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MEDIENARTEN Prof. Dr. Kurt Weichler Einführung in den Journalismus.

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Präsentation zum Thema: "MEDIENARTEN Prof. Dr. Kurt Weichler Einführung in den Journalismus."—  Präsentation transkript:

1 MEDIENARTEN Prof. Dr. Kurt Weichler Einführung in den Journalismus

2 Medienarten Printmedien Elektronische Medien Prof. Dr. Kurt WeichlerEinführung in den Journalismus WS 09/10

3 Glaubwürdigkeit Medien Welches Medium ist am glaubwürdigsten? Prof. Dr. Kurt WeichlerEinführung in den Journalismus WS 09/10 Quelle: ZMG Zeitungmonitor 2004

4 Printmedien Tageszeitungen Sonntagszeitungen Wochenzeitungen Publikumszeitschriften Fachzeitschriften Kundenzeitschriften Anzeigenblätter Bücher Prof. Dr. Kurt WeichlerEinführung in den Journalismus WS 09/10

5 Tageszeitungen Prof. Dr. Kurt WeichlerEinführung in den Journalismus WS 09/10

6 Definition Tageszeitungen sind Druckschriften, die aktuelles Geschehen in kurzer, regelmäßiger Folge an eine breite Öffentlichkeit vermitteln Hauptmerkmale: Aktualität Periodizität Universalität Publizität Prof. Dr. Kurt WeichlerEinführung in den Journalismus WS 09/10

7 Markt 368 Tageszeitungen 138 Publizistische Einheiten 1538 Zeitungsausgaben Beispiel Stuttgarter Nachrichten: 26 Ausgaben -z.B. Leonberger Kreiszeitung -z.B. Heidenheimer Neue Presse -z.B. Sindelfinger Zeitung Prof. Dr. Kurt WeichlerEinführung in den Journalismus WS 09/10

8 Zeitungsgattungen Zeitungskategorie AnzahlAuflage Gesamtauflage der Zeitungen403 26,25 Mio. 1. Tageszeitungen 36820,59 Mio Lokale und regionale Abozeitungen 34914,35 Mio überregionale Zeitungen 101,62 Mio Kaufzeitungen (Straßenzeitungen) 94,61 Mio. 2. Sonntagszeitungen 73,68 Mio. 3. Wochenzeitungen 281,98 Mio. Quelle: BDZV/Schütz, Daten ivw, Oktober 2007 Einführung in den Journalismus

9 Publizistische Einheit Pressestatistischer Zählbegriff Zu einer "publizistischen Einheit" werden alle Zeitungsausgaben zusammengefasst, die im Mantel, dem allgemeinen aktuellen und politischen Teil, übereinstimmen, auch wenn sie im lokalen Text- und Anzeigenteil differieren Prof. Dr. Kurt WeichlerEinführung in den Journalismus WS 09/10

10 Tageszeitung Auflagenentwicklung

11 Entwicklung Auflagenrückgang Probleme mit der Jugend Demografische Entwicklung verschärft Auflagenverluste Bedeutungsverlust Andere sind aktueller Die Konkurrenz ist groß Prof. Dr. Kurt WeichlerEinführung in den Journalismus WS 09/10 Irgendwann muss ich ja mal zum Lesen kommen !

12 Pressekonzentration Ein-Zeitungs-Kreise In fast 70 Prozent aller Kreise und kreisfreien Städte (1954: 15 Prozent) existiert nur noch eine Lokalzeitung Prof. Dr. Kurt WeichlerEinführung in den Journalismus WS 09/10

13 Strategien Zeitung in der Schule Stärkung des Lokalen Stärkung von Hintergrund Mehr Nutzwert Online Outsourcing Tabloid Postvertrieb Prof. Dr. Kurt WeichlerEinführung in den Journalismus WS 09/10

14 Anforderungen Belastbar sein Flexibel sein Schnell sein Themen erkennen Hintergründe analysieren Handlungsempfehlungen entwickeln Prof. Dr. Kurt WeichlerEinführung in den Journalismus WS 09/10

