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Binnenmigration und –mobilität in historischer Perspektive II: Pendelmobilität Seminar: Gesellschaft in Bewegung. Soziologische Analysen von räumlicher.

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Präsentation zum Thema: "Binnenmigration und –mobilität in historischer Perspektive II: Pendelmobilität Seminar: Gesellschaft in Bewegung. Soziologische Analysen von räumlicher."—  Präsentation transkript:

1 Binnenmigration und –mobilität in historischer Perspektive II: Pendelmobilität Seminar: Gesellschaft in Bewegung. Soziologische Analysen von räumlicher Mobilität. Bianca Stoira und Rosanna Burelli

2 Ablauf 1. Alltägliche Mobilität zwischen 1900 und Alltägliche Mobilität zwischen 1950 und Analyse von räumlicher Mobilität in den Städten Manchester/Salford und Lancaster/Morecambe für die Altersgruppen der 10/11 und 17/18 Jährigen

3 1. Alltägliche Mobilität in England zwischen Mehrheit der Studien auf den Arbeitsweg bezogen  Der Zensus von 1921 und 1951 als Grundlage Tagebücher und mündliche Geschichten: Informationen über andere Aspekte der alltäglichen Mobilität

4 Analyse der alltäglichen Mobilität zum Arbeitsplatz anhand der Bestandsaufnahme von 1921 und 1951 (Lawton 1963 und Warners 1972):  Zunahme der Bewegungen zwischen Städten  Grössere durchschnittlich zurückgelegte Distanz in ländlicheren Regionen

5 Quelle: Pooley et al. 2005, S. 52

6 Alltägliche Mobilität im Allgemeinen:  Bsp. Ein Tagebucheintrag einer jungen Frau, die in London zwischen 1938 und 1942 arbeitete (Pooley et al. 2005, S. 54ff)

7 2. Alltägliche Mobilität in England zwischen 1950 und 2000 Ab 1965: National Travel Survey  Bild der alltäglichen Mobilität in England nach 1950  Alle Dimensionen der alltäglichen Mobilität berücksichtigt  Analyse der Bewegungen zwischen Städten und strukturelle Veränderungen der Mobilität

8 Allgemein: Zunahme der alltäglichen Mobilität  Gesamte Distanz, die in England zurückgelegt wird, hat sich zwischen 1952 und 2002 verdreifacht: von 220 billion passenger kilometres bis 746 billion passenger kilometres.  Durchschnittliche Distanz pro Person in einem Jahr: von 5’882 km bis 10’965 km zugenommen.  Durchschnittliche Distanz pro Person pro Reise: von 5,0 km bis 10,8 km.

9 Veränderung der Arten von Verkehrsmittelbenutzung Zunahme der Mobilität mit dem Auto  45.8% bis 62.6% aller Bewegungen zwischen 1975/76 und 1999/2001 Abnahme Busfahrten und der zu Fuss zurückgelegten Strecke

10 Quelle: Pooley et al. 2005, S. 59

11 Veränderung der alltäglichen Mobilität zwischen Altersgruppen Altersgruppen mit der grössten Mobilität:  1965: zwischen 21 und 29 Jahren alt  1999/2001: zwischen 40 und 49 Jahren alt Über 70: grösste Zunahme  mehr als das Doppelte

12 Veränderung der alltäglichen Mobilität zwischen Geschlechtern Im Allgemeinen: Männer mobiler als Frauen Dieser Unterschied hängt aber von Alter ab: ▪ Unter 17: kein signifikanter Unterschied ▪ Zwischen 20 und 50: Zunahme des Unterschieds ▪ Über 50: Abnahme des Unterschieds

13 Quelle: Pooley et al. 2005, S. 60

14 Veränderung in den Gründen der Mobilität Zunahme der Mobilität bei Freizeitaktivitäten (Sport, Soziale Tätigkeiten, Shopping..) Abnahme der Pendelmobilität zum Arbeitsplatz: von 39% bis 18% aller Bewegungen zwischen 1965 und 1999/2001  Veränderung des Lebensstils und der Bedürfnisse der Bevölkerung

15 Quelle: Pooley et al. 2005, S. 59

16 Fazit Distanz der Bewegungen haben sich verdoppelt Signifikanter Geschlechtunterschied Grösste Mobilitätszunahme bei der Verwendung des Autos Veränderungen in den Mobilitätsgründen 

17 Alltägliche Mobilität: Sample aus Manchester/Salford und Lancaster/Morecambe: eine Übersicht Detaillierte Datensammlung aus Lebensgeschichten (Interviews) Manchester/Salford und Lancaster/Morecambe Fokus auf die Altersgruppen 10/11 und 17/18 J. Andere methodische Herangehensweise => möglicherweise andere Resultate?

