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Konzept der Betreuung Grundschule II Stadtallendorf/Waldschule.

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Präsentation zum Thema: "Konzept der Betreuung Grundschule II Stadtallendorf/Waldschule."—  Präsentation transkript:

1 Konzept der Betreuung Grundschule II Stadtallendorf/Waldschule

2 Die Grundschule II besteht aus zwei Standorten, der Süd- und Waldschule, die etwa 1 Kilometer von einander entfernt sind. Die Grundschule II Stadtallendorf ist eine Grundschule mit Ganztagsangebot(Stufe1)für die dritten und vierten Klassen, Eingangsstufe, Kleinklassen für Erziehungshilfe und Sprachheilunterricht. Sowie ein Betreuungsangebot für die Eingangsstufe, Ersten und Zweiten Klassen.

3 Grundschule II Stadtallendorf. Waldschule Standort: Schulstrasse Stadtallendorf

4 Zur soziologischen Situation Stadtallendorf ist eine noch junge Industriestadt mit Einwohnern im ländlichen Umfeld. Die jetzige Bevölkerungsstruktur ist durch einen hohen Zuwandereranteil und eine große Fluktuation gekennzeichnet. Es hat sich in bestimmten Wohnbereichen eine umfangreiche Infrastruktur gebildet und dadurch viele Dinge des täglichen Lebens ohne Kenntnisse der deutschen Sprache zu erledigen sind.

5 Betreuungsangebot In den letzten Jahren haben sich die familiären Sozialisationsbedingungen erheblich verändert. In unserem Einzugsgebiet nimmt die Zahl der allein erziehenden Mütter und Väter zu. Häufig reicht das Einkommen eines Elternteils nicht für den Unterhalt der Familie aus, so dass beide Elternteile berufstätig sind. Die Mehrzahl der Eltern arbeitet außerdem im Schichtdienst und hat daher Probleme mit einer durchgehenden Betreuung der Kinder. Seit einiger Zeit beobachten wir, dass einige Eltern durch persönliche und wirtschaftliche Probleme teilweise nicht mehr in der Lage sind, ihre Kinder ausreichend zu betreuen. Die Arbeit in unserer Einrichtung orientiert sich an den Anforderungen und Chancen einer Gesellschaft, die durch verschiedene Kulturen und Lebenssituationen geprägt ist. Situationsorientiertes Arbeiten Ein besonderer Schwerpunkt der Arbeit ist die Förderung und Integration der Kinder mit Migrationshintergrund. Dies zeigt sich besonders im sprachlichen und interkulturellen Bereich. Dabei werden die Besonderheiten und Feste der verschiedenen Kulturen mit einbezogen.

6 Betreuungsangebot Waldschule Seit dem 01. August 1990 gibt es an der Grundschule II jeweils ein Betreuungsangebot an der Süd- und an der Waldschule. Das Betreuungsangebot stellt eine wichtige und notwendige Ergänzung der Erziehungsarbeit in Elternhaus und Schule dar. Personal: 1 Erzieherin (Leitung) und eine FSJ (freiwilliges soziales Jahr) Kraft Aufnahmekriterien: Berufstätigkeit der Eltern Alleinerziehende Berufstätige Alter der Kinder Soziale Kriterien

7 Träger und Kosten Träger: Landkreis Marburg –Biedenkopf Öffnungszeiten: 7.30 Uhr bis Uhr Sprechzeiten für Eltern: Täglich von 8.00 Uhr bis 9.00 Uhr (nur nach Absprache). Nur vor dem Unterricht 22,50€ Nur nach dem Unterricht 58 € Vor und nach dem Unterricht 79 €