15 Zeitungsarten Welche Zeitungsarten kennen Sie? Prof. Dr. Kurt WeichlerEinführung in den Journalismus WS 09/10

16 Straßenverkaufs-Zeitungen Boulevard-Zeitungen: Bild Express Berliner Kurier Hamburger Morgenpost usw. Prof. Dr. Kurt WeichlerEinführung in den Journalismus WS 09/10

17 Sonntagszeitungen Drei überregionale Sonntagszeitungen: Bild am Sonntag Welt am Sonntag Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung Prof. Dr. Kurt WeichlerEinführung in den Journalismus WS 09/10

18 Wochenzeitungen Wochenzeitungen weisen sich über Erscheinungsrhythmus aus, haben aber ansonsten kaum Gemeinsamkeiten Prof. Dr. Kurt WeichlerEinführung in den Journalismus WS 09/10

19 Wochenzeitungen Die Zeit Rheinischer Merkur Das Parlament Russkaja Germanija etc. Prof. Dr. Kurt WeichlerEinführung in den Journalismus WS 07/08

20 Zeitschriften Prof. Dr. Kurt WeichlerEinführung in den Journalismus WS 07/08

21 Definition Zeitschriften sind periodisch erscheinende Publikationen, deren redaktioneller Inhalt aktuell sein kann, aber generell nicht an das Tagesgeschehen gebunden ist Zeitschriften bieten entweder thematische Vielseitigkeit unter Verzicht auf primäre Aktualität oder Fachlich-Aktuelles unter Verzicht auf Universalität Prof. Dr. Kurt WeichlerEinführung in den Journalismus WS 07/08

22 Markt Mehr als Titel: Mehr als 800 Publikumszeitschriften-Titel Fachzeitschriften Kundenzeitschriften Anzeigenblätter Konfessionelle Zeitschriften Verbands- und Vereinszeitschriften Prof. Dr. Kurt WeichlerEinführung in den Journalismus WS 09/10

23 Marktsättigung

24 Mehr Titel mit weniger Auflage

25 Auflagenstruktur Publikumszeitschriften

26 Entwicklung Auflagen und Werbeerlöse stagnieren bzw. gehen zurück Marktsättigung ist erreicht Ausnahme: Kundenzeitschriften Strategien: Line Extensions Auslandsgeschäft Reduzierung auf Kerngeschäft Outsourcing Prof. Dr. Kurt WeichlerEinführung in den Journalismus WS 09/10

27 Anforderungen Überdurchschnittliche Kreativität Höheres handwerkliches Können „Drei Jahre schlechtes Handwerk kosten eine Monopolzeitung (…) ein paar Abonnenten, eine Zeitschrift fegen sie vom Markt“ (Schneider/Raue) Grundlegendes Bildverständnis Einfache Layoutkenntnisse Prof. Dr. Kurt WeichlerEinführung in den Journalismus WS 09/10

28 Publikumszeitschriften Sie wenden sich an ein breites Publikum Beispiele: TV Movie Der Spiegel Brigitte Laura Geo Guter Rat Prof. Dr. Kurt WeichlerEinführung in den Journalismus WS 09/10

29 Special-Interest-Zeitschriften Inhaltlich-sachbezogene Zeitschriften, die sich an fachinteressierte Laien richten Beispiele: Men‘s Health Der Feinschmecker Golf Journal Video Bild der Wissenschaft Prof. Dr. Kurt WeichlerEinführung in den Journalismus WS 09/10

30 Fachzeitschriften Fachzeitschriften sind regelmäßig erscheinende Publikationen über wissenschaftliche, technische, wirtschaftliche und andere spezielle Gebiete, die der beruflichen Information und Fortbildung dienen Beispiele: Buchreport, Horizont, Publizistik, Das Orchester, Bauernblatt, Der Radiologe, Magazin für die Polizei Prof. Dr. Kurt WeichlerEinführung in den Journalismus WS 09/10

31 Verbands- und Vereinszeitschriften Zeitschriften für die Mitglieder von Organisationen Beispiele: Journalist Bayerisches Handball-Echo Schützenwarte Prof. Dr. Kurt WeichlerEinführung in den Journalismus WS 09/10