18 Übersicht: grobe Trends gesammelte Daten zeigen im Vergleich zum National Travel Survey (NTS) im Allgemeinen weniger Mobilitätsveränderungen in den letzten 60 Jahren als bisher angenommen Mittlere Reisedistanzen haben sich seit den 40ern wenig verändert, wo hingegen sich die Reisezeiten verkürzt haben

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20 3 Arten von Annäherungen Anzahl Reisen für verschiedene Zwecke der Mobilität Veränderungen in den Reisedistanzen je nach Zweck der Mobilität Veränderungen in der Reisezeit je nach Zweck der Mobilität -> Immer ausgehend von den Altersgruppen der 10/11 und 17/18 Jährigen

21 Walking: Altersgruppe 10/11 Scheint in Städten und Agglomerationen immer noch wichtiger zu sein als in ländlicheren Regionen Obwohl seit den 40ern weniger Weg zu Fuss zurückgelegt wird, immer noch mit 60% an der Spitze Oft nur über kurze Distanzen Ca. 50% der Reisezeit wird zu Fuss zurückgelegt

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23 Walking: Altersgruppe 17/18 Weniger Wichtig als für die Altersgruppe 10/11 -> kleinere Abnahme In Städten wurden vermehrt Busse benutzt -> in ländlicheren Regionen wird mehr Weg zu Fuss zurückgelegt Mittlere zurückgelegte Distanz ist in etwa gleich geblieben Fazit: grosse Stabilität in den letzten 50 Jahren bei dieser Altersgruppe

24 Mit wem wird gereist? Im Allgemeinen haben Reisen in Begleitung eines Erwachsenen leicht zugenommen (50% bei 10/11 Jährigen und 20% bei 17/18 Jährigen) Dennoch einen grosse Stabilität in den letzten 60 Jahren, vor allem bei Strecken, die zu Fuss zurückgelegt werden Busreisen (Altersgruppe 10/11 J.) werden heute vermehrt in Begleitung eines Erwachsenen unternommen

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26 Für welche Aktivitäten wird gereist? Ziemlich deckungsgleich mit Daten aus dem NTS Bei 10/11 Jährigen werden ca. 50% der Reisen für soziale Aktivitäten unternommen (Schulwege an 2. Stelle) Markante Zunahme bei Reisen für Shoppingaktivitäten Bei 17/18 Jährigen wurde der Arbeitsweg durch den Weg zu einer Ausbildungsinstitution ersetzt

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28 Mittlere Distanzen Zunahme der mittl. Distanzen bei Arbeitswege, Sportaktivitäten (v.a. Sport Watch bei 10/11 J.), Urlaub und Tagesausflüge, etc. Schulwege bei 10/11 Jährigen (v.a. Lancaster) mehr oder weniger gleich geblieben Während sich die zurückgelegte Distanzen sich verdoppelt haben, ist „zu Fuss“ gehen immer noch am wichtigsten für soziale Aktivitäten, Shopping und Schule/Ausbildung, während für Arbeitswege vermehrt mit dem Auto gereist wird

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30 Geschlechterunterschiede Tägliche Mobilität zwischen Geschlechtern hat sich in den letzten 60 Jahren kaum verändert --> Unterschiede gleich geblieben, d.h. Mädchen/Frauen sind im Durchschnitt weniger mobil Bei den hier untersuchten Altersgruppen zeigen sich fast keine Geschlechterunterschiede Diese treten eher in der Altersgruppe der 30 Jährigen in den Vordergrund

31 Sozio-ökonomische Unterschiede Wurden in dieser Datenanalyse nicht berücksichtigt, weil Sample zu klein Wobei der Autor hervorhebt, dass die Daten möglichst repräsentativ über alle sozio- ökonommischen Gruppen gesammelt wurden und deshalb sollten die hier vorgestellten Ergebnissen keinen Zusammenhang zum sozio-ökonomischen Status haben

32 Mobilität vs. Migration Engerer Zusammenhang zwischen Mobilität und Migration im 20 Jahrhundert Fähigkeit zu Pendeln über längere Distanzen ohne bedeutenden Zeitverlust hat zugenommen -> Möglichkeit wurde geschaffen, Umzug durch Pendeln zu ersetzen Interaktion von zwei verschiedenen Mobilitätstrends: – Mehr Umzüge über längere Distanzen – Längere Distanzen zurückzulegen ohne grossen Zeitverlust erlaubt Jobwechsel ohne Umzug ->führt zum Schluss, dass Umzüge wegen Jobwechsel abgenommen haben und mehr wegen anderen Faktoren (Umgebung, Lifestyle, etc.) umgezogen wird

33 Fazit: allgemeine Trends Alltägliche Mobilität hat insgesamt leicht zugenommen, v.a. die Reisedistanzen und Reisen mit dem Auto Trotzdem eine erstaunliche Stabilität in Mobilitätsmustern im letzten Jahrhundert feststellbar – Die meisten Reisen sind kurz und zu Fuss (v.a. für Kinder) – Auch wenig Veränderung in der Mobilitätsstruktur von Kindern, v.a. wenn es um die Frage der Begleitperson geht oder um den Mobilitätsgrund

34 FRAGEN?


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