8 Erweiterung der Sprachkenntnisse Wir legen großen Wert auf grammatikalisch richtig gestellte Sätze. Kinder die nur 2 oder 3 Wort Sätze sagen werden mit unserer Hilfe zu einer richtigen Satzformulierung angehalten. Am Anfang der Betreuungszeit gibt es bei uns einen Gesprächskreis um den Kindern und uns die Möglichkeit zu geben wichtiges anzusprechen und darüber zu reden. Dabei werden die Regeln beachtet. Ebenfalls legen wir großen Wert auf höfliche Umgangsformen d.h. wir sagen“ Danke, Bitte, Guten Tag, Auf Wiedersehen usw.“ Die Gruppenregeln wurden mit den Kindern vereinbart. Sie werden regelmäßig aktualisiert. Ebenso die Konsequenzen. Mit einigen Sprachspielen wird der Wortschatz der Kinder ebenfalls erweitert. In unserem Leseauto befinden sich sehr interessante Bücher, die von den Kindern gerne gelesen werden. Dadurch lernen sie weitere Worte und Satzbau kennen. Bei einem Theaterstück lernen die Kinder spielerisch Texte auswendig um sich besser ausdrücken zu können.Dieses wird dann den Mitschülern vorgeführt.

9 Stärkung der Selbständigkeit, Eigeninitiative und individuelle Fähigkeiten Ein wichtiger Aspekt in der Betreuung ist das Freispiel. Die Kinder haben die Gelegenheit eigenverantwortlich die Zeit auszufüllen sowie eigenständig -ihren Spielort zu wählen -mit und ohne Materialien zu agieren -Tempo und Intensität zu bestimmen -den Spielverlauf festzulegen -Streitigkeiten untereinander zu lösen. -Bei individuellen Spielen wie (z. B. Friseur, Koch,Restaurant, Reisebüro ) stellen wir den Kindern die verschiedenen Materialien zur Verfügung ohne uns ins Spiel einzumischen. Wir arbeiten bedüfnisorientiert,das heißt wenn es sehr laut ist gehen wir in den Bewegungsraum oder auf den Schulhof, damit sich die Kinder austoben können. Brauchen die Kinder eher Ruhe bieten wir Ruhephasen an z.B. Entspannungsmusik im Bewegungsraum,Traumreise oder auch mal malen nach Musik. Wir bieten verschiedene Sachen an und die Kinder stimmen demokratisch ab.

10 Anleitung zur sinnvollen Freizeitgestaltung Wichtig ist uns, den Kindern einige Spiele im Innen- und Außenbereich zu vermitteln, die sie dann in der Freizeit zu Hause umsetzen können. -Basteln mit Abfallmaterialien -Gummitwist -Fangen -Abwerfen mit Softbällen -Klebebild mit Papierschnipseln -Düsenjets aus Papier falten und fliegen lassen. -Straßenmalkreide zum aufmalen von Spielen. - Umgestalten von alten Spielen in die heutige Zeit, damit das Spiel wieder interessant wird. Wir überlegen dabei was die Kinder heute alles toll finden (z.B. Star Wars, Leuchtschwerte usw) und bauen dies in die neuen Spiele ein. So wird das Spiel sehr viel interessanter und spannender.

11 Förderung der Kreativität, Fantasie, Grob- und Feinmotorik Einmal pro Woche gibt es ein Bastelangebot, um das Kennen- lernen bzw. Erwerben von Fähigkeiten und bestimmten Techniken zu erwerben. Dadurch werden Grob- und Feinmotorik geschult, Fantasie und Kreativität angeregt sowie Spaß, Freude und Erfolgserlebnisse vermittelt. Bei allen Bastelangeboten werden die Kinder von uns beobachtet um festzustellen bei wem noch motorischer Förderbedarf besteht. Im Rollenspiel haben die Kinder die Gelegenheit in andere, für sie wichtige Rollen zu schlüpfen. Sie können sich dann mit diesen Personen identifizieren, sie darstellen und wie sie agieren. Ausmalbilder mit verschieden Motiven Rollenspiele Bilder zum ausnähen Freundschaftsbändchen flechten usw.

12 Mittagstisch Ab dem Schuljahr 2012/2013 gibt es einen Mittagstisch. Das Essen wird von der Firma Integral gekocht. Die Fachkraft geht zusammen mit den zum Mittagstisch angemeldeten Kindern zum Essen in den Speisesaal. Die Kinder, die nicht zum Mittagstisch angemeldet sind verbleiben mit der FSJ- Kraft im Betreuungsraum. Sie essen dort ihr mitgebrachtes kaltes Essen. Das Essen von der Firma Integral ist eine gesunde und ausgewogene Kost die den Kinder sehr gut schmeckt. Das ganze gibt es für z.Zt. 3,45€ pro Tag.