32 Konfessionelle Zeitschriften Zeitschriften, die sich an die Angehörigen von Glaubensgemeinschaften richten Beispiele: Altöttinger Liebfrauenbote Kasseler Sonntagsblatt Kirchenzeitung für das Bistum Aachen Pilger Unsere Kirchen Prof. Dr. Kurt WeichlerEinführung in den Journalismus WS 09/10

33 Amts-Publizistik Regelmäßige Veröffentlichungen von Behörden und Ämtern Beispiele: Sächsisches Amtsblatt Amtliche Mitteilungen der Gerhard-Mercator- Universität Duisburg Amtsblatt des Kreises Dillingen an der Donau Prof. Dr. Kurt WeichlerEinführung in den Journalismus WS 09/10

34 Kundenzeitschriften Prof. Dr. Kurt WeichlerEinführung in den Journalismus WS 09/10

35 Definition Kundenzeitschriften sind Zeitschriften, die von Unternehmen zum Zwecke der Kundenbindung, Kundengewinnung, Öffentlichkeitsarbeit (Imagebildung) und Absatzförderung in der Regel kostenlos herausgegeben werden Andere Begriffe sind: Kunden- oder Unternehmensmagazine Zielgruppen sind Endverbraucher (Business to consumer) oder Geschäftskunden (Business to business) Prof. Dr. Kurt WeichlerEinführung in den Journalismus WS 09/10

36 Markt 7000 Titel Beispiele: BMW-Magazin Shiseido Lufthansa-Magazin Evonik-Magazin DB-Mobil Tendenz: steigend Prof. Dr. Kurt WeichlerEinführung in den Journalismus WS 09/10

37 Anforderungen Hohe Identifizierung Prof. Dr. Kurt WeichlerEinführung in den Journalismus WS 07/08

38 Anzeigenblätter Prof. Dr. Kurt WeichlerEinführung in den Journalismus WS 09/10

39 Definition Anzeigenblätter sind regelmäßig, zumeist wöchentlich erscheinende Publikationen, die kostenlos und unbestellt in regional begrenzten Gebieten verbreitet werden Sie finanzieren sich ausschließlich aus Anzeigen Prof. Dr. Kurt WeichlerEinführung in den Journalismus WS 09/10

40 Markt Titel Gesamtauflage: 86,4 Mio. Exemplare 468 Verlage als Herausgeber, zumeist Tageszeitungsverlage Die Mehrzahl der Titel erscheint wöchentlich Markt ist gesättigt Prof. Dr. Kurt WeichlerEinführung in den Journalismus WS 09/10

41 Anforderungen Hohe Flexibilität Generell: niedrig Prof. Dr. Kurt WeichlerEinführung in den Journalismus WS 09/10

42 Bücher Prof. Dr. Kurt WeichlerEinführung in den Journalismus WS 09/10

43 Definition Bücher sind nach einer Definition der UNESCO nicht periodisch gedruckte Publikationen, die – ohne Umschlag – wenigstens 49 Seiten Umfang haben Prof. Dr. Kurt WeichlerEinführung in den Journalismus WS 09/10

44 Titelproduktion Quelle: BDZV

45 Markt Beliebt sind Romane und Krimis Mit belletristischen Titeln wurden 2004 im Hardcover-Bereich 18,4 Prozent des Umsatzes gemacht, bei den Taschenbüchern waren es 65,4 Prozent und bei Hörbüchern 47,6 Prozent Der meiste Umsatz im Hardcover-Bereich – 26,3 Prozent – wird mit wissenschaftlichen Büchern gemacht. Kurz dahinter kommen mit 20,4 Prozent Umsatzanteil Sachbücher und Ratgeber Prof. Dr. Kurt WeichlerEinführung in den Journalismus WS 09/10

46 Entwicklung Wenig Wachstum Wachstumsmotor: Hörbücher Verlage fusionieren Prof. Dr. Kurt WeichlerEinführung in den Journalismus WS 09/10

47 Anforderungen Spezialwissen Beharrlichkeit Organisationsvermögen Prof. Dr. Kurt WeichlerEinführung in den Journalismus WS 09/10


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