbarländern ermöglicht die neue Nachbarschaftspolitik, im Rahmen politischer, wirtschaftlicher und kultureller Zusammenarbeit an verschiedenen Aktivitäten der EU teilzunehmen. Das ENPI wird ab 2007 die geografischen und thematischen Förderprogramme wie MEDA und TACIS für die betroffenen Länder ersetzen. Mittelausstattung 14,9 Mrd. EURO

67 © BBJ Consult AG März Europäisches Nachbarschaftsinstrument (ENPI) Förderfähige Länder: Algerien, Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Ägypten, Georgien, Israel, Jordanien, Libanon, Libyen, Moldau, Marokko, Palästinensische Behörde für das Westjordanland und Gazastreifen, Russische Föderation, Syrien, Tunesien, Ukraine

68 © BBJ Consult AG März Instrument für die Entwicklungszusammenarbeit und die wirtschaftliche Zusammenarbeit Dieses Instrument wird künftig das Fundament für die Entwicklungszusammenarbeit und wirtschaftliche Unterstützung der EU bilden. Mittelausstattung Mio. EURO Förderfähige Länder Länder, Gebiete und Regionen außerhalb der EU, ausgenommen mit der Gemeinschaft assoziierte überseeische Länder und Hoheitsgebiete sowie Länder die im Rahmen des ENPI oder des IPA förderfähig sind

69 © BBJ Consult AG März Kultur Zielsetzung: Förderung eines gemeinsamen europäischen Kulturraumes durch Ausbau der kulturellen Zusammenarbeit zwischen Kulturschaffenden, Kulturakteuren und kulturellen Einrichtungen Mittelaustattung : 408 Mio. EURO

70 © BBJ Consult AG März Kultur Förderbereich 1: Europäische Kooperationsprojekte 1.1. Mehrjährige Kooperationsprojekte (3-5 Jahre, mind. 6 Länder) Kooperationsmaßnahmen (bis zu 24 Monate, mind. 3 Länder) Literarische Übersetzungen (für Verlage, Werke) 1.3. Sondermaßnahmen - Kulturhauptstädte Europas - Preisverleihungen - Herausragende Aktionen zu Jubiläen u.ä. - Kooperationen mit Drittländern und Internationalen Organisationen - ggf. weitere Förderbereich 2: Betriebskostenzuschüsse für europaweit tätige Kulturorganisationen sowie von Maßnahmen zur Erhaltung der wichtigsten mit den Deportationen in Verbindung stehenden Schauplätze und Archive und ihrer Mahnmalfunktion Förderbereich 3: Studien und Analysen zu kulturrelevanten Themen von europäischem Interesse, Informationserfassung und - verbreitung

71 © BBJ Consult AG März Kultur Letzter Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen (vorbehaltlich, Frist abgelaufen): Aktionsbereich 1.1.: mehrjährige Kooperationsprojekte Gefördert werden Projekte der kulturellen Zusammenarbeit, die auf eine dauerhafte und strukturierte Zusammenarbeit zwischen den kulturellen Akteuren der am Programm teilnehmenden Länder ausgerichtet sind. Durch diese Förderung sollen die Projekte in ihrer Start- und Aufbauphase oder in der Phase ihrer geographischen Ausdehnung mit dem Ziel ihrer langfristigen Entwicklung und finanziellen Autonomie unterstützt werden. In diese Projekte müssen mindestens 6 kulturelle Akteure aus mindestens 6 am Programm teilnehmenden Ländern eingebunden sein. Ihre Laufzeit beträgt zwischen 3 und 5 Jahren.

72 © BBJ Consult AG März Kultur Letzter Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen (vorbehaltlich, Frist abgelaufen): Aktionsbereich 1.2.1: Kooperationsmaßnahmen Gefördert werden kulturelle Kooperationsmaßnahmen, die sektorspezifisch oder sektorübergreifend ausgerichtet sein können. Vorrang erhalten Projekte, die auf Kreativität und Innovation abzielen und den Weg für eine langfristige Zusammenarbeit bereiten. In diese Maßnahmen müssen mindestens 3 kulturelle Akteure aus mindestens 3 am Programm teilnehmenden Ländern eingebunden sein. Ihre Laufzeit beträgt maximal 24 Monate. Die im Rahmen dieser beiden Aktionsbereiche zu finanzierenden Aktionen müssen zwingend vor dem 15. November 2007 anlaufen.

73 © BBJ Consult AG März Kultur Rahmenbedingungen: Zuschuss bis zu 50% der förderfähigen Kosten. Neue Aufrufe voraussichtlich im Juni 2007 für Projekte ab Mai 2008; Antragsfrist wird voraussichtlich Ende Oktober 2007 ablaufen

74 © BBJ Consult AG März Kultur Zuständigkeiten © BBJ Consult AG März Kultur Cultural Contact Point Deutschland Information & Antragstellung Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur Information

75 © BBJ Consult AG März Media Förderprogramm für den europäischen audiovisuellen Sektor Das Programm MEDIA 2007 stellt die Weiterführung der aktuellen Programme MEDIA Plus und MEDIA Fortbildung dar. Die allgemeinen Ziele des Programms lauten: die kulturelle Vielfalt und das europäische audiovisuelle Erbe zu wahren und zu erschließen, den Bürgerinnen und Bürgern Europas den Zugang zu diesem Erbe zu gewährleisten und den Dialog zwischen den Kulturen zu fördern; die Verbreitung europäischer AV-Werke innerhalb und außerhalb der Europäischen Union zu forcieren; die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen AV- Industrie im Rahmen eines offenen und wettbewerbsfähigen europäischen Marktes zu stärken.

76 © BBJ Consult AG März Media Das Programm ist in drei Unterprogramme unterteilt: 1. Erwerb und Vertiefung von Kompetenzen im AV-Bereich 2. Entwicklung 3. Vertrieb und Ausstrahlung Mittelausstattung 1,055 Mio. EURO Nächster Aufruf für Training in 2008 in Juni 2007 zu erwarten Art der Förderung: Subvention, Stipendium, Preisverleihung, Kofinanzierung

77 © BBJ Consult AG März Beteiligungsformen, Verfahren, Grundsätzliches Formen der Beteiligung Call for Proposals: Grants mit Eigenanteil an Finanzierung Ausschreibungen: Dienstleistungsverträge im Rahmen von Programmlinien (EU-Kommission, EU-Institutionen, Bund, Länder, Projektträger) In der Regel Veröffentlichung im EU-Amtsblatt, Bundesanzeiger und Landesdiensten.

78 © BBJ Consult AG März links Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Wir unterstützen Sie gerne weiter…..


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