13 Sportliche Aktivitäten Bewegungsangebote Zu einer gesunden Entwicklung gehört Bewegung. Gerade nach langem Sitzen in der Schule schafft ein Bewegungsangebot Lockerung und Entspannung. Zu wenig Bewegungsraum engt die Kinder in ihren Spielbedürfnissen ein und ruft sogar Aggressionen hervor. Deshalb ist es wichtig, möglichst viele Anregungen und Impulse zu geben. Ein Gruppenraum soll Spielraum für ein bewegungsintensives Spiel geben und Bereiche für ruhige Aktivitäten bieten. Darüber hinaus gibt es an unserer Schule zahlreiche Möglichkeiten für Bewegungsangebote. Dafür bieten wir einen Schulhof mit diversen Spielgeräten, eine Spielwiese, einen Spielplatz und einen Bewegungsraum. Im Gruppenraum : Tischkicker, die Reise nach Jerusalem,Twister usw. Im Bewegungsraum : Tanzen, Bodenübungen, Gymnastik,Basketball, Brennball, Mülleimerrennen usw. Im Außengelände : Spielplatz, Fußball, Olliball, verstecken spielen, Schatzsuche mit Hindernissen, Lauftraining usw.

14 Soziales lernen Die Arbeit in unserer Einrichtung orientiert sich an Anforderungen und Chancen einer Gesellschaft, die durch verschiedene Kulturen und Lebenssituationen geprägt ist. Daher arbeiten wir situationsorientiert. Wir beginnen mit einem Gesprächskreis in dem jeder sich äußern kann wenn es etwas zu erzählen gibt. So können wir gegebenfalls darauf reagieren. Ein mal wöchentlich wird eine Bastelarbeit angeboten, bei der die Kinder sich gegenseitig helfen. Gruppenprozesse werden gefördert, indem wir Interessengruppen die verschiedenen Materialien geben. Zum Beispiel Frisör, Restaurant oder auch mal ein Kosmetikstudio. Mannschaftsspiele oder Spiele im Außengelände sind sehr beliebt, da wir darauf achten, dass keiner ausgelacht wird. Sollte es doch einmal passieren folgen Konsequenzen. Wir stärken den Schwächeren und freuen uns über seinen Erfolg. Unser Schlagwort „Kein Mensch ist perfekt“. Dies verdeutlichen wir den Kindern mit einigen Bewegungsspielen. Einige Bewegungen bekommt man hin, andere nicht. Dies lernen wir öfters. Ordnung halten ist uns auch sehr wichtig. Wir lernen jeder ist für seinen Abfall selber zuständig. Jedes Kind bekommt die Teile einer Bastelarbeit nur 1 mal.

15 Regeln und Konsequenzen 1. Wir hören zu, wenn andere sprechen. 2. Wir lassen den anderen ausreden. 3. Schlagen, kratzen, beißen, treten, spucken und schubsen sind verboten. 4. Wir gehen ordentlich mit den Spielen und Spielsachen um. 5. Wir räumen gemeinsam auf. 6. Wir begrüßen uns morgens, und mittags verabschieden wir uns. 7. Wir reden nur Deutsch. 8. Wir verpetzen keine anderen Kinder. 9. Es gehen maximal 4 Kinder in die Bau oder Puppenecke 10. Das Leseauto ist nur zum lesen da. 1Kind links, 1 Kind rechts. Konsequenzen: Bei Nichteinhaltung der Regeln erfolgen Konsequenzen. Es gibt mehrere zur Auswahl. 5 Minuten alleine auf einem Stuhl sitzen und über das Verhalten nachdenken 1 Ausmalblatt oder 1 Mandala malen. 1 Bastelarbeit Spielverbot Diese Auswahl wird von uns getroffen und ganz individuell entschieden.

16 Konfliktmanagement An unserer Schule gibt es einen Trainings- Auszeitraum, in dem die Fachkraft für die Konflikte der Schüler zuständig ist. Dienstags bis Freitags 10:00 bis 11:30 wird den Schülern geholfen ihre Konflikte zu lösen. In dem Bereich Konfliktmanagement haben wir im Laufe der Jahre einige Fortbildungen besucht, wodurch wir nunmehr viele Erfahrungen in diesem Bereich gesammelt und umgesetzt habe. Dieses gilt selbstverständlich auch für die Betreuung. Sollten sich Kinder streiten und nicht mehr weiterwissen, geben wir ihnen Tipps sich gewaltfrei damit auseinander zu setzten. Sollte es doch einmal eskalieren, werden die Kinder voneinander getrennt befragt. Dies kann gleich geschehen (sofern Zeit dazu ist) oder auch am nächsten Tag im Trainingsraum. Im Anschluss gibt es noch ein Gespräch mit allen beteiligten.

17 Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen Schule bzw. Schulleitung Die Zusammenarbeit mit der Schule, Lehrer und der Schulleitung ist uns sehr wichtig da wir im Ganztagsangebot Stufe 1 sind und dies nur funktionieren kann, wenn alle an einem Strang ziehen. Dies setzt eine gute Kooperation und Koordination voraus. Schulsozialarbeiter In schwierigen Situationen können wir uns vertraulich an die Schulsozialarbeiterin wenden und um Hilfe bitten. Diese Hilfe können auch Eltern in Anspruch nehmen. Büro für Integration Das BfI ist bei uns unter anderem für die Hausaufgabenhilfe zuständig. Für alle Klassen gibt es 2x pro Woche Hausaufgabenhilfe.Unsere Aufgabe ist hier die Koordination zwischen Betreuer, Schule, Schulleitung und Eltern. In der Betreuung ist es nicht leistbar und nötig ebenfalls Hausaufgabenhilfe anzubieten. AWO Die Awo ist ebenfalls für die Hausaufgabenhilfe zuständig. Auch hier besteht unsere Aufgabe darin die Betreuer zu unterstützen und zu koordinieren..

18 Elternarbeit Wir arbeiten an der Waldschule kundenorientiert d.h. wir haben ein offenes Ohr für die Bedürfnisse der Eltern und versuchen alles was möglich ist umzusetzen. Täglich von 8:00 bis 9:00 Uhr biete ich eine Sprechzeit an (nur nach Vereinbarung). In dieser Zeit können Eltern mit ihrem Anliegen zu mir kommen. Dadurch haben wir mehr Zeit als bei den üblichen „Tür und Angelgespräche“.In solchen Gesprächen werden dann Lösungsvorschläge angeboten oder die Eltern an die entsprechenden Institutionen verwiesen. Können die Eltern Vormittags nicht kommen, gibt es die Möglichkeit eines Termins am Nachmittag. Am Muttertag direkt (Sonntag) bieten wir ein Muttertagsfrühstück an. Dies wird sehr gut angenommen, da an diesem Tag kaum einer arbeiten muss. Wir legen großen Wert darauf, die Eltern wertzuschätzen, ein herzliches Verhältnis zueinander zu haben und sich gegenseitig zu respektieren und zu achten. Highlights der Betreuung werden mit Fotos belegt und an unsere Pinnwand für die Eltern gehängt.

19 Aufgaben der Erzieher Vorbereitungsarbeiten z.B. Schablonen herstellen, Materialien zurechtlegen usw. Einkauf von Waren Buchführung, Bestellungen und Abrechnungen vom Mittagstisch, Anschaffungen von Mobiliar und Bastelmaterialien. Raumgestaltung und Pflege von Spielmaterialien Hauswirtschaftliche Tätigkeiten Dienstbesprechungen Anleitung von Praktikanten Gespräche zur Kooperation und Koordination mit Eltern, Schulsozialarbeiterin, Lehrern und der Schulleitung Hospitationen im Unterricht (Eingangsstufe und Werken) Zusammenarbeit mit der Schule bei besonderen Anlässen (z.B. Klassenfahrt, Schulfeste, Elternsprechtag, Einschulung) und speziellen Unterrichtsangeboten (z.B. AG´s, Werken, Sport) Trainingsraum Koordination zwischen der Schule, Büro für Integration, Mitarbeitern des Ganztagangebotes und der AWO Betreuung vor und nach dem Unterricht

20 Kontaktadresse Betreuung Waldschule Petra Spahr Schulstrasse Stadtallendorf Tel / Fax: 06428/